Innere Stärke entwickeln – Strategien für mehr Selbstvertrauen

Innere Stärke entwickeln beschrieben durch eine lange Brücke

Eine Person, die selbstsicher daherkommt und mit ihrem starken Erscheinungsbild und ihrer Ausstrahlung die gesamte Aufmerksamkeit einer Gesellschaft in ihren Bann zieht – so oder so ähnlich stellt man sich stereotypisch innere Stärke vor. 

Doch innere Stärke ist nur selten immer so kraftvoll, deutlich und demonstrativ für jeden spürbar. Ganz im Gegenteil: Innere Stärke ist eine persönliche Fähigkeit, die sich die meiste Zeit ganz leise in innerhalb einer Person abspielt, ohne dass es andere überhaupt mitbekommen.

Innere Stärke hat zwar viel mit Selbstvertrauen und einer selbstbewussten Ausstrahlung zu tun. Doch dies ist nur die eine Seite der Medaille. Denn innere Stärke ist noch viel mehr: Es sind (positive) Glaubenssätze und persönliche Fähigkeiten, die uns zu unseren Taten und Zielen führen, an uns glauben lassen, Herausforderung bewältigen lassen und auch durch persönliche Talfahrten und Krisen leiten können.

Die innere Stärke ist eine großartige Fähigkeit, die in der Persönlichkeit jedes Menschen schlummert und ggf. nur erweckt werden muss. Aus diesem Grund befassen wir uns ganz detailliert mit dieser Eigenschaft und wie man letztlich innere Stärke entwickeln kann. Zuvor jedoch eine Definition des Begriffes und was er alles mitbringt:

Was ist innere Stärke?

Innere Stärke ist ein vielschichtiger Begriff und lässt sich mit unterschiedlichen Fähigkeiten beschreiben, die in gewisser Weise miteinander harmonieren und können daher im alltäglichen Sprachgebrauch mit gewissen Synonymen einhergehen.

Es kann die eigene Selbstüberzeugung, Selbstakzeptanz oder Selbstverantwortung eines jeden Menschen sein. Doch innere Stärke kann auch die mentale Widerstandsfähigkeit sein und ggf. auch als ein Ausleger der Resilienz betrachtet werden.

Die innere Stärke beschreibt den innere Antreiber (sprich intrinsische Motivation) für das tägliche Handeln – ganz egal, ob wir unseren Träumen und Zielen nacheifern oder wir einen Rückschlag bzw. eine Krise verkraften müssen.

Wenn man sich also auf eine Erklärung von innerer Stärke festlegen muss, so kann man sagen, dass innere Stärke die persönliche Überzeugung und der Glaube an sich selbst ist.

Bei manchen Menschen ist die innere Kraft womöglich ausgeprägter als bei anderen. Sie kann auch in verschiedenen Lebenssituationen unterschiedlich stark bzw. schwach wahrgenommen werden.

Doch jeder Mensch trägt diese innere Kraft in sich und macht diese tagtäglich durch das eigene Handeln und Denken wirksam. Man muss es ggf. nur schaffen diese für sich besser wahrzunehmen bzw. freizusetzen. Und deshalb haben wir für dich die nachfolgenden Strategien und Methoden zusammengeschrieben.

Strategien und Methoden: Innere Stärke entwickeln und etablieren

Wie bereits anfangs schon einmal erwähnt, trägt jeder Mensch innere Stärke in sich – auch du. Deshalb schauen wir uns genau an, wie du deine innere Stärke entwickeln kannst. Dabei wirst du vor allem viel mit dir selbst arbeiten und in dich hineinhorchen müssen, damit du ein besseres Bewusstsein für dich schaffen kannst – denn genau dort findest du deine innere Stärke.

Erkenne deine innere Stärke, indem du dich selber wahrnimmst

Um innere Stärke für dich zu erkennen und zu fördern, müssen wir mit einer umfassenden Selbstreflexion deiner Persönlichkeit starten. Denn innere Stärke findet nur in dir und deiner Person statt – und nicht durch äußere Einflüsse.

Fälschlicherweise wird von einigen angenommen, dass innere Stärke ausschließlich daher stammt, was man selbst geschaffen hat oder selber besitzt. Doch dem ist nicht so. Innere Stärke setzt sich aus dem zusammen, was dich ausmacht und wer du bist – aus deiner Gesamtheit als Person:

  • deinem Charakter
  • deinen persönlichen Stärken und Schwächen
  • deinen Zielen und Wünschen
  • deinen Glaubenssätzen
  • deinen persönlichen Werten und deinem Weltbild

Diese aufgezählten Dinge bilden den Ursprung innerer Stärke. Sie machen dich zu dem Menschen, der du bist – mit all deinen Eigenheiten, Stärken, Schwächen, Lebensansichten und -philosophien.

Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen.

Mahatma Gandhi (1869-1948) indischer Rechtsanwalt, Publizist, Morallehrer und Pazifist Tweet

Diese Eigenschaften bilden einen Grundpfeiler deiner Identität und Authentizität, welche deine innere Stärke maßgeblich beeinflussen. Doch um dies besser zu verstehen, müssen wir uns gewisse Begrifflichkeiten mithilfe eines Modells genauer anschauen.

Innere Stärken entwickeln durch die 5 Säulen der Identität

Um den oben aufgeführten Punkt ein wenig zu vertiefen, stellen wir dir nun prägnant das Modell der 5 Säulen der Identität nach dem deutschen Philosophen Hilarion Petzold vor.

Die 5 Säulen der Identität ist ein Modell, welches die eigene Identität in die größten Lebensbereiche eines jeden Menschen aufteilt und somit ergründet. So ergibt sich auch die Möglichkeit eigene innere Stärke zu finden.

Das Modell erklärt ein Haus – aufgebaut wie eine Akropolis. Dieses Haus – auch Lebenshaus genannt – besitzt ein Dach und wird von fünf Säulen getragen.

Innere Stärke entwickeln erklärt anhand dem Modell "5 Säulen der Identität"

Das Dach steht in dem Modell für die Identität, aber auch für Zufriedenheit und Wohlbefinden. Stabilität erhalten diese Begriffe durch fünf Säulen, die alle maßgeblichen Einfluss auf die Identität nehmen:

  • Arbeit & Leistung: Anerkennung, Erfolgserlebnisse und „Tätig-sein“ 
  • Materielle Sicherheit: Lebensstandard, Konsumverhalten und finanzielle Absicherung 
  • Gesellschaft & Soziales: Familie, Partnerschaften, Freunde und alle weiteren sozialen Kontakte 
  • Körper & Gesundheit: mentale und körperliche Gesundheit 
  • Werte & Sinn: Spiritualität und persönliche Lebensphilosophien

Hier eine kurze Erklärung, wie man dieses Modell ausführt und bewertet: Hinter jeder Säule verbergen sich persönliche Werte und Wertvorstellungen, die man für sich bspw. mithilfe von Fragen genauer reflektieren kann, um so einen genaueren Aufschluss über die eigene Identität zu erhalten.

So ergibt sich ein Ergebnis jeder Säule – aber letztlich auch des gesamten Lebenshauses – das einem darüber Aufschluss geben kann, wie zufrieden und erfüllt ein Mensch mit seinen großen fünf Lebensbereichen und damit auch seinem gesamten Leben ist.

Ein stabiles Lebenshaus ist die Basis einer starken Identität und dadurch auch der Ursprung innerer Stärke, auf die ein Mensch immer vertrauen kann. Die Werte der fünf Säulen der Identität vermitteln jedem Individuum persönliche Sicherheit im Leben.

Sie geben einem Menschen Selbstvertrauen, Wohlbefinden und Gelassenheit. Diese Werte verhelfen ein erfülltes Leben zu führen und können eine Person auch durch persönliche Krisen leiten. Sie tragen zu innerer Stärke bei und festigen sie – vor allem auch dann, wenn sich ein Mensch am meisten auf sie berufen sollte: In schlechten Zeiten, in denen man nach Hoffnung sucht. 

Empfehlung von DailyMentor

Falls du deine Identität mithilfe dieses Modells ergründen möchtest, kannst du gerne im Anschluss dazu unseren Artikel durchlesen. Wir erklären dir das Modell ausführlich und gleichzeitig erhältst du Übungsaufgaben und -fragen, um direkt mitzumachen.

Die 5 Säulen der Identität: Die Reflexion der eigenen Identität

Selbstwertgefühl: Lerne dich selber zu akzeptieren

Bisher ging es in unseren ersten zwei Punkten viel um die Selbstreflexion und die Arbeit mit deiner eigenen Persönlichkeit. Du hast viel in dich selbst hineingehorcht, bist deiner Persönlichkeit auf den Grund gegangen und hast positive Eigenschaften, aber vielleicht auch noch Potenziale erkannt. Nun geht es auch darum mit diesen Ergebnissen weiterzuarbeiten.

Innere Stärke bedeutet sich nicht nur mit seinen positiven Eigenschaften und Fähigkeiten zu identifizieren und sich ausschließlich auf diese zu fokussieren. Es erfordert (radikale) Selbstakzeptanz – die Annahme der eigenen Person in ihrer Gesamtheit mit allen Stärken und Schwächen inbegriffen.

Menschen, die noch auf der Suche nach innerer Stärke sind, verspüren oftmals Gefühle von Selbstzweifeln, Unsicherheiten oder persönlichen Unzulänglichkeiten. Diese Lähmungen und Blockaden beeinträchtigten letztlich das eigene Selbstwertgefühl, aber womöglich auch die innere Stärke.

Solche Konflikte können in persönlichen Widerständen resultieren. Es sind Rebellionen gegen eigene Emotionen, Gedanken und das eigene Bild der Persönlichkeit. Diese inneren Widersprüche hemmen die innere Stärke und erlauben es ihr nicht sich für einen Menschen zu etablieren.

Es kostet viel Kraft, Überwindung und Arbeit diesen inneren Widerstand für sich aufzulösen und die eigene Person in ihrer „Imperfektion“ zu akzeptieren. Doch sich selbst so zu sehen, wie man wirklich ist – und sich selbst auch wertzuschätzen – ist eines der größten Errungenschaften und Komplimente, die man sich selber machen kann. Kein Mensch ist perfekt, aber darf sich trotzdem selber als „perfekt unperfekt“ annehmen. Es ebnet den Weg zu einer größeren persönlichen Zufriedenheit und inneren Stärke.

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Beweise dir innere Stärke und nimm Herausforderungen an

Die innere Stärke wird tagtäglich in verschiedenen (Entscheidungs-)Situationen auf die Probe gestellt. Regelmäßig werden eigene Handlungen – aber auch die eigene Persönlichkeit – hinterfragt. Ganz egal, ob dies durch andere Personen erfolgt oder man an sich selbst zweifelt.

Im Alltag erreichen jeden von uns persönliche Herausforderungen von ganz unterschiedlicher Größe, die es zu bestreiten gilt. Dies funktioniert am besten mit entsprechender Entschlossenheit und Zielstrebigkeit in seinen Taten.

Herausforderungen flößen Angst ein. Egal, ob es sich um einen Umzug in eine neue Stadt oder eine neue berufliche Herausforderung handelt, die eigene Meinung angefochten wird oder ob man sich ein neu gestecktes Ziel erreicht oder nicht. Es resultiert immer in dem persönlichen Gefühl, ob man gewinnt oder verliert. Und verlieren mag keiner.

Doch dabei sind es die Herausforderungen selbst, die einen persönlich wachsen und innere Stärke entwickeln lassen. Herausforderungen fordern uns auf unsere Komfortzone zu verlassen und eine Unsicherheit zu konfrontieren – eine Situation, in der es heißt sich zu beweisen und mutig zu sein.

Jede Herausforderung und Unsicherheit bietet das Potenzial sich die eigene innere Stärke zu beweisen. Wenn man Herausforderungen so sieht, sind es ggf. nicht nur angsteinflößende Situationen, in den man primär nur gewinnen oder verlieren kann. Sie bieten jedem Menschen die Möglichkeit persönlich zu wachsen, denn…

Innere Stärke ist Mut und Mut ist eine Entscheidung

Viele bewundern Menschen, die mutig sind. Hingegen ihnen nachzueifern und selbst den Mut zu fassen, trauen sich nicht alle. Doch Mut ist keine Fähigkeit, die der eine besitzt und der andere nicht. Mut ist eine Entscheidung – und Entscheidungen kann jeder Mensch fällen.

Wie wir in unserem Beitrag über mutiger werden erklären, ist der Gegenpart von Mut nicht etwa die Feigheit, sondern Angst – die Angst vor fehlender Sicherheit und das Eingehen von Risiken. Die Angst zu versagen oder dass etwas nicht nach Plan verläuft, ist größer als die Aussicht auf den Erfolg einer Situation.

Und dabei versteckt sich genau hier die Lehre, die jeder ziehen sollte: Mut ist die Entscheidung die eigene Angst zu konfrontieren und sich dieser mit persönlicher Selbstüberzeugung zu stellen.

Traut man sich also mutig zu sein oder lässt man sich von seinen Ängsten kontrollieren? Vor dieser Entscheidung steht jeder Mensch immer wieder und kann sich für oder gegen den Mut entscheiden.

Um also innere Stärke zu entwickeln, solltest du dich öfter dazu entscheiden, mutig zu sein. Jedes Mal, wenn du dich einer Unsicherheit stellst und diese bezwingst, wirst du selbstbewusster, mutiger und innerlich stärker.

Zerbrich nicht an persönlichen Rückschlägen

In Negativsituationen oder bei persönlichen Rückschlägen fällt es oft sehr schwer sich auf seine innere Stärke zu berufen. Doch in Wirklichkeit sind es genau diese Momente, in denen uns innere Stärke verhelfen kann aus persönlichen Talfahrt herauszufinden. Denn innere Stärke ist mitunter – wie wir es anfangs auch beschrieben haben – der Glaube an sich selbst.

Scheitern ist menschlich. Rückschläge oder Misserfolge sind kaum vermeidbar und jeder von uns macht gar auf täglicher Basis Fehler von unterschiedlichen Ausmaßen. Doch es ist der Umgang, der darüber entscheidet, wie sehr uns solche Rückschläge aus der Bahn werfen können – oder sogar dürfen, denn wir haben weiterhin eine gewisse Entscheidungsgewalt über unsere Reaktionen.

Rückschläge können einem Menschen sämtliche Motivation und Selbstvertrauen rauben. Sie können Selbstzweifel, einen lähmenden Effekt oder ähnliche Auswirkungen hervorbringen.

Weißt du jedoch mit deinen Enttäuschungen umzugehen, ermöglichst du dir sogar an diesen negativen Ereignissen zu wachsen. Denn solch eine Bewältigung an Rückschlägen können dich zu mehr Resilienz und Selbstbewusstsein bringen. Sie lassen dich erfahren, dass du auch mit gescheiterten Herausforderungen und Rückschlägen umgehen kannst.

Unsere Fehlschläge sind oft erfolgreicher als unsere Erfolge.

Henry Ford (1863-1947), US-amerikanischer Gründer Ford Motor Company Tweet

Ein Rückschlag ist die Möglichkeit der Responsion und des eigenen Hinterfragens. Ein Rückschlag bedeutet nämlich nicht, dass du etwas nicht kannst oder du nicht gut genug bist. Es bedeutet letztlich nur, dass etwas so, wie du es gemacht hast, nicht funktioniert hat und du etwas ändern musst. 

Nach einem Fehltritt ist das letzte Wort noch nicht gesprochen und du kannst es beim nächsten Mal besser machen – und hast zuvor deine Lektion gelernt. Du darfst dir und deinen Fähigkeiten weiterhin vertrauen. So sieht nämlich innere Stärke und der Glaube an sich selbst aus.

Es ist nicht der ein Verlierer, der hinfällt, sondern der, der liegen bleibt. Und so sind Rückschläge erst dann frustrierend, wenn du daraus nicht gelernt hast und es nicht versuchst besser zu machen – um so zu reifen und innerlich stärker zu werden.

Und so möchten wir für diesen Beitrag ein Ende finden. Wir hoffen, dass unser Appell an deine innere Stärke etwas bewirken kann. Denn die innere Stärke schlummert in jedem von uns – auch in dir. Nun liegt es in deiner Verantwortung, sie zu erwecken.   

Falls du weiterhin an deiner inneren Stärke arbeiten möchtest oder du einfach mehr Aufschluss über deine Identität erreichen möchtest, möchten wir nochmal auf unseren Beitrag zu den 5 Säulen der Identität verweisen, denn beide Artikel bauen aufeinander auf.

Verantwortung übernehmen für ein erfüllendes Leben, das du dir selber wert bist

Verantwortung übernehmen beschrieben durch eine Frau, die in die Ferne schaut

Der Kapitän des eigenen Schiffes werden, vom Beifahrersitz ans Steuer wechseln, die eigenen Zügel in die Hand nehmen und einfach mal Verantwortung übernehmen – für ein erfülltes Leben, das du dir selber wert bist. Dieser Artikel soll dich dazu ermutigen dein Leben selbst in die Hand zu nehmen und Verantwortung zu zeigen.

Für dein persönliches Glück ist keiner mehr verantwortlich als du selbst. Aus diesem Grund ergibt es keinen Sinn anderen die Schuld für das eigene Unglück zu geben oder sich als Opfer der Umstände zu sehen.

Jeder von uns hat die Möglichkeit sich für ein proaktives Handeln im Leben zu entscheiden. Auch du sollst diese Verantwortung für dein Leben übernehmen und dich auf die Suche nach einem erfüllenden Leben begeben. Falls du nach mehr Eigenverantwortung schaust, findest du hier deine Antworten.

Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag, an dem du die hundertprozentige Verantwortung für dein Tun übernimmst.

Dante Alighieri (1265-1321), italienischer Dichter und Philosoph Tweet

Verantwortung übernehmen – aber für was? 

Wer Verantwortung in seinem Leben übernehmen will, möchte ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben nach eigenen Vorstellungen führen. Wer sich für diese Eigenverantwortung im Leben entscheidet, hat sein persönliches Anrecht darauf erkannt, dass…

  • es einem gut gehen darf…
  • man sein Zielen und Wünschen nachgehen darf…
  • man ein erfülltes Leben führen darf…

…und man für diese Bedürfnisse selbst verantwortlich ist und dafür selber aktiv werden muss. Keiner wird einem die eigene Verantwortung auf dem Silbertablett servieren. Diese Verantwortung muss jeder – und daher auch du – für sich selbst einfordern. Jeder ist seines Glückes Schmied und kann für folgende Bereiche im Leben die Verantwortungen übernehmen: 

  • Verantwortung übernehmen für dein Handeln. Auf jedes Handeln folgt eine Konsequenz. Auch auf jedes Nicht-Handeln folgt eine Konsequenz – jedoch mit dem kleinen und feinen Unterschied, dass die äußeren Umstände über dein Handeln bestimmen.

     

  • Verantwortung übernehmen für deine Wünsche und Ziele. Jeder Mensch benötigt einen Weg, um seinem Leben Sinnhaftigkeit und Glück zu schenken. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass jeder von uns seine Lebensziele erkennen kann und sich das Recht ergreift, auf diese hinzuarbeiten.

     

  • Verantwortung übernehmen für deine Emotionen und dein Geist. Dein eigener Geist erfordert einen bewussten Umgang mit deinen eigenen Gefühlen und Gedanken, für die du die Verantwortung trägst. Auch für deine Psyche und dein Denken musst du dich verantworten.

     

  • Verantwortung übernehmen für deine körperliche Gesundheit. Ein gesunder Körper ist eines der größten Privilegien im Leben. Übernimm Verantwortung für deinen Körper, deine Gesundheit und deine Ernährung. Wie es auch die Maslowsche Bedürfnispyramide zeigt, kannst du dich erst über die oben genannten Bedürfnisse ernsthaft kümmern, wenn du körperlich gesund bist. Du hast nur diesen einen Körper, also behandle ihn gut.

Wenn man keine Verantwortung übernimmt

Auch wie du nur einen Körper hast, hast du nur dieses eine Leben. Also nutze es, lebe es und genieße es! Doch um dies zu schaffen und ein erfülltes Leben zu führen, benötigt es deinen Einsatz.

Jeden Tag besitzen wir zwei Optionen: Wir entscheiden uns dazu Verantwortung für unseren Alltag zu übernehmen oder nehmen den leichten Ausweg der Ausreden.

Wir können uns als Opfer der äußeren Umstände identifizieren, als jemand der keine Möglichkeit zu Veränderungen hat. Wir können immer die Schuld bei anderen finden: unseren Mitmenschen, Kollegen, Lebenspartnern oder der Gesellschaft. Tag ein, Tag aus können wir uns belügen und in der Opferrolle verstecken – ein ganzes Leben.

Das Tragischste, was du tun kannst, ist dein Unglück zu erkennen und dich dazu entscheiden daran nichts zu ändern. Wenn du keine Verantwortung übernimmst, obwohl du weißt, dass es notwendig ist und du dich weiterhin mit dem Nicht-Handeln abstrafst, dann lässt du so viele Möglichkeiten des Lebendigfühlens verstreichen. So viele wertvolle Erfahrungen, die von dir nicht gelebt werden. 

Und weißt du, keinem tust du damit mehr weh, als dir selbst. Denn es ist dein Leben, dass du nicht so lebst und auskostest, wie du es dir eigentlich wünschst. Du beraubst dich um dein eigenes Glück und der eigenen Authentizität.

So negativ, wie der Abschnitt nun auch gerade war: So weit soll es bitte nicht kommen bzw. von nun an nicht mehr weitergehen. Das Gute ist, du kannst es immer noch ändern. Für diese Entscheidung wird es nie zu spät sein.

Verantwortung übernehmen hat nichts mit deinen Handkarten zu tun

Verantwortung zu übernehmen bedeutet auch, immer das Beste aus etwas zu machen – ganz egal, ob es sich um eine einzelne Situation handelt oder doch das ganze Leben betrifft.

Wir starten überall mit einer gewissen Ausgangssituation und kriegen unsere „Handkarten“ ausgeteilt. Manch einer hat im Leben ein besseres Blatt als andere. Doch heißt es, dass der eine automatisch verloren und der andere sofort gewonnen hat? Nein.

Gute Voraussetzungen sind keinesfalls eine Garantie für ein glückliches Leben. Ein Spieler kann auch sein gutes Blatt vergeuden und schlussendlich damit verlieren.

Es gibt unzählige Menschen, die mit sehr guten Voraussetzungen ins Leben gestartet sind. Sie haben eine gute Erziehung genossen, sind bester Gesundheit, haben keine Geldnöte o.Ä. und sind dennoch unglücklich (geworden). Andersherum gibt es Menschen, denen das Leben schlechte Karten ausgeteilt hat. Sie kämpfen mit Benachteiligungen oder anderen Schicksalsschlägen und sind dennoch glücklicher und zufriedener als die mit den guten Handkarten.

Es liegt in der eigenen Verantwortung wie wir mit unseren Handkarten und Situationen umgehen – inwiefern wir versuchen das Beste aus den unterschiedlichen Lebenslagen zu machen. Anhand einer kurzen Geschichte möchten wir dir zeigen, inwiefern der Umgang mit schlechten Handkarten entscheidend ist.

