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10 Produktivitätshacks: So kannst du produktiver werden

produktiver werden beschrieben durch eine Brille liegend auf einem Laptop

Schneller. Höher. Weiter. In der heutigen Leistungsgesellschaft wird immer mehr von uns gefordert. Jeder Mensch muss noch effizienter und noch produktiver werden.

Egal, ob auf der Arbeit oder im Privatleben: Man hat das Gefühl die To-do-Liste wird immer länger und länger und dabei läuft die Uhr nonstop gegen einen. Man fühlt sich ständig einer Drucksituation konfrontiert.

Und genau deshalb möchten wir dir unsere Produktivitätshacks vorstellen. Du kannst durch sie effizienter, leistungsstärker und im Endeffekt produktiver werden.

Unsere Tipps sollen dir ein wenig die Last von den Schultern nehmen, deinen Stress reduzieren und dich gelassener machen. Solltest du die Hacks für dich anwenden, wirst du deine Aufgaben schneller abhaken können. So gewinnst du zudem noch reichlich Zeit für dich.

Falls du danach auf der Suche bist, bist du hier genau richtig.

Produktiver werden mit 10 Produktivitätshacks

Manch einer unserer Tipps findet bei dir womöglich eine bessere Anwendung, als andere. Doch gebe jedem seine Möglichkeit sich zu beweisen, sodass du abschätzen kannst, ob du dadurch produktiver werden kannst. Lass uns starten!

1. Was ist zu tun? Mach dir eine Liste

Tipp 1 sollte auch direkt der erste sein, den du umsetzen solltest, wenn du in einen neuen Tag startest. Bevor man sich nach dem Aufstehen sagt „Ich habe wieder so viel zu tun“, verschaffe dir zuallererst einen Überblick.

Man macht sich gerne zu viel Druck und Stress, wenn man das „so viel zu tun“ nicht richtig betitelt. Denn das Gefühl, noch Unmengen an Dingen erledigen zu müssen, ohne diese irgendwie klar umrissen zu haben, kann einen unbewusst belasten.

Deshalb: Was gibt es für dich heute zu erledigen? Am besten überlegst du dir bereits deine ganzen Aufgaben und Pflichten bevor du den ersten Fuß aus dem Bett gesetzt hast. Mach dir eine Liste – entweder im Kopf mit all deinen heutigen Aufgaben oder noch besser: Du schreibst sie dir auf.

Struktur und Klarheit sind dafür Schlüsselfaktoren, damit du deine Zeit effizient nutzen kannst. Mit klaren To-dos und Aufgaben lässt es sich direkt viel besser planen und priorisieren – dafür siehe Punkt 2.

Was wichtig ist, ist nicht immer dringend, und was dringend ist, ist nicht immer wichtig.

Dwight D. Eisenhower (1890-1969), 34. Präsident der Vereinigten Staaten Tweet

2. Planung und Priorisierung deiner Aufgaben

Jeder hat es schon mal gehört: Vorbereitung ist die halbe Miete. Und ja, es stimmt. 

Eine klare Priorisierung und Planung deiner Aufgaben sind immens wichtig, wenn du produktiver werden willst. Nachdem du dir einen Überblick über deine heutigen Aufgaben verschafft hast, solltest du die nach dem „Top-Down-Prinzip“ planen. Also was ist deine wichtigste Aufgabe? Deine zweitwichtigste, drittwichtigste etc.

Am Anfang des Tages hat man noch am meisten Zeit und ist am frischesten im Kopf. Deshalb solltest du dich da deiner „Prio A“ widmen und so Stück für Stück deine Aufgaben abarbeiten.

Ich bin auch Freund davon die unangenehmste Aufgabe direkt am Anfang des Tages zu erledigen. Dann schiebe ich sie nicht den ganzen Tag auf und muss mich später noch damit herumschlagen. Schnell abhaken und dann weiter machen.

Beachte dabei jedoch, dir deinen Tag nicht zu vollzupacken. Ein Tag hat 24 Stunden und nicht mehr. Genauso wie die Zeit sind auch die geistigen Kapazitäten für einen Tag begrenzt. Bevor du viele Sachen irgendwie halbherzig machst, fokussiere dich auf deine Top-Ziele des Tages und erledige sie nach eigener Zufriedenheit. Weniger ist manchmal mehr. 

3. Kein Multitasking mehr!

Wir wollen die positiven Effekte von Multitasking schnell ins Land der Fabeln verweisen. Es gibt das Gerücht, dass Multitasking die Effizienz und Produktivität steigern soll, doch tatsächlich führt es zu erheblichen Konzentrations- und Leistungsverlusten.

Multitasking: Die Fähigkeit, mehrere Dinge gleichzeitig falsch zu machen.

Ein Beispiel: Telefonieren und Auto fahren soll man ohnehin nicht tun – jedenfalls nicht ohne Freisprechanlage. Doch die Universität Utah hat für eine Studie Versuchspersonen an das Steuer eines Fahrsimulators gesetzt. Die Personen sollten während des Fahrens telefonieren.

Ihre Leistungsfähigkeit sank um mehr als 40 Prozent. Gleichzeitig erhöhte sich der Stress-Wert der Probanden erheblich. Ihre Fehlerquote war ähnlich hoch, wie sonst nur bei betrunkenen Fahrern mit einem Promillewert von 0,8.

Eine ähnliche Studie wurde mit Havard-Studenten durchgeführt. Die (hoch-)begabten Studenten schlugen sich nicht großartig besser. Teilweise fiel ihre Gedächtnisleistung auf die eines achtjährigen Kindes ab.

Das sind schlagfertige Argumente, die dir Beweis genug sein sollten, dass sich Multitasking nicht lohnt. Wer produktiver werden will, sollte sich daher nur auf einer Aufgabe widmen, ehe man zur nächsten übergeht.

Planlos in mehrere Richtungen gleichzeitig zu steuern, bringt dich zwar überall irgendwie ein bisschen voran. Doch zielgerichtet eine Aufgabe nach der nächsten abzuschließen, ist deutlich erfolgversprechender.

4. Exkurs Aufmerksamkeit: Steigere deinen Fokus

Stell dir vor, deine Aufmerksamkeit wäre eine Taschenlampe. Diese Taschenlampe besitzt zwei Betriebsmodi: Einen gebündelten Strahl, in dem du das Licht einen kleinen Fleck ganz hell beleuchten kannst und einen zweiten Modus, der mehr einer Fackel ähnelt. Deine ganze Umgebung wird zwar erkenntlich, aber nichts ist so richtig hell.

Genau die zwei Modi hat der Mensch auch hinsichtlich seiner Aufmerksamkeit. Die meiste Zeit befinden wir uns in einem Status der offenen Aufmerksamkeit. Wir erfassen die Umgebung in ihrer Gesamtheit, aber viele kleine Details entgehen uns dabei. Das ist der Grundzustand der Aufmerksamkeit, in dem wir Menschen uns die meiste Zeit befinden.

Um wirklich produktiver zu werden, wollen wir jedoch den zweiten Status erreichen: die fokussierte Aufmerksamkeit. Ganz bewusst wird die Aufmerksamkeit nur auf eine Sache gelenkt. Nun spricht man von Konzentration. 

Wir werden sozusagen blind für andere Einflüsse in unserem Umfeld, wodurch wir uns einer Sache fokussiert hingeben können. Und genau darin liegt die Quintessenz dieses Tipps: Sich Fokus zu schaffen und die eigene Aufmerksamkeit bündeln für eine einzige Sache.

produktiver werden beschrieben durch einen Lichtpegel, der den Fokus beschreibt
Du kannst produktiver werden, indem du lernst deinen Fokus aufzubauen.

Wusstest du, dass das Gehirn mindestens zehn Minuten benötigt, um diese fokussierte Aufmerksamkeit aufzubauen? Durch jegliche Ablenkungen wird dieser fokussierte Lichtstrahl wieder auf „Fackel-Modus“ gestellt und dein Gehirn muss erneut diese Konzentrationsschleife aufbauen.

Willst du produktiver werden, musst du Ablenkungen reduzieren, sodass du dich in deinem „Flow“ nicht unterbrechen lässt. Deshalb kommen hier ein paar einfache Tipps, die du schnell in deine Arbeitsprozesse integrieren kannst, um so deine Konzentration zu steigern:

  • Schalte alle Push-Benachrichtigungen am Computer aus, während du an ihm arbeitest
  • Lege dein Handy weg und schalte es auf stumm – ohne Vibration. Denn selbst die Vibration lenkt uns ab, wenn wir wissen, dass eine Benachrichtigung gerade angekommen ist.
  • Hab auch weiterhin nichts in Griffnähe, was dich visuell oder haptisch ablenken kann
  • Kommuniziere deine produktive Phase gegenüber anderen, sodass du die kommenden Stunden nicht gestört wirst
  • Sage auch mal “Nein” und weise spontane und kurzfristige Anfragen auch gerne mal zurück und sage, dass du sie dir später vornimmst, wenn du mehr Zeit dafür hast 
  • Versuche in einer ruhigen Atmosphäre zu arbeiten oder höre ruhige Musik, die dich währenddessen nicht ablenkt

Es ist wirklich immens wichtig, dass du vor allem visuell und akustisch – aber auch olfaktorisch (riechen) oder haptisch – nicht durch dein äußeres Umfeld abgelenkt wirst. Bei jeder Ablenkung muss sich dein Gehirn einem anderen Reiz widmen und darunter leidet letztlich dein Fokus.

 5. Schaffe dir eine angenehme Arbeitsatmosphäre 

Wer im Chaos lebt, kann sich nicht wirklich konzentrieren – und erst recht nicht produktiver werden.

In einem aufgeräumten Zimmer, an einem aufgeräumten Schreibtisch lässt es sich deutlich besser arbeiten. Du hast Platz, um dich mit deinen Sachen auszubreiten, die du benötigst und sitzt nicht zwischen deinem eigenen Krempel.

Ein sauberer Arbeitsplatz lässt dich klare Gedanken fassen und bietet dir weniger Potenzial für Ablenkungen (siehe Hack 4). Fühlt man sich zudem wohler in seiner Umgebung, kann sich der Geist viel besser entfalten. Man wird inspirierter, kreativer, aber auch leistungsfähiger.

6. Klassische Konditionierung: Etabliere deine Produktivitätsgewohnheit

Unser Gehirn hat seine Eigenarten und wir können uns das Prinzip der klassischen Konditionierung zu Gute machen, um produktiver zu werden.

Die klassische Konditionierung beschreibt eine behavioristische Lerntheorie. Sie besagt, dass natürliche und unbedingten Reize durch Lernen und Wiederholungen eine neue, bedingte Reaktion entstehen lassen können.

Diese Theorie wollen wir dir anhand des wohl bekannteste praktischen Beispiels und auch der Entdeckung der klassischen Konditionierung erklären: Der Pawlowsche Hund

Der russische Professor Iwan Petrowitsch Pawlow brauchte für die Erklärung der klassischen Konditionierung drei Sachen: eine einfache Glocke, einen Hund und Futter.

Immer wenn sein Versuchshund etwas zu fressen bekam, klingelte Petrowitsch’ Glocke - ein akustischer Reiz. Jedes Mal aufs Neue klingelte die Glocke und der Hund wusste, dass gleich sein Fressen kam. Der Naturwissenschaftler beobachtete einen vermehrten Speichelflussreflex bei dem Vierbeiner. Der Hund hat es verstanden: Klingeln der Glocke = Fressen. Sein Gehirn hatte die beiden Reize „Glocke“ und „Futter“ miteinander verbunden. 