Vor vielen Jahren sind zwei eineiige Zwilling in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen. Der Vater dieses Zwillingspaares war ein Alkoholiker. Nach zwanzig Jahren suchte man die Zwillinge wieder auf. Während der eine Zwilling wie sein Vater Alkoholiker wurde, hat es der andere in einer bedeutenden Firma zu einer Führungsposition geschafft, eine erfolgreiche Karriere angestrebt, sein persönliches Glück gefunden und sein Leben immer voll im Griff gehabt.

Beide Zwillinge wurden gefragt, wie sie sich erklären konnten, dass sie zu dem geworden sind, was sie heute sind. Beide antworteten mit den gleichen Worten: „Was kann man anderes erwarten mit einem Vater wie dem meinen?“

Während der eine Zwillinge sein Verhalten so entschuldigen konnte und Argumente für sein Versagen gefunden hat, hat es der andere in Ansporn und Motivation umgemünzt. Einer der beiden Zwillinge hat die Verantwortung für sein Leben übernommen, während sich der andere mit seinen Handkarten abgefunden hat und die Kontrolle abgab.

Egal wie misslich eine Situation auch zu scheinen mag, es ist dennoch die eigene Entscheidung provokatives Handeln zu forcieren und das Beste zu versuchen. Wir starten nicht alle mit den gleichen Voraussetzungen, doch trotzdem ist es keine Entschuldigung für Resignation und das eigene Versagen.

Versinke nicht in Selbstmitleid, wenn es dir mal schwerer gemacht werden sollte als anderen. Verantwortung übernehmen heißt sich in solchen Situation „Jetzt erst recht!“ zu denken und mehr zu geben als der Rest. So sieht ein erfülltes Leben aus, um das es sich zu kämpfen lohnt – sich für die Dinge im Leben einzusetzen, die wir uns selber erwünschen.

Was du benötigst, um Verantwortung zu übernehmen

Doch um nun deinen Mut für ein erfülltes Leben zu stärken, erhältst du unsere fünf besten Ratschläge, die dich zu mehr Selbstverantwortung motivieren sollen. Nimm die Zügel selbst in die Hand und bestimme über dein Leben, denn du hast nur dieses eine.

1. Die eigene Proaktivität stärken 

Verantwortung für sein Leben zu übernehmen, bedeutet, dass wir aufhören müssen andere für unser Leben verantwortlich machen. Es ist immer der leichteste Ausweg andere Personen für die eigenen Umstände zur Rechenschaft zu ziehen. Es löst jedoch nicht die eigenen Probleme, sondern entraubt einem nur jeglichen Handlungsspielraum und die Möglichkeit die Verantwortung übernehmen zu können.

Dafür gibt es passendes Sprichwort hierfür: Jeder sollte vor seiner eigenen Tür kehren.

Bevor man die Ursachen bei anderen oder externen Umständen sucht, sollte sich jeder zuallererst an die eigene Nase fassen und sein eigenes Handeln reflektieren.

Es sind nicht immer nur die anderen, die schuld sind. Solang wir andere für unsere Probleme verantwortlich machen, besteht keine Möglichkeit etwas dazu beizutragen, dass sich unsere Umstände ändern werden. 

An erster Stelle ist man es immer selbst, der seine negativen Denk- und Lebensweisen ablegen kann und etwas an der eigenen Unzufriedenheit ändern kann. Erst dann sollte man sich überlegen, ob man den Lebenspartner, einen Freund, die Kollegen und ein Familienmitglied für die eigenen Umstände „beschuldigen“ sollte.

Wir haben es selbst in der Hand und können uns für mehr Proaktivität im Leben entscheiden. Das Fingerzeigen auf andere ist der einfache Ausweg. Doch verantwortungsvolles proaktives Handeln ermöglicht einem die Macht über sein Leben zurückzugewinnen und sich persönlich zu entwickeln.

Jeder von uns hat die Möglichkeit sich zu entscheiden – auch du. Werde dir dieser Option bewusst und fordere diese Proaktivität für dich ein.

Du bist nicht für das Universum verantwortlich: Du bist verantwortlich für dich selbst.

Arnold Bennet (1867-1931), englischer Schriftsteller Tweet

2. Ausweichformulierungen vermeiden

Man kennt es selber: Man ist einer unangenehmen Situation ausgesetzt und muss nun Dinge ansprechen, die das Umfeld nur ungern hören möchte. Schnelle werden möglichst sichere Formulierungen kreiert mit „Man sollte…“, „Man könnte…“, usw., um sich so aus der Affäre zu ziehen.

Es ist eine Unart von unverantwortungsvollen Menschen sich hinter dem „Man“-Wort zu verstecken, wenn doch eigentlich die Verantwortung dieser Person gefragt ist.

Ähnliches gilt für das Verantwortungsbewusstsein in einer Gruppe. Schnell flüchtet man sich hinter dem Wörtchen „Wir“, anstatt dem „Ich“, um bloß nicht alleine mit einer Meinung zu stehen und den Eindruck erwecken zu wollen, dass auch anderen so denken und handeln würden. 

In der Psychologie gibt es hierfür den Fachbegriff der Verantwortungsdiffusion. Trotz genügender Anzahl an Personen und Aufmerksamkeit, werden Aufgaben und Verantwortungen nur unzureichend zugeordnet. Ganz nach dem Motto „wird ja auch ein anderer machen“, sinkt das Verantwortungsbewusstsein rapide.

Du willst Verantwortung übernehmen? Dann winde dich nicht wie ein Aal aus Formulierungen, die du aus der Ich-Perspektive formulieren sollst. Nicht „irgendjemand“ oder „wir“ sind gefragt, wenn es nach deiner Verantwortung ruft. 

Achte bewusst auf deine Formulierungen und formuliere dich entsprechend verantwortungsvoll, um so mit gutem Beispiel in deinem Leben voranzugehen.

3. Lasse nicht entscheiden, sondern entscheide 

Selbstverantwortung geht immer mit einer Macht einher, nämlich mit der Macht über sein eigenes Leben bestimmen zu können. Jeden Tag entscheiden wir uns für und gegen gewisse Dinge, was letztlich in Konsequenzen folgt.

Vor diesen Konsequenzen scheuen sich manche Menschen. Tage, Wochen oder gar Monate werden gewisse Entscheidungen aufgeschoben. Aus der Angst, die falsche Entscheidung zu treffen oder der falschen Hoffnung, dass andere einem die Entscheidung abnehmen, wird sich dann oftmals gar nicht oder zu spät entschieden.

Auch keine Entscheidung zu treffen, ist eine Entscheidung. Es ist eine Entscheidung gegen die Selbstverantwortlichkeit und eine persönliche Einladung, dass andere über dein Leben bestimmen dürfen.

Die Selbstbestimmtheit wird aus der Hand gegeben. Nicht nur du alleine, sondern äußere Umstände kontrollieren auf einmal viel mehr deine Wünsche und Bedürfnisse, als sie es eigentlich sollten.

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Cover: Unsere 12 besten Tipps, wie du sofort dein Leben positiv verändern kannst

Wenn du endlich Verantwortung übernehmen willst, musst du selbst die Entscheidungen in deinem Leben treffen. Andernfalls machst du dich abhängiger von den Entscheidungen von anderer und kannst nie das Leben führen, das du für dich bestimmt hast.

4. Ziehe dich nicht aus der Verantwortung  – auch bei Fehlern

Verantwortung kennt keine Ausnahmen. So wie man für die positiven Dinge im Leben Verantwortung übernehmen möchte, muss man es auch für seine Fehltritte tun.

Sich eigene Fehler einzustehen, ist nichts, was man gerne macht und keiner macht darum einen Freudentanz. Doch trotzdem müssen wir auch für unsere falschen Entscheidungen im Leben gradestehen. Verantwortung ist nicht an die eigene gute Laune geknüpft, sondern wird immer von einem gefordert.

Zeige es dir und den anderen, dass auf dich Verlass ist. Winde dich nicht in Ausreden oder rede um den heißen Brei herum. Fehler sind menschlich. Umso authentischer ist es zu diesen Fehltritten zu stehen, sie für sich anzunehmen und letztlich dafür auch die Verantwortung zu tragen.  

Wer Verantwortung übernimmt, baut Vertrauen auf. Wer sich hingegen immer aus der Affäre zieht und mit dem Finger auf andere zeigt, macht sich selbst nur unbeliebt. Es beweist wahre Größe für seinen Taten zu stehen – und das inkludiert letztlich auch die Verantwortung für die unschönen Dinge zu übernehmen.

Du willst Verantwortung übernehmen? Dann bitte auch für alle deine Taten. Dass es leicht wäre, hat keiner gesagt, aber es wäre falsch dir alles blumig zu reden und dir Honig um den Mund zu schmieren. 

5. Dein Leben, deine Vorstellungen, deine Verantwortung

Wir leben in modernen Zeiten, die von Freiheit und Individualismus geprägt sind. Noch nie zuvor besaßen wir solch riesige Möglichkeiten das zu sein und zu machen, was wir wollen. 

Wir leben in keiner Diktatur oder Planwirtschaft, die uns vorschreibt, welchen Beruf wir ausüben sollen oder die uns vorschreibt, an was wir zu glauben haben. Wir müssen uns keiner oberen Gewalt unterwerfen, die uns erklärt, wie wir leben müssen. 

Es ist ein ganzes besonderes Privileg: Wir sind völlig frei unser eigenes Leben zu gestalten und sind dafür der alleinige Entscheidungsträger. Du hast die Qual der Wahl dich aus diesem großen Sortiment an Freiheiten zu bedienen und deine Vorstellung vom Leben zu erschaffen, nach der du leben möchtest.

Diese Freiheit kommt mit großer Verantwortung. Denn diese Freiheit eröffnet dir die Möglichkeit selbstständig für dein Glück zuständig zu sein. Es wäre trügerisch zu glauben, dass andere Person für deine Bedürfnisse und Wünsche verantwortlich wären. Diese Verantwortung trägst nur du alleine.

Du sitzt in deinem Leben nicht auf dem Beifahrersitz, sondern am Steuer. Dir wurde eine Landkarte und ein Kompass in die Hand gedrückt, um dich auf die Suche nach einem proaktiven und erfüllten Leben zu begeben.

Du weißt ganz genau, wo dein Glück liegt. Setze den Kurs und begebe dich auf diesen Weg. Nutze diese einzigartige Möglichkeit und übernehme die Verantwortung.

Positives Mindset entwickeln in 5 Schritten

Positives Mindset beschrieben durch eine Person, die mit ihren Händen ein Herz formt

In diesem Artikel beschäftigen wir uns damit, was ein positives Mindset eigentlich ist, wie du es entwickelst und wie es dir dabei hilft, die Opferrolle abzulegen und dein Leben proaktiv in die Hand zu nehmen. Ein positives Mindset hilft dir, mit einer optimistischen Grundhaltung in den Tag zu starten, Herausforderungen anzupacken und Probleme erfolgreich zu meistern. 

Was hindert so viele Menschen daran, ihre Ziele und Träume zu erreichen?

Oft ist es nur eine Sache: ihre Einstellung. 

Und genau daran wollen wir heute arbeiten. Nach den 5 Schritten wirst du genau wissen, was du zu tun hast, um ein positives Mindset zu entwickeln.

Lass uns loslegen.

Was ist ein positives Mindset?

Will Smith wurde einmal in einem Interview mit Travis Smiley gefragt, was seinen großartigen Erfolg ausmacht.

Möchtest du wissen, was er geantwortet hat?

“Das Einzige, was ich sehe, das wirklich einen Unterschied macht zwischen dir und mir, ist, dass ich keine Angst habe am Laufband zu sterben. Ich werde nicht überholt. Punkt.

Du hast vielleicht mehr Talent als ich, du bist vielleicht klüger als ich, du bist vielleicht schöner als ich, du bist vielleicht all diese Dinge.

Aber wenn wir zusammen aufs Laufband steigen, gibt es zwei Möglichkeiten: Du steigst zuerst hinunter, oder ich sterbe [am Laufband]. So einfach ist das.”

Das ist das, was Will Smith von so vielen anderen talentierten Schauspielern unterscheidet:

Seine Einstellung. Sein Mindset.

Er ist nicht talentierter als andere, schöner als andere oder klüger als andere – aber er hat eine andere Einstellung. Er hat ein positives Mindset.

Ein positives Mindset bedeutet eine optimistische Grundhaltung zu haben, Herausforderungen mutig entgegenzutreten, nicht aufzugeben und immer einen Weg zum Ziel zu finden.

Sehen wir uns einmal genauer an, was ein positives Mindset ausmacht.

Eine optimistische Grundhaltung

Menschen mit einem positiven Mindset wie Will Smith haben immer eine optimistische Grundhaltung. Sie haben die Gewissheit, dass sie die Dinge, die sie anpacken, auch schaffen werden, weil sie selbst für ihren Erfolg oder Misserfolg verantwortlich sind.

Das bedeutet, IMMER einen Weg zum Ziel zu finden, selbst wenn dich Herausforderungen und Schwierigkeiten aus der Bahn werfen wollen.

Ich gehe in meiner Freizeit zum Beispiel gerne klettern. Beim Klettern steckt man oftmals an einer bestimmten Stelle in der Wand fest. Man versucht verzweifelt weiterzukommen, neue Griffe auszuprobieren, aber nichts geht mehr – man hat das Gefühl, dass es absolut unmöglich ist weiterzukommen.

Oft genügen dann nur ganz kleine Veränderungen, wie z.B. der Stand deiner Füße und schon ist die unmögliche Stelle überwunden.

Lass dich also nicht gleich entmutigen, wenn du bei Problemen oder Herausforderungen nicht sofort die Lösung siehst. Du findest IMMER einen Weg. Manchmal musst du dafür allerdings Geduld haben und vielleicht deinen Standpunkt wechseln.

Das Problem mit den Problemen

Ein positives Mindset zu entwickeln, bedeutet nicht, plötzlich allen Problemen aus dem Weg zu gehen. Es bedeutet den Mut zu haben, sich seinen Problemen zu stellen und diese anzupacken.

Probleme werden sehr oft als „schlecht“ angesehen. Sie sind unangenehm und schmerzen. Deswegen beginnen wir zu nörgeln, uns zu beschweren oder uns vorzustellen, wie unser Leben wohl wäre, wenn wir dieses oder jenes Problem nicht hätten. Diese Einstellung bringt uns allerdings nicht weit.

Was wir uns stattdessen fragen sollten, ist Folgendes:

  • Wo ist unsere Chance bei diesem Problem?
  • Wo haben wir die Möglichkeit zu wachsen?
  • Wie könnte ich durch dieses Problem dazulernen und den Menschen etwas zurückgeben?
  • Wie hilft mir dieses Problem ein besserer Mensch zu werden?

Ein Mann, der es meisterhaft umgesetzt hat, Probleme als Chancen zu sehen, ist Nick Vujicic.

Der Mann ohne Arme und Beine… und einem unverschämt guten Leben

Nick Vujicic wurde ohne Arme und Beine geboren. Als Jugendlicher war er deswegen depressiv und suizidgefährdet, heute reist er um die Welt und begeistert Millionen Menschen mit seinen Büchern und Vorträgen.

Der Grund für diesen Wandel?

Er hat seinen Nachteil, dass er ohne Arme und Beine geboren wurde, nicht als ein Problem gesehen, sondern als eine Chance, seine „Behinderung als Enthinderung“ (Nick Vujicic in Mein Leben ohne Limits).

Aber auch das hat seine Zeit gebraucht.

Überlege dir, was für Chancen in deinen Problemen liegen könnten.

Wie entwickelst du ein positives Mindset?

Ich möchte dich nun in fünf Schritten dazu ermutigen wie du ein positives Mindset entwickeln kannst. Oftmals sind nur kleine Implementationen in deinen Alltag, um eine positivere Grundeinstellung zu erhalten.

Schritt 1: Habe eine Morgenroutine

Warum ist es wichtig für ein positives Mindset, eine Morgenroutine aufzubauen?

Weil sie deine komplette Einstellung für den Tag festlegt.

Eine Morgenroutine gibt dir eine gewisse Struktur und hilft dir, dich auf den kommenden Tag einzustellen. Viele erfolgreiche Menschen wie Richard Branson, Tim Cook oder Elon Musk schwören darauf, dass ihre Morgenroutine einen Großteil ihres Erfolges ausmacht.

Klingt also nicht schlecht, oder?

Beispiele für Dinge, die du in deine Morgenroutine integrieren kannst, sind:

  • Eine To-do-Liste für den Tag erstellen
  • Ein kurzes Workout machen
  • Spazieren gehen
  • Podcasts anhören
  • Meditieren
  • Ein Dankbarkeitstagebuch oder Bullet Journal führen
  • Uvm.
Positives Mindset beschrieben durch eine Kaffeetasse, da jeder Tag ein guter werden kann.
Du bist es, der sich jeden Morgen den Grundstein für ein positives Mindset legt.

Wichtig ist, dass der erste Teil des Tages nur dir gehört und du dir Zeit für dich nimmst. Dadurch lässt sich der Stress des Tages viel besser verarbeiten und du gehst gelassener und ausgeglichener an deine Arbeit.

Klar, du musst vielleicht 20-30 Minuten früher aufstehen, um deine Morgenroutine zu entwickeln, aber das wird sich langfristig für dich auszahlen.

Nimm dir früh Zeit für dich und plane deinen Tag. Setz dich an den Schreibtisch, nimm ein Blatt Papier zur Hand und überlege, was heute passieren muss, damit für dich ein erfolgreicher Tag wird.

Diese Übung allein dauert vielleicht 10 Minuten, hilft aber dabei sich bewusst zu werden, dass wir den Großteil des Tages selbst in der Hand haben. Oft hat man das Gefühl, dass man abhängig ist von der Meinung anderer und selbst keine eigenständigen Entscheidungen treffen kann – doch wenn du dir früh Zeit nimmst, um zu reflektieren und deinen Tag zu planen, wirst du merken, wie du die Kontrolle über dein Leben wieder Schritt für Schritt übernimmst und mit einem positiven Mindset in den Tag startest.

Schritt 2: Konzentriere dich auf das Schöne

Menschen mit einem positiven Mindset sind nicht automatisch super gelaunt. Aber sie haben gelernt, ihre Gedanken und Gefühle auf das zu kontrollieren, was sie in ihrem Leben geschenkt bekommen haben und nicht auf das, was ihnen fehlt.

Was immer das Leben mir zuwirft – ich nehme es und bin dankbar dafür.

Tom Felton, britischer Schauspieler und Sänger Tweet

Wie geht das am besten? Führe ein Dankbarkeitstagebuch.

Entweder in der Früh in deiner Morgenroutine oder am Abend. Nimm dir jeden Tag dein Erfolgsjournal, Notizbuch oder dein Bullet Journal zur Hand und überlege, wofür du wirklich dankbar bist – für welche Menschen in deinem Leben, für welche Dinge, für welche Gelegenheiten und Möglichkeiten.

Am Abend kannst du überlegen, welche Begegnungen dich heute besonders glücklich gemacht haben, was dir an dem Tag besonders gut gefallen hat, was du heute besonders gut gemacht hast. Wenn du dir dafür Zeit nimmst und nachdenkst, wirst du sehen, was für ein gutes Leben du eigentlich hast.

Klar, es wird nicht alles perfekt sein.

Aber es ist auch nicht alles schlecht. Viel zu oft vergessen wir auf das Gute und Schöne in unserem Leben. Und viel zu oft vergessen wir, dankbar dafür zu sein. Und noch öfter vergessen wir, den Menschen zu danken, denen wir so viel zu verdanken haben, wie zum Beispiel unseren Eltern, unserem Partner, unseren Freunden, Arbeitskollegen und vielen mehr.

Aufgabe für dich: Schreibe heute 10 Dinge auf, für die du dankbar bist – sei es deine Familie, das Essen, die Natur, dein cooles Auto – dir sind keine Grenzen gesetzt

Schritt 3: Geh deinen eigenen Weg – Hör nicht auf die Nein-Sager

„Höre nicht auf Nein-Sager“, sagt uns Arnold Schwarzenegger in seiner berühmten Rede zu seinen Erfolgsgesetzen.

Menschen mit einem positiven Mindset gehen immer ihren eigenen Weg. Sie lassen sich nicht gleich bei jedem kleinsten Gegenwind entmutigen und sie wollen auch nicht allen gefallen.

Sie hören sich Ratschläge an und sind offen für Kritik. Aber sie lassen sich nicht in eine Form pressen oder ins Hamsterrad drängen. Sie gehen ihren Weg. Mit einem positiven Mindset hast du deine Ziele und Wünsche fest im Blick und arbeitest voller Eifer darauf hin – auch wenn die anderen deinen Traum nicht nachvollziehen können.

Es wird auf jeden Fall auch Rückschläge geben. Du wirst dich manchmal entmutigt fühlen.

Hier nützt dir dein positives Mindset, denn im besten Fall glaubst du unerschütterlich an dich und gibst alles, was du hast – auch wenn das Leben nicht so perfekt läuft wie im neuesten Hollywood-Film.

Schritt 4: Proaktivität – Leg deine Opferrolle ab

Es gibt zwei Arten von Menschen.

Jene, die andere Menschen oder äußere Umstände für ihre Probleme verantwortlich machen und jene, die selbst die Verantwortung für ihre Probleme übernehmen und das Beste aus der Situation herauszuholen.

Zu welcher Art Mensch gehörst du?

Viel zu oft befinden wir uns in der ersten Kategorie – wenn wir nicht bewusst nachdenken ist der erste Impuls meistens, sich über alles andere aufzuregen, nur nicht sich selbst.

Selbst wenn ich mir den großen Zeh am Kasten anstoße, mache ich den blöden Kasten dafür verantwortlich, warum er die Frechheit besitzt so einen unpassenden Platz zum Herumstehen ausgewählt zu haben…du verstehst schon, was ich meine.

Doch mit einer Einstellung, bei der du immer die anderen Menschen für deinen Misserfolg verantwortlich machst, wirst du nicht weit kommen. Proaktive Menschen mit einem positiven Mindset machen nicht die anderen Menschen für ihre Probleme und Hindernisse verantwortlich, sondern nur sich selbst.

Sie beklagen sich nicht darüber, dass etwas Schlechtes in ihrem Leben passiert ist, sondern packen die Situationen, die sie ändern möchten, proaktiv an und machen das Beste daraus.

  • Proaktive Menschen finden immer einen Weg zum Ziel.
  • Proaktive Menschen packen Herausforderungen an und drücken sich nicht vor ihnen.
  • Proaktive Menschen gestalten ihr Leben, statt gestaltet zu werden.

Es liegt immer in deiner Hand, ob du dich reaktiv verhältst und lieber in der Opferrolle bleibst oder deinen Hintern hochkriegst und die Situationen veränderst, die dir nicht passen.

Entscheide dich also für eine proaktive und positive Einstellung!

Wenn kein Wunder passiert, sei selbst eines.

Nick Vujicic, australischer Motivationsredner Tweet

Schritt 5: Glaub an dich

Was bringt die meisten Spitzensportler dazu ihre Höchstleistungen immer wieder zu toppen und neue Weltrekorde aufzustellen?

Der unerschütterliche Glaube an sich selbst.

Sie haben die Gewissheit, dass sie es schaffen werden. Der Glaube an sich und an die eigenen Fähigkeiten ist einer der Grundpfeiler eines positiven Mindsets. Dieser Glaube kann Berge versetzen.

Wie sieht es bei dir aus? Glaubst du eigentlich an dich? Glaubst du daran, dass du deine Träume verwirklichen kannst? Glaubst du, dass du das Recht dazu hast, deinen Zielen nachzueifern?

Die meisten Menschen würden jetzt spontan mit Ja antworten. Bis man die Oberfläche verlässt und ein bisschen tiefer geht.

Warum glaubst du an dich? Warum glaubst du, dass du deine Träume verwirklichen kannst?

Ich möchte, dass du dir heute bewusst Zeit nimmst, um diese Frage zu beantworten und die Antwort darauf niederschreibst.

Diese Frage ist essenziell für dein Leben. Wenn du nicht einmal selbst weißt, warum du an dich, deine Träume, Ideen und Visionen glaubst, warum sollten es dann andere tun.

Denk über dich und deine Träume nach und überlege, warum du sie überhaupt erreichen willst. Warum solltest du überhaupt an dich glauben? Was lässt dich deine ganze Zeit und Energie in deine Ziele stecken? Wofür brennt dein Herz und warum brennt es dafür?

Der Redner Simon Sinek hat einen der populärsten Ted Talks der Welt auf YouTube veröffentlicht. Er heißt „Start with Why“ – beginne mit deinem Warum.

Hier kannst du ihn dir ansehen.

Das Warum ist immer dein größter Faktor, egal, ob es darum geht, dass du deine Ziele und Träume erreichen willst, oder einfach nur ein glückliches Leben führen magst. Dein Warum ist immer stärker als das Wie.

Die meisten Menschen konzentrieren sich viel zu sehr darauf, wie sie eine bestimmte Sache erreichen können, welche Ressourcen und Kontakte sie dafür brauchen.

Das Wie hat einen gewissen Stellenwert in deiner Zielformulierung und -erreichung, aber wenn du dein Warum nicht kennst, wirst du nach kurzer Zeit deinen Enthusiasmus verlieren, wenn es mal bei der Umsetzung zu Rückschlägen kommt.

Dein Warum nährt dein positives Mindset und lässt dich weitermachen in den schweren Zeiten.

Ganz nach dem Motto: Wo ein Wille, da ein Weg.

Der Wille ergibt sich aus deinem Warum und wenn du etwas wirklich willst, wenn du dein Warum genau kennst, wirst du auch einen Weg finden.

Winston Churchill hat einmal gesagt: „Erfolg bedeutet von Misserfolg zu Misserfolg zu wandern, ohne seinen Enthusiasmus dabei zu verlieren.“ 

Ein starkes Warum hilft dir, deinen Enthusiasmus nicht zu verlieren.

Deswegen starte mit dem Warum. Warum glaubst du an dich?

Dein positives Mindset – Jetzt bist du an der Reihe

Ein positives Mindset hilft dir, eine optimistische Grundhaltung einzunehmen und das Leben in seiner Schönheit zu genießen – mit all den Herausforderungen und Schwierigkeiten. Es macht dich nicht nur zu einem erfolgreicheren, sondern auch zu einem besseren Menschen.

Aber eine positive Einstellung kommt nicht von allein.

Arbeite an dir. Gib nicht auf. Lerne aus deinen Fehlern. Und vergiss nicht den Weg zum Ziel zu genießen.

Genau das macht einen Helden des Alltags aus. Und eines kann ich dir sagen: In jedem von uns steckt ein Held, der darauf wartet, seine Reise anzutreten.

Negative Gefühle loswerden – 6 Strategien, die dir dabei helfen

Negative Gefühle loswerden beschrieben mit einem Mann auf spiegelndem butten Wasser

Ist dir je aufgefallen, wie viel Macht negative Gefühle und Gedanken über deinen Alltag haben? Stell dir vor, du hattest einen tollen Tag. Du kommst früh von der Arbeit, triffst dich mit einer Freundin und das Wetter ist schön. Plötzlich erscheint ein kleiner Funken negativer Energie. Das können viele Sachen sein: Eine patzige Nachricht von deinem Chef, etwas geht im Haushalt kaputt oder du bekommst einen nervigen Brief von der Versicherung.

Wenn so etwas passiert, merkt man wie die gesamte positive Energie aus einem förmlich herausgesogen wird. Vergessen ist der tolle Tag, vergessen sind die glücklichen Momente. Das, was bisher so sicher und gut erschienen ist, wird von dem neuen negativen Gefühl völlig übertönt. Doch das muss nicht sein.

In diesem Artikel wollen dir gerne erklären, wie du mit dieser negativen Energie lernst umzugehen und wie du letztendlich negative Gefühle loswerden kannst.

Drei wichtige Schritte, um mit negativen Gefühlen umzugehen

Als allererstes lass uns darüber sprechen, welche Maßnahmen notwendig sind, um richtig mit deinen negativen Gefühlen umzugehen. Dabei sind es grundlegend diese drei Schritte:

  1. Negative Gefühle (an-)erkennen
  2. Ursache der negativen Gefühle herausfinden
  3. Negative Gefühle verarbeiten und loswerden

Schritt 1: Negative Gefühle (an-)erkennen

Der erste Schritt, um mit deinen negativen Gefühlen richtig umzugehen, ist sie überhaupt erst als solche zu erkennen. Es klingt zwar offensichtlich, aber ist leider in der heutigen Zeit nicht so einfach, wie man denkt.

Vielen wird von klein auf beigebracht, welche ihrer Emotionen “gut” und welche “schlecht” sind. Trauer, Wut und Enttäuschung werden oft abgestempelt als schlechte Emotionen. Natürlich ist niemand gerne traurig, wütend und enttäuscht, aber sie sind trotzdem zulässige Gefühle. “Sei doch nicht so traurig” oder “Sieh doch mal die guten Seiten” sind beliebte Sätze, wie man mit diesen Emotionen umgehen soll. Leider helfen sie oft nicht, denn anstatt die Gefühle zu ergründen, raten sie, dass man sie abtun soll. Die Gefühle sind schlecht und sollten nicht gefühlt werden, fühle doch einfach etwas anderes – das ist die Nachricht dahinter.

Doch genau das ist der falsche Ansatz. Jede Emotion ist es wert gefühlt zu werden: die guten und auch die schlechten.

Unterdrückt man seine Emotionen wie Wut oder Trauer, kann es zu nachhaltigen Schwierigkeiten kommen. Anstatt seine Probleme zu bekämpfen und nach Lösungen zu suchen, versucht man sie zu vermeiden. Jede potenzielle Konfliktsituation wird vermieden. Sollte es dann aber doch zu einem Konflikt kommen, ist man gänzlich unvorbereitet und die Situation droht zu eskalieren.

Deswegen ist der erste Schritt um negative Gefühle loswerden zu können, seine Gefühle überhaupt erst einmal anzuerkennen. Ja, ich habe ein Problem. Ja, ich fühle mich gerade schlecht und das ist okay.

Schritt 2: Ursache der negativen Gefühle herausfinden

Auf jede Aktion erfolgt stets eine Reaktion. So sind deine Gefühle meistens eine Reaktion auf etwas, das passiert ist. Es kann oft eine simple Verkettung sein. Du hast zum Beispiel deine Lieblingstasse fallengelassen und bist jetzt traurig, dass du sie nicht mehr verwenden kannst. Meistens aber sind unsere Gefühle weitaus komplexer. Es können oft mehrere Schichten dazwischen liegen. Beispielsweise hat dich eine Freundin kurzfristig versetzt und deine Abendpläne sind dahin. Normalerweise macht dir das nicht so viel aus, aber dieses Mal spürst du wie du traurig und sauer wirst. Der offensichtliche Grund wäre natürlich, dass du sauer auf deine Freundin bist. Eine kurzfristige Versetzung wirkt als wäre ihr eure Freundschaft vielleicht nicht so wichtig oder könnte von mangelndem Respekt dir gegenüber zeugen. Deswegen bist du bestimmt so sauer, könnte man denken.

Blickt man aber etwas weiter, gibt es vielleicht noch andere Gründe. Vielleicht hattest du eine sehr stressige Arbeitswoche und du hast dich (vielleicht sogar) unbewusst sehr nach diesem Treffen gesehnt, um deinen Akku wieder aufzuladen. Jetzt wo der Termin aber ausfällt, fehlt dir dein Ausgleich und das macht dich unruhig.

Tatsächlich ist dieses Beispiel ein weitverbreitetes (leider oft unerkanntes) Problem in Partnerschaften. So haben wir in unserem Alltag eine Unmenge an Stresssituationen. Dadurch, dass unser Partner stets in unserer Nähe ist, läuft er Gefahr eine Zielscheibe für den gestauten Stress zu werden. Wir drohen wegen Kleinigkeiten zu explodieren. Nicht weil wir unseren Partner nicht lieben, sondern vielmehr, weil wir unseren negativen Emotionen irgendwie Luft machen wollen.

Aus diesem Grund ist unser zweiter Schritt um negative Gefühle loszuwerden, die Suche nach dem Grund deiner Emotionen. Warum bist du wirklich traurig oder enttäuscht? Gibt es eine tieferliegende Ursache für deine Emotionen? Dafür können wir dir verschiedene Übungen der Selbstreflexion ans Herz legen. Erst wenn du das herausgefunden hast, kannst du dich an den nächsten Schritt wagen.

Schritt 3: Negative Gefühle verarbeiten und loswerden

Der letzte Schritt ist natürlich der wichtigste. Nachdem wir unsere negativen Emotionen anerkannt haben und nach dem Ursprung gesucht haben, ist jetzt die Frage: Wie bekämpfen wir unsere negativen Gefühle?

Vorab möchten wir noch einmal klarstellen. Negative Gefühle sind wichtig für ein gesundes Leben. Wir werden es nie gänzlich schaffen, sie aus unserem Leben zu streichen und das ist auch gut so. Viel mehr müssen wir ihre Existenz akzeptieren und mit uns selbst im Reinen sein, wenn wir diese Emotionen verspüren. Sobald wir das tun, können wir wirklich anfangen zu ändern, wie wir auf sie reagieren und Verhaltensweisen entwickeln, die einen gesunden Umgang gewährleisten.

Wir wollen dir mit unseren Tipps helfen, aus deinen Gefühlen die richtigen Lehren zu ziehen. 

Solltest du aber unter länger anhaltende Krankheiten wie Depressionen leiden, so zögere nicht dir ärztliche Hilfe zu holen. Denn dazu braucht es mehr als nur einfach die Gefühle zu verarbeiten. Damit du diesen Schritt gut umsetzen kannst, haben wir dir verschiedene Tipps vorbereitet, die uns dabei helfen.

Ein Mann verbrennt ein Foto um seine negativen Gefühle loszuwerden
Manchmal hilft das physische Trennen von Dingen, die dich negativ beeinflussen.

6 Tipps, um negative Gefühle loswerden zu können

Unsere folgenden Tipps sind in keiner spezifischen Reihenfolge und können auf verschiedene Emotionen stärker zutreffen als auf andere. Sie sollen dir aber alle im Endeffekt dafür helfen, eine gute emotionale Gesundheit zu erlangen. Emotionale Gesundheit zeichnet sich dadurch aus, dass wir gesund mit unseren Gedanken, Emotionen und Gefühlen umgehen. Wir treffen eher fundierte Entscheidungen und bewältigen die Herausforderungen des Lebens mit Selbstbewusstsein und Resilienz.

1. Negative Gefühle aufschreiben

Eine Möglichkeit mit seinen negativen Gefühlen umzugehen, ist sie aufzuschreiben. Dafür eignet sich vor allem die analoge Variante – also Papier und Stift. Schreibe dir auf, wie du dich gerade fühlst. Danach versuche zu analysieren, wieso du dich so fühlst. Was war der Auslöser und wieso hat es dich so sehr berührt? Du wirst schnell merken, dass du viele Probleme anders siehst, wenn du dir Zeit nimmst und sie auf Papier bringst. Sollte das dir nicht helfen, kannst du noch einen Schritt weitergehen. Nimm das Stück Papier und schmeiß es weg. Das physische Wegwerfen soll laut einer Studie nämlich noch mehr helfen, mit deinem Problem abzuschließen. Eine andere Variante wäre das Aufschreiben deiner Gedanken – beispielsweise mit einem Erfolgsjournal oder einem Bullet Journal – zur Gewohnheit zu machen. Das kann dir langfristig helfen, mit deinen Gefühlen umzugehen, weil du dich täglich mit ihnen beschäftigst.

2. Situation in einem anderen Licht sehen

Dieser Tipp ist angelehnt an die typischen Ratschläge deiner Freunde. “Sieh es doch einmal von der positiven Seite” ist ja oft einer der lieb gemeinten Tipps. Sie haben damit jedoch auch nicht ganz unrecht. Anstatt aber zu versuchen, Situationen zwanghaft positiv zu sehen, sehe lieber die neuen Möglichkeiten, die sie dir bieten. Im obigen Beispiel hatten wir davon geredet, dass du vielleicht von einer Freundin versetzt wirst. Du könntest jetzt sauer sein, aber du kannst auch versuchen die Situation in einem anderen Licht zu betrachten.

Nutze die Zeit stattdessen für dich. Du brauchst deine Freundin nicht, um dich von deinem Arbeitsalltag zu entspannen. Widme dich einer deiner eigenen Hobbys. Diese Technik kannst du auf viele andere Situationen genauso anwenden, denn sie alle haben irgendwo doch einen Silberschleier am Horizont.

3. Gehe raus in die Natur

Sollten die ersten beiden Tipps dir nicht geholfen haben, können wir eine andere Möglichkeit bieten. Anstatt sich mit deinen Problemen in deiner Wohnung rumzuschlagen, setz dich auf dein Fahrrad und fahr einfach einmal weg. Die physische Veränderung deiner Umgebung gibt dir neue Reize und hilft dir dich auf andere Gedanken zu bringen.

Die Stille eines Parks oder eines Waldes kann sehr therapeutische Wirkung haben. Im Angesicht der Natur, an einem plätschernden Bach oder in einem ruhigen Waldstück wirken manche Probleme oft skurril und unbedeutend. Du wirst merken, wie du von deiner Situation Abstand nehmen kannst, wenn du dich auf deine Umgebung konzentrierst.

Diese ersten drei Tipps waren so etwas wie das “Erste Hilfe Paket”, dass man bei präsenten negativen Gefühle einsetzen kann. Die weiteren Methoden kannst du vor allem nutzen, wenn du dich um eine langfristige Lösung bemühst, die du auch präventiv nutzen kannst.

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Cover: Unsere 12 besten Tipps, wie du sofort dein Leben positiv verändern kannst

4. Nachhaltige Lösungen für deine Probleme suchen

Der nächste Tipp richtet sich vor allem an deine langanhaltenden Sorgen. Oftmals verspüren wir unsere Emotionen aus dem gleichen grundlegenden Problem. Anstatt immer wieder Opfer der Umstände zu sein, versuche aktiv dein Problem zu lösen. Solltest du die ersten beiden Schritte für den Umgang mit deinen Emotionen öfters befolgt haben, so wirst du feststellen, dass die Ursprünge für deine Sorgen oft eng miteinander verknüpft sind.

Der nächste Schritt ist jetzt nach einer Lösung zu suchen. Dazu musst du aber erst etwas Abstand von deinen Gefühlen gewonnen haben. Gucke dir dafür am nächsten Tag deine Notizen zu deinen Emotionen an. Hat sich deine Sichtweise darauf geändert? Wenn sie es nicht haben, versuche jetzt aktiv dein Problem zu lösen.

Empfehlung von DailyMentor

Es gibt reihenweise Methoden, um sich mit deiner Psyche und deiner Persönlichkeit auseinanderzusetzen. Wir empfehlen dir dafür unseren Beitrag über Methoden der Selbstreflexion, in dem wir die wichtigsten für dich zusammengefasst haben.

5. Verbinde die Techniken

Unser fünfter Tipp ist eine Kombination aus unseren ersten vier Tipps. Sollte dich also deine Gefühle übermannen und du bist beispielsweise enttäuscht, traurig oder verletzt, dann schnapp dir dein Fahrrad oder dein Auto, nimm dir Papier und Stift mit und lass dein Mobiltelefon zu Hause. Fahre zu einem ruhigen Waldstück oder einen Park und setz dich auf eine Bank. Schreibe jetzt deine negativen Gefühle auf und wirf sie weg (natürlich in einen Mülleimer).

Als Nächstes gib dir 15 Minuten Zeit in der Natur, um dich zu beruhigen und den Moment aufzunehmen. Danach versuche dein Problem in einem anderen Licht zu sehen und es, wenn möglich nachhaltig zu lösen.

6. Unterstützung von außen suchen

Sollten diese Tipps dir nicht helfen, suche dir Hilfe bei deiner Familie und deinen Freunden. Wir wissen es ist nicht immer einfach, seine Probleme mit anderen zu teilen. Viele möchten nicht vor ihren Freunden schwach wirken, aber im Endeffekt ist das ein falscher Stolz. Vergiss nicht, negative Emotionen sind keine Sache, für die du dich schämen musst. Sie sind natürlich und normal. Wenn das deine Freunde auch verstehen, könnt ihr euch gegenseitig bei Problemen helfen. Es geht dabei primär einfach nur darum, dass sie dir zuhören. Sie müssen nicht versuchen dir direkt Tipps zu geben. Es reicht, wenn sie einfach nur versuchen zu verstehen, was dich bedrückt und dir beistehen.

Wenn ein enger Bekannter sich dir mit einem Problem öffnet, willst du ihm Unterstützung leisten. Du siehst deine eigene Hilfe für andere als selbstverständlich an. Dir liegen die Probleme der anderen nicht zur Last, weil du die andere Person wertschätzt.

Genauso geht es den meisten Freunden auch mit deinen eigenen Problemen. Man muss sich nicht schlecht fühlen über seine negativen Erfahrungen zu sprechen. Denn letztendlich stärkt es das Band eurer Beziehung.

Unser Schlusswort

Der richtige Umgang mit deinen Emotionen ist essenziell, um deine negativen Gefühle loszuwerden. Wir hoffen wir konnten dir damit etwas weiterhelfen. Es ist dabei aber wichtig, dir dafür Zeit zu nehmen. Du wirst deine Probleme nicht immer sofort lösen können, sondern es ist ein oftmals langer Prozess. 

Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen.

Leo Tolstoy (1828-1910), russischer Autor Tweet

Authentischer sein und zu sich selbst stehen: Stärke die Bindung zu deinem wahren Ich

Zu sich selbst stehen und authentischer sein beschrieben durch einen Mann, der im Sonnenuntergang läuft

Zu sich selbst stehen und authentischer sein ist nicht immer einfach. Wir leben in einer schnelllebigen Zeit. Die Welt ist sich ständig am Drehen, wir stehen andauernd vor neuen Herausforderungen und stetig erwarten uns Veränderungen im Leben.

Dabei kann es zur Folge haben, dass wir anfangen uns selber etwas vorzumachen. Wir verbergen unsere wahren Gefühle und sagen nicht, was wir wirklich denken. Wir lassen uns von den äußeren Umständen treiben und richten uns an den Erwartungen von anderen.

In diesem oftmals schleichenden Prozess können wir langsam die Bindung zu unserer eigenen Person verlieren. Das „wahre Ich“ kommt nicht mehr so recht zum Vorschein. Der Wunsch wächst wieder zu sich selbst zu stehen und authentischer zu sein. 

Deshalb möchten wir im folgenden deine Authentizität stärken und dich dazu ermutigen, dass du die Person sein darfst, die du in Wirklichkeit bist. Ohne Maske und ohne Versteckspielchen. 

Was bedeutet es zu sich selbst zu stehen und authentischer zu sein?

Eine Person bezeichnet man als authentisch, wenn sie besonders „echt“ wirkt. Dieser Mensch kann zu sich selbst stehen und ist mit seinen Stärken und Schwächen im Einklang. Er kann sich so wahrnehmen, wie er wirklich ist und akzeptiert sich in seinem Erscheinungsbild.

Menschen, die authentisch sind, vermitteln ein ehrliches, unverborgenes und ungekünsteltes Bild gegenüber ihrem Umfeld. Sie präsentieren sich so, wie sie sind – ohne sich aufzuspielen oder ihre Persönlichkeit verzerren zu müssen.

Letztlich ist Authentizität eine fortgeschrittene Form der eigenen Selbstreflexion, Selbstliebe und Selbstakzeptanz. Diese Menschen können zu sich stehen und befinden auf einem guten Weg sich selbst gefunden zu haben.

Höhepunkt des Glückes ist es, wenn der Mensch bereit ist, das zu sein, was er ist.

Erasmus von Rotterdam (1466-1536), niederländischer Theologe Tweet

Authentischer sein und zu sich selbst stehen durch 8 Tipps

Nachfolgend möchten wir dir mit unseren acht Ratschlägen deine Authentizität stärken, sodass du eine stärkere Bindung zu dir selbst aufbauen kannst. Unsere Tipps sollen vor allem deine Selbstwahrnehmung fördern und deinen Mut stärken, sodass du dich weder vor dir, noch vor anderen verstellen musst und somit authentischer sein kannst. 

1. Finde heraus wer du wirklich bist

Wir starten direkt erstmal mit einem ordentlichen Brocken, der alles andere als einfach umzusetzen ist: Finde heraus wer du überhaupt bist.

Du willst authentischer sein und mehr zu dir selbst stehen? Dann muss man zuallererst wissen, wer man überhaupt wirklich ist bzw. sein möchte. Es kann wirklich schwierig sein sich solch eine globale und umfassende Frage der Selbstfindung beantworten zu können. 

Doch werde dir bewusst, wer du im Kern wirklich bist, was deine Werte sind und dich charakterlich ausmacht. Erst wenn man dies erkennt, ist es einem möglich zu sich selbst zu stehen.

Es ist nicht ganz einfach sofort eine Antwort parat zu haben. Aus diesem Grund beobachte dich gerne die folgenden Tage genauer, horche in dich rein und verschaffe dir ein Bild deiner charakterlichen Eigenschaften und Werte. Im Anschluss wird es dir leichter fallen die nachfolgenden Tipps für dich umzusetzen und authentischer zu sein.

Empfehlung von DailyMentor

Um dir deiner selbst bewusster zu werden, möchten wir dich auf unsere weiteren Beiträge hinweisen, die dich in diesem Selbstfindungsprozess unterstützen können.

Zu sich selbst finden: Die drei großen Schritte zur Selbstfindung

Definition der Persönlichkeitsentwicklung – Die 5 Sektoren, in denen du dich verbesserst

Methoden der Selbstreflexion – Einfache Übungen für deinen Alltag

Lebensziele finden: Mit diesen Methoden erkennst du sie!

2. Selbstbild und Fremdbild: Wie nimmst du dich wahr? Wie sehen dich andere?

Um den obigen Punkt weiter aufzugreifen, möchten wir noch über das eigene Selbst- und Fremdbild sprechen. 