Petrowitsch beobachtete, dass auch wenn die Glocke klingelte und es kein Fressen gab, der Hund Speichel produzierte. Der Glockenton war nicht mehr ein neutraler auditiver Reiz im Gehirn, sondern löste einen konditionierten Reflex aus. 

Auch wenn das menschliche Gehirn ein wenig ausgereifter ist, als das eines Hundes, können auch wir die klassische Konditionierung nutzen, um produktiver zu werden. Wir starten mit einer bestimmten Gewohnheit und unser Gehirn versteht, dass es nun aktiv werden muss. Wir können so unser Gehirn trainieren, indem wir eine Gewohnheit ausbilden, die wir zu Beginn unserer produktiven Phase ausüben.

Finde eine Gewohnheit, die dir einerseits guttut, als auch deine Produktivität steigert. Das können ganz banale Sachen sein:

  • Lege dein Handy in ein anderes Zimmer, bevor du dich an die Arbeit setzt
  • Mache dir einen Tee oder Kaffee
  • Schalte deine “Arbeitsplaylist” an
  • Mache ein paar Dehnübungen, bevor du dich an deinen Rechner setzt

Es kann auch etwas „Extravaganteres“ sein. Springe dreimal auf deinem linken Bein oder drehe dich einmal um die eigene Achse, ehe du dich an deinen Schreibtischstuhl setzt. Dein Gehirn wird diesen motorischen Prozess mit Produktivität verbinden. 

Es ist bloß wichtig, dass es eine Gewohnheit wird und du versuchst es immer zu machen, bevor du mit deiner produktiven Phase startest.

7. Mini-Pausen mit der Pomodoro-Technik 

Wer effektiver und produktiver werden will, muss auch Pausen machen. So jedenfalls empfiehlt es die Selbstmanagementmethode “Pomodoro-Technik”. Das simple Vorgehen dieser Technik empfiehlt getaktete Arbeitszeiten und geplante Pausen.

Dieser Produktivitätshack soll in keinem Konflikt mit unserem Aufmerksamkeits-Exkurs stehen, in dem wir sagen, dass man mindestens 10 Minuten benötigt, um eine fokussierte Aufmerksamkeit aufzubauen.

Die Pomodoro-Technik bietet sich vor allem für Aufgaben an, in denen du in Sprints arbeitest. Wenn du Vokabeln lernst, den Haushalt machst oder dich um andere operative und administrative Aufgaben kümmerst. 

Hierbei geht es also vielmehr darum dich und deinen Kopf frisch zu halten. Zwischendurch benötigt man auch mal seine Pausen, um produktiver zu werden. Keiner soll und kann mehrere Stunden am Stück durcharbeiten.

Die Pomodoro-Technik kann in etwa so aufgebaut werden:

  1. Wähle EINE Aufgabe deiner To-do-Liste aus, welche du erledigen möchtest.
  2. Notiere, was dafür getan werden muss.
  3. Stelle den Wecker auf 25 Minuten und lege los.
  4. Sobald der Wecker klingelt, hakst du alle Teilschritte ab, die du erledigt hast
  5. Lege nun eine Pause von fünf Minuten ein. Erlaube dir in dieser Zeit dich nicht mehr mit der Aufgabe auseinandersetzen zu müssen.
  6. Wiederhole viermal Schritte 1-5. Nach der letzten Runde gönnst du dir 30 Minuten Pause.

Dieses Vorgehen muss nicht unbedingt so gehandhabt werden. Falls du anfangs Schwierigkeiten hast, starte mit 10-15 Minütigen Arbeitsintervallen und steigere dich fortgehend. Genauso kannst du die produktiven Intervalle verlängern. 

Diese Technik bietet eine attraktive Lösungsmöglichkeit für die diversen Ablenkungen im Alltag. Die simple Pomodoro-Technik diszipliniert dich dazu deinen Fokus auf eine Sache zu fixieren, beseitigt unnütze Prokrastination, schult deine Impulskontrolle und belohnt dich folgend mit einer kurzen, geplanten Pause. Du schaffst dir immer eine kleine Belohnung, auf die hinarbeiten kannst. 

8. Bleib fit und ernähre dich gesund

Stell dir vor, du besitzt einen teuren Sportwagen. Um dein Auto kümmerst du dich dann auch entsprechend gut und gehst es regelmäßig warten. Du fährst auch nicht nur an Tankstelle neben an, sondern tankst auch besseren Sprit, der dein Wagen auf Touren bringt und deinen Motor nicht schadet. Du schüttest nicht „irgendwas“ in dein Prunkstück rein. 

Dieser Sportwagen war ein Vergleich für deinen Körper. Auch du brauchst den richtigen Treibstoff, damit du produktiver werden kannst. 

Mit Sicherheit kennst du das Gefühl, wenn du etwas Fettiges oder Schweres gegessen hast. Nach was ist dir dann mehr? Faulenzen auf der Couch oder dich produktiv an deine Arbeit zu setzen? Wohl eher ersteres.

Das liegt vor allem daran, dass der Körper viel Energie für die Verdauung benötigt. Dein Körper „konzentriert“ sich auf dein Verdauungssystem und andere Stellen im Körper werden mehr vernachlässigt – auch dein Denkzentrum. 

Nicht umsonst lautet deshalb auch eine der Baderegeln, dass man nicht mit vollem Magen schwimmen gehen soll. Beim Schwimmen benötigst du nämlich deine Energie in den Muskeln und nicht im Verdauungstrakt. 

produktiver werden durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung
Neben einer gesunden Ernährung ist auch Timing deiner Mahlzeiten wichtig.

Achte also auf eine gesunde Ernährung. Dazu gehört nicht nur was du isst, sondern auch wann du isst. Eine große fettige Mahlzeit unmittelbar vor deiner Produktivitätsphase ist daher nicht ratsam.

Zur Ernährung gehört auch die Wasseraufnahme. Der Mensch besteht aus 70 Prozent Wasser und verliert ständig etwas davon. Studien haben bewiesen, dass schon bei einem Wasserverlust von zwei Prozent die Konzentration deutlich nachlässt.

Trinke bevor das Durstgefühl aufkommt. Denn, wenn du Durst empfindest, ist es schon zu spät und deinem Körper mangelt es an Wasser. Ein Wasserwecker kann dich an eine regelmäßige Wasseraufnahme erinnern. 

9. Das hochgepriesene Pareto-Prinzip 

Man kommt einfach nicht um das Pareto-Prinzip drum herum. Wie auch bei vielen anderen Themen findet es auch bei diesem eine Anwendungsmöglichkeit.

Wer produktiver werden will, will Sachen abschließen. Also schnell fertig werden. Damit meinen wir natürlich nicht schlampig arbeiten oder etwas unsauber zu Ende stellen.

Das Pareto-Prinzip, auch bekannt als 80/20-Regel, ist kein strenges Naturgesetz, aber besitzt eine gewisse Allgemeingültigkeit. Die Regel besagt, dass 80 Prozent der Ergebnisse mit 20 Prozent Einsatz erreicht werden. Die restlichen 20 Prozent benötigen hingegen 80 Prozent Aufwand.

20 Prozent der Kunden generieren 80 Prozent Umsatz. Kinder spielen 80 Prozent der Zeit mit 20 Prozent ihres Spielzeugs. 20 Prozent aller Länder produzieren 80 Prozent der Emissionen.

Genau dieses Prinzip lässt sich auch auf die eigene Produktivität übertragen. Viele der eigenen Arbeiten lassen sich schneller abschließen, wenn man sich auf das „große Ganze“ konzentriert und nicht übermäßig viel Zeit für die Detailarbeit investiert.

Was sind die wichtigsten 20 Prozent Aufwand bei deiner Aufgabe, die für 80 Prozent deiner Ergebnisse verantwortlich sind? Sobald du das weißt, konzentriere dich darauf, diese 80 Prozent deines Ergebnisses zu erledigen.

10. Investiere in dich selbst

Ein etwas theoretischer und betriebswirtschaftlicher Ansatz, doch wir wollen dir gerne erklären, was wir meinen: Du wirst bei deiner Arbeit entlohnt. Pro Stunde erhältst du einen gewissen Stundensatz ausgezahlt, der sich am Monatsende auf deinem Konto wiederfindet. In deiner Freizeit bekommst du zwar kein Geld, aber hast auch da gewisse Arbeiten zu erledigen.

Für diesen Produktivitätshacks müssen wir annehmen, dass du dich in deiner Freizeit mit einem imaginären Stundenlohn bezahlst – wir sagen jetzt mal 15 Euro. In deiner freien Zeit gehst du auch regelmäßig deinen Arbeiten und Pflichten nach, die dich Zeit kosten. Sei es ein freizeitliches Nebenprojekt, Hausarbeit, Steuer- und Rechnungszahlungen, aber auch bestimmten Hobbys.

Mit dem richtigen Equipment oder geeigneten Fähigkeiten könntest du diese Arbeit viel schneller erledigen. Anstatt dass du diese zeitlichen oder finanziellen Investitionen tätigst, musst du länger/mehr arbeiten, um dein gewünschtes Ergebnis zu erzielen. 

Ein praktisches Beispiel: Für die Website sitze ich viel am PC, recherchiere, erarbeite Texte, erstelle Bilder und programmiere. Mit der Investition eines zweiten Bildschirms und einer besseren Maus habe ich mir meine Arbeit erleichtert. Zwar hat mich dies 200 Euro gekostet, jedoch bin ich in meiner täglichen Arbeit deutlich schneller geworden. Mittlerweile habe ich so viel an Zeit gespart. Jede ersparte Stunde habe ich mich selber mit 15 Euro bzw. einer Stunde Freizeit entlohnt. Längst habe ich dadurch meine ursprüngliche Investition für einen zweiten Bildschirm und eine bessere Maus wieder reingeholt.

Der Punkt ist dir hoffentlich klar geworden: Wir sprechen hier ganz explizit von einer Geldinvestition in die eigene Produktivität und keinem Geldausgeben in Bespaßung und freizeitliche Aktivitäten. Du kannst nicht nur produktiver werden mit gewissen „Mindhacks“ oder effizienteren Prozessen, sondern auch mit dem richtigen Equipment.

Es macht also durchaus Sinn, sich die Zeit zu nehmen, um neue Sachen zu lernen, die deinen Aufgabenalltag auf lange Sicht erleichtern und dir Zeit sparen – sei es durch Fähigkeiten, die du lernst, oder durch gewisses Equipment, welches deine Produktivität steigert. 

Wer viel am PC sitzt, sollte Shortcuts lernen und in das nötige Equipment investieren. Wer gerne und viel Marmelade kocht, sollte nicht die Erdbeeren durch ein Sieb quetschen, sondern sich ein Pürierstab leisten.

Denk daran, dass deine Zeit begrenzt ist und man sich selber auch irgendwie (imaginär) bezahlt. Ab und zu sollte man nicht knauserig sein und so in sich selbst investieren. Du sparst dir Zeit, wirst produktiver und entlohnst dich mit deinen imaginären 15 Euro für jede gesparte Stunde.