Es ist wichtig, dass man den Unterschied für sich versteht. Denn die Person, die du selber in dir siehst, ist womöglich nicht diejenige, die du nach außen präsentierst. Die Selbst- und Fremdwahrnehmung kann sich daher grundlegend voneinander differenzieren – sowohl positiv, als auch negativ.

Als kleines Beispiel: Du schätzt dich als eine emphatische Person ein, aber nach außen wird das womöglich von deinem Umfeld gar nicht so wahrgenommen. Genau andersrum denkst du selber von dir, dass du nicht zuverlässig seist. Doch auf die Nachfrage bei deinen Freunden sagen sie dir genau das Gegenteil, und dass auf dich immer Verlass ist.

Was stimmt nun und was nicht? Der Ursache dieser Dissonanz musst du selber auf den Grund gehen. Womöglich musst du auch dein Umfeld dafür einspannen und sie fragen, weshalb sie dich in deinem Fremdbild so bewerten.

Für die eigene Authentizität spielt vorrangig dein Fremdbild eine Rolle. Dieses Bild entscheidet, wie du von deinem Umfeld wahrgenommen wirst und dies bestimmt letztlich wie authentisch du wirkst.

Hingegen ist das Selbstbild besonders wichtig, wenn man mehr zu sich selbst stehen will, sodass eine gewisse Selbstreflexion der eigenen Person stattgefunden hat.

Es wird dir sehr helfen, wenn du dein Selbst- und Fremdbild verstehst. Am besten sollten diese Wahrnehmungen möglichst nah beieinander liegen, um so dein wahres Ich zu erkennen und zu leben.

3. Lege deine Maske ab

Auch hier wieder aufbauend auf den vorherigen Punkt möchten wir über die Maske sprechen, die wir uns manchmal in gewissen sozialen Kreisen aufsetzen.

Du kennst es mit Sicherheit auch: Bei der Arbeit, Schule oder Universität verhalten wir uns anders, als wenn wir alleine sind oder von unseren engsten Freunden umgeben sind. Wir verhalten uns „ordentlicher“, reservierter und geben weniger von uns preis. Das ist ganz normal.

12 Tipps, wie du sofort dein Leben positiv verändern kannst.

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Cover: Unsere 12 besten Tipps, wie du sofort dein Leben positiv verändern kannst

Doch wer zu sich selbst stehen will, möchte sich mehr so zeigen wie er im Kern wirklich ist. Also wieso setzen wir uns diese Maske in bestimmten Situationen auf? Man kann gerne auch im beruflichen Umfeld oder vor fremden Personen authentischer sein und sich so zeigen wie man ist. 

Es ist die eigene bewusste Entscheidung, ob man sein wahres Ich präsentieren möchte und wir möchten dich dazu ermutigen dieses regelmäßiger in der Öffentlichkeit zu tun.

4. Höre mit dem Vergleichen auf

Der ständige Vergleich mit anderen hindert einen daran authentischer zu sein.

„Guck mal, der hat das. Die kann das besser. Der ist glücklich. Die verdient mehr als du.“ Und jetzt? Macht es diejenigen zu besseren Menschen? Man darf zu seinen Idolen, Mentoren und Vorbildern gerne hochschauen und sich von ihnen inspirieren lassen. Aber was bringt einem dieser negative Vergleich mit anderen, außer dass man sich schlechter fühlt und sich selber einem gewissen Druck aussetzt?

Du stehst in keiner Konkurrenz mit anderen. Weder andere sollten dir etwas unter die Nase reiben, noch du den anderen. Das Leben ist kein Wettkampf, bei dem es wichtig ist, „besser“ als sein Umfeld zu sein. 

Jeder hat in gewisser Weise eine „Imponier-Maske“ mit der man anderen zeigen möchte, wie toll man ist. Man verhält sich letztlich nur so für sein eigenes Selbstwertgefühl und bauscht das eigene Fremdbild künstlich auf. Doch sich selber aufzublasen und zu präsentieren steht im genauen Gegensatz zu authentisch sein.

Glücklich ist nicht, wer anderen so vorkommt, sondern wer sich selbst dafür hält.

Lucius Annaeus Seneca (4 v. Chr.- 65 n. Chr.), römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher, Politiker Tweet

Zu sich selbst stehen macht man doch vorrangig für einen selbst – und nicht für andere. Du willst authentischer sein und eine bessere Bindung zur eigenen Person schaffen. Da hilft einem kein Vergleich, in dem es darum geht besser oder schlechter als andere zu sein.

Du bist du. Ich bin ich. Wir beide stehen in keinem Wettkampf und keiner muss sich dem jeweils anderen beweisen. Dein Fokus sollte an erster Stelle bei dir liegen und nicht von den Meinungsbildern anderer Menschen abhängig sein.

Beweise es dir selbst und nicht irgendwelchen anderen.

5. Verlasse deine Komfortzone

Manchmal hindern uns unsere eigenen Ängste daran, wir selbst zu sein. Anstatt, dass man zu sich selbst stehen kann und der derjenige ist, der man wirklich ist, verstecken wir uns in der eigenen Komfortzone.

Die Gründe dafür sind vielschichtig und daher nicht ganz einfach zu identifizieren. Vielleicht fehlt einem das nötige Selbstbewusstsein, ist ein wenig schüchtern, hat Angst einen Fehler zu machen oder sich vor anderen bloßzustellen. Diese Unsicherheiten können aus ganz unterschiedlicher Herkunft stammen.

Wer zu sich selbst stehen will, muss definitiv eine Menge Mut aufbringen und sich trauen genau diesen sicheren Bereich der persönlichen Komfortzone zu verlassen. Es hilft dir leider nicht viel, wenn du dich konstant zurückhältst und immer auf Nummer Sicher gehst. Sich immer zu verschonen und nicht so zu zeigen, wie man wirklich ist, bedeutet in einer gewissen Art sich zu vernachlässigen. 

Es hört sich hart an, aber wenn du dich in dieser Komfortzone die ganze Zeit aufhältst und auf Fehlervermeidung und Sicherheit pochst, hältst du dich wissentlich klein. Dein Charakter brennt auf Sparflamme.

Die Persönlichkeit möchte aus diesem Käfig ausbrechen. Doch sie kann nicht. So lässt es sich weder authentischer leben, noch kann man so besser zu sich selbst stehen.

Deshalb traue dich. Traue dich die Komfortzone zu verlassen und deine Persönlichkeit zu entfalten. Deine Authentizität wird dir dafür danken.

6. Schwimme gegen den Strom

Ähnlich wie zuvor geht es auch hier um einen gewissen Sicherheitsgedanken, den wir innehaben – und zwar die Sicherheit, sich mit dem Strom zu bewegen. Man folgt der breiten Masse in dieselbe Richtung Hamsterrad.

Oft ist es auch so, dass der eigene Weg und die eigene Meinung mit der Mehrheit übereinstimmen kann. Das ist nichts Verwerfliches. Doch sollte das mal nicht der Fall sein, solltest du dich nicht davor scheuen müssen auch mal gegen den Strom zu schwimmen.

Deine Werte, deine Meinung – und daher auch deine Entscheidung in welche Richtung du dich bewegen möchtest. Es ist alles andere als einfach, dass wenn man mal nicht der Norm entspricht, die kritischen Blicke der anderen zu ignorieren. Doch genau darum geht es doch hier in dem Artikel, oder? Authentischer sein und zu sich selbst stehen. Sein wahres Ich zeigen und dazustehen.

Deshalb sollte dein Bild von dir selbst über den Meinungen der anderen stehen. Bewege dich also auf den Wegen, die für dich richtig scheinen und lass dich nicht von anderen überzeugen, dass sie falsch seien. Sie stecken nicht in deiner Haut.

Es kommt darauf an, sich von anderen zu unterscheiden; ein Engel im Himmel fällt niemandem auf.

George Bernard Shaw (1856-1950), irischer Dramatiker, Politiker und Pazifist Tweet

Kennst du das nicht auch, wenn jemand anderes einem die Stirn bietet? Sich traut etwas anders zu machen, als was normal ist? Ich empfinde es als unheimlich authentisch und sympathisch. Die Person hat vielmehr Respekt verdient anders zu sein oder den Mund aufgemacht zu haben, als dass man sie dafür verurteilen sollte.

Es hat nichts Falsches Querdenker zu sein oder andere Werte zu vertreten als die breite Masse. Stehe zu dir selbst – auch wenn du mal eine andere Meinung, als die anderen hast.

7. Authentischer sein durch Selbstliebe und Selbstakzeptanz

Selbstliebe und Selbstakzeptanz sind ganz entscheidende Säulen der Authentizität. Wer sich selber liebt und akzeptiert, kann auch authentischer sein.

Wer sich selber nicht leiden kann, wird seine Persönlichkeit auch lieber vor anderen verstecken wollen. 

Das heißt nicht, dass du mit dir zu 100 Prozent im Reinen sein musst, dich vollständig liebst und akzeptierst. Es heißt vielmehr, dass du dich selber als den Menschen siehst, der du wirklich bist.

Du darfst trotzdem deine Nase zu lang finden und was an deinem Charakter aussetzen. Es geht darum, dass du dich so annimmst mit all deinen Stärken und Schwächen. Mit allen Ecken und Kanten – als das einzigartige Individuum.

Wer ist schon auf dieser Welt perfekt? Trotzdem darfst du Selbstliebe und Akzeptanz dir gegenüber verspüren. Man darf sich trotzdem selber mögen und sich nicht vor der Welt verstecken müssen.

8. Stehe für dich ein und übernehme die Verantwortung

Ohne damit zu egoistisch zu wirken: Manchmal muss man sich auch den Platz schaffen, um zu sich selbst zu stehen.

Wenn dir jemand auf den Schlips tritt, stell ihn zu Rede. Du fühlst dich ungerecht behandelt, sprich es an. Das ist dein gutes Recht. Man muss nicht immer klein begeben, sondern darf auch das einfordern, was einem zusteht.

Letztlich funktioniert so Authentizität: Für das einzustehen, was für einen wichtig und richtig ist.

Du darfst – nein, du SOLLST – deine Meinung äußern, deine eigenen Ziele verfolgen und Verantwortung für dein Leben übernehmen. Für alles Positive, aber auch Negative.

Denn so bejahend und motivierend der Artikel bis dahin auch ist, muss man auch in Negativphasen zu sich selbst stehen. Verantwortung und Authentizität umschließt das ganze Spektrum des Lebens und daher auch die Schattenseiten.

Trotzdem wird dich das nicht demoralisieren, sondern viel mehr ermutigen, dass du dich daran erinnern sollst, falls du mal in solch einen Moment gerätst. So ist das Leben und solche Situationen gehören dazu.

Unser Schlusswort: Authentischer sein und zu sich selbst stehen

Wir hoffen du konntest aus einigen unserer Tipps etwas Positives mitnehmen und kannst für die Zukunft die Bindung zu dir selbst stärken.

Es liegt in deiner Hand, inwiefern du dir dein wahres Ich eingestehst und es anderen gegenüber offenbarst. Es ist uns wichtig, dass du vor allem dir gegenüber ehrlich bist, dir deine wahren Gefühle zugestehst und dir erlaubst so zu sein, wie du letztlich bist. Zu sich selbst stehen ist wahrhaftig keine einfache Einsicht, doch nicht unmöglich. Sei wie du bist und sei authentisch.

Was vor uns liegt und was hinter uns liegt, ist nichts im Vergleich zu dem, was in uns liegt. Wenn wir das, was in uns liegt, nach außen in die Welt tragen, geschehen Wunder.

Henry Thoreau (1817-1862), amerikanischer Philosoph und Schriftsteller Tweet

Mut zur Veränderung – 6 Tipps, um Neues zu wagen

Mut zur Veränderung beschrieben durch einen Kompass

Veränderungen können so viele Emotionen und Gedanken hervorrufen: Aufregung, Vorfreude und Tatendrang, aber auch Ängste vor dem Ungewissen und der Veränderung an sich. Veränderungen – oder alleine schon nur Gedanken daran – können das eigene Leben auf den Kopf stellen. Manchmal scheint es so, als hätten wir unseren Mut zur Veränderung verlegt und finden ihn nicht wieder oder etwas hindert uns daran diesen aufzubringen.

Doch weißt du was? Jeder trägt diesen Mut zur Veränderung in sich.

Jeder von uns hat schon so viele Veränderungen selber eingeleitet und gemeistert. In der Vergangenheit haben wir es uns ein ums andere Mal bewiesen, dass wir dazu fähig sind.

Wir wollen dich deshalb an deinen Mut zur Veränderung erinnern und dir sechs Tipps mit auf den Weg geben, damit du ihn stärken kannst. Du trägst diesen Mut in dir! 

Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern, die anderen bauen Windmühlen.

Mut zur Veränderung: Was Veränderungen in uns auswirken

Bevor wir zu unseren Tipps kommen, möchten wir einen etwas größeren Exkurs machen, wie wir Menschen auf Veränderungen reagieren. 

Warum scheuen wir uns manchmal vor Veränderungen? Was sind die Gründe für diese Angst und weshalb müssen wir ganz gezielt nach dem Mut zur Veränderung suchen, ehe wir den „Sprung ins kalte Wasser“ wagen?

Die Antworten findest du nun hier und sollten dich definitiv interessieren. Die Hintergründe von Veränderungen zu verstehen ist sehr wichtig, um deinen Mut zu stärken.

Was entscheidet, wie wir auf Veränderungen reagieren?

Jeder hat sich schon vielen kleinen und großen Veränderungen ausgesetzt gefühlt. Doch dabei ist eine Veränderung nicht immer die gleiche. Sie können unterschiedliche Effekte und Auswirkungen auf die eigene Person haben. Zwei Komponenten sind dafür entscheidend, wie man eine Veränderung wahrnimmt:

  1. Die Größe der Veränderung. Ist es eine eher kleine und alltägliche oder spiegelt sie doch eher einen gewissen Wendepunkt im Leben wider?
  2. Wer die Entscheidung einleitet. Wird man durch äußere Einflüssen zu einer Veränderung „gezwungen“ oder erhält man selber die Einsicht und greift zum proaktiven Handeln über?

Je größer uns eine Veränderung scheint, desto schwieriger tun wir uns diese anzunehmen.

Genauso entscheidend ist es, wo der Ursprung einer Veränderung liegt: Kam die Entscheidung von einem selbst oder doch durch äußere Umstände und Personen, wodurch man sich zu einer Veränderung gezwungen wird?

Solch ein Umbruch im Leben lässt sich für uns besser akzeptieren, wenn es die eigene Einsicht ist, die uns zum proaktiven Handeln führt. Andersherum nimmt man gerne mal eine gewisse Abwehrhaltung ein, wenn eine Veränderung durch die äußeren Umstände aufgesetzt wird.

Die emotionale Achterbahn einer Veränderung 

Um dir die persönliche Reaktion einer Veränderung zu verdeutlichen, begeben wir uns nun auf die emotionale Achterbahn, in der man sich befindet, wenn man eine Veränderung durchläuft. 

Die einzelnen Phasen einer Veränderung verlaufen im Grunde gleich ab. Wobei die größeren und einschlägigeren Veränderungen für jedermann deutlich spürbarer sind. 

Das Erkennen der Veränderung

Es ist der Zeitpunkt, an dem eine Veränderung bemerkbar wird oder sich für einen abzeichnet. Dabei ist es unerheblich, ob diese von extern aufgezwungen wird – durch die Umstände einer Situation oder das „Kommando“ einer anderen Person – oder durch die eigene persönliche Erkenntnis.

Der Stimmungspfad, den du in der unteren Grafik siehst, sinkt in aller Regel, da sich eine Änderung der gegebenen Umstände anbahnt. Das Unbehagen vor dem Ungewissen und Unvorhersehbaren steigt. In der Achterbahn begibt man sich bergab.

Mut zur Veränderung beschrieben durch die erste Infografik "Emotionale Achterbahn"
Die emotionale Achterbahn einer Veränderung als Grafik

Die Verweigerung der Veränderung

Die ersten intuitiven Gedanken sträuben sich gegen die Veränderungen. Schnell fallen einem Sätze ein, wie „Ich habe da meine Bedenken“ und eine pessimistische Grundhaltung gegenüber der Veränderung wird eingenommen.

Es besteht die Gefahr, dass die eigenen Erwartungen enttäuscht werden können und sich vertraute Situationen und Prozesse ändern könnten. 

Eine Veränderung fühlt sich in der Verweigerungsphase am negativsten an. Man erkennt hauptsächlich nur das Schlechte und ignoriert die womöglich positiven Effekte einer Veränderung.

Konfrontation mit der Veränderung

In der Konfrontrationsphase wird sich intensiver mit der Veränderung auseinandergesetzt und diese nicht nur ausgeschlagen. Womöglich kommt sogar eine erste gewisse Akzeptanz auf und man erkennt den Mehrwert, welcher die Veränderung mit sich bringen kann.

Man hinterfragt die Situation. „Was heißt die Veränderung für mich und welche Auswirkungen entstehen?“. Man kann langsam zu der Einsicht gelangen, dass die Veränderung auch in etwas Gutem resultieren kann.

Motivation und Umgang mit der Veränderung

Im letzten Schritt wird sich nicht nur mental mit der Veränderung beschäftigt. Man setzt die Veränderung um bzw. versucht ihr eine Chance zu geben, um sich zu beweisen.

In der emotionalen Achterbahn geht es nun wieder deutlich bergauf und man erlebt die Veränderung nun am eigenen Leibe. Im besten Fall hat man nun seine Zweifel abgelegt und erkennt, dass eine Veränderung die eigenen Umstände verbessern kann.

Doch es gibt auch andere Achterbahnen von Veränderungen, die ganz unterschiedlich wahrgenommen werden können.

Manch eine Veränderung schien bereits längst überfällig (siehe erstens) und es hat einem nur der Mut zur Veränderung gefehlt – den Stups in die richtige Richtung – damit sich die Situation bessert.

In anderen Situationen wird mit einer Veränderung kläglich versucht das „kenternde Schiff“ zu retten (siehe zweitens) und weckt dadurch falsche Hoffnungen.

Andere Veränderung treffen einen persönlich gar nicht mal so hart. Mit dem richtigen Mindset fällt die Talfahrt nahezu aus (siehe drittens) und man lässt sich von einer Veränderung viel weniger aus der Bahn schmeißen.

Mut zur Veränderung beschrieben durch die zweite Infografik "Emotionale Achterbahn"
Andere emotionale Achterbahnen einer Veränderung.

Wie du siehst, gibt es unterschiedliche Arten von Veränderungen, sodass es sich nicht global sagen lässt, ob alle Veränderungen schlecht oder gut verlaufen.

Die obigen Beispiele greifen mit Sicherheit nicht die gesamte Bandbreite an Stimmungspfaden ab. Es wird immer von deiner individuellen Situationen abhängen und wie du eine Veränderung aufnimmst.

Wieso haben wir Angst vor Veränderungen?

Wieso suchen wir manchmal nach dem Mut zur Veränderung? Oftmals liegt es daran, dass unsere Ausgangssituation nicht die beste zu sein scheint. Wir fühlen uns nicht ganz vorbereitet für eine Wandlung in unserem Leben.

Häufig liegt es also an einer oder mehreren (persönlichen) Unsicherheiten bzw. einem fehlenden Puzzlestück, damit wir das nötige Selbstbewusstsein aufweisen können, um eine Veränderung mit entsprechendem Vertrauen durchzuziehen.

Ob uns solch ein Puzzlestück fehlt, bemerken wir manchmal ganz bewusst. Manchmal ist es uns aber nicht mal wissentlich bekannt. Trotzdem fällt es uns in beiden Fällen deutlich schwerer eine Veränderung anzunehmen, wenn uns dafür augenscheinlich etwas Bestimmtes fehlt.  

Folgendes Schaubild findet vor allem bei Veränderungen im Unternehmenskontext und seiner Belegschaft Anklang. Doch auch im persönlichen Bereich benötigt man ein Ziel und Aktionsplan, die nötigen Fähigkeiten und Ressourcen, sowie die richtige Motivation, um eine Veränderung erfolgreich zu gestalten.

  • Ohne Ziel fehlt die klare Vision, weshalb eine Veränderung notwendig sein sollte.
  • Ohne Fähigkeiten fehlt es am nötigen Wissen bzw. Handwerkzeugen.
  • Ohne Motivation kann eine Veränderung nicht in der Konsequenz erfolgen.
  • Ohne Ressourcen fehlt es an Möglichkeiten eine Veränderung umzusetzen.
  • Ohne Aktionsplan fehlt die klare Richtung für die Veränderung.

Vielleicht erkennst auch du genau solch ein Potenzial bei dir, welches du noch verbessern musst, um in gewissen Situationen den Mut zur Veränderung zu finden.

Mut zur Veränderung erklärt anhand eines Schaubilds
Was passiert, wenn uns gewisse Voraussetzungen fehlen?

Jede dieser „Zutaten“ sind in gewisser Weise notwendig, damit eine Veränderung erfolgreich wird.

Hast du mal versucht, dein Navi ohne Zielpunkt zu starten? Eine neue Gewohnheit zu etablieren, ohne dir genügend Vorbereitung dafür zu geben (Fähigkeiten/Aktionsplan)? Abzunehmen, obwohl dir die nötige Disziplin fehlt (fehlende Motivation)? 

Ohne bestimmte Voraussetzung und Änderung wirst du nicht dein gewünschtes Ergebnis erreichen. 

Hier versteckt sich hier eine wichtige Einsicht und Fragen, die du dir beantworten must: Weshalb suchst du in gewissen Situationen den Mut zur Veränderung? Was denkst du, fehlt dir, weshalb du dich ggf. vor einer Veränderung scheust?

Oftmals verbirgt sich eine begründete Unsicherheit dahinter, sodass wir vor einer neuen Situation zurückscheuen. Und sei es auch nur die Angst vor dem Ungewissen.

Mut zur Veränderung fassen durch 6 Tipps

Nun möchten wir uns auch unseren Tipps widmen. Wir hoffen trotzdem, dass du dir den oberen Abschnitt sorgfältig durchgelesen hast und etwas mehr über die Hintergründe von Veränderungen verstanden hast.

Verstehst du nämlich die persönlichen Reaktionen von Veränderungen besser, wird es dir auch leichter fallen die nachfolgenden Tipps für dich anzunehmen und umzusetzen.

1. Ziele setzen und finden – Wo ein Wille ist…

Man kennt es: Irgendwas läuft gerade nicht so glatt oder fühlt sich in gewissen Lebensbereichen planlos. Man ist unzufrieden und irgendwie will man etwas ändern.

Der Tipp scheint womöglich auf den ersten Blick ein wenig offensichtlich. Doch trotzdem wollen wir es ganz ausdrücklich betonen, wie wichtig es ist seine Ziele zu kennen. Ziele können nicht nur die Erfolge sein, auf die man hinarbeiten will, sondern auch das, was man verändern möchte. Veränderungen können auch das eigene Ziel sein.

Über viele grundlegende Lebensziele lassen sich für dich entsprechende Veränderungen ableiten, die dein Leben gehörig – und hoffentlich positiv – auf den Kopf stellen können. 

Du willst abnehmen? Dann solltest du versuchen dein Essverhalten zu ändern, Sport in deinen Alltag zu integrieren, auf genügend Schlaf – und allgemein auf deinen Körper zu achten.

Du willst zufriedener in deinem Job werden? Dann musst schauen, ob es deine jetzige Arbeitsstelle zulässt und du etwas verändern kannst. Womöglich musst du aber auch deinen Arbeitsplatz wechseln, dich fortbilden oder sogar in eine andere Stadt ziehen. Diese übergeordneten Ziele können grundlegend deine Lebensweise verändern und direkt mit vielen Veränderungen in deinem Leben verknüpft sein.

Je konkreter du deine Ziele vor Augen hast, desto resoluter kannst du diese anstreben und schöpfst auch so die notwendige Sicherheit und den Mut zur Veränderung.

Deshalb die folgenden Fragen, die du die beantworten musst: WAS willst du ändern? WIESO soll sich was verändern? WAS sind deine konkreten Ziele?

Empfehlung von DailyMentor

Falls du noch Unterstützung benötigst, um deine (Lebens-)Ziele zu finden und deine Ziele richtig formulieren möchtest, lassen wir dir unsere Beiträge dafür hier. Mut zur Veränderung benötigt stets ein Ziel, wofür sich deine Mühen auszahlen.

Lebensziele finden

Ziele formulieren mit Hilfe der SMART-Methode

2. Einen Schritt nach dem nächsten

Wir müssen dich leider enttäuschen: Egal welche positive Veränderung du dir womöglich am liebsten jetzt und sofort herbeizaubern möchtest, so einfach ist es meistens nicht.

Bei den meisten Veränderungen handelt es sich um einen Prozess, der Tage, Wochen, Monate oder gar Jahre dauern kann. 

Im ersten Schritt beginnt eine Veränderung meistens im Kopf – auf einer mentalen Ebene. Erst dann entsteht auch ein Plan und Ziel, ehe man sich dann mit der Umsetzung beschäftigten kann.

Die meisten Veränderungen passieren leider nicht über Nacht. Deshalb ist dein Durchhaltevermögen und deine Disziplin gefragt.

Selbst die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Große Veränderungen, die das Leben maßgeblich beeinflussen, erscheinen oft als eine unüberwindbare Barriere. Aus diesem Grund ist es wichtig sich diese Herausforderung häppchenweise aufzuteilen, um so klare Zwischenetappen und -ziele zu haben.

Veränderungen sind kein 100-Meter-Sprint, sondern vielmehr ein Marathon – wenn nicht sogar länger.

Das Wichtigste ist daher immer am Ball zu bleiben. Solang du deine Fortschritte beobachten kannst, befindest du dich auf einem guten Weg. Du kannst darauf aufbauen und deinen Mut zu Veränderung stärken. 

12 Tipps, wie du sofort dein Leben positiv verändern kannst.

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Cover: Unsere 12 besten Tipps, wie du sofort dein Leben positiv verändern kannst

3. Sei offen für Neues

Wer hat es nicht selber schon mal gehört oder gesagt? „Das haben wir schon immer so gemacht.“

Es ist ein absolutes Totschlagargument für jede Veränderung. Etwas so (weiter)machen, weil man es schon immer so aus Gewohnheit gemacht hat.

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert.

Albert Einstein (1879-1955), deutscher Physiker Tweet

Veränderungen können Dinge auch schlechter machen. Stimmt, da haben diejenigen recht. Doch was sie vergessen: Veränderungen können Dinge auch besser machen. Und sie werden nie erfahren, wer nun recht hat, wenn sie auf dem ausgetrampelten Weg weiterlaufen.

Sei es bei der Arbeit oder im Privatleben: Ich habe mich auch gegen die eine oder andere Veränderung gesträubt, weil ich dachte, so wie ich es mache, ist es richtig und am besten. Ich habe ich im Nachhinein erkannt, dass ich mit meiner Meinung nicht richtig lag.

Wie oft hat man es schon selbst erlebt, dass man von einer Veränderung positiv überrascht wird, nachdem man seine anfängliche Skepsis abgelegt hat? Sehe bitte eine Veränderung als Möglichkeit, die dich bereichern kann. Sie kann dir Wege und Möglichkeiten aufzeigen, die du ggf. noch gar nicht kanntest oder womöglich als falsch abgestempelt hast.

Zu guter Letzt bricht sich niemand einen Zacken aus der Krone, eine Veränderung anzunehmen, sie zu erfahren und anschließend diese für sich als falsch zu beurteilen. Danach gibt es trotzdem noch die Möglichkeit zum Gewohnten zurückzukehren.

Also bitte sei offen für Neues, gebe der Veränderung eine Chance und schlage sie nicht von Anfang an aus.

4. Schaue nicht weg!

Ein Punkt, der uns ganz wichtig ist, ist, dass man Probleme nicht ignorieren oder verleugnen sollte. Falls du ein Problem hast oder dich eine Sorge plagt, hilft es nicht diese einfach zur Seite zu schieben.

Vielleicht werden für dich mit der Zeit diese negativen Gedanken mehr in den Hintergrund treten und du wirst weniger ihre Präsenz verspüren. Doch diese Dinge werden sich nicht von alleine lösen. Irgendwann können diese unschönen Dinge wieder an die Oberfläche treten und dich belasten. 

Auch wenn es dich viel Kraft und Mut kosten kann, deine Sorgen anzunehmen und etwas gegen sie zu machen, so werden sich deine Mühen schlussendlich doch auszahlen und dich stärker machen.

Mach kaputt, was dich kaputt macht.

Deshalb packe nicht nur deinen Mut zur Veränderung für die schönen Dinge zusammen, sondern auch für deine persönlichen Laster oder Sorgen.

Man muss nicht nur Gutes besser machen, sondern kann auch Schlechtes gut machen. Denn auch so können dir Veränderungen im Leben helfen.

5. Dekatastrophieren der eigenen Angst vor Veränderungen

Unentdeckte Wege, ungewisse neue Szenarien und Situationen, die man so noch nicht kennt. Eine Veränderung kann einschüchternd wirken – das stimmt.

Unser Kopf hat seine tückischen Eigenarten und mag es in solchen Situationen gerne zu katastrophisieren. Also Magnifizieren des Negativen – eine kognitive Verzerrung und Verschlimmerung der tatsächlichen Umstände.

Man stellt sich die schlimmsten Ausgänge einer Veränderung vor, kreiert sich sein Worst-Case-Szenario und denkt daran, was alles so schiefgehen könnte. Der Teufel wird an die Wand gemalt. Mut zur Veränderung? Fehlanzeige.

Man möchte gerne den Rückzug anmelden und zurück zum Gewohnten und Sicheren. Diesen reflexartigen Sicherheitsgedanken kennt wohl jeder von uns.

In Wirklichkeit will das Gehirn uns damit schützen. Denn jeder von uns trägt den evolutionären Überlebensinstinkt in sich, der sich immer auf Sicherheit beruft. 

Veränderung sind alles andere als sicher. Veränderungen tragen ein gewisses Risiko mit sich.

Deshalb ist es manchmal auch gut diese bösen Hirngespinste zur Seite zu schieben und sich darauf zu berufen die Situation zu dekatastrophisieren. Ganz nach dem Motto „Nicht denken, sondern machen.“

Natürlich sollst du stets wohlbedacht handeln und entscheiden, aber nicht ausschließlich an all das Schlechte denken – was alles schiefgehen könnte. Was kann denn auch alles gut gehen? Sei mutig und trau dich!

6. Du bist nicht alleine – Kommunikation und Hilfe durch andere

Wir möchten gerne den letzten Punkt noch ein wenig ausbauen. Veränderung können einen einschüchtern und verängstigen. Das sollte spätestens jetzt nichts Neues mehr sein.

Doch mit einer Veränderung musst du nicht alleine sein.

Eine Veränderung kann nicht nur dich, sondern andere gleichermaßen betreffen. Gemeinsam könnt ihr euch diese Situation bewältigen, füreinander da sein und euch unterstützen.

Mut zur Veränderung beschrieben durch einen Jungen, der im Wald zum Sonnenlicht läuft
Den Mut zur Veränderung musst dich immer alleine fassen. Du hast Leute, die dich auf deinem Weg begleiten.

Auch wenn eine Veränderung nur dich betreffen sollte, kann dir dein soziales Umfeld den Rücken stärken. Du musst dich nicht alleine fühlen bei der Konfrontation mit Veränderungen.

Freunde, Lebenspartner und Familie können dir zur Seite stehen. Womöglich kennst du auch jemanden, der eine ähnliche Situation durchlaufen ist. Wie hat derjenige diese Situation bewältigt und seinen Mut zur Veränderung gefunden?

Such dir deinen „Sparingpartner“ bzw. Menschen als mögliche Ankerpunkte für Zeiten, die für dich womöglich ein wenig turbulenter wirken. Denn Veränderungen lassen sich leichter überwinden mit gefestigten Sozialpunkten, auf die du dich berufen kannst. Sie können dir Rückhalt schenken und dich sicher fühlen lassen. 

Mut zur Veränderung: Unsere letzten Worte

Das Leben hat seine Aufs und Abs. Veränderungen gehören im Leben dazu und können einen kurzfristig auch mal ein wenig aus der Bahn werfen, sodass wir zeitweise unseren Mut zur Veränderung verlieren. Doch diese stürmischeren Zeiten sind in der Regel temporär und treiben dich im Nachgang voran.

Nutze doch einmal diesen kurzen Moment und erinnere dich zurück, wie viel sich in deinem Leben schon verändert hat und wo du dadurch nun stehst. Vielleicht fallen dir im ersten Moment viele negative Momente ein. Aber auch die meisten konntest du bereits überwinden. 

Es kommt manchmal vor, dass man den eigenen Mut zur Veränderung erneut suchen muss, ehe man sich an ihn erinnert. Doch jeder trägt ihn sich. Wir haben alle schon sie viele Veränderungen erlebt, selbst eingeleitet und gemeistert. Und es werden auch in Zukunft noch viele weitere folgen. Deshalb: Bleib mutig!

Wandlung ist notwendig wie die Erneuerung der Blätter im Frühling.

Vincent van Gogh (1853-1890), niederländischer Maler Tweet

Raus aus dem Hamsterrad: 08/15-Leben nicht mit mir!

Raus dem Hamsterrad beschrieben durch einen Mann, der seine Arme öffnet

Der Hamster in seinem Hamsterrad – er rennt und rennt und rennt. Jeden Tag dieselbe Geschichte, ohne dass es ihm dabei langweilig wird. Abwechslung? Fehlanzeige. Den kleinen Nagetier stört es nicht, dass er immer auf derselben Stelle rennt und das Gleiche erlebt. Auch wir Menschen können in einem Laufrad stecken. Doch wir haben andere Ansprüche als der Nager in seinem Käfig. Wir wollen raus aus dem Hamsterrad. Wir wollen den Alltagstrott hinter uns lassen, Neues erleben, die Welt erkunden und nicht auf derselben Stelle treten. Wir wollen leben.

Lass uns doch gemeinsam einmal ein wenig nachdenken, wie du diese ermüdende Eintönigkeit hinter dir lassen kannst. Dieses dumme Rad soll nicht über dein Leben bestimmen. Auf geht’s, raus aus dem Hamsterrad, um dich wieder lebendig zu fühlen!

Bevor du nun weiterliest: Wir wollen dir sagen, dass sich dieser Artikel von unseren bisherigen ein wenig unterscheidet. Wir werden wahrscheinlich das ein oder andere Mal mit unserer Meinung ein wenig anecken oder gar provozieren, aber wollen dich damit nicht ärgern. Viele mehr wollen wir dich zum Nachdenken anregen. Bei diesem Thema legen wir lieber den Finger in die Wunde, als dass wir durch die rosarote Brille schauen. 

Bitte sehe es uns nach und hab das im Hinterkopf, wenn du unseren Artikel liest. Wir wünschen dir viel Spaß!

Wir erbauen unser eigenes Hamsterrad

Derselbe Trott, derselbe 0815-Alltag. Man dreht tagtäglich seine Runden im Hamsterrad – egal ob in der Arbeit oder im Privatleben. So etwas kann ermüden.

Doch weißt du, wir sind es selbst, die sich dieses Hamsterrad errichten. Und es wird sogar noch schlimmer: Wir setzen uns noch selber in dieses Ding hinein!

Uns wird das „perfekte Leben“ vorgelebt:
Einen sicheren Job, der die Familie ernährt und noch etwas zum Sparen übrig lässt, eine glückliche Ehe führen, eine Familie gründen, ein bis zweimal im Jahr ein Urlaub in ferne Länder. Wenn es das Budget zulässt, erfüllt man sich vielleicht sogar den Traum vom Eigenheim.

Es sind nur einige Beispiele für die „großen Meilensteine“ des Hamsterradlebens. Viele denken, dass so das richtige Leben aussieht – Glückseligkeit in Perfektion.

„Ich will auch, was die anderen haben!“ – so dachte ich jedenfalls. Weil es ja alle so machen.

Mir hat die Gesellschaft gezeigt, wie ich zu leben habe und hat mir den Weg ins Hamsterrad vorgegeben.

Ich lag mit dieser Annahme falsch und erschuf mir eine Illusion. Ich kann nicht einfach denken, dass mich das glücklich macht, was andere glücklich macht. Ein Trugschluss.

Damals, als ich es mir selber sagte, rasselten im Hintergrund schon die Fußketten, die mich ein Leben lang ans Hamsterrad fesseln wollten. Und ich wollte sie mir sogar noch selber anlegen – ich Idiot.

Es ist ein fataler Irrtum das Leben anderer Menschen auf sein eigenes projizieren zu wollen, ohne wirklich zu wissen, ob man es selber führen will. Was andere glücklich macht, macht mich nicht automatisch auch glücklich.

Mit dieser Einsicht kam ich zu dem Entschluss: Ich will kein Hamsterradleben führen, was in der Gesellschaft als normal, perfekt oder erstrebenswert angesehen wird. Ich möchte MEIN Leben führen und MEINEN Erwartungen gerecht werden.

Immer schön drin bleiben im Hamsterrad

Durch Prinzipien, Erfahrungen, Normen und Regeln erschaffen wir uns eine Vorstellung des Lebens – und denken, wie wir es zu leben haben.

Uns wird gesagt, was richtig und was falsch ist. Falls man dann doch mal seinen Mut zusammennimmt und etwas macht, was nicht der Norm entspricht, wird man direkt kritisch beäugt: „Willst du das wirklich SO machen? Ich hab da ja meine Bedenken.“

Wie oft hat man es gehört? Das soll so nicht, das geht so nicht, das darf man nicht. Am besten also so weitermachen, wie es alle machen. Normal ist richtig. Anders ist falsch. Folge dem Schwarm. 

Doch man kann auch auf anderen Wegen sein Glück finden. Viele Menschen sehen das Hamsterrad als einzige Lösung. Doch wenn sie das Glück von den Hamsterrad-Aussteigern sehen, kann Neid aufkommen. Ein erschütternder Moment der „Hamstradler“: All die Mühen umsonst? Es geht auch anders?

Es würde die gesamten Jahre der harten Arbeit im Hamsterrad dieser Menschen entwerten, wenn sie sehen würden, dass es auch anders geht. Sie wollen es nicht wahrhaben. Aus diesem Grund wollen sie dich drin behalten – manchmal sogar ganz unbewusst.

Auf einmal zweifeln wir an unserer Meinung. Sie meinen es doch nur gut mit einem, wenn sie ihre Zweifel äußern. Sie wollen dich nur schützen (und doch heimlich zurück ins Hamsterrad ziehen). 

Schnell meldet man so den Rückzug an – aus Angst vor all den Zweifeln.

Anstatt, dass es raus aus dem Hamsterrad geht, geht es zurück in die Sicherheit.

Wir flüchten zurück in den sicheren Hafen – zurück in das mentale Konstrukt der Sicherheit.

Die Ansichten eines „normalen“ Lebens geben uns Rückhalt und diktieren uns, wie wir Karriere machen, wie wir Freundschaften und Beziehungen pflegen, wie wir unsere Freizeit gestalten, wie wir unser Geld ausgeben/investieren – wie wir einen Alltag führen, wie jeder andere. 

Doch wenn wir uns nie trauen Risiko einzugehen, bewegen wir uns auch nicht richtig nach vorne. Wir stagnieren. Wir werden es nicht erfahren, ob sich das Risiko jemals ausgezahlt hätte.

Es ist leichter gesagt, als getan: Raus aus Hamsterrad bedeutet mal ganz getrost all die Prinzipien abzulegen und Kommentare von außen zu ignorieren. Du weißt am besten, was du von dir erwartest und welches Leben du führen möchtest.

Keiner hat das Recht, dir dein Leben vorzuschreiben. Es ist dein Leben und du darfst entscheiden, wie du es gestalten möchtest. Erlebe das, was du erleben willst. Mach das, was sich für dich richtig anfühlt. 

Ob du richtig oder falsch lebst, hat niemand anderes zu beurteilen.

Raus aus dem Hamsterrad zu kommen, ist alles andere als einfach. Doch hab den Mut für Neues. Scheue dich nicht vor Veränderungen. Höre auf das, was dir dein inneres Bauchgefühl und die eigenen Bedürfnisse sagen. Halte sie nicht klein.

Lass dich nicht in einen Rahmen pressen, in den du nicht reinpasst.

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Das Hamsterrad Arbeit“

Der Begriff „Raus aus dem Hamsterrad“ wird von vielen in einem beruflichen Kontext gesetzt – mittlerweile vollkommen legitim in einer Arbeits- und Leistungsgesellschaft. Viele Menschen definieren sich über ihre Arbeit, ihren beruflichen Erfolg und über die Ziffer, die auf ihrer monatlichen Entgeltabrechnung steht. 

Die Arbeit ist mittlerweile ein Statussymbol, über welches man sich definiert – egal ob sie einen erfüllt oder nicht. Für andere ist es „Mittel zum Zweck“. Einfach nur irgendwie Geld verdienen, um zu leben – und es am Wochenende zu genießen.

Mit großem Tatendrang und der Motivation noch etwas „bewegen zu wollen“, startet man als junger Erwachsener ins Arbeitsleben. Doch ehe man sich versieht, ist diese Euphorie verschwunden. Der triste Arbeitsalltag hat einen fest im Griff.

Wir kennen das „perfekte Hamsterrad“ einer Arbeit aus verschiedenen Filmen. Dort sieht es schnell mal so aus:

Ein typischer Nine-to-Five-Job im Angestelltenverhältnis einer großen Firma mit 40+ Stunden-Wochen. Um 7:30 Uhr stehst du auf, ziehst dir deine schicke Bluse oder dein Arbeitshemd für das Büro an, schmierst dir womöglich deine Brote für die Mittagspause und gehst los zur Arbeit. Acht Stunden wird auf einen Bildschirm gestarrt. Es werden Mails geschrieben, Meetings gehalten und Excel-Tabellen hin- und hergeschoben.

In deiner wohlverdienten Mittagspause hast du eine halbe Stunde Zeit deinen Hunger zu stillen und dich vom bimmelnden Telefon zu erholen. Um 17:30 Uhr meldet sich die Stechuhr und es geht in den Feierabend - endlich! Heute mal ohne Überstunden. Du bist erschöpft vom Tag, doch die Motivation jeden Morgen erneut aufzustehen und sich ins Hamsterrad zu begeben, befindet sich am Monatsende auf deinem Konto: dein Lohn.

Wir erschaffen uns eine Fata Morgana, mit der wir unser Arbeitsleben schönreden. Ein toll klingender Jobtitel und ein guter Monatslohn. Bald ruft auch die Beförderung! Noch mehr Geld, noch mehr Arbeit und noch mehr Macht. Irgendwie erfinden wir uns schon unsere Gründe, weshalb wir weiterhin im Hamsterrad bleiben sollen.

Ein Hamsterrad sieht von innen aus wie eine Karriereleiter.

Doch nehmen wir mal an, die Arbeit macht dir keinen Spaß oder erfüllt dich nicht: Sind ein cool klingender Jobtitel und guter Lohn Argument genug diesen Job auszuüben? Sich fünf Tage in der Woche in dieses Jobbild pressen zu lassen, um sich dann am Wochenende davon erholen zu können? Soll der große zweiwöchige Sommerurlaub wirklich das Highlight des Jahres sein?  

Raus aus dem Hamsterrad: Ein paar Fragen an dein Arbeitsleben

Bitte verstehe uns nicht falsch. Jeder soll sein Leben nach seinen eigenen Vorstellungen und Wünschen definieren können. Genauso auch was und wie er arbeitet. Jeder hat eigene Präferenzen, die man keinem vorschreiben kann.

Wir möchten dich mit den folgenden Fragen anregen und dir Inspiration schenken. Vielleicht erweitern sie deinen Horizont, wie du Arbeit für dich definierst. Vielleicht fühlst du dich aber auch durch diese Fragen in deiner Sicht bestärkt – umso besser dann.

  • Aus welchem Grund sind 40 Wochenstunden der normale Arbeitsstandard?
  • Wie viele Stunden arbeitest du? Ist es dir zu viel oder zu wenig? 
  • Sind Überstunden für dich in Ordnung? Falls ja, wirst du dafür auch entlohnt?
  • Zu welchen Uhrzeiten arbeitest du am liebsten? Manch einer hat seine produktiven Stunden im Morgen, andere zum Abend. Stimmen diese mit deiner Arbeitszeit überein?
  • Inwiefern verträgt sich deine Arbeitszeit mit deinem restlichen Alltag? Kannst du deinen Freizeitaktivitäten nachgehen und schaffst du dabei all deine täglichen Pflichten zu erledigen?
  • Gibt es die Möglichkeit von Gleitarbeitszeit, sodass du deine Arbeitszeit mitbestimmen kannst?
  • Ist eine Fünf-Tage-Woche der Arbeitsstandard, der dich glücklich macht?
  • Inwiefern reichen dir deine Urlaubstage aus?
  • Hast du die Möglichkeiten längere Zeit von der Arbeit fernzubleiben, falls du mal drei Monate reisen möchtest o.Ä.? Eine Möglichkeit wäre bspw. ein Sabbatical-Modell.
  • Unterstützt dein Job deine persönlichen Stärken?
  • Stehen dir Weiterbildungsmaßnahmen zur Verfügung?
  • Falls du eine berufliche Karriere anstreben möchtest, ist sie dir in deiner aktuellen Arbeit gegeben?
  • Fühlst du dich für deine Fähigkeiten und erbrachten Arbeiten gerecht entlohnt?
  • Inwiefern erfüllt dich dein Job?
  • Was ist dein Traumjob und siehst du dich lieber in einem Angestelltenverhältnis oder als ein Selbstständiger?
  • Was für eine Rolle spielen für dich die Themen Sicherheit, Aufstiegsmöglichkeiten, Entlohnung, Erfüllung im Berufsleben?

5-Tage-Wochen mit 40+ Stunden sind zwar die gesellschaftliche Norm. Trotzdem heißt es nicht, dass man sich dieser Erwartung anpassen muss. Falls du kein Selbstständiger bist, stehen dir als Arbeitnehmer trotzdem gewisse Rechte zu. Auch als Arbeitnehmer hast du Möglichkeiten dein Arbeitsverhältnis deinen Bedürfnissen anzupassen.