Unser Schlusswort

Das waren sie – unsere 10 Produktivitätshacks, um produktiver zu werden. Selbst wenn manch ein Tipp für dich offensichtlich schien, konnten wir dir hoffentlich den Ursprung und die Hintergründe näherbringen und du hast das ein oder andere dazugelernt. Was ist dein persönlicher Produktivitätshack, den wir womöglich nicht erwähnt haben?

Nun erstmal viel Spaß beim effizienten Arbeiten und produktiver werden. Doch viel wichtiger: Viel Spaß mit deiner gewonnenen Freizeit, die du dir geschaffen hast!

Lebensziele finden: Mit diesen Methoden erkennst du sie!

Lebensziele finden beschrieben durch einen Lichtkegel im Wald

„Wenn ich mal groß bin…“, so begann ein ums andere Mal der Satz eines Kindes. Lebensziele finden – als Kind schien es so einfach. Mit großen Kinderaugen und einer Prise kindlicher Naivität erträumten wir uns als Kinder, was wir später alles erreicht, erlebt und gesehen haben werden. 

Doch im natürlichen Prozess des “Erwachsenwerdens“ verliert man schnell das Gefühl alles schaffen zu können – als würden wir ein wenig den Mut verlieren unseren Zielen nachzugehen. Dabei wäre genau dieser kindliche “Leichtsinn“ auch im späteren Alter wünschenswert, um seine Lebensziele zu finden und nach ihnen zu streben.

In diesem Artikel widmen wir uns Lebenszielen. Was sind Lebensziele? Wie kann ich meine Lebensziele finden und was kann ich machen, um diese zu erreichen? Diese Fragen möchten wir gemeinsam beantworten.

Lebensziele finden: Warum es so wichtig ist

Ob kurz- oder langfristig – jeder Mensch benötigt Ziele im Leben. Ziele sind der Antrieb unseres Alltags, denn die meiste Zeit unseres Daseins arbeiten wir auf genau solche hin.

Der Ziellose erleidet sein Schicksal - der Zielbewusste gestaltet es.

Immanuel Kant (1724-1804), deutscher Philosoph Tweet

Stell dir vor dein Leben ist ein Auto und du bist der Fahrer, der hinterm Lenkrad sitzt. Die verfügbare Zeit und Energie, sprich deine verfügbaren Ressourcen, sind der Treibstoff deines Autos. Soweit wärst du nun fahrbereit. Was jedoch fehlt, ist die Richtung. Um nun zu wissen, in welche Richtung du lenken sollst, um auch deinen (begrenzten) Treibstoff richtig zu nutzen, sind deine Lebensziele der Kompass, die dir die Richtung vorgegeben.

Wir möchten dir eine Geschichte von der Schwimmerin Florence Chadwick erzählen, die dir zeigt, was es bedeuten kann, wenn einem genau solche Ziele fehlen bzw. man sie nicht sehen kann:

Florence Chadwick stellte sich am Morgen des 4. Juli 1952 der Herausforderung von der US-amerikanischen Insel Catalina 34 Kilometer durch das offene Meer zur Küste Kaliforniens zu schwimmen. Sie war gut trainiert und war die erste Frau, die von beiden Seiten durch den Ärmelkanal zwischen England und Frankreich schwamm. Es gab keine Zweifel, dass sie an dieser Herausforderungen scheitern sollte. Das Wasser war eiskalt und an jenem Tag herrschte starker Nebel, sodass sie weder die Küste noch ihr Begleitboot richtig sehen konnte. 

Nach über 15 Stunden war Chadwick ganz versteift vor Kälte und bat ihre Trainerin und Mutter, dass man sie aus dem Wasser holen solle. Die zwei sagten ihr, dass sie nicht aufgeben solle und die Küste schon gleich da wäre. Florence Chadwick sah jedoch keine Küste - sie sah nur Nebel und kein Ziel. Sie gab 800 Meter vor dem Ziel auf.

Auf die Frage eines Journalisten, warum sie aufgegeben habe, antwortete sie: „Es war der Nebel. Wenn ich das Land hätte sehen können…“ Dieser Satz wurde weltberühmt und noch im selben Jahr schaffte sie die Strecke - ohne Nebel an jenem Tag.

Aus dieser kleinen Geschichte lässt sich gut erkennen, wie wichtig es ist seine Lebensziele zu finden und zu kennen. Lebensziele motivieren einen nicht nur. Sie bündeln deine Fähigkeiten und lassen dich über deine Grenzen gehen. Sie tragen sogar ihren Teil dazu bei, dass du zu dir selbst finden kannst. Du wirst dich selber überraschen, was so alles in dir steckt und wozu du wirklich fähig bist, wenn du nach deinen größten Wünschen und Visionen strebst.

Lebensziele, die du für dich erkennst, geben dir:

  • Sinn und Erfüllung im Leben
  • eine Richtung vor
  • Vorfreude, Begeisterung und Tatendrang für deine Zukunft
  • Entschlossenheit für die Dinge, die du wirklich willst

Wenn man seine Lebensziele kennt, heißt das nicht, dass man sich diesen immer 24/7 widmen muss, um auf diese hinzuarbeiten. Oftmals erreicht man mehrere Zwischenstationen des Erfolgs ehe man sein großes Lebensziel erreicht hat.

Daher geben dir Lebensziele eine umfassende Klarheit, Ausrichtung und Motivation für dein tägliches Handeln – selbst wenn wir es so meistens nicht bewusst wahrnehmen. Sie schenken jedem Menschen den Antrieb und Sinn des Lebens, denn jeder von uns hat die intrinsische Motivation sich zu verwirklichen, etwas zu erreichen und glücklich zu werden.  

Welche Bereiche decken Lebensziele ab?

Man kann in unterschiedlichsten Bereichen seine Lebensziele finden. Es gibt in dieser Hinsicht keine Eingrenzungen. Die einzige Voraussetzung, die erfüllt werden muss, liegt auf der Hand: deine Lebensziele betreffen dich persönlich.

Zu einem Großteil der hier aufgelisteten Dinge wirst du mit Sicherheit einen persönlichen Bezug finden. Aus diesen Lebensbereichen könnten deine Lebensziele stammen. Nicht alle Lebensbereiche werden ggf. dieselbe Wertigkeit für dich besitzen, jedoch berühren dich die meisten in deinem täglichen Leben. Aus folgenden Bereichen könnten deine Lebensziele kommen:

  • Familie
  • Liebe
  • sozialen Umfeld und Freundschaften
  • persönliche Weiterentwicklung, Fähigkeiten, Erfahrungen
  • intellektuelle Weiterbildung
  • Finanzen, Besitz, Materielles
  • Spiritualität, Religion
  • Wohltätigkeit
  • Beruf
  • Freizeit, Sport, Hobby 

Des Weiteren nehmen wir als Person in unserem Leben und Zusammensein mit anderen Menschen unterschiedliche Rollen ein. Auch darüber können sich Lebensziele ableiten. Deshalb ist es wichtig, sich einmal darüber klar zu werden, welche Rollen wir in unserem sozialen Umfeld innehaben und was das für uns bedeutet. Mitunter kannst du sein:

  • Vater, Mutter, Sohn, Tochter etc.
  • Angestellter, Chef, Auszubildender, Selbstständiger
  • Gläubiger, Atheist
  • Gemeindemitglied
  • Vereinsmitglied
  • Freund, Bekannter, Nachbar
  • Reisender, Naturfreund, Sportler

Es ist in der Hinsicht egal, ob deine Wünsche von materieller, immaterieller oder emotionaler Natur sind. Um dir ein wenig Inspiration zu geben, wie solch kleinere oder größere Lebensziele eigentlich lauten können, möchten wir dir ein paar Beispiele vorstellen. Gewisse Lebensziele können wiederkehrende Ereignisse sein, die du als eine Gewohnheit etablierst. Andere hingegen können einmalige Erlebnisse sein, die du einmal in deinem Leben gemacht haben möchtest. 

kleinere Lebensziele

Sport treiben und sich gesund ernähren.

Einmal die Polarlichter sehen.

Einen Baum pflanzen.

Jeden Tag einer geliebten Person etwas Gutes tun.

größere Lebensziele

Das Lieblngsauto kaufen.

Eine lange Reise über mehrere Wochen machen.

Eine erfüllte Beziehung führen und eine Familie gründen.

Ein eigenes Unternehmen aufbauen und sich selbstständig machen.

Lebensziele finden: Darauf solltest du achten

Jeder von uns war, ist und wird auf der Suche nach seinen Lebenszielen sein. Es ist ein stetiger Prozess im Leben. Ziele können sich ändern oder gar auflösen und stattdessen treten neue ins Leben. An gewisse Regeln sollte man sich erinnern, wenn man sich irgendwann erneut die Fragen stellt „Wer bin ich? Was will ich erreichen? Was sind meine Ziele in meinem Leben?“.

Greif nach den Sternen

Wer nicht auf der Suche nach einem normalen einfachen Leben ist, muss nach den Sternen greifen und sich hohe Ziele setzen. Erst wer über den Tellerrand hinausschaut, kann sehen, was das Leben so alles bieten kann. Dabei erfahren wir viel über uns selbst und können noch unentdeckte Seiten an uns erkennen – ein wichtiger Schritt in einem Selbstfindungsprozess. Wer nie über seine Grenzen geht, wird vermutlich nie sein ganzes Potenzial ausschöpfen.

Dabei sind es oft wir selbst, die uns aus irgendwelchen Gründen selber „klein halten“ und die eigenen Erwartungen unbewusst schmälern. Eine kleine Geschichte, um dies zu verdeutlichen. 

In einem Behälter sitzt eine Vielzahl von Springflöhen, ohne dass sie jedoch aus dem Behälter springen können. Die meisten springen zwischen 20 und 30 Zentimeter hoch. Doch in diesen Behälter wurde eine Scheibe auf Höhe von 15 Zentimeter eingeführt. Jeder Floh sprang also gegen diese Scheibe und „stieß sich seinen Kopf“. Irgendwann haben sich die Flöhe an genau diese Höhe gewöhnt und verstanden, dass sie nicht höher kamen - egal was sie auch machten.

Nachdem die Scheibe entfernt wurde und die Flöhe wieder ihr ganzes Potenzial hätten nutzen können, haben sie sich jedoch schon an die alte Höhe gewöhnt. Kein Floh sprang mehr höher als 15 Zentimeter, obwohl es ihnen möglich gewesen wäre. Sie haben sich an genau diese Erwartungen gewöhnt.

Genau diese Scheibe können wir im übertragenen Sinne auch besitzen. Wir setzen uns selber Restriktionen und schmälern die Erwartungen an unsere eigenen Fähigkeiten. Deshalb ist jetzt Schluss mit dieser mentalen Scheibe! Lass deinen Gedanken freien Lauf und greife nach den Sternen, wenn du deine Lebensziele suchst.

Streiche den Konjunktiv 

Lebensziele sind nicht etwas, das du tun „solltest“ oder „müsstest“. Lebensziele sind etwas, was du erreichen willst und benötigen daher keinen Konjunktiv. Wer seine Lebensziele kennt, benötigt nicht solche Worte. Sie sind motivierend genug, dass du dich nicht im Konjunktiv verklausulieren musst.

Nicht umsonst stellst du dir ja auch die Frage „Was will ich?“ und nicht „Was würde ich gerne wollen?“. Es sind deine tiefen inneren Bedürfnisse, die du dir klarmachen musst, um genau diese Ziele zu verwirklichen und Erfüllung zu verspüren. 