Falls du unzufrieden bist, gehe doch gerne ins Gespräch mit deinem Arbeitgeber. Womöglich könnt ihr deinen Arbeitsalltag so gestalten, dass es mehr deinen Vorstellungen entspricht. Ein erster Schritt aus dem Hamsterrad!

Arbeit ist mehr als nur Mittel zum Zweck. Sie soll dich fordern und erfüllen – und nicht nur dein täglich Brot finanzieren können. Das Leben ist zu schade, als dass man sich mehr als 40 Stunden die Woche mit etwas herumschlägt, das einem keinen Spaß macht.

Wir von DailyMentor sind keine Freunde der klassischen Arbeitswelt und haben uns von diesen Gedanken lösen können. Wir wollen unsere eigenen Regeln aufstellen und unsere Arbeit um unser Leben bauen. Nicht andersrum!

Arbeit ist das halbe Leben – wenn überhaupt

Ist man auf einer Feier, wird man manchmal von einem Fremden gefragt „Und was machst du so?“, um so den Gesprächsfaden aufzunehmen. Was ist dein erster Gedanke, was du „machst“? 

Bei vielen – auch bei mir – denke ich intuitiv an meine Arbeit. Doch ich mache auch Sport, meine Hobbys, diese Website, meine Beziehung, meine Reisen etc.

Ich mache viel mehr als nur meine Arbeit. Ich definiere mich nicht nur über meinen Beruf, sondern über das was ich bin. Über mein Leben – und vor allem über das, was ich außerhalb von meiner Arbeit mache.

Die Arbeit ist nicht Dreh- und Angelpunkt eines Lebens. So sieht doch nicht Selbstverwirklichung aus?

Arbeit ist – wenn überhaupt – nur das halbe Leben bzw. die halbe Miete. Eine erfüllende und dich glücklich machende Arbeit sollte vor allem eines erlauben: finanzielle Absicherung, sodass man das im Leben machen kann, was einen glücklich macht.

Wir haben doch alle eine Wunschvorstellung vom Leben. Ich definiere diese primär über die Erfahrungen, die ich außerhalb der Arbeit erleben will. Erst an zweiter Stelle frage ich mich, wie meine Arbeit diese Visionen unterstützen kann. Leben ist nicht Arbeit. Leben ist mehr und das was wirklich passiert!

Was sind deine Lebensziele? Was willst du alles erleben und erreichen? Auch wenn es Phrase ist: Doch das Leben ist zu kurz für irgendwann.

Das Leben ist ein Spielplatz und bietet einem so viele Abenteuer, die es zu erleben gibt. Es wäre schlichtweg zu schade, dass einem diese verwehrt bleiben, weil man seine Runden im Hamsterrad gedreht hat. 

Also raus aus dem Hamsterrad mit dir und rein ins Leben – mit allen Höhen und Tiefen! Egal wie alt du bist. Es ist nie zu spät dafür! 

Fühle dich lebendig! Sammle Erinnerungen, die du noch deinen Enkeln erzählen willst.

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt - sieh sie dir an.

Kurt Tucholsky (1890-1935), deutscher Schriftsteller Tweet

Die 15 Gesetze, um im Hamsterrad zu verharren

Wir möchten dir nun die 15 Gesetze aus dem Hamsterrad erzählen, die uns daran hindern aus diesem dummen Ding auszubrechen. Diese Gesetze halten uns klein und unterstützen den Fakt, dass wir die Eigenverantwortung über unser Leben abgeben.

Es folgen jetzt viele Negationen. Manche sind ein wenig schnippisch oder gar zynisch formuliert. Doch wir wollen lieber den Finger in die Wunde legen, als irgendwas davon zu verschönigen. 

Nicht jedem Gesetz kann man sich 24/7 widersetzen. Es kostet viel Kraft sich all diesen Gesetzen entgegenzustellen und manchmal ist man auch schlichtweg zu faul – so geht es auch uns.

Wir würden uns trotzdem freuen, wenn du dich beim Durchlesen dieser Punkte ehrlich hinterfragst, wie es bei dir ist. Denn es sind alles Punkte, die einen daran hindern raus aus dem Hamsterrad zu kommen.

Willst du raus aus dem Hamsterrad? Dann zerstöre diese Gesetze!

Willst du drin bleiben? Dann mach sie zu deiner neuen Hamsterrad-Bibel.

Es ist deine Entscheidung.

1. Genieße nur dein Wochenende

Ist doch klar: Von Montag bis Freitag gehörst du der Arbeit. Erst am Wochenende ist „Ich-Zeit“ – erstmal durchschnaufen von der stressigen Arbeitswoche, genug Energie tanken, damit es am Montag von vorne losgeht.

2. Lieber nörgeln, als es besser zu machen

Sich beschweren und aufregen ist doch so viel einfacher, als selber aktiv zu werden. Dann drückt der Schuh halt an ein bis zwei Stellen. Anstatt dass du versuchst diese Dinge aus deinem Leben zu verbannen und dein Leben eigenständig in die Hand zu nehmen, lieber schön weiter meckern. Damit lässt es sich doch trotzdem aushalten.

3. Stetigkeit ist das Maß aller Dinge

Veränderung? Nicht mit dir. Es ist viel zu anstrengend sich umzugewöhnen und seine Gewohnheiten abzulegen. Lief doch alles gut so – irgendwie. Warum solltest du etwas machen, wenn du nicht mal weißt, ob es dir gefällt. Lieber nicht.

4. Setz die Messlatte niedrig an

So kommt man auch immer schön und einfach über sie. Steck dir deine Ziele schön niedrig, damit du es auch ja immer schaffst! Der Enttäuschung geht man so ganz einfach aus dem Weg. 

5. Warte auf den richtigen Zeitpunkt

Was du heute kannst besorgen, verschiebe lieber doch auf morgen. Der richtige Zeitpunkt kommt noch. Sei auf der Hut und bereite dich noch fleißig vor! Bald kommt der große Tag! Vielleicht.

6. Führe dein Traumleben in Social Media

Mit scheinheiligen Angebereien auf Social Media prahlen? Das perfekt illustrierte Leben der Promis und Freunde anschauen? So nutzt man doch gerne seine Freizeit und schafft sich einen Mehrwert! Achte immer schön auf deine Außendarstellung und was andere Menschen von dir denken.

7. Nimm alles für selbstverständlich hin

Das hat schon alles seinen Grund, wie das Leben so läuft. Das hat nichts mit Dankbarkeit oder eigener Mühe zu tun. All die guten Dinge sind dir so zugeflattert – ist doch selbstverständlich. Bloß nicht hinterfragen.

8. Zerbrich dir den Kopf über deine Sorgen

Oh Gott, all die Sorgen und Ängste, die du hast. Es kann doch so viel schiefgehen. Dann spinne dir lieber deine Hirngespinste zusammen und glaub an sie. Bleib lieber in deinem sicheren Rahmen!

9. Sag dir oft Das kann ich nicht.“

Es ist eine echte Garantie etwas nicht zu erreichen, wenn du es dir oft genug sagst. Dann hat sich dieses Mindset in deinem Kopf zementiert. Glaub immer fest daran, dass du es nicht schaffst!

10. Beneide die anderen, aber tu nichts, um selber beneidet zu werden

Schiele auf den Erfolg der anderen, meckere darüber, sag dir „Der hat’s das doch gar nicht verdient.“ und denke dir insgeheim, dass es dir viel zu anstrengend wäre.

11. Akzeptiere das, was andere dir sagen

Heute mal lieber nicht diskutieren. Es lebt sich doch viel einfacher, wenn man fünf auch mal gerade sein lässt. Nicht denken. Nicken. Lächeln. Weitermachen.

12. Gehe bloß kein Risiko ein

Wer kein Risiko eingeht, kann auch nicht verlieren. Vielleicht zwar dann auch nicht immer gewinnen, aber egal. Kein schlechter Einfall!   

13. Vergleiche dich immer mit anderen

Halte dir immer schön die Karotte vor die Nase. Guck mal was die anderen alles haben und du nicht. Schade, genau das hätte dir doch noch gefehlt, um glücklich zu sein. Wie ärgerlich: Immer geht es den anderen irgendwie besser. Unverdienterweise. 

14. Sage immer fleißig „So bin ich halt.“

Kein tatkräftiges Argument mehr? „So bin ich halt“, geht immer! Du musst dich nicht ändern. Halte lieber an deiner Meinung fest und lass dich nicht eines Besseren belehren. Du kannst ja eh nichts dagegen tun, wie du bist.

15. Wäge immer ab, ob sich die Entscheidung jetzt lohnt

Denke lieber kurzfristig. Zahlt sich die Entscheidung für dich jetzt aus? Wenn nicht, dann lass es lieber. Die Mühe ist es für „irgendwann“ nicht wert. Planen ist sowieso viel zu anstrengend. 

Und zu guter letzt…

…sind wir dir hoffentlich mit unseren Worten nicht zu sehr auf den Schlips getreten.

Ab und zu muss man es auch ein bisschen härter gesagt bekommen. Wenn nicht beim lästigen Hamsterrad, wann dann?

Wenn wir dir einen anderen Standpunkt näher bringen konnten oder gar einen Denkanstoß gegeben haben, dann haben wir unser Ziel mit unserem Text erreicht. Danke dir fürs Lesen!

Wer immer nur funktioniert, entzieht sich dem Abenteuer des Lebens.

Armin Mueller-Stahl, deutscher Schauspieler Tweet

Zu sich selbst finden: Die drei großen Schritte zur Selbstfindung

Zu sich selbst finden beschrieben durch eine einzelne Person am Meer

Wer bin ich? Was will ich? Was kann ich? Viele dieser Fragen können einem im Kopf herumschwirren, wenn man sich dem übergeordneten Thema des „zu sich selbst findens“ widmet.

Es ist ein verwirrendes Gefühl, wenn man noch nicht die Antworten auf solche Fragen hat. Man fühlt sich ein wenig unbeholfen und ziellos. Diese Zweifel können einen schwer belasten. Wie schön es doch nur wäre, wenn es eine „Pille der persönlichen Erleuchtung“ gebe, damit man zu sich selbst finden könnte.

Doch weißt du was? Dieses Gefühl der Ungewissheit kennt wohl jeder – und jeder ist bzw. war auf der Suche nach diesen Antworten.

Wohl kaum ein Mensch hat das Licht der Welt erblickt und hat bereits zu sich selbst gefunden. Erst mit dem bewussten (Konfrontations-)Prozess der Selbstfindung folgen solche Einsichten und man versteht was das Leben für einen bedeutet. Dieser Prozess ist ganz natürlich und benötigt seine Zeit. Damit bist du nicht alleine.

Wer zu sich selbst gefunden hat, hat es geschafft all diese Zweifel abzulegen und seine Antworten zu finden. Es ist wie ein Upgrade des eigenen Lebens, in dem man sich viel wohler und erfüllter fühlt. Man ist lebendiger und glücklicher und kann jeden einzelnen Moment so richtig auskosten. 

Zu sich selbst finden, ist ein Gefühl des Ankommens – als hätte man seinen Platz im Leben und seine Bestimmung gefunden. Man weiß nun wer man ist und welche Wege und Abenteuer man bestreiten möchten.

Lass uns gemeinsam den Prozess der Selbstfindung ein wenig mehr beleuchten. Wir möchten dir mit unserer großen Schritt-für-Schritt-Anleitung unter die Arme greifen, sodass du es schaffst genau diese und viele weitere Vorzüge genießen kannst.

Was benötigt es, um zu sich selbst zu finden und welche Schritte kann man einleiten? Es gibt Antworten und Möglichkeiten, sodass du dies für dich herausfinden kannst. Damit wollen wir uns nun genauer auseinandersetzen.

Wer einmal sich selbst gefunden hat, kann nichts auf dieser Welt mehr verlieren.

Stefan Zweig (1881-1942), österreichischer Schriftsteller Tweet

Was bedeutet es zu sich selbst zu finden?

Zu sich selbst finden – ist das der besagte Sinn des Lebens, den jeder finden muss? Womöglich auch. Doch viel mehr ist es ein beachtlicher Schritt des eigenen persönlichen Wachstums, wenn man erkennt, wer man wirklich ist.

Wer zu sich selbst gefunden hat, kennt seine Werte, für die er einstehen will, wer er ist, was ihn erfüllt – im Allgemeinen also, was ihm im Leben wichtig ist und was er damit anstellen möchte.

Es ist die freie und vollkommene Entfaltung der eigenen Persönlichkeit, die es ermöglicht das Leben in vollen Zügen auszukosten. Auch wenn es nach außen hin keinen großen Unterschied macht: Das Leben lässt sich viel mehr genießen, wenn man zu sich selbst gefunden hat, als wenn man noch auf der Suche ist.

Es kann in einem ganz neue Energien freisetzen, wenn man sich der Selbstfindung nähert. Wer es schafft, zu sich selbst zu finden, kann… 

  • lebendiger
  • glücklicher
  • aufgeschossener
  • aktiver
  • motivierter

…durch das Leben gehen. Als würden sich die Farben, Emotionen und allgemein deine Empfindungen verstärken. Du fühlst dich lebendiger.

12 Tipps, wie du sofort dein Leben positiv verändern kannst.

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Cover: Unsere 12 besten Tipps, wie du sofort dein Leben positiv verändern kannst

Genauso sind es Fähigkeiten und Ansichten auf das Leben, die man erhält, wenn man zu sich selbst gefunden hat. Man fühlt sich in der eigenen Haut einfach wohler und dies hat positive Auswirkungen auf das tägliche Leben. Sich selbst finden heißt…

  • im Einklang mit seinem inneren und äußeren Erscheinungsbild zu sein
  • tiefe Bindungen und Beziehungen zu Menschen aufzubauen
  • innere Ruhe und Gelassenheit zu verspüren – auch in stressigen Situationen
  • Interesse und Mut für Neues zu entwickeln
  • Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten zu haben
  • seine Stärken und Schwächen zu akzeptieren
  • stolz auf seinen gemachten Lebensweg zu sein
  • motiviert auf seine Lebensziele und Visionen zu schauen

Im Selbstfindungsprozess findet man nicht nur sein “jetziges Ich”, sondern auch sein zukünftiges – es ist ein sehr progressiver Prozess. Derjenige, der sich gefunden hat, ermöglicht sich nämlich auch zu entscheiden, wer er sein will. Er findet seinen ganzen persönlichen Weg, den er im Leben bestreiten will.

Selbstfindung ist definitiv ein Status, der für uns Menschen erstrebenswert ist – denn es kommt mit vielen wünschenswerten Vorteilen. Jeder von uns möchte gerne über sein „Sein“ erfahren.

Zu sich selbst finden – die Anleitung

Bevor wir uns der Schritt-für-Schritt-Anleitung widmen, möchten wir noch ein paar wichtige Worte vorweg verlieren.

Zu sich selbst finden ist ein langwieriger Prozess, der nicht von heute auf morgen oder mit dem Lesen dieses Beitrags passiert. Es ist ein erster wichtiger Schritt, dass du die Erkenntnis erlangt hast, dich auf deinen ganz persönlichen Selbstfindungspfad begeben zu wollen. 

Viele Menschen finden nicht zu sich selbst, weil sie sich erst gar nicht suchen.

Willy Meurer (1934 - 2018), deutsch-kanadischer Aphoristiker und Publizist Tweet

Dieser Weg kann dir viel Mühe bereiten und erfordert stetiges proaktives Handeln deiner selbst. Für viele dieser Teilprozesse wirst du dich ganz bewusst mit deiner eigenen Person und Gedankenwelt auseinandersetzen – ein Schlüsselfaktor, um zu sich selbst zu finden. Doch auch in deinem Unterbewusstsein können dadurch viele Prozessketten angestoßen werden, die dir helfen werden. Denn nicht alles findet an der für uns greifbaren Oberfläche statt, trotzdem können wir diese beeinflussen.

Genau aus diesen Gründen haben wir unsere Anleitung in drei Kategorien eingeteilt. Die einzelnen Schritte beleuchten alle einen anderen Aspekt, doch folgen alle dem übergeordneten Ziel sich selbst zu finden:

Schritt 1: Der Status Quo - Reflexion deines jetzigen Ichs und wo du im Leben stehst

Schritt 2: Proaktive Handlungsmethoden für den Selbstfindungsprozess  

Schritt 3: Charakterliche Eigenschaften und Fähigkeiten für den langfristigen Erfolg des Selbstfindungsprozesses

Wir möchten keinen der Punkte vernachlässigen und dir das grundlegende Handwerkszeug der Selbstfindung mit an die Hand geben. Der Beitrag kann und wird für sich allein stehen.

Viele Methoden können und sollten jedoch noch weiter beleuchtet werden. Möchtest du in gewisse Thematiken tiefer eintauchen, haben wir für viele dieser Punkte weiterführende und umfangreiche Beiträge geschrieben.

Nun jedoch genug. Lass uns starten!

Zu sich selbst finden Schritt 1: Der Status Quo – Reflexion deines jetzigen Ichs und wo du im Leben stehst

Im ersten Schritt steht der aktuelle IST-Zustand im Vordergrund. Um zu sich selbst zu finden ist eine umfangreiche Selbstreflexion der Persönlichkeit notwendig – also zu ermitteln, wer du als Person bist. Was für ein Charakter bist du? Was ist dein Weltbild? Was sind deine Werte? Was sind deine Stärken und Schwächen?

Wir möchten diesen Fragen auf den Grund gehen, was dich als Person ausmacht. Folgende zwei Schritte können dich deiner Antwort näher bringen.

1. Selbstreflexion: Erkenne deine Werte und definiere dein Weltbild

Zuerst  – um auch die nächsten Schritte für dich einfacher zu gestalten – möchten wir uns der Methodiken der Selbstreflexion widmen. Es geht darum, sich wichtige Fragen zu beantworten, die einem mehr Aufschluss geben können. Jeder Mensch hat seine ganz eigene Art und Weise die Welt zu sehen. Wir unterscheiden uns in unseren Eigenschaften, Fähigkeiten, Werten und was uns wichtig ist.

Dabei ist regelmäßige Selbstreflexion ein zentraler Schlüsselfaktor der Selbstfindung, der von dir beachtet werden muss. Selbstreflexion ein mentaler Prozess, der darauf abzielt seine eigenen Gedanken, Gefühle und Ideen mithilfe von Denken, Nachforschen und Argumentation zu erklären. 

Wie auch in vielen der nächsten Schritte ist es ganz bewusster (Konfrontations-)Prozesse mit deinen Empfindungen und der eigenen Person. Ein wichtiger Schritt, um sich selbst zu finden, ist genau dies zu erkennen. Was macht dich als Person aus und was unterscheidet dich von anderen?

Wir haben dir eine große Auswahl vieler wichtiger Fragen zusammengestellt. Doch womöglich findest du auch noch andere oder weiterführende Fragen, die du dir stellen kannst. Nutze es also auch als Gedankenanstoß und Inspiration, um weitere solcher Fragen zu finden.

Ganz wichtig ist es hierbei, dass du dir die Fragen ganz ehrlich beantwortest – so wie du wirklich bist oder die Welt siehst und nicht wie du es dir selber wünschst. Gerne kannst du es auch mit einer dir verbundenen Person machen – einer, der du vertraust. Auch sie kann dir diese Fragen beantworten oder einen positiven Input geben.

  • Was ist dir im Leben wirklich wichtig?
  • Was möchtest du in deinem Alltag vermeiden?
  • Welche sind die Werte, für die du einstehst und die dir wichtig sind?
  • Was für Stresssituationen begegnen dir im Leben?
  • Wann verspürst du Ungerechtigkeit?
  • Wie möchtest du dein Leben gestalten?
  • Was für Wünsche hast du?
  • Was bedeutet für dich Freiheit und wann verspürst du diese?
  • Welche Ängste und Unsicherheiten trägst du in dir?
  • Wie stellst du dir deine Zukunft vor?
  • Was für Beziehungen und Freundschaften möchtest du pflegen?
  • Auf was bist du in deinem Leben wirklich stolz oder dankbar?
  • In welchen Werten, Eigenschaften und Fähigkeiten unterscheidest du dich von anderen?
  • Worin bist du besser als andere? Worin wirst du ab und zu kritisiert?
  • Was erfüllt dich im Leben – freizeitlich, beruflich, familiär, freundschaftlich?

Deine Werte können aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen stammen. Zu allem was dich im Leben tangiert, kannst du eine persönliche Wert- und Weltvorstellung haben. 

Finde deine Werte und Prioritäten, wofür du als Mensch einstehen möchtest. Erkennst du dies für dich, machst du einen riesigen Schritt in die richtige Richtung, um dich selbst finden zu können.

Erst wer es schafft sich in gewissermaßen zu reflektieren, schafft es auch zu sich selbst zu finden. Dies bedeutet nicht, dass du von Selbstreflektiertheit erfüllt sein musst, jedoch zu diesen Bereichen deiner Persönlichkeit einen Zugang aufbaust. Es öffnet dir die Tür, dass du erkennst, wer du wirklich bist.

Empfehlung von DailyMentor

Selbstreflexion lässt sich auch noch durch weitere verschiedene Methoden ausüben. Falls du noch tiefer in dieses Thema einsteigen möchtest, möchten wir dich auf unseren Beitrag dazu verweisen. Selbstreflexion ist eine ganz zentrale und umfangreiche Fähigkeiten, die erlernt werden kann und im weiteren Selbstfindungsprozess regelmäßig ihre Überschneidungspunkte mit anderen Thematiken hat. Aus diesem Grund wollen wir ganz explizit auf die Methoden der Selbstreflexion verweisen.

2. Akzeptanz und Selbstliebe: Sei du selbst – mit all deinen Ecken und Kanten 

In diesem Punkt geht es nun darum dein Bild, welches du von dir erlangt hast, bewusst zu sehen und auch zu akzeptieren. Du siehst dich – und zwar als die wundervolle und besondere Person, die du bist. Es sind die Eigenschaften Selbstliebe und Akzeptanz, die hier ihren Anklang finden. 

Wenn du dir für den ersten Punkt der Selbstreflexion sorgfältig Zeit genommen hast, liegt mittlerweile eine Menge Arbeit hinter dir. Gewisse Sachen kanntest du bereits an dir – andere hingegen vielleicht noch nicht. Du hast deine Stärken, Fähigkeiten, Sichtweisen und positiven Eigenschaften erkannt, aber vermutlich auch gewisse Schwächen und „persönliche Baustellen“.

Doch dies ist kein Grund an dir zu zweifeln. Kein Mensch ist perfekt und jeder besitzt seine Ecken und Kanten. Erst das macht uns zu einzigartigen Individuen. Anstatt diese auf Biegen und Brechen ändern zu wollen, ist es eine ganz tolle und bewundernswerte Eigenschaft diese Dinge an sich anzuerkennen und zu akzeptieren.

Bedenke, dass wir stets unser größter Kritiker sind. Wir reden uns manchmal schlechter und machen uns kleiner als wir in Wirklichkeit sind. Die Eigenschaft (Selbst-)Akzeptanz ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil der Selbstliebe, sondern auch ein bedeutsamer Baustein für den Selbstfindungsprozess.

Selbstliebe und Akzeptanz öffnen dir eine Tür, dass du anerkennst, wer du wirklich bist – und dass du dich lieben darfst. Es ist ein beachtlicher Schritt in deiner persönlichen Entwicklung, dass du dich so wahrnimmst, wie du bist – und auch wertschätzt.

Sei du selbst und stehe zu dir. Akzeptiere und liebe dich, wer du bist und wie du bist. Du bist gut so – mit all deinen Stärken und Schwächen.

Empfehlung von DailyMentor

Auch zu diesem Punkt möchten wir dich auf unsere zwei Beiträge hinweisen. Wir haben einen Beitrag mit Übungen der Selbstliebe verfasst, sowie einen über das Thema Akzeptanz lernen. Vielleicht helfen dir unsere Artikel diese Fähigkeiten zu stärken.

Du bist dir nun ein Stückchen näher gekommen und hast hoffentlich erkannt, wer dein jetziges Ich ist und wo du im Leben aktuell stehst. Du hast dich im ersten Punkt reflektiert, erkannt, wer du bist, dein Wert- und Weltbild entwickelt. Im zweiten Punkt hast du genau diese Ergebnisse bewusst wahrgenommen und mit Hilfe von Selbstliebe und Akzeptanz angenommen und gestärkt.

Um nochmal wiederholend zu sagen, ist dies ein langer und müßiger Prozess, der dich Tage, Wochen, Monate oder gar Jahre kosten wird. Doch so geht nicht nur dir. Erkenne und frage dich regelmäßig wer du wirklich bist mit genau diesen drei zentralen Fähigkeiten und Methoden: Selbstreflexion, Selbstakzeptanz und Selbstliebe.

Zu sich selbst finden Schritt 2: Proaktive Handlungsmethoden für den Selbstfindungsprozess

Im zweiten Schritt geht es nun darum, dass wir auf den erarbeiteten Ergebnissen aus Schritt 1 weiter aufbauen. Zu sich selbst finden ist ein progressiver Prozess. Das heißt, dass man nicht nur erkennt, wer man im Jetzt ist, sondern auch wer man in der Zukunft sein will.

Der, der erkennt, wer er ist, hat die Möglichkeit sich zu entscheiden, wer er sein will.

Ein schwieriger Satz, doch ein ganz entscheidender für die Selbstfindung. Es ist die halbe Miete, wenn man erkennt, wer man im jetzigen Zeitpunkt ist. Es heißt jedoch noch nicht, dass man zu sich selbst gefunden hat.

Aus diesem Grund beschäftigen wir uns jetzt nicht mehr mit der Reflexion deines jetzigen Ichs, sondern wollen nun den Blick nach vorne richten – in die Zukunft.

1. Schaue über den Tellerrand – Leben außerhalb der Komfortzone

Ein wichtiger Punkt, um sich selbst zu finden, ist das Ablegen von gewissen Prinzipien. Erfahrungen, Erlerntes, Regeln, Normen, aber auch die Erziehungen und der soziale Kontakt zu anderen haben uns gelehrt, was „gesellschaftlich richtig“ ist.

Wir sprechen nun nicht von Gesetzesbrüchen, Dingen, mit den du anderen Leuten schaden könntest o.Ä., aber trotzdem: Wie oft haben wir es gehört oder es zu uns selbst gesagt:

  • Das darf so nicht.
  • Das soll so nicht.
  • Das geht so nicht.

Aber wieso? Mit gemachten Erfahrungen im Leben bauen wir uns einen Rahmen von Restriktionen und (Verhaltens-)Regeln. Es sind die Ansichten, die uns sagen, wie wir Karriere machen, wie wir Freundschaften und Beziehungen pflegen, wie wir unsere Freizeit gestalten, wie und was wir lernen sollen, wie wir unser Geld ausgeben/investieren etc. Dieser Rahmen “bestimmt” wie wir unser Leben führen (sollen).

Einige dieser Prinzipien haben ihre Daseinsberechtigung, doch trotzdem sollten wir nicht alles für bare Münze nehmen. Nicht alles sollte sich in unserem Kopf so fest zementieren.

Um zu sich selbst zu finden, muss man auch seine Scheuklappen ablegen. Es gehört dazu nach links und rechts zu schauen und zu erkunden, was sich hinter „diesem Vorhang“ verbürgt. 

Es ist Zeit über den Tellerrand zu schauen, die eigene Komfortzone zu verlassen und was das Leben so alles bieten kann. Viele Grenzen hat sich jeder von uns ganz unbewusst gesetzt und diese sollte man unter die Lupe nehmen.

Keiner zwingt dich nach einem bestimmten Muster zu leben. Wer weiß, ob dieser Rahmen, in dem du dich bewegst, ausreicht um sich selbst zu finden? Teste deine Grenzen und schaue, wo dein Potenzial liegt.

Erst wer den Mut hat Neues zu entdecken, kann auch mehr über sich selbst erfahren. Du bringst dich in neue, unbekannte Situationen. Du wirst dich lebendig fühlen und viele neue Dinge erfahren – und dabei lernst du auch viel über dich.

Und weißt du was? Fehler und Enttäuschungen werden dabei wahrscheinlich nicht ausbleiben. Doch anstatt, dass du dich von diesen ausbremsen lässt, kannst du es als Lektion sehen. Denn auch negative Erfahrungen bringen dich in deinem persönlichen Wachstum weiter.

Du bist es dir wert dich und neue Dinge zu erkunden! Ein wenig zögerlich kann man am Anfang sein, doch wenn du erstmal auf den Geschmack gekommen bist, kannst du merken wie wertvoll diese Erfahrungen für deine eigene Person sein können.

Geh nicht nur die glatten Straßen. Geh Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944), französischer Schriftsteller Tweet

2. Erkenne deine Lebensziele und -aufgaben

Nicht nur unsere charakterlichen Eigenschaften und Fähigkeiten machen uns zu dem wer wir sind. Es sind auch unsere Taten, die uns bezeichnen können.

„Taten sprechen mehr als Worte.“ Ein Mensch definiert sich auch darüber, was er im Leben tut und welche Aufgaben und Ziele er dabei verfolgt.

Persönliche Lebensziele und -aufgaben können einen zu sich selbst finden lassen – oder den Selbstfindungsprozess unterstützen. Menschen wollen nicht nur „vor sich hinleben“. Sie wollen etwas bewegen – etwas mit ihrem Leben anstellen und am Ende etwas hinterlassen.

Den Charakter kann man auch aus den kleinsten Handlungen erkennen.

Lucius Annaeus Seneca (4 v. Chr.- 65 n. Chr.), römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher, Politiker Tweet

Lebensziele und -aufgaben sind übergeordnete Anforderungen, die man anstreben möchte. Sie können das Denken und Handeln beeinflussen. Sie beeinträchtigen grundlegend, wie wir unser alltägliches Leben definieren und strukturieren – manchmal auch ohne, dass es uns selber bewusst ist.

Jede deiner Handlungen verfolgt ein Ziel oder eine Aufgabe. Genauso wie deine kurzfristigen Ziele und Aufgaben dein temporäres Handeln beeinflussen – manchmal nur ein paar Sekunden, Minuten oder Stunden – können Lebensziele eine gewisse Grundrichtung für dein Leben ausgeben. Sie sind der Antrieb unseres Alltags.

Lebensziele können aus jeglichen Bereichen deines Lebens kommen. Dabei gibt es keine Einschränkungen. Aus folgenden Bereichen können sich Lebensziele ableiten:

  • Familie
  • Liebe
  • soziales Umfeld und Freundschaften
  • persönliche Weiterentwicklung, Fähigkeiten
  • Erfahrungen, Abenteuer und andere Erlebnisse
  • intellektuelle Weiterbildung
  • Spiritualität, Religion
  • Beruflich
  • Freizeit, Sport, Hobby
  • Finanzen, Besitz, materielle und immaterielle Wünsche

 Nicht aus jedem Lebensbereich musst du für dich Lebensziele und -aufgaben erarbeiten. Genauso wird manch ein Bereich wichtiger sein als andere. Doch es ist bedeutend seine persönlichen Lebensziele zu erforschen und zu erkennen. Zu sich selbst finden bedeutet nämlich auch zu erkennen, was man mit seinem Leben anstellen will.

Empfehlung von DailyMentor

Was genau Lebensziele sind, welche Auswirkungen sie haben und wie du sie finden kannst, haben wir in einem gesonderten Beitrag festgehalten. Ähnlich wie in diesem Beitrag wirst du viele praktische Methoden finden, wie du deine Lebensziele finden kannst.

3. Sich selbst finden durch Momente des Anhaltens und Alleinseins

Wer zu sich finden will, muss zwischendurch anhalten – sich selber stoppen. Viele haben einen stressigen Alltag. Viele von uns sind ständig beschäftigt und abgelenkt. Dem Geist schenken wir dabei viel zu selten seine Pausen.

Um den stressigen Gedanken zu entfliehen, reagieren manche Menschen mit vorschnellen Käufen, dem schnellen Griff zum Smartphone, erhöhtem Fernsehkonsum oder dem Drang nach Bestätigung von außenstehenden Personen. All das nur, um sich nicht mit sich selbst beschäftigen zu müssen. Diese Ablehnung vor der Beschäftigung mit sich selbst mündet aus der Angst, sich mit seinen (negativen) Gedanken auseinandersetzen zu müssen. So lenken Sie sich immer weiter ab.  

Das hört sich jetzt härter an, als es gemeint ist: Doch wer zu sich selbst finden will, muss sich selbst aushalten können – und das in kompletter Ruhe und ohne Ablenkungen. So, dass du nur dich selbst konfrontierst. Dich und deine Gedanken.

So erkennst du den Hauptzustand deiner Persönlichkeit, der hinter deinen Gedanken und Verhaltensweisen steckt und wirst so mit all deren Facetten vertraut.

Einige dieser Gedanken stammen aus dem Buch „Ein neues Ich“ von Dr. Joe Dispenza, welches genau diese Methode genauer beleuchtet und deinen Selbstfindungsprozess unterstützen kann. Dieses Buch können wir dir sehr empfehlen.

In der Ruhe finden wir uns selbst und alle unsere verborgenen Schätze.

Wolfgang Lörzer, deutscher Pädagoge und Autor Tweet

Bis ins 18./19. Jahrhundert wurde Alleinsein als Privileg anerkannt. Dieser Status wurde als Möglichkeit von spirituellen Erlebnissen und besonderen Erfahrungen gesehen. Heutzutage wird es schnell als etwas Negatives gesehen und einige versuchen es zu vermeiden. Doch dabei wurde es wissenschaftlich belegt, dass Alleinsein dem Menschen und Geist guttun kann.

Gehe auf Konfrontationskurs mit dir selbst. Lege das Smartphone und andere Ablenkungen zur Seite und versuche deine Geräuschkulisse auf das Minimum zu reduzieren. Setz dich hin und nimm dich selbst wahr.

  • Wie geht es dir wirklich?
  • Was spürst du in deinem Körper?
  • Wie fühlst du dich in dem Moment, wenn du nichts tust?

Versuche dich selber zu fühlen, bemerke deine Gedanken und spüre deinen Körper. Was sagen sie zu dir? Nehme deine Empfindungen und Gefühle bewusst wahr. Sie sind die Zeichen deiner Person, die nun an die Oberflächen gelangen. Flüchte nicht vor ihnen oder versuche sie wegzuschieben. Stattdessen nehme sie in ihrem Sein wahr und durchfühle deine Emotionen.

Zu sich selbst finden erklärt durch ein Feld bezeichnend für die innere Ruhe
Zu sich selbst finden kann man in Momenten der kompletten Ruhe und des Anhaltens.

Du wirst selber bemerken, wie du zwischenzeitlich mit den Gedanken von den obenstehenden Fragen abschweifst und über andere (alltägliche) Dinge nachdenkst. Das beschäftigt dich und lenkt dich von der Übung ab. Versuche diese aufgekommenen Gedanken zu unterbinden. 

Diese Übung kann einem schwerfallen – vor allem, wenn man sie die ersten Male macht. Doch lerne dich selbst kennen und bringe dich bewusst in eine Zeit des Alleinseins ohne Ablenkungen. Tauche ein in die Gedanken- und Gefühlswelten zu deiner eigenen Person. Gehe auf deine persönliche Erkundungstour und stärke so deinen Selbstfindungsprozess.

Zu sich selbst finden Schritt 3: Charakterliche Eigenschaften und Fähigkeiten für einen langfristigen Erfolg des Selbstfindungsprozesses  

Nach nun vielen praktischen Ratschlägen und Methoden, möchten wir noch auf charakterliche Eigenschaften und Fähigkeiten eingehen, die deinen Selbstfindungsprozess langfristigen unterstützen können.

Die richtige Herangehensweise, aufbauend auf (Selbst-)Vertrauen und der richtigen Einstellung, entscheidet wie sehr man sich dem Zugang zur eigenen Person gewährt. Es ist der Umgang mit einem selbst. Diesen wollen wir stärken.

1. Gib dir Zeit – Vertraue dem Prozess und sei geduldig

Zuerst wollen wir dich nochmal daran erinnern, dass zu sich selbst finden ein langer Prozess sein kann. Jeder muss seine Erfahrungen sammeln und aktiv auf die Suche seiner eigenen Person gehen. Vertraue diesem Prozess und gehe mit dir nicht allzu hart ins Gericht.

Sei geduldig mit dir, ganz nach dem Sprichwort „Gut Ding will Weile haben“. Schenke dir und der Entwicklung das nötige Vertrauen und gehe mit einer gewissen Gelassenheit an die Sache. Sei nicht zu verbissen und genieße das Leben in vollen Zügen – jeden Tag.

2. Lass die Vergangenheit hinter dir

Alles, was du erlebt hast, hat dich zu dem gemacht, wer du heute bist – egal, ob es die negativen oder positiven Erfahrungen waren. Alles davon hat seinen Platz – und zwar in deiner Vergangenheit.

Jeder trägt Laster mit sich: schlechte Erfahrungen, Enttäuschungen, Beziehungen mit Menschen, die einen aufgehalten haben und vieles weiteres. Diese Erinnerungen können schnell in Selbstzweifel und -vorwürfen resultieren.

Du kannst nicht das nächste Kapitel deines Lebens beginnen, wenn du ständig den letzten Abschnitt wiederholst.

Michael McMillan, britischer Dramatiker und Künstler Tweet

Es ist ein großer mentaler Schritt seinen Umgang mit diesen Erfahrungen zu ändern. Anstatt dass man sich von diesen Teilabschnitten seiner Vergangenheit aufhalten lässt, lernt man sie zu akzeptieren. 

Sie sind ein Teil des Lebens – des vergangenen Lebens. Doch der Blick liegt nun in Richtung Zukunft. Lass dich nicht von deiner Vergangenheit aufhalten, wenn du auf der Suche nach dir selbst bist.

3. Stärke die Beziehung zu dir selbst

Stell dir vor, die Beziehung zu dir selbst wäre eine zwischen zwei Menschen: Wann habt ihr euch das letzte Mal umarmt? Euch gesagt was ihr euch bedeutet und ihr für einander empfindet? Euch umeinander gesorgt, gegenseitig überrascht oder euch was gegönnt?

Die Basis und eine wichtige Eigenschaft für eine gute Beziehung ist Achtsamkeit. In einer Beziehung hört man dem anderen Menschen zu, schaut sich an, spricht zu ihm und schätzt die gemeinsame Zeit. Genau die Wertschätzung, die du deinem Partner schenkst, solltest du auch dir schenken. Stärke die Beziehung zu deiner eigenen Person.

Gerade dann, wenn du zu dir selbst finden möchtest, schätze genau diese achtsamen Momente. Erkenne in deinem persönlichen Selbstfindungsprozess auch die kleinsten Erfolge, sei stolz auf dich und stehe zu dir selbst. So etwas ist Balsam für die Seele, kann dich motivieren und zeigt dir wie weit du schon auf deinem Weg gekommen bist.

4. Steh für dich ein, beeindrucke dich selbst und übernimm die Verantwortung

Wer zu sich selbst finden will, will sich in seiner eigenen Haut wohlfühlen, will ein glücklicheres und erfüllteres Leben, will wissen, wer er selber ist. Dieser Fakt macht dir erkenntlich, für wen du diesen Prozess bestreitest: für dich und keinen anderen!

Übernehme die Verantwortung für dich selbst. Es klingt schon fast egoistisch, doch wenn du zu dir selbst finden möchtest, solltest du es keinem anderen recht machen müssen. Selbstfindung ist ein ganz individueller Prozess, für den jeder selbst einstehen muss.

Mach in dieser Entwicklung nicht das, was andere von dir erwarten, sondern gehe deinen Erwartungen nach. Verantwortung übernehmen bedeutet, dass du so denkst und handelst, wie du es für dich am besten hältst. 

Dabei sollte es keine Rolle spielen, was andere von dir denken. Versuche niemand anderes zu beeindrucken. Stattdessen beeindrucke dich selbst. 

Gut gemeinten Ratschlägen sollte definitiv Gehör geschenkt werden, doch du bist der Entscheidungsträger und dabei muss es dir gut gehen. Das bist du dir immer wert!

5. Positives Mindset

Gedanken können Berge versetzen. Die Einstellung und Sichtweise, wie wir gewisse Situationen betrachten, ist ausschlaggebend für deren Erfolg.

Wer denkt, dass er verliert, sollte sich auch nicht wundern, wenn er verloren hat. Es gibt unzählige Geschichten, die dir aufzeigen können, dass es die positive Einstellung ist, die darüber entscheidet, inwiefern wir unser Potenzial ausschöpfen können.

Ein positives Mindset bedeutet eine optimistische Grundhaltung zu haben, Herausforderungen mutig entgegenzutreten, nicht aufzugeben und immer einen Weg zum Ziel zu finden.

Vertraue deiner Person, deinen Fähigkeiten und Stärken. Vertraue all dem Positiven in deinem Leben. Wer will, der kann! Wir wissen, dass du es kannst und dein Ziel, zu dir selbst zu finden, erreichen wirst.

Auf der Suche nach mir selbst habe ich viele Wege beschritten. Auf der Suche nach mir selbst habe ich immer wieder Mosaiksteinchen entdeckt. Nun liegt ein Haufen Steinchen vor mir, von denen ich weiß, dass sie zu mir gehören. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit: die Steinchen zu einem schönen Bild zusammenzusetzen.

Irina Rauthmann, deutsche Aphoristikerin und Lyrikerin Tweet

Akzeptieren lernen – die Fähigkeit, Dinge als “unperfekt” anzunehmen

Akzeptieren lernen beschrieben durch ein Bergpanorama

Akzeptieren lernen und Dinge hinnehmen – das fällt vielen von uns schwer. Jeder von uns kennt solche Situationen, die man unbedingt ändern will, aber es einfach nicht möglich ist. Es fällt uns schwer diese Umstände zu akzeptieren, welche sich unserer eigenen Kontrolle entziehen und nicht so recht unseren Erwartungen entsprechen wollen. 

Schnell ist man ganz verkrampft und festgefahren in einer Situation, die man so nicht hinnehmen möchte – und versucht womöglich sogar gegen diese vehement anzukämpfen. Leider steckt uns das Leben ab und zu in Situationen, in denen wir keinen Einfluss besitzen diese zu ändern. Akzeptieren lernen kann dir dafür Abhilfe schaffen, um diese Dinge so hinzunehmen, wie sie sind.

Akzeptanz zu lernen und in seinen Alltag zu integrieren, kann einige Bemühungen benötigen, doch der positive Effekt, der sich ergibt, kann ganz besonders sein. Entscheiden wir uns nämlich eine Situation hinzunehmen und als “unperfekt“ zu akzeptieren, schaffen wir Raum für die Dinge, die uns vorantreiben können und uns glücklich machen.

Lass uns nun schauen wie man es schafft mit Situationen besser umgehen zu können und Akzeptanz zu erlernen. 

Das einzige Problem des Menschen besteht darin, dass er die Vorstellung hat mit ihm sei etwas nicht in Ordnung, und dass das, was nicht in Ordnung zu sein scheint, repariert werden müsse.

Samarpan, Neo-Advaita-Meister Tweet

Akzeptieren lernen – wieso ist es wichtig?

Im Leben müssen wir uns immer wieder mal mit Situationen konfrontiert fühlen, die nicht unseren Vorstellungen entsprechen. Es ist eine unschöne Situation – negative Emotionen wie Frust, Enttäuschungen und Stress sind die typischen Reaktionen.

Doch man muss verstehen, dass es manche Situationen gibt, die sich nicht ändern lassen – so sehr wie wir es auch wollen. Gewisse Umstände können wir nicht aus eigener Kraft umbiegen, sondern müssen Akzeptieren lernen. Sich dies einzugestehen, fällt vielen uns schwer.

Solang du gegen eine Sache ankämpfst, die sich nicht ändern lässt, verschenkst du bedeutsame Energie und Zeit, die du an anderer Stelle besser einsetzen könntest. Je länger man versucht gegen eine Veränderung oder Situation anzukämpfen, desto mehr verstärkt und verlängert sich das seelische und körperliche Leiden. Wenn du Akzeptanz lernst, ersparst du dir viele negative Gefühle und wertvolle zeitliche und emotionale Ressourcen. 

Entscheidend, um Akzeptieren zu lernen, ist jedoch die richtige Einstellung zur Akzeptanz. Denn Akzeptieren bedeutet weder Ignorieren, noch eine Niederlage zu verbuchen – sondern einen friedfertigen Umgang mit einer Situation zu finden. Dazu nun jedoch mehr.

Akzeptanz bedeutet nicht gleich Niederlage

Eine Situation zu akzeptieren hat nichts mit einer Niederlage oder persönlichem Misserfolg zu tun. Genauso wenig heißt es, dass man etwas ignoriert und darüber hinwegschaut. 

Es ist genau das Gegenteil: Das Geschehene ist ein Teil deiner Erfahrungen, doch du hast verstanden welche Dinge in deiner Macht stehen und welche nicht. Du hast Frieden mit der Vergangenheit geschlossen und kannst dein Blick wieder nach vorne richten.

Wir können nämlich nur Dinge akzeptieren, die bereits geschehen sind. Verschieben wir den Fokus von der Vergangenheit auf die Zukunft, können wir uns wieder auf die Projekte, Ziele und Taten konzentrieren, die uns vorantreiben.

Akzeptieren lernen bedeutet seinen Fokus auf die wichtigen und richtigen Dinge zu verschieben und sich nicht an Situationen aufzuhalten und aufzureiben, die nicht änderbar sind.

Akzeptieren lernen erklärt durch einen Wasserlandschaft und einen Steg, der ins was ragt
Akzeptanz verschafft dir den Freiraum und Leichtigkeit für deinen Alltag.

7 Fakten, die du akzeptieren musst

Es gibt reichlich Dinge in unserem Alltag, die von uns täglich Akzeptanz erfordern. Alle dieser Dinge entziehen sich unserer Entscheidungsgewalt oder lassen sich nur schwer von uns beeinflussen. Lerne diese Dinge zu akzeptieren. Gewinnst du nämliche die Erkenntnis und Akzeptanz für diese Dinge, wirst du erkennen, dass gewisse Situationen leichter von dir zu hinzunehmen sind.