Lebensziele finden beschrieben durch ein einen kleinen Zettel mit dem Wort "Dream"
Wer seine Lebensziele finden will, muss nach seinen Wünschen suchen.

Ein Kind kennt den Konjunktiv noch nicht. Ein Kind „will das und das haben/sein/machen“. Es scheint in gewisser Weise so, als würden wir mit dem Erwachsenwerden und den größer werdenden Verantwortungen genau diesen Willen verlieren, weil wir uns dem gesellschaftlichen Bild fügen. Ein bisschen mehr Mut und Leichtigkeit tut jedem von uns gut.

„Wenn… dann…“

„Wenn ich erst mal reich bin und mir alles leisten kann, dann werde ich wirklich glücklich.“

Es ist ein typischer Fehler seine Lebensziele an gewisse Voraussetzungen zu koppeln. „Wenn ich mal reich bin, dann…“, „Wenn ich genug Zeit habe, dann…“, „Wenn ich diesen Schritt in meinem Leben erreicht habe, dann…“. 

Mit solchen Aussagen setzt du deinen Fokus zu sehr auf die Zukunft und knüpfst gewisse Bedingungen, um deine persönliche Erfüllung zu finden. Man verliert den Bezug zur Gegenwart – zum Hier und Jetzt. Womöglich lässt man sogar wichtige Erfahrungen aus, wenn zu sehr versteift und diese Annahme vertritt, dass erst in Zukunft alles sich zusammenfügt. Im Endeffekt grenzt man sich selber von seinem Glück ab.

Wer sagt, dass du erst erfüllt und glücklich sein musst, wenn erst ein gewisses Szenario eingetroffen sein muss? Du kannst sehr wohl auch jetzt schon ein zufriedenes Leben führen und trotzdem noch deine Lebensziele finden bzw. nachgehen. Deine Wünsche und Lebensziele sollen dich in deinem Glück ergänzen und nicht im jetzigen Zeitpunkt von irgendetwas abhalten.

Die Zukunft kann noch lange hin sein und bis dahin kann sich noch vieles ändern. Niemand kann dir garantieren, dass du deine Ziele so erreichst. Knüpfe deine persönliche Erfüllung und Lebensziele also nicht an „Wenn… dann…“-Formulierungen.

Lebensziele finden: 3 Gedankenexperimente um deine Lebensziele zu erkennen

Als Anleitung, wie du am besten deine Lebensziele finden kannst, empfehlen wir dir die folgenden Punkte chronologisch durchzugehen. Starte mit den Gedankenexperimenten und begebe dich auf die Fantasiereisen. Du erhältst ein grobes Bild von deinem Leben und kannst womöglich schon erste Lebensziele für dich ableiten. Die Methoden, die wir dir später näherbringen, sind hingegen dann die praktische Umsetzung deiner Ergebnisse. Wichtig ist es nämlich deine Lebensziele zu visualisieren und später in regelmäßigen Abständen zu dokumentieren – dazu jedoch später mehr in unseren Methoden. Mit jedem Schritt werden deine Visionen konkreter.

Gewisse Gedankenexperimente können dir helfen deine Lebensziele zu finden. Doch eines noch vorweg: Es ist in Ordnung, wenn du nicht auf alles eine Antwort hast oder dir über gewisse Dinge einfach nicht sicher bist. Dabei ist es genauso irrelevant, in welchem Zeitpunkt deines Lebens du dich befindest. Egal wie alt du bist oder in welcher Situation deines Lebens du dich befindest –  auch du kannst noch deine Lebensziele finden.

Lebensziele finden ist ein Prozess, der nicht von heute auf morgen passieren wird. Schenke der Sache Zeit und erfrage dich regelmäßig aufs Neue, was du im Leben für Ziele verfolgen möchtest.

1. Gedankenexperiment: Stell dir vor du hast unbegrenzt viel Geld und Zeit

Dieses Szenario soll dich vor allem eines machen: frei von jeglichen Restriktionen und Eingrenzungen, die du in deinem alltäglichen Leben hast. Stell dir vor, du hättest keine finanziellen oder zeitlichen Eingrenzungen, keine Termine und keine Verpflichtungen. Du hast mehr Geld als du  benötigst.

Du könntest tun und lassen, was du willst. Was stellst du mit dieser Freiheit an? Was würdest du dir mit dieser Freiheit ermöglichen? Wenn wir uns genau dies überlegen, können wir unsere größten Passionen entdecken, die womöglich in unserem Alltag mitunter abhandenkommen.

Hier ist mein Beispiel dafür:

Ich würde mir ein feines und gemütliches Haus mit großem Garten direkt an der Atlantikküste suchen. Wenn andere früh morgens zur Arbeit fahren, werde ich noch vor dem Frühstück auf das Surfboard steigen und meinen Morgensport betreiben. Ich würde viel gärtnern und mein eigenes Obst und Gemüse ernten. Ganz ohne Arbeit will ich jedoch auch nicht sein, da ich gerne als Handballtrainer eine Jugendmannschaft trainiere. Ich werde Musikinstrumente erlernen und mir zwei Hunde holen, die mich täglich auf Trapp halten werden. Mit meiner Freundin werde ich mir regelmäßig längere Auszeiten erlauben, Roadtrips in unserem ausgebauten Van machen oder die Welt bereisen.

Aus diesem Gedankenexperiment lassen sich doch schon ein paar Lebensziele finden. Für einige benötigt es sogar nicht mal groß Geld, sondern hauptsächlich Zeit. Gewisse Lebensziele kann ich bereits direkt übernehmen und angehen. Für andere benötige ich noch ein wenig mehr Zeit und finanzielle Freiheit, um dies zu ermöglichen.

2. Gedankenexperiment: Der ideale Tag

Der ideale Tag schließt sich dem ersten Gedankenexperiment an. Jedoch setzten wir uns nun genau die finanziellen und zeitlichen Ressourcen. Wir denken nun ein wenig kleiner und realer.

Trotzdem ist diese Fantasiereise ähnlich hilfreich wie die erstere, wobei sie auch noch viel realistischer ist. Spiele den Tag von morgens mit dem Aufstehen bis zum Schlafen gehen durch. 

  • Was für eine Morgenroutine hast du? 
  • Mit was für Leuten umgibst du dich? 
  • Was willst du unternehmen?

Dein idealer Tag sollte nicht langweilig sein und 24 Stunden Freude bringen. Genauso kannst du in diesem Gedankenexperiment festhalten, was du keinesfalls erleben möchtest. Es ist genauso wichtig zu wissen, was man nicht in seinem Leben haben möchte.

Der ideale Tag kann dir bewusst werden lassen, was dir im Leben wirklich wichtig ist. Genau diesen Dingen solltest du in deinem Alltag viel Zeit schenken und darum deine Lebensziele formulieren.

3. Gedankenexperiment: Der 80. Geburtstag

Seine Lebensziele finden kann man auch, indem man sich seinen 80. Geburtstag einmal vorstellt. Hierbei handelt es davon hauptsächlich in den „Spätherbst“ seines Lebens zu blicken, sodass man sozusagen sein Leben einmal rückblickend evaluiert und Revue passieren lässt.

Male dir deinen 80. Geburtstag aus. Wie wird er für dich aussehen?

  • Wer ist an deinem Geburtstag alles dabei? Dein Ehepartner, Kinder, Enkelkinder?
  • Was für Freunde werden an deiner Seite sein?
  • Wo wird dein Geburtstag stattfinden? In deinem eigenen Haus oder Garten? 
  • Wie werden die Leute von dir sprechen? Was sagen deine Familie, deine Freunde oder Kollegen über dich? Wie sehen sie dich?

Jeder kennt die typische Filmszene, wenn jemand auf dem Sterbebett liegt und den umstehenden Personen von seinen schönsten Momenten erzählt, was er in seinem Leben so alles erlebt und bereut hat. Auch das solltest du dein „Zukunfts-Ich“ einmal fragen: Was möchte dein 80-jähriges Ich erlebt haben?

  • Worauf wirst du besonders stolz sein?
  • Was werden deine schönsten Erfahrungen sein? 
  • Gebe es womöglich etwas, das du bereuen wirst?

Auch hierbei spielt sich alles in einem nicht realen Zustand ab. Trotzdem kannst du erkennen, was du sein und erlebt haben möchtest – und was auch nicht. Es lassen sich für dein jetziges und zukünftiges Handeln Lebensziele finden und ableiten.

Lebensziele finden: 3 Methoden um deine Ziele zu definieren

Mit den eher praktischen Methoden beschäftigst du dich ganz bewusst mit deinem IST-Zustand und zukünftigem SOLL-Zustand, um deine Lebensziele zu finden. Durch die Gedankenexperimente hast du ein gutes Gefühl erhalten, was dir im Leben alles wichtig ist. Jedoch fehlt die Dokumentation und Visualisierung deiner Lebensziele.

Die drei Methoden sind nun die praktische Umsetzung der erkannten Lebensziele, die du nun Schritt für Schritt zu Papier und ins Gedächtnis bringen wirst. Wie auch bei unseren Gedankenexperimenten werden mit jeder Methode deine Lebensziele konkreter und greifbarer. 

1. Methode: Visualisierung durch Mindmaps und Pro-Contra-Listen

Mindmaps und Pro-Contra-Listen wirken womöglich ein wenig altbacken und kennen viele aus Schul- und Ausbildungszeiten. Trotzdem haben diese Methoden ihre Daseinsberechtigung. Sie ermöglichen dir einen guten Überblick über dein Leben und deine Lebensbereiche.

Für die Mindmap schreibe deinen Namen oder „Ich“ in die Mitte. Von da aus kannst du in deine Lebensbereiche gehen: Familie, Freunde, Arbeit, Hobbys, Leidenschaften, persönliche Entwicklung, Spiritualität, materielle und immaterielle Wünsche, Vision und vieles weiteres.

Was beschäftigt dich in diesen Lebensbereichen – sowohl positiv als auch negativ? Genauso kannst du in einer anderen Farbe die Dinge in der Mindmap ergänzen, die du dir gerne für dein zukünftiges Ich wünschst.

Lebensziele finden beschrieben durch eine Mindmap, um seine Lebensziele zu erkenne
Lebensziele finden: Mind Map Beispiel (in rot die Lebensziele, die man sich für das Zukunfts-Ich wünscht)

Ähnliches Ergebnis können wir auch durch eine Pro-Contra-Liste erreichen. Was gefällt dir in deinem Leben? Worauf bist du stolz und was weniger? Wo siehst du ggf. noch Potenziale?

2. Methode: Formulierung deiner Ziele mit Hilfe der SMART-Methode

Nun wo du weißt, in welchen Lebensbereiche du deine Lebensziele finden kannst, ist die korrekte Formulierung dieser wichtig. Es gibt unterschiedliche Methoden von Zielformulierungen.

Wir finden die SMART-Methode sehr hilfreich und möchten dir diese vorstellen. Gerne kannst du diese natürlich auch in abgewandelter Form auf deine Lebensziele und -bereiche anpassen, denn womöglich ist nicht jedes deiner Lebensziele so zu formulieren.

Die SMART-Methode verhilft dir deine Lebensziele möglichst detailliert und genau zu spezifizieren. Dabei steht jeder Buchstabe für ein Attribut, wie du dein Lebensziel verpacken solltest. Hierzu haben wir dir folgende Grafik erstellt:

Lebensziele finden Infografik der SMART-Methode

Genauer gesagt, solltest du dir zu jeder Eigenschaft folgende Fragen stellen, um so deine Lebensziele zu definieren:

  • Wie lautet dein persönliches Lebensziel?
  • Sei hier so genau und spezifisch wie möglich
  • Womöglich einer der schwersten Punkte für Lebensziele
  • Finde einen Bewertungsmaßstab für dein Lebensziel – verpacke es in Zahlen
  • Mit was für einem Kriterium kannst du sagen, dass du dein Lebensziel erreicht hast?
  • Was für mögliche Zwischenstationen hat dein Lebensziel?
  • Das Lebensziel sollte dich betreffen und eine große Relevanz für dein Leben haben
  • Wirst du Erfüllung und Glück verspüren, wenn du dein Lebensziel erreicht hast?
  • Eine genaue Vorstellung des zukünftigen SOLL-Zustands lässt dir ein klares Bild geben und trägt zu deiner Motivation bei
  • Beantwortung der Frage „Wie?“
  • Sind deine Lebensziele für die realisierbar?
  • Wie kannst du dein Lebensziel erreichen?
  • Was für Schritte und Aufwendungen werden von dir benötigt, um die zu erreichen?
  • Bis wann möchtest du dein Lebensziel erreicht haben?
  • Kannst du einschätzen wie viel Zeit es von dir benötigt?

Empfehlung von DailyMentor

Wir haben einen ausführlichen Beitrag über die Zielformulierungen mit Hilfe der SMART-Methode geschrieben. Falls du mehr darüber erfahren möchtest, schau gerne vorbei!

3. Methode: Dokumentation von Lebenszielen durch Vision Board und Erfolgsjournal

Im letzten Schritt wollen wir uns darum kümmern, dass wir die Lebensziele auch richtig dokumentieren, um uns regelmäßig an diese erinnern. Eine hervorragende Möglichkeit ist das Erstellen eines Vision Boards und/oder Führen eines Erfolgsjournals.

Es ist nämlich wissenschaftlich belegt, dass wir uns Dinge am besten einprägen können, wenn wir uns regelmäßig mit ihnen auseinandersetzt. Je öfter man sich also mit seinen Visionen und Lebenszielen beschäftigt, desto präsenter sind sie in unserem Gedächtnis und Alltag.

Ein Vision Board ist eine umfassende visuelle Zusammenfassung deiner Lebensziele aus all deinen Lebensbereichen, welche dich jeden Tag aufs Neue an deine Wünsche, Ziele, Träume und Visionen erinnert. Für ein Vision Board kannst du all deine persönlichen Lebensbereiche runterschreiben. Dein Vision Board sollte anschließend mit Zeichnungen, Ausschnitten aus Zeitschriften, Bilder o.ä. dann ergänzt werden, die deine Lebensziele visuell unterstreichen.

Was möchtest du in jedem dieser Bereiche erreichen? In sechs Monaten, einem Jahr und fünf Jahren? Passe den Zeitraum gerne für deine Lebensziele an.

Lebensziele finden erklärt durch ein Vorlage eines Vision Boards
Lebensziele finden: Vision Board Beispiel

Dieselben Effekte lassen sich auch mit dem Führen eines Erfolgsjournals erreichen. Es ist wie ein Tagebuch, jedoch für deine Ziele und Erfolge.

Auf dem Markt findet man viele Erfolgsjournale mit vorgefertigten Seiten. Oftmals ist es eine Doppelseite pro Tag, die du mit deinen persönlichen Erfolgen und Zielerreichungen befüllen kannst. Es reichen dir ein paar Minuten am Tag, um so ein Erfolgsjournal zu führen.

In solchen Erfolgsjournalen wird sich nicht nur auf deine Lebensziele konzentriert. Als weitere positive Effekte dokumentierst du in vielen deine Momente und Dinge für die du dankbar und glücklich bist. Es fördert daher nicht nur deinen Dokumentationsprozess, sondern stärkt dein persönliches Wachstum und erfordert von dir regelmäßige Selbstreflexion.

Empfehlung von DailyMentor

Bist du weiter interessiert, wie man ein Erfolgsjournal führt oder möchtest gerne direkt Empfehlungen? Wir haben einen Beitrag über Erfolgsjournale geschrieben, wie sie dein Leben positiv beeinflussen und du fokussierter auf deine Lebensziele hinarbeiten kannst.

Unser Schlusswort über Lebensziele

Wir hoffen unser Beitrag konnte dir die Wichtigkeit und den Einfluss von Lebenszielen etwas näher bringen. Ziele sind für uns Menschen die treibende Kraft des Alltags. Sie bündeln unsere Energie, geben uns Disziplin, Motivation und Zielstrebigkeit.

Seine Lebensziele finden ist keinesfalls einfach. Wir sind es uns jedoch selber wert genau diese zu erkunden und ihnen nachzugehen. Sie schenken uns Erfüllung im Leben und lassen uns selber neue erfahren.

Das Leben bietet uns so viele Möglichkeiten. Schöpfe dein Potenzial aus und erkunde deine Wünsche, Träume und Visionen, die du im Leben hast! Wir glauben an dich!

7 Bücher über Erfolg, die man gelesen haben sollte

Bücher über Erfolg beschrieben durch ein aufgeschlagenes Buch

Erfolg ist ein sehr breit gefächerter Begriff und jeder definiert Erfolg für sich ganz persönlich. Doch eines ist klar: Wir suchen alle in irgendeiner Weise danach. Erfolg ist etwas Erstrebenswertes und Positives, das uns als Menschen weiter vorantreibt und persönlich wachsen lässt. Denn auf dem Weg zum Erfolg stellen wir uns vielen unterschiedlichen Herausforderungen, springen über unsere Schatten, erfahren auch mal die ein oder andere Enttäuschung und sammeln neue Erfahrungen. Genau solche Erfahrungen können wir auch in Bücher über Erfolg ernten.

In unserem Beitrag Was ist Erfolg? erörterten wir bereits die grundlegende Frage, was Erfolg für uns Menschen eigentlich bedeutet und welche Eigenschaften erfolgreiche Menschen verbindet. Ergänzend dazu möchten wir dir in diesem Beitrag die für uns besten Bücher über Erfolg vorstellen.

Warum Bücher über Erfolg für deine persönliche Entwicklung wichtig sind

Alle Bücher über Erfolg haben eins gemeinsam: Die Autoren haben sich allesamt mit dem Thema Erfolg langfristig beschäftigt und wissen genau, was es benötigt, um erfolgreich leben zu können. Ihre Erfahrungen und Tipps teilen sie in ihren Erfolgsbüchern mit ihren Lesern.

Vieles was sie in ihrem Leben erlebten, haben nur wenige von uns genauso bis dato erfahren. Umso wertvoller können ihre Erfahrungen für uns sein, wenn wir in ihre Erinnerungen eintauchen und davon lernen können. Ihre Geschichten können uns die Augen öffnen und über den Tellerrand blicken lassen. Bücher über Erfolg zeigen uns, was im Leben möglich ist.

Die meisten Bücher über Erfolg sind wertvolle Ratgeber, die dem Leser eine Anleitung zum Nachahmen mitgeben können. Die meisten Ratschläge können wir direkt in unserem Leben implementieren und für uns anwenden. Viele Autoren geben in ihren Büchern nicht nur solche Ratschläge mit, sondern teilen genauso gut auch ihre falsch getroffenen Entscheidungen und gemachten Fehler – denn diese gehören genauso dazu auf dem steinigen Weg zum Erfolg.

Schon oft hat das Lesen eines Buches jemandes Zukunft beeinflusst.

Ralph Waldo Emerson (1803-1882), US-amerikanischer Philosoph Tweet

Bücher bieten eine riesige Inspirationsquelle und können uns viele wichtige Dinge im Leben lehren und neue Perspektiven eröffnen. Lesen hat so viele Vorteile für deine Persönlichkeit. Genauso geben uns Bücher über Erfolg wichtige Handwerkszeuge an die Hand für die private und berufliche Erfolgserreichung.

Bücher über Erfolg: unsere Top 7

Wir kommen nun zu unseren 7 Erfolgsbüchern, die wir dir gerne empfehlen werden. Uns ist es wichtig, dass du mit jedem Buch mehr über deine persönliche Erfolgserreichung erfahren kannst. Daher findest du in vielen dieser Exemplare praktische Anleitungen und Hilfen, die du direkt in deinem Alltag implementieren kannst. 

Unsere Bücher über Erfolg sollen deinen Horizont erweitern und womöglich bei dir den einen oder anderen Stein der Erkenntnis ins Rollen bringen. Wir hoffen es ist etwas für dich dabei. Nun viel Spaß bei der Vorstellung!    

1. Why not?: Inspirationen für ein Leben ohne Wenn und Aber - Lars Amed

Lars Amend, der deutsche Life Coach und Autor, bekannt auch mit seinem Buch Dieses bescheuerte Herz: Über den Mut zu träumen, traf mit seinem Buch “Why not? genau ins Schwarze. Es wurde eines der bekanntestes deutschen Bücher über Erfolg und Inspiration. 

Das Buch handelt von vielen persönlichen Geschichten des Autors. Er schrieb Bestseller und arbeitete mit großen Popstars zusammen. So ein erfolgreicher Mensch müsste doch glücklich sein? Anscheinend aber nicht. Der ständige Vergleich zu andern schmälerte den persönlichen Erfolg.

Als er eines Abends sein Vorbild Paulo Coelho trifft und ihm dieser rät, auf sein Herz zu hören und den Weg zu gehen, den er für den richtigen hält, beginnt er nach und nach sein Leben auf den Kopf zu stellen. Er hat nicht lange nachgedacht, sondern einfach getan. Warum eigentlich sollte es nicht gehen? Why not?

Mit Hilfe seinen persönlichen Geschichten, aber auch vielen wichtigen Gedankenexperimenten, Fragen an den Leser und kleinen Aufgaben hilft er dir, innerlich zu wachsen und deine innere Haltung nachhaltig zu verändern.

Dieses Buch ist die perfekte Mischung aus Erfahrungen des Autors und vielen praktischen Anleitungen für den Leser. Unterstützend finden sich im Buch immer wieder kleine Lebensweisheiten und Zitate wieder, die dich selbst zum Nachdenken anregen.

2. Tools der Titanen - Tim Ferriss

Tim Ferriss – ein unglaublicher Typ! Unternehmer, Podcaster, Angel Investor, Autor mehrerer Bestseller-Bücher, YouTuber und ein absoluter “An-Sich-Selbst-Experimentierer – ein typischer Entrepreneur unserer modernen Zeit. In dem Newsweek Digital Power Index wird er zu den einflussreichsten Online-Persönlichkeiten aufgeführt. 

 “Tools der Titanen ist ein Sammelwerk basierend auf Tim Ferriss’ Podcast, in der er unterschiedlichste Persönlichkeiten interviewt, die aufregende Dinge im Leben erlebt haben – Milliardäre, Lebenskünstler, Schauspieler, Großinvestoren und so weiter. Die Liste ist lang. 

Zu jeder Person wird eine kurze Vita und ihre wichtigsten Erfahrungen auf drei bis fünf Seiten vorgestellt. Das perfekte Buch, um sich auch mal “zwischendurch” seine persönlichen Lieblinge rauszusuchen und durchzublättern. Dieses Buch ist mein persönlicher Tipp, da wirklich jeder mit was fündig wird und Inspiration finden kann.

3. Denke nach und werde reich: Die 13 Gesetze des Erfolgs - Naopleon Hill

Dieses Buch ist ein absoluter Klassiker in der Riege “Bücher über Erfolg”, welches der Autor Napoleon Hill, der bereits mit 13 Jahren als Zeitungsreporter arbeitete, im Jahr 1928 veröffentlichte. Noch heute hat sein Buch dieselbe Aktualität wie früher und wurde mehrmals neu aufgelegt. Über 70 Millionen wurden die Exemplare verkauft und angeblich warb sogar Mahatma Gandhi für dieses Buch. 

“Denke nach und werde reich” stellt 13 Erfolgsgesetze vor und befasst sich dabei mit unterschiedlichsten psychologischen Grundprinzipien des Menschen, die für die persönliche Erfolgserreichung notwendig sind.

In seinen 13 Gesetzen erklärt Hill ausführlich und eindringlich, wie jeder seine Ziele verwirklichen kann. Hills Anweisungen sind klar in Programmen umrissen, die mehrere Punkte oder Verhaltensregeln umfassen und mit praktischen Vorschlägen verständlich untermauert werden.

Konzentration, Fokus und Disziplin – eine der wichtigsten Eigenschaft, die es für Erfolg benötigt. Der Autor Dr. Jan Höpker beleuchtet genau diese Themen aus einer medizinisch-biologischen Sicht – doch dabei so, dass wir Laien auf diesem Gebiet auch keine Verständnisprobleme haben. Wie funktioniert unser Gehirn in diesen Bereichen? Genau diese Themen durchleuchtet der Autor sehr verständlich und gibt dem Leser hilfreiche Anleitungen mit an die Hand.

Das Buch befasst sich mit vielen wichtigen Themen, z.B. wie man an seine Aufgaben richtig herangeht und priorisiert. Wie konzentriert und fokussiert sich der Mensch am besten? Wie beeinflussen uns Ablenkungen? Warum sollten wir Multitasking vermeiden? Diese und viele weitere Fragen werden dir in diesem Buch beantwortet.

Das Buch eröffnet uns einen Einblick auf die Prozesse, die sich in unserem Gehirn abspielen und bietet dem Leser viele hilfreiche Tipps, die man selbst in seinem beruflichen und privaten Leben integrieren kann.

5. Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben - Tim Ferriss

Erneut von dem Autor Tim Ferriss und wohl der Klassiker schlechthin von ihm – ein Spiegel Bestseller und von der New York Times ausgezeichnet. “Die 4-Stunden-Woche findet sich in vielen Rankings wieder und ist ein absoluter “Must-Read unter den Büchern über Erfolg.

Warum arbeiten wir uns eigentlich zu Tode? Haben wir nichts Besseres zu tun? „Und ob!“, sagt der Autor. In seinem Buch hinterfragt Ferriss kritisch die heutige Arbeitswelt mit ihren Workaholics und 60(+)-Stunden-Wochen. 

Ferriss erklärt, wenn auch ein wenig überspitzt, wie es doch möglich sei, seine Arbeitswoche in nur vier Stunden zu bewältigen. Womöglich ist nicht alles für jede Arbeit umsetzbar. Trotzdem enthält das Buch viele hervorragende Gedanken wie man seine Arbeit freier, automatisiert und flexibler gestalten kann, ohne jedoch Einbußen in ihrer Produktivität zu verzeichnen. Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben – dieses Prinzip verfolgt das Buch erfolgreich. 

Arbeit soll nicht nur Mittel zum Zweck sein, sondern die Person dazu befähigen, dass sie das tun kann, auf was sie Lust hat. Die Arbeit soll nicht das Zentrum unseres Lebens darstellen, sondern soll uns die schönen Dinge ermöglichen, die wir uns erträumen. Dieser Gedanke wird vom Autor sehr gut aufgegriffen und durchleuchtet.

Mit einer guten Prise an Humor und eigenen Erfahrungen lässt sich das Buch sehr gut und schnell lesen. Viele Learnings lassen sich ableiten, sodass mein Exemplar nach zweimaligem Lesen mit vielen Klebezetteln und markierten Stellen “gut genutzt aussieht.

Mit “The Big Five for Life möchten wir dir natürlich nicht den Erfolgsklassiker aus der Unterhaltungsliteratur verwehren. Alles, was der Autor John Strelecky schreibt und veröffentlicht wird zum Bestseller. Nicht umsonst rankt dieser Spiegel Bestseller zur Zeit der Veröffentlichung dieses Artikels bei Amazon in den Motivationsbüchern für Job & Karriere auf der Nummer 1.

„Arbeiten, um Geld zu verdienen, war gestern. Ab heute lautet das Ziel: arbeiten, um persönliche Erfüllung zu finden. – dieser Satz steht hinten auf dem Buchcover und ist genau das, worauf die Geschichte um Joe, einem unzufriedenen Angestellten, abzielt.

Joe lernt in einem flüchtigen Moment in der Bahn den charismatischen Geschäftsmann Thomas kennen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden, wobei Thomas Joes Mentor wird. Er offenbart ihm die Geheimnisse des Erfolgs und wie er sein Unternehmen nach den Prinzipien “Big Five for Life aufbaute. 

Jeder Mitarbeiter von Thomas’ Unternehmen muss seine Bestimmung, sowie die fünf Ziele seines Lebens kennen, die er erreichen will. Um diese seinen Mitarbeitern zu ermöglichen, hat Thomas sein Unternehmen so gestaltet.

Arbeiten, um seine persönliche Erfüllung zu finden. Dieser Gedanke zieht sich durch das Buch wie ein roter Faden und gibt dem Leser hilfreiche Denkanstöße. Ein Buch, das zum Hinterfragen seiner Arbeit anregt und zum absoluten Klassiker wurde.

Wer noch mehr über Joe lesen will, kann gerne auch in den zweiten Teil der Buchserie reinschauen: Das Leben gestalten mit den Big Five for Life: Das Abenteuer geht weiter

7. Das Bosskonzept: Lebe deinen EigenSinn! - K.-J. Helems

Wer den Titel liest, könnte auf den Gedanken kommen, dass dieses Buch an Führungskräfte  und solche, die es werden wollen, gerichtet ist. Doch das stimmt nicht. Jeder Mensch ist ein Boss. Der Boss seines eigenen Lebens.

Dieses Buch beinhaltet ein Erfolgsrezept, das auf der Basis von vielen Interviews mit bekannten und erfolgreichen Personen von der Autorin K.-J. Helmes verfasst wurde. Es zeigt deutlich auf, dass erfolgreiche Menschen viele Überschneidungen in ihrem Denken und Handeln haben. 

Das Bosskonzept regt durch viele einfache Praxisübungen an, dich selbst wieder neu kennenzulernen und neue Sichtweisen auf die eigenen Handlungen zu entwickeln. Und natürlich allem voran: Eigenverantwortung übernehmen und der beste Boss deines Lebens zu werden.

Das Buch soll dich in vielen Lebensbereichen motivieren und inspirieren: Entdecke neue Perspektiven, mache dich unabhängig von anderen Meinungen, erkenne dein volles Potenzial und erhalte Selbstkontrolle über dein Handeln – ein sehr gelungenes Buch, das dir die Augen öffnen kann.

Das waren sie: Unsere 7 Bücher über Erfolg, die wir dir alle empfehlen und ans Herzen legen können. Wir hoffen sehr, dass unter diesen Exemplaren zumindest eines für dich dabei ist und unsere Beschreibungen dir helfen konnten, um dich zu entscheiden. 

Ich bin ein großer Tim Ferriss Fan, daher sind vor allem seine zwei Bücher meine persönliche Empfehlung für dich, die jeder einmal gelesen haben sollte. Hast du weitere Favoriten? Welche Bücher über Erfolg kannst du uns empfehlen? Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen.

5 Erfolgsjournale, die dein Leben positiv beeinflussen können

Erfolgsjournal beschrieben durch ein Erfolgsjournal auf einem Schreibtisch

Du hast ein Ziel vor Augen, aber bist dir noch nicht sicher wie du dieses strukturiert erreichen kannst? Du möchtest Klarheit über deine Wünsche und Visionen verschaffen und dabei immer den Überblick über deine Vorhaben behalten? Dann kann ein Erfolgsjournal das passende Handwerkszeug für dich sein, um deine Gedanken festzuhalten. 

Mit Hilfe eines Erfolgsjournals befasst du dich nicht nur mit deinen erwünschten Lebenszielen und Erfolgen, sondern auch mit dir, in Form von Selbstreflexion und dem Hinterfragen deiner Taten. Durch das tägliche Schreiben solch eines Erfolgsjournals wirst du dein Bewusstsein und deinen Fokus langfristig steigern können. 

Am Ende dieses Beitrags findest du unsere Auswahl an Buchempfehlungen für Erfolgsjournale. Jeder sollte dabei fündig werden -  egal, ob du Anfänger oder Fortgeschrittener im Erfolgsjournal führen bist. Schau dir doch gerne nachher einmal unsere Empfehlungen an! Klicke dafür einfach hier.

Was ist ein Erfolgsjournal?

Ein Erfolgsjournal ist im Grunde wie ein Tagebuch. Jedoch fokussiert sich ein Erfolgsjournal hauptsächlich auf deine Lebensziele, Visionen, Wünsche und Gedanken. 

In der Regel besitzt ein Erfolgsjournal vorgegebene Punkte und Fragen, die einem zur Vorlage dienen. Doch es ist ganz von dir und deinen Präferenzen abhängig, was du für ein Erfolgsjournal bevorzugst. Letztlich geht es um das Festhalten und Niederschreiben deiner Erfolge und damit verbundenen Begriffe. Ob du stets unterschiedliche, gar keine oder fest vorgeschriebene Fragen bevorzugst, hängt von deinem Faible ab.

Erfolgsjournale werden auch öfter als Erfolgstagebücher, Zieljournale oder Dankbarkeitstagebücher bezeichnet – die Synonyme sind vielzählig. Die Gewichtung, auf das jeweilige “Tagebuch“ abzielt, kann sich unterscheiden. Doch der Grundgedanke ist immer der gleiche: Strukturierung, Fokus, Reflexion und Stärkung für ein besseres Leben – und das in regelmäßigen Abständen.

Warum sollte ich ein Erfolgsjournal führen?

Ein Erfolgsjournal wird dich gewisse zeitliche Aufwendung in deinem Alltag kosten. Die Vorteile, die du jedoch daraus generierst, sollten überzeugend genug sein, dass du ein Erfolgsjournal für dich selber ausprobierst. 

Es kann helfen, die Vergangenheit zu verstehen, die Gegenwart bewusst zu erleben und die Zukunft zu gestalten.

Du visualisierst dir deine Ziele

Seine Ziele, Wünsche und Visionen niederzuschreiben hat einen nachgewiesenen Effekt auf die Erreichung dieser Dinge. Mit dem Aufschreiben und Festhalten seiner gewünschten Erfolge werden aus flüchtigen Gedanken klare Formulierungen und Ergebnisse.

Aufschreiben und Lesen dieser Vorstellungen bedeutetet, dass man sich regelmäßig mit seinen Gedanken befasst. Durch die Visualisierung erhältst du Klarheit und Transparenz, was du wirklich erreichen willst. Des Weiteren kommen deine Ziele nicht in Vergessenheit.

Du steigerst deine Motivation

Wenn du dich dafür entscheidest ein Erfolgsjournal zu schreiben, bedeutet dies eine gewisse Arbeit für dich. Allein wenn du dies tust, entscheidest du dich für deine Ziele zu “arbeiten“, anstatt deine Zeit in andere Tätigkeiten und Zeitvertreibe zu investieren.

Du steigerst mit dem regelmäßigen Führen eines Erfolgsjournals deine Disziplin, die für deine Zielerreichung notwendig ist. 

Du steigerst deinen Fokus

Durch das Schreiben eines Erfolgsjournals steigerst du dein Bewusstsein und den Fokus für deine Vorhaben. Wer seine Ziele klar vor Augen hat, lässt sich weniger von seinem Weg abbringen und beugt Prokrastination vor, da man sich regelmäßig an seine Visionen erinnert.  Dir wird erkenntlich wie du deine Zeit und Energie forcieren sollst. Leichtfertigen Versuchungen kannst du somit besser widerstehen.

Du behältst den Überblick

Wenn du dein Erfolgsjournal regelmäßig nutzt, hast du deine nächsten Schritte stetig vor Augen. Du behältst den Überblick über deine Vorhaben und die nächsten Vorgehensweisen. Mit Hilfe eines Erfolgsjournals strukturierst du deine nächsten Schritte und entwickelst einen Plan, der für deine Zielerreichung notwendig ist.

Du stärkst dein Selbstbewusstsein

In deinem Erfolgsjournal notierst du nach gewisser Zeit nicht nur deine künftigen Ziele, sondern erhältst auch einen Dokumentationsaspekt. Deine Ergebnisse bauen sozusagen aufeinander auf. Du wirst eine Entwicklung deiner Erfolge und erreichten Ziele nachlesen können. 

Du kannst aus deinen gemachten Erfahrungen und Erfolgen Selbstvertrauen für deine Persönlichkeit schöpfen. Die Dokumentation in einem Erfolgsjournal bietet dir eine gute Möglichkeit um sowohl deine Taten, als auch dich reflektieren zu können.

Regelmäßige Selbstreflexion, wie bspw. durch das Führen eines Erfolgsjournals, ist eine wichtige Methode für das persönliche Wachstum und die Erreichung der selbstgesteckten Ziele.

Erfolgsjournal beschrieben durch ein Notizbuch und eine Landkarte
Mit Hilfe eines Erfolgsjournals wirst du dir über die Zielrichtung bewusst.

Wie führt man ein Erfolgsjournal?

Es gibt gewisse Tipps und Methoden, wie du ein Erfolgsjournal führen kannst, doch prinzipiell ist es dir selbst überlassen. Finde einen Weg, der dir am besten passt. Nichtsdestotrotz gibt es gewisse Prinzipien, die du verfolgen kannst, wenn du mit deinem Erfolgsjournal startest. Im Folgenden findest du die wichtigsten Fragen, die du selber beantworten musst. 

1. Wie oft nutzt man ein Erfolgsjournal?

Wir empfehlen, dass du ein Erfolgsjournal möglichst täglich nutzt. Trotzdem kannst du selber entscheiden, wie oft du dein Erfolgsjournal in die Hand nehmen möchtest. Hauptsächlich geht es darum, dass du in wiederkehrenden Abständen dein Erfolgsjournal führst. Lass es zu einer deiner guten Gewohnheiten werden und greife regelmäßig zu deinem Erfolgsjournal.

Die gängigste Methode ist das tägliche Schreiben. Doch vielleicht fühlst du dich wohler es alle zwei oder drei Tage zu nutzen – oder einen umfangreicheren Beitrag jede Woche. Finde einen passenden Zeitabstand, der für dich am geeignetsten ist.

2. Wiederkehrende Fragen oder doch lieber frei von der Hand?

Wie du bereits gemerkt hast, stehen dir bei dem Thema Erfolgsjournal viele Freiheiten offen. Daher solltest du dir auch überlegen, ob du dir regelmäßig dieselben Fragen für dein Erfolgsjournal  beantworten möchtest oder dies lieber flexibel halten möchtest.

Bist du noch Anfänger im Führen eines Journals empfehlen wir dir, dass du dir ein Erfolgsjournal zulegst, welches dir bereits die Fragen vorgibt. Hast du dich an die Prozesse gewöhnt und fühlst dich sicher, kannst du gerne auch das freie Schreiben für dich ausprobieren.  

3. Welche Form von Erfolgsjournal?

Denkt man an das Schreiben eines Tagebuchs, hat man als Erstes ein physisches Buch in haptischer Form vor Augen. Doch mittlerweile hat sich auch das Tagebuch Schreiben weiterentwickelt, dass es weitere Formen abseits der klassischen Variante gibt. 

Wir möchten dir daher die vier gängigsten Formen des Schreibens vorstellen:

  • physisches Erfolgsjournal (in Buchform)
  • elektronisches Erfolgsjournal (auf dem PC oder Online)
  • ausgedruckte Vorlage (meist von dir selbst erstellt)
  • auf dem Smartphone (bspw. als App)

Welche Form des Schreibens du bevorzugst, hängt von deinen Präferenzen ab. Ich zum Beispiel habe mich für die physische Form eines Erfolgsjournals entschieden, da ich es sehr mag ein Buch und meine Gedanken in der Hand zu halten. Ich genieße es durch meine Schriften durchzublättern. Was gefällt dir am besten?

Welche Fragen beinhaltet ein gutes Erfolgsjournal?

Ein Erfolgsjournal soll dir einen stetigen Überblick über deine Erfolge und Ziele geben. Daher sollte ein gutes Erfolgsjournal die folgenden Komponenten umfassen, dass du gut dein Vorhaben reflektieren kannst:

1. Erreichte und gesetzte Ziele

Selbsterklärend machen erst die Zielformulierungen ein Erfolgsjournal aus. Deine Ziele sind der Kompass für dein weiteres Vorhaben, die du auf regelmäßiger Basis in deinem Erfolgsjournal niederschreibst.

2. Zielhandlung – die “Wie?”-Frage

Als nächstes beschäftigt man sich um das “Wie“ man ein Ziel erreichen möchte. Das Erreichen eines Ziels benötigt einen Plan. Mit einem Erfolgsjournal wirst du deine Handlungsmöglichkeiten hinterfragen.  Welche Optionen stehen dir zur Verfügung und wie möchtest du deinen Visionen näher kommen?

3. Motivation für deine Ziele

Ein Erfolgsjournal soll dich motivieren und deine Vorhaben unterstützen. Die Visualisierung soll deinen Fokus und deine Disziplin und Motivation bestärken. Steigere dein Bewusstsein für deine Ziele, sodass du dich fokussierter auf diese hinarbeiten kannst.   

4. Selbstreflexion

Erfolgsjournal sind auf persönliches Wachstum und Weiterentwicklung ausgerichtet. Das Schreiben eines Erfolgsjournals bietet dir eine hervorragende Möglichkeit der Selbstreflexion. Wiederkehrende Fragen werden dein Handeln und Verhalten, aber auch deine Gewohnheiten und persönliche Entwicklung hinterfragen.

Da dieser Prozess ein wenig umfangreicher als die anderen sind, sollte dies eher auf wöchentlicher bzw. monatlicher Basis durchgeführt werden.

5. Dankbarkeit und Achtsamkeit

In nahezu allen Erfolgsjournals wird Dankbarkeit in Formen von Fragen oder Ritualen aufgegriffen. Man notiert sich täglich für die eigene Affirmation dankbare Momente des Alltags. Positive Psychologie macht uns glücklicher. Daher sollte man sich auf täglicher Basis daran erinnern, worüber man dankbar ist.

Unsere Empfehlung von Erfolgsjournal 

Zu guter Letzt möchten wir dir ein paar Erfolgsjournal empfehlen. Wir haben dir eine unterschiedliche Auswahl zusammengestellt, die jede Präferenz abdecken sollte. Sowohl für den Anfänger, als auch den Fortgeschrittenen, sollte hier was dabei sein.

1. Der Allrounder

Das 6-Minuten-Tagebuch PUR ist ein umfangreicher Mix aus Notiz- und Tagebuch, welches trotzdem als Dankbarkeits- und Erfolgsjournal fungiert. Vorgeschriebene und variierende Fragen bieten dir eine hervorragende Möglichkeit unterschiedlichste Aspekte deines Alltags zu reflektieren. Zwischen den Seiten findest du zudem inspirierende Zitate. Täglich sollten dir sechs Minuten für das Führen des Erfolgsjournals  ausreichen. Diese Zeit findet jeder von uns, oder? 

Du kannst das minimalistische Design in unterschiedlichsten Farben erhalten. Das Produkt wurde CO2-neutral gedruckt und aus ausschließlich veganen Materialien produziert. Wir können dieses Buch für jeden empfehlen – egal, ob du Anfänger oder Fortgeschrittener im Bereich des Journalschreibens bist. Du erhältst einen perfekten Allrounder für deine Reflexionsprozesse!

2. Das klassische Erfolgsjournal

Das DRANBLEIBEN Erfolgsjournal ist ein klassisches Erfolgstagebuch. Persönliche Ziele, Selbstreflexion, Achtsamkeit und persönliche Entwicklung sind der Hauptfokus dieses Erfolgsjournals. Beantworte vorgeschriebene Felder und fülle Grafiken und Felder aus, um dir eigene Grafiken und Diagramme zu erstellen. 

Finde zwischen den Seiten immer wieder einzelne Learnings und fundiertes Wissen, um auch in deinem Alltag weiterlernen zu können.

Das gesamte Design, sowie die Seitengestaltung, ist sehr modern und trotzdem schlicht gehalten. Jede Seite ist sehr attraktiv gestaltet, sodass man dieses Erfolgsjournal gerne in die Hand nimmt und mit seinen Gedanken befüllen möchten. Insgesamt stehen dir vier schöne Designs zur Auswahl.

3. Das 6-Minuten Erfolgsjournal

Das 6-Minuten Erfolgsjournal fokussiert sich stärker auf deine Ziele und Erfolge. Es ist ein weiteres klassisches Erfolgsjournal mit vorgeschriebenen Fragen. Das Journal konzentriert sich auf deine Produktivität, Achtsamkeit und Zielsetzung. Neben dem täglichen Führen deines Journals, dokumentierst du auch deinen wöchentlichen Überblick.

Ein cooles Feature ist der Zusatz von 70 Seiten an theoretischem Wissen, welches du in dem Erfolgsjournal mitbekommst. Auch dieses Journal ist sowohl für Anfänger, als auch für  Erfahrene, sehr gut geeignet.

4. Für den Fortgeschrittenen

Bevorzugst du ein Erfolgsjournal, welches keine vorgeschriebenen Fragen beinhaltet, wo du lieber ein leeres Blatt mit deinen Zielen und Erfahrungen befüllst?  Dann findest du eine riesige Auswahl in unterschiedlichsten Bücherhandlungen und Online-Shops.

Finde ein passendes Notiz- bzw. Tagebuch, welches dir vom Design zuspricht und du gerne in die Hand nehmen möchtest. Dein Erfolgsjournal sollte dir zuallererst visuell gefallen. Es gibt viele Bücher, die sehr schön gestaltet sind.

Folgendes Buch gefällt uns bspw. und möchten es dir daher empfehlen. Was hältst du von diesem?

15 Gute Gewohnheiten, die deinen Alltag bereichern

gute Gewohnheiten beschrieben durch einen aufgeräumten Schreibtisch

Kennst du das Gefühl, wenn einem das tägliche Chaos über den Kopf steigt? Wenn einem der ganze Alltagsstress zu viel wird? Das tägliche Leben fordert uns jeden Tag mit neuen Aufgaben und Verpflichtungen, die zu erledigen sind. Abhilfe können gute Gewohnheiten schaffen, die einen für den Alltag gesünder, glücklicher, achtsamer und produktiver machen.

Du wirst mit Sicherheit unwissentlich schon viele Routinen in deinem Alltag entwickelt haben, die du gar nicht mehr als solche wahrnimmst und dir trotzdem dabei helfen, deinen Tag effizienter und besser zu gestalten. Neue Gewohnheiten können nicht nur dein Leben für die Zukunft erleichtern. Du kannst diese nämlich auch nutzen, um dich neuen persönlichen Herausforderungen zu stellen und dich neu zu entdecken.

Wir möchten uns 15 gute Gewohnheiten anschauen, die auch dein Leben bereichern können. Es gibt noch viele weitere dieser Art. Lass dich inspirieren und finde Gewohnheiten, die dir gut tun. Doch zuallererst sollten wir darüber sprechen, weshalb man gute Gewohnheiten entwickeln sollte und wie man am besten vorgeht, um diese erfolgreich umzusetzen. 

Warum gute Gewohnheiten?

Wie es schon in den Wörtern “gute Gewohnheiten” steht, soll sich eine Gewohnheit positiv auf deinen Alltag ausüben. Mithilfe der etablierten Gewohnheit sollst du dich produktiver, glücklicher oder auch gesünder fühlen. 

Wichtig ist dabei zu verstehen, dass du die Entscheidung für gute Gewohnheiten nicht nur für deine jetzige Situation fällst. Die Routine, die du entwickeln möchtest, soll dir auf langfristige Sicht einen Mehrwert schaffen. Aller Anfang kann schwer sein, wenn man sich dafür entscheidet eine neue Routine in seinen Alltag zu integrieren – manch eine Gewohnheit wird einen mehr Mühe machen als eine Andere. Daher solltest du überlegen, was dir in langfristiger Sicht gut tun könnte und wie du dein zukünftiges Leben gestalten möchtest.

Die Entscheidung, sich eine neue Gewohnheit anzueignen, kann auch als eine persönliche Herausforderung gesehen werden. Bringe dich bewusst in Situationen, mit denen du noch nicht so vertraut bist und dich neu fordern können. Scheue dich nicht vor dem Unbekannten und sehe es als Möglichkeit, dich neu zu entdecken, denn auch so etwas steuert deinem persönlichen Wachstum bei.

Falls du merkst, dass eine Gewohnheit, die du für dich getestet hast, nicht für dich bestimmt ist, ist das völlig in Ordnung. Probieren geht letztlich über Studieren. Du hast dich einer neuen Challenge gestellt und neue Einsichten erlangt. Dieser Situation solltest du definitiv was Positives abgewinnen können.

Gute Gewohnheiten bedeuten nicht nur neue Verhaltensweisen in deinem Leben zu etablieren, sondern ggf. auch auf schlechte Gewohnheiten zu verzichten. Das Verankern einer neuen Gewohnheit wird direkten Einfluss auf dein tägliches Leben haben. Du wirst womöglich alte Lebensweisen anpassen müssen. Der Verzicht oder die Anpassung dieser Routinen wird dich auch Dankbarkeit diese verspüren lassen. Schätze die Dinge und Lebensweisen, die du bereits führst, wert und verstehe, dass sie dir gut tun.

Das richtige Vorgehen, um gute Gewohnheiten zu etablieren

Gute Gewohnheiten lassen sich nicht immer direkt von einem Tag auf den anderen erschaffen. Es benötigt eine gewisse Planung. Jeder von uns kennt das Gefühl anfänglicher Euphorie und dass man sich in diesem Stadium zu viel zutraut. 

Eine gute Planung deiner gewünschten Gewohnheit ist daher nötig. Denn nicht jeder von uns startet mit denselben Voraussetzungen und Ressourcen – vor allem zeitlich gesehen. Abhängig davon, welche Routine du entwickeln möchtest, hat diese einen unterschiedlich großen Einfluss auf dein Leben und benötigt daher unterschiedlich viel Anstrengung und Ressourcen.

Du solltest dir daher überlegen, wie einnehmend die neue Lebensweise sein sollte und diese nach deinem Wohlbefinden und der dir zur Verfügung stehenden Zeit entsprechend skalieren. Gerade dann, wenn du dich in einem Gebiet erst neu ausprobierst, starte lieber etwas kleiner und taste dich an eine neue Gewohnheit heran.

Manch eine dieser guten Gewohnheiten lassen sich ggf. schneller in seinen Alltag integrieren und kosten nur fünf Minuten. Andere hingegen können eine Stunde oder gar mehr Zeit in Anspruch nehmen. Beurteile also deine zeitlichen Kapazitäten und ziehe diese in Betracht, wenn du dich für eine neue Gewohnheit entscheidest. Hast du wirklich genug Zeit und Energie dafür diese täglich ausführen zu können?

Relevante Themen, die mit guten Gewohnheiten korrelieren sind Selbstdisziplin, das Lernen von Zielformulierungen, und wie du deine Erfolge definieren solltest. Falls du weitere Handwerkszeuge und Tipps benötigst, um deine neuen Gewohnheiten erfolgreich zu gestalten.

Challenge: einen Monat für eine neue Gewohnheit

Neue Gewohnheiten in seinen Alltag einzubauen, kann sehr anstrengend sein und einem viel Kraft abverlangen. Versuche daher zu vermeiden mehrere Gewohnheiten gleichzeitig zu etablieren. Ehe man sich selber übernimmt und gleich drei, vier, fünf Gewohnheiten gleichzeitig erlangen möchte, nimm dir jeden Monat eine neue Gewohnheit vor.

Diese Herangehensweise ist eine prominente Methode, um gute Gewohnheiten zu etablieren. Vorteil dieser Methode ist, dass du jeden Monat eine neue Gewohnheit testen kannst. Nach der einmonatigen Testphase kannst du dann beurteilen, inwiefern du einen Mehrwert durch die neue Gewohnheit generiert hast. Probiere die neue Gewohnheit während des Monats konsequent und mit der nötigen Disziplin aus, um zu schauen, ob dir diese wirklich gefällt.

Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist, dass man sich Stück für Stück neue Gewohnheiten aneignen kann. Man fokussiert sich einen Monat auf eine Routine. Im zweiten Monat nimmst du dir die nächste vor und hast ggf. die Gewohnheit aus dem ersten Monat bereits in deinem Alltag übernommen. Schritt für Schritt kannst du neue gute Lebensweisen in dein Leben integrieren, ohne dich selber zu übernehmen. Du wirst bemerken, dass nach der Zeit die Dinge einfacherer von der Hand gehen werden und du weniger Energie dafür benötigst.

Lass uns nun 15 Gewohnheiten anschauen, die auch dir im Alltag helfen können. Lass dich auf die einzelnen Inspirationen ein – und nun viel Spaß dabei!

 

15 Gute Gewohnheiten für deinen Alltag

Unser Schlusswort zu guten Gewohnheiten

Wir hoffen, du konntest  ein wenig Inspiration für dich finden und versuchst einige dieser guten Gewohnheiten für dich aus. Lasse dich auf die neuen Lebensweisen ein und gebe ihnen eine Chance, dass sie ein Bestandteil deines Alltags werden können. Jede einzelne Gewohnheit kann dir einen positiven Mehrwert schaffen, dich glücklicher, achtsamer, gesünder oder produktiver machen. 

 Welche Gewohnheit möchtest du für deinen Alltag ausprobieren oder hast es sogar gemacht? Wie bist du vorangekommen und was waren deine Erfolge damit? Wir freuen uns über deine Erfahrungen!

Was ist Erfolg? Erklärung und Empfindung von Erfolg im Leben

Was ist Erfolg beschrieben durch Pfeile, die nach oben zeigen

“Jeder ist seines Glückes Schmied“. Dieser Satz ist uns allen bekannt. Wir Menschen streben nach Erfolg und Anerkennung. Status und Erfolg sind für viele in unserer leistungsorientierten Gesellschaft der heutigen Zeit das Maß aller Dinge – in gewisser Weise das Aushängeschild zur eigenen Person.

Doch was ist Erfolg und macht uns dieser dann wirklich glücklich? Wir möchten uns mit dieser Frage näher beschäftigen. Erfolg ist in seinen verschiedenen Facetten mit Sicherheit ein wichtiger Bestandteil des Lebens. Trotzdem ist der Begriff  schwer zu verallgemeinern, da ihn jeder verschieden und persönlich definieren kann. Man muss sich dafür mit seinen Zielen, Stärken und Schwächen – aber auch seiner persönlichen Erfüllung – auseinanderzusetzen. Wir möchten dir helfen, dass du Erfolg für dich verstehen und definieren kannst. 

Was ist Erfolg? Eine Definition

Wir können zwischen zwei Definitionen von Erfolg unterscheiden. Einmal gibt es die allgemeine Definition, wie Erfolg sozusagen “wissenschaftlich“ und objektiv definiert wird. Andererseits gibt es die persönliche Definition, die von viel wertvollerer Bedeutung für dich als Individuum ist. Erfolg lässt sich nämlich ganz subjektiv und von dir alleine beurteilen.

Erfolg definiert sich allgemein durch das Erreichen eines Ziels. Ziele können dabei in zwei unterschiedliche Kategorien gefasst werden: materiell – also monetär oder der Besitz von bestimmten Dingen – oder emotional bzw. immateriell, wie beispielsweise durch Anerkennung und Glück.

Ein wichtiger Bestandteil des persönlichen Wachstums ist zu verstehen, dass man Erfolg für sich persönlich definieren und sich nicht durch Dritten vorschreiben lassen sollte. Gerade wenn es sich um immaterielle Ziele handelt, sollte es der persönliche Bewertungsmaßstab sein, mit dem du deinen persönlichen Erfolg definierst. 

Was ist Erfolg für dich? Nach Erfolg strebt man überall im Leben – sei es bei seiner Arbeit oder im persönlichen Bereich. Erfolge sind unterschiedlich große Abschnitte in unserem Leben und ein wichtiger Bestandteil des persönlichen Wachstums. Manch ein Erfolg ist kleiner und alltäglicher, dass er uns sozusagen gar nicht mehr so richtig auffällt und wir ihn als Selbstständigkeit verstehen. Andere Erfolge sind für uns von viel größerer Bedeutung und bilden Momente an die wir uns für immer zurückerinnern – sogenannte Lebensziele, die wir erreichen.

Was ist Erfolg beschrieben durch eine Frau, die eine Wunderkerze hält
Erfolg ist eine persönliche Definition. Mache dir deine Gedanken. Wie formulierst du Erfolg?

Wege zum Erfolg

Eine allgemeine Erfolgsformel gibt es nicht, da die Zielerreichung stets einen individuelle Plan benötigt. Jeder von uns ist ein einzigartiges Individuum mit eigenen Stärken, Schwächen und Fähigkeiten. Genauso wie wir bereits oben auch erkannt haben, ist Erfolg für jeden etwas ganz persönliches und eine Sache der eigenen Perspektive.

Trotzdem gibt