1. Die Vergangenheit kann man nicht ändern, aber die Zukunft

Wie wir schon erkannt haben, können wir das Geschehene nicht rückgängig machen. Viele tragen Belastungen aus der Vergangenheit mit sich herum. Es ist zwar richtig diese Erinnerungen zu behalten, doch anstatt an ihnen festzuhalten, sollte der Blick nach gewisser Zeit wieder nach vorne gerichtet werden.

2. Nicht alles steht in eigener Macht

Akzeptieren wir, dass sich gewisse Dinge unserer Kontrolle entziehen, können wir auch friedvoller die Situation für uns hinnehmen. Außenstehende Faktoren können das Leben beeinflussen. Auch wenn wir es uns gerne wünschen würden, dass wir über alles die Kontrolle hätten, so kann die Erkenntnis auch befreiend wirken, dass wir nicht über alles die 100 prozentige Kontrolle haben können.

3. Nichts ist perfekt

Eine Hürde beim Akzeptieren lernen ist der Hang des “Perfekt sein Wollens“. Wenn man nur die Dinge in seinem Leben annehmen würde, die voll und ganz den eigenen Erwartungen entsprechen würden, so würden wir nur selten dazu kommen etwas zu akzeptieren.

Perfektionismus kann der Akzeptanz stark im Weg stehen. Legen wir diesen Perfektionismus jedoch ab und erkennen, dass nichts perfekt sein muss, können wir einfacher und beruhigter durch das Leben gehen.

4. Alles birgt ein Risiko

Jede Entscheidung, die man trifft, geht mit einem gewissen Risiko einher. Zwar können wir mit einer guten Entscheidungsfindung Risiken reduzieren, doch gewisse Gefahren können weiterhin bestehen. Man kann gewissen schlimmen Dingen entgegensteuern, doch nicht alles lässt sich verhindern. Wir müssen akzeptieren lernen, dass Unsicherheiten und Risiken Bestandteil des alltäglichen Lebens sind.  

5. Alles Lebendige stirbt

Nichts, was einem widerfährt, hält für ewig und ist vergänglich. Alles, was kommt, muss auch wieder gehen und schafft dabei Raum für Neues. Mit der Zeit vergehen die schönen Dinge im Leben, aber auch die schlechten. Diese Einsicht kann entscheidenden sein, dass du Akzeptanz besser nachvollziehen kannst. Deine Umstände werden sich ändern – gewisse auch ganz von alleine. Du musst nicht gegen alles ankämpfen, was dir widerspricht. 

6. Das Leben ist, wie es ist

Leider folgt das Leben nicht gewissen Spielregeln. Das Leben ist nicht immer gerecht und verläuft auch nicht immer nach den eigenen Vorstellungen. Vielen Menschen fällt Akzeptanz schwer, wenn ihnen Ungerechtigkeit widerfährt und das Leben nicht den eigenen Erwartungen gerecht wird.

Das Leben ist womöglich nicht immer fair. Trotzdem muss es jeder von uns schaffen gewisse Situationen in seinem Leben hinzunehmen und diese nicht zu sehr an sich heranzulassen. Diese Einsicht kann ein schwieriger Prozess sein, doch verschafft dir langfristig die Möglichkeit sich den wichtigen Dingen im Leben zu widmen, die man ändern kann.

7. Menschen sind unterschiedlich

Jeder Mensch hat einen freien Willen und eine eigene Sicht das Leben zu sehen – und das ist letztlich auch gut so. Menschen haben unterschiedliche Prinzipien, Wertvorstellungen, Glaubenssätze, Ziele, Gefühle und vieles mehr.

Viele Menschen werden sich von dir stark unterscheiden – auch in Bereichen, die du für wichtig empfindest. Doch das ist letztlich, was das “Mensch sein“ ausmacht und jeden von uns zu einem besonderen Individuum macht.

Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht.

Konrad Adenauer (1876-1967), erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland Tweet

6 Tipps für mehr Akzeptanz

Hast du die obenstehenden Punkte gelesen, so könnte man nun ziemlich deprimiert und niedergeschlagen wirken. Doch so sollte es nicht bleiben. Denn es gibt auch sehr hilfreiche Tipps für den Umgang solcher Situationen. Denn die Eigenschaft Akzeptanz ist nicht starr, sondern kann durchaus erlernt und trainiert werden. Wir haben dir daher fünf hilfreiche Methoden zusammengestellt.

Empfehlung von DailyMentor

Im folgenden Abschnitt werden Methoden vorgestellt, die eine große Überschneidung zu den Bereichen Selbstliebe und Selbstreflexion besitzen. Wir möchten dir unsere Beitrag dahingehend ans Herz legen, falls du die Methoden weiterhin vertiefen möchtest.

1. Hinterfrage dein Verhalten

Verspürst du, dass deine Erwartungen nicht erfüllt worden sind und du enttäuscht bist, dann ist es wichtig, dass du dein Verhalten hinterfragst. Kämpfst du womöglich gerade gegen eine Situation an, die unverhältnismäßig viel “Arbeit“ von dir abverlangt bzw. nicht veränderbar ist?

Gerätst du in diese unschönen Situationen, beantworte dir offen und ehrlich die Frage, ob du wirklich die Umstände ändern kannst. Schaffst du es bzw. lohnen sich all deine Anstrengungen, die Situation zu verändern? Denn nicht immer wird das der Fall sein.  

Werde dir über deine verfügbaren mentalen und zeitlichen Ressourcen bewusst und ob es all die Anstrengungen wirklich wert sind. Womöglich ist es Akzeptanz, die dir genau in solchen Situation helfen kann, um mit deinen eigenen Ressourcen gut “zu wirtschaften“ – denn irgendwann ist auch damit dein “menschliches Limit“ erreicht.

2. Schließe Frieden mit der Vergangenheit 

Was Geschehen ist, ist geschehen. Verschwende nicht deine geistigen und emotionalen Kapazitäten für dein vergangenes Verhalten und bedauere nicht getroffene Entscheidungen.

Unsere Vergangenheit ist ein Teil der Person, die wir heutzutage sind. Doch du lebst im Hier und Jetzt – in der Gegenwart – mit dem Blick in die Zukunft. Versuche nicht zu krampfhaft an deiner Vergangenheit festzuhalten, sondern befasse dich mit den Dingen in deinem Leben, die du weiter vorantreiben kannst. 

Akzeptiere deine Vergangenheit und nutze deine gemachten Erfahrungen – sowohl positive, als auch negative – für dein künftiges Leben.

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Cover: Unsere 12 besten Tipps, wie du sofort dein Leben positiv verändern kannst

3. Sei dankbar für die schönen Dinge im Leben

Je bewusster du dir wirst über all das Gute, was du im Leben hast und dir widerfährt, desto einfacher wird es für dich auch mal Schlechtes zu akzeptieren. Denn es sind doch oft die schönen Momente im Leben, die die negativen überstrahlen.

Jeder von uns muss in seinem Leben durch gewisse Talfahrten gehen, doch trotzdem passiert jedem auch viele Gutes. Steigere vor allem in solchen Zeiten dein Bewusstsein für die ganzen schönen Momente und Dinge, die du in deinem Alltag hast.

Eine tägliche Art der Affirmation kann dir dabei helfen dieses Bewusstsein zu steigern. Hilfreich ist es bspw. dafür ein Tagebuch zu schreiben. Um dich an die guten Dinge und Erfolge in deinem Leben zu erinnern, haben wir einen Beitrag über die positiven Effekte eines Erfolgsjournals geschrieben. Vielleicht findest du hierbei Inspiration für dich.  

4. Kein Mensch ist fehlerfrei

Fehler gehören zum Leben genauso dazu wie Erfolge. Es ist jedoch die Einstellung, die entscheidend ist, wie wir mit den Fehlern umgehen. Ein wichtiger Schritt für sein persönliches Wachstum ist die Akzeptanz und der Umgang mit den eigenen Fehlern. Kein Mensch, der sich weiterentwickelt, wird jemals durch das Leben gehen, ohne Fehler zu machen. 

Akzeptieren wir das, was wir falsch gemacht haben, können wir uns wieder auf wichtigere Dinge im Leben fokussieren und es in der Zukunft richtig machen. 

Verweigern wir nämlich unsere Fehler zu akzeptieren, dann weigern wir uns auch oft diese Dinge überhaupt zu benennen und anzuschauen. Trau dich und sprich die Dinge klar aus. Indem du deine Fehler benennst und konfrontierst, holst du sie aus der Verdrängung und lernst so diese zu akzeptieren und abzuhacken.

5. Emotionen zulassen und verstehen 

Verspürst du Zorn, Enttäuschung oder Wut, solltest du genauer hinschauen. Häufig kann sich hinter diesen Emotionen nämlich eine Thematik verstecken, in der man bestimmte Dinge akzeptieren lernen muss.

Deine (negativen) Emotionen sind oftmals dein unbewusster Wegweiser, inwiefern du gerade Akzeptanz für die Situation verspüren kannst. Es ist vollkommen in Ordnung und normal, dass du solche Emotionen empfindest. Doch es ist erneut der richtige Umgang deiner Emotionen, der dafür ausschlaggebend ist, inwiefern du es schaffen kannst die Dinge zu akzeptieren wie sie schließlich sind. Selbstreflexion kann dir weiterhelfen, dass du dein persönliches Ventil findest, um mit deinen Emotionen besser umgehen zu können. Unseren Beitrag dazu können wir dir sehr ans Herz legen. 

6. Die Sichtweise ändern und Distanz zur Situation schaffen

Beim Akzeptieren lernen hilft es einem manchmal die Sichtweise und den Standpunkt zu wechseln. Jede Person hadert mit unterschiedlichen Dingen. Genauso hat jeder aber auch ganz persönliche Stärken und Bereiche, in denen er womöglich besser klarkommt als andere – auch wie man Dinge akzeptieren kann. 

Manchmal – so kommt es einem vor – versteifen wir uns so sehr in unseren Ansichten und verharren in diesem Zustand, dass uns Akzeptanz nur sehr schwerfällt. Wir erkennen ausschließlich das Problem und kaum noch eine Lösung –  an Akzeptanz ist diesen Momenten nicht zu denken. Unser Problem scheint riesengroß und unlösbar. 

Ein Perspektivenwechsel kann dafür sehr hilfreich sein. Gewinne ein wenig Distanz zu deiner Situation und versuche erneut – und ganz unvoreingenommen – zu betrachten. Schaut man sich das Problem aus der “Ferne“ an, kann man Dinge womöglich ganz anders und neu erkennen.

Wenn du das nächste Mal das Problem, etwas nicht akzeptieren zu können, konfrontierst, schaue dich in deinem sozialen Umfeld um: Schaffen es Bekannte oder Familienmitglieder besser, eine ähnliche Situation zu akzeptieren? Solche Erkenntnisse und Erfahrungen können dir für deine Situation verhelfen, um Akzeptanz zu erlernen.

Unser Schlusswort 

Akzeptieren lernen ist ein Prozess. Es kann dir dafür viel an eigener Überzeugungskraft, eine starke Persönlichkeit und inneren Ruhe kosten. Verstehe, dass Akzeptanz nicht das gleiche wie Ignoranz oder Misserfolg bedeutet. Akzeptieren bedeutet letztlich nicht über Dinge hinwegzuschauen, sondern sie bewusst zuzulassen – und sie in ihrem “Sein“ zuzulassen.

Lernst du gewisse Dinge zu akzeptieren, wie sie eben sind, schaffst du es Situationen und Umstände in deinem Leben zuzulassen, anstatt gegen sie zu arbeiten. Erkennst du dies, wirst du deinen Fokus und deine Energie für wichtigere Dinge im Leben aufbringen können – und letztlich auch glücklicher und gelassener durchs Leben gehen können.

Wir hoffen, du konntest aus unserem Beitrag gewisse Dinge für dich und deinen Alltag mitnehmen. Lass es uns bitte gerne in den Kommentaren wissen, was du für Erfahrungen mit Akzeptieren lernen und dem ganzen Prozess gemacht hast. Welcher Tipp spricht dir am meisten zu? Wir freuen uns auf deine Erfahrungen.

Warum ist Lesen wichtig? 15 Gründe, warum Lesen essenziell für dein persönliches Wachstum ist

Warum ist Lesen wichtig beschrieben durch einen Schreibtisch

Lesen ist eine der ersten Fähigkeiten, die wir in der Schule lernen. Doch warum ist Lesen wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung? Was genau sollte man denn für sein persönliches Wachstum lesen? Verschwende ich meine Zeit mit Sachbüchern und Online-Magazinen? Das sind Fragen, die in diesem Artikel beantwortet werden. 

Wir schauen uns genau an, warum das Lesen von Büchern oder Ratgebern immens wichtig für dein Leben sein kann. Lesen hat einen signifikanten Einfluss auf deine Gesundheit und deinen Geist und kann dich bei deinem persönlichen Wachstum nachhaltig unterstützen.

Was soll ich lesen? Belletristik vs. Ratgeber

Blogs und Online-Magazine wie DailyMentor gehören zu der Kategorie der Ratgeber. Diese gab es aber auch schon lange vor dem Internet in Buchform. So ist der Klassiker “Wie man Freunde gewinnt” von Dale Carnegie aus dem Jahre 1937 eines der erfolgreichsten Bücher aller Zeiten. Es wurden seitdem mehr als 30 Millionen Kopien dieses Bestsellers verkauft und selbst heute noch werden neue Auflagen und Versionen gedruckt.

Doch Ratgeber sind nicht die einzige Art, wie man sich mit Hilfe von Büchern und Texten weiterentwickeln kann. Auch die Belletristik, also die Unterhaltungsliteratur, bietet viele Möglichkeiten für einen Lerneffekt. Anstatt die Lebensratschläge nach und nach durchzukauen, erzählen Romane und Ähnliches Geschichten, aus denen man seine eigenen Schlüsse ziehen kann. Das Lernen aus Unterhaltungsliteratur passiert mehr auf der Basis von “Don’t tell, but show”. Das bedeutet, dass sich der Protagonist den Problemen stellen muss. Seine Lösungsfindung und seine Gedanken werden präsentiert und wir können uns unsere eigene Meinung über die Situation bilden.

Doch welche der beiden Formen ist besser als die andere?

Ratgeber und Romane haben beide einen Platz in der Persönlichkeitsentwicklung. Romane können den Leser fesseln und es ist für viele Menschen einfacher eine Geschichte zu lesen als einen Ratgeber. Einige Romane sind nicht dafür ausgelegt, dir bei dem persönlichen Wachstum zu helfen, sondern sind in erster Linie eine Form der Unterhaltung. Die “Learnings” sind oft in der Handlung versteckt und man muss genau überlegen, was der Autor einem mit der vorgelegten Geschichte erklären möchte.

Bei Ratgeberbüchern und Online-Magazinen wird das Wissen strukturiert und informativ dargelegt. Es wird sofort klar, was man als Leser aus dem vorgelegten Text lernen kann. Anhand der eigenen Probleme und dem Titel des Artikels oder Buches kann man schon vorher einordnen, ob der Text das Richtige für die eigene Situation ist. Leider ist diese Form von Literatur oft trockener als die Belletristik. So können lange Sachtexte mitunter für den Leser langweilig und nicht fesselnd sein. Fakt ist aber, dass du spezifische Fragen zu deiner persönlichen Entwicklung oft nur in Sachform fundiert lernen kannst. Beispielsweise ist hier der gesamte Text genau darauf ausgelegt, deine Fragen und Probleme zu klären. Es ist offensichtlicher eine Art der Arbeit und weniger eine Art der Unterhaltung.

Es gibt generell keine Richtlinie, welche Buchform die bessere für das persönliche Lernen ist, da die Vorlieben von Person zu Person unterschiedlich ist. Da du jetzt gerade einen Online-Artikel liest, können wir davon ausgehen, dass du Sachbüchern gegenüber nicht abgeneigt bist. Dennoch solltest du auch Romanen eine Chance geben, dich bei deiner Persönlichkeitsentwicklung zu inspirieren.

Warum ist Lesen wichtig beschrieben durch eine Frau, die ein Buch hält
Lesen ist eine gute Möglichkeit abzuschalten und sich Zeit für sich Selbst zu nehmen.

15 Gründe warum Lesen wichtig ist für das persönliche Wachstum und deine Gesundheit

Die folgenden Gründe sollen dir einen Ansporn geben dich weiter mit Hilfe von literarischen Texten und Online-Magazinen zu bilden. Sie sind in keiner spezifischen Reihenfolge und manche dieser Gründe sind wichtiger für dich als andere, das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Sie sind einige der Gründe, warum wir von DailyMentor damit angefangen haben, Wissen und Inspiration im Internet zu vermitteln.

1. Lesen reduziert Stress

Eine Studie hat den Effekt von Lesen auf Stress untersucht. Sie fanden heraus, dass dreißigminütiges Lesen am Tag den Blutdruck, die Herzfrequenz und das Gefühl von psychologischem Stress signifikant senkt. Dieser Effekt wird sonst beispielsweise mit Yoga erzielt.

2. Lesen hilft dir beim Einschlafen

Regelmäßiges Lesen vor dem Schlafengehen soll dir beim Einschlafen helfen. Achte aber dabei darauf, nicht auf Monitoren oder Mobiltelefonen zu lesen, da das ausgestrahlte Licht kontraproduktiv wirken kann, indem es die Melatoninausschüttung reduziert. Melatonin ist ein Schlafhormon, das ausgeschüttet wird, sobald Lichtfaktoren gedämmt werden. 

3. Lesen erhöht deine Empathiefähigkeiten

Vor allem beim Lesen von Belletristik erhöht man seine Fähigkeit Empathie zu zeigen. Wir erforschen die Gefühle der Protagonisten und verwenden das für den eigenen Alltag. Diese Entwicklung deiner sozialen Fähigkeiten schlägt aber erst ein, wenn du regelmäßig liest und es zu deiner Gewohnheit machst.

Empfehlung von DailyMentor

Du suchst nach Buchtipps? Schaue dir unsere Empfehlung an.

Bücher über Selbstliebe

Bücher über Erfolg

Bücher Selbstbewusstsein

4. Lesen erweitert deinen Wortschatz

Das regelmäßige Lesen von Büchern und Texten vor allem in jungen Jahren erhöht signifikant deinen Wortschatz. Ein erhöhter Wortschatz hilft dir vor allem bei der Ausbildung und im Beruf.

5. Lesen hilft bei der Alzheimerprävention

Gedächtnisspiele und regelmäßiges Lesen helfen bei der Prävention von Alzheimer. So sollen wöchentliche Übungen die Chance auf diese degenerative Krankheit um das Zweifache senken.

6. Menschen, die lesen, leben länger

In einer Langzeitstudie wurden 3635 Menschen und ihr Leseverhalten untersucht. Man fand heraus, dass Menschen, die wenigstens dreieinhalb Stunden in der Woche lesen eine 23 prozentige Wahrscheinlichkeit haben länger zu leben.

7. Lesen hilft beim Lösen von Depressionen

Menschen mit Depressionen fühlen sich oft isoliert und von anderen Menschen entfremdet. Das Gefühl kann mit dem Lesen von Büchern bekämpft werden. Außerdem gibt es viele Selbsthilfebücher, die dir Strategien beibringen können, die Symptome zu behandeln.

Nichts verscheuchte böse Träume schneller als das Rascheln von bedrucktem Papier.

8. Menschen, die viel lesen, können sich besser ausdrücken

Lesen hilft dir deine Gedanken besser zu sortieren. Die sortierten Gedanken und dein erweiterter Wortschatz ermöglichen es dir dich besser auszudrücken. Es erhöht deine kommunikativen Fähigkeiten, da du deine Emotionen besser einordnen kannst. 

9. Lesen erhöht deine Gedächtnisleistung

Wer viel liest, muss sich viele Details und Nuancen über die Charaktere in der Geschichte merken. Das schult dein Erinnerungsvermögen und hilft dir, weniger im Alltag zu vergessen.

Dieser Effekt ist bei Büchern mehr ausgeprägt als beim Schauen von Filmen oder Serien, da Lesen eine aktivere Form der Informationsaufnahme ist.

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Cover: Unsere 12 besten Tipps, wie du sofort dein Leben positiv verändern kannst

10. Lesen erhöht dein Allgemeinwissen

Ein weiterer Grund, warum Lesen so wichtig ist, ist der Aufbau von Wissen. In Sachbüchern aber auch Romanen sind viele Informationen enthalten. Selbst wenn man sich nicht darauf fokussiert, alle Daten und Informationen zu behalten, erfährst du doch unterbewusst mehr von der Welt.

11. Lesen gibt dir Einblicke auf Problemlösungen

Die Charaktere in Romanen müssen oft einen Konflikt oder ein Problem lösen. Während du ein Buch liest, machst du dir oft bewusst und unbewusst Gedanken, wie du diese Probleme selbst angehen würdest. Dir wird letztendlich eine Lösung präsentiert, die du einordnen kannst. Die Protagonisten in diesen Geschichten machen oft Fehler, aus denen du dann selbst lernst.

12. Lesen erhöht deine Vorstellungskraft und macht dich kreativer

Jedes Mal, wenn wir ein neues Buch aufschlagen, können wir in eine neue Welt eintauchen. Wir lernen neue Menschen und Orte kennen und unsere Fähigkeit uns Dinge vorzustellen wird erhöht. Das erhöht letztendlich unsere Kreativität.

13. Lesen erhöht deine Schreibfähigkeiten

Wir haben bereits besprochen, dass Lesen deinen Wortschatz und deine Ausdrucksweise verbessert. Dies erhöht nicht nur deine verbale, sondern auch deine schriftliche Ausdrucksfähigkeit. Du bist die Informationsübermittlung über Texte gewohnt und findest eher den besten Weg deine Gedanken schriftlich auszudrücken.

14. Lesen verbessert dein Selbstbewusstsein

Dieser Punkt ist mehr eine Entwicklung durch die vorher erklärten Gründe. Eine erhöhte Empathiefähigkeit, mehr Allgemeinwissen und bessere kommunikative Fähigkeiten können dich langfristig selbstbewusster machen.

15. Lesen verbessert dein Leben

Auch dieser letzte Punkt ist mehr eine Akkumulation aller vorherigen Gründe. Lesen hat signifikante Auswirkungen auf deinen Geist sowie deine Gesundheit. Ein stimulierter Geist und eine gute Gesundheit machen dich glücklicher und bereichert dein Leben nachhaltig.

Wie du siehst, kann Lesen ein signifikanter Antrieb für dein Leben sein. Es ist letztendlich wichtig, dass du versuchst, dir regelmäßiges Lesen zur Gewohnheit zu machen. Fange klein an, indem du dir 15 Minuten am Tag für ein gutes Buch oder einem Online-Artikel Zeit nimmst. Hast du ein Lieblingsbuch? Welchen Ratgeber kannst du empfehlen? Gibt es noch andere Online-Magazine außer DailyMentor, die du empfehlen kannst? Über deine Meinung in den Kommentaren würden wir uns freuen.

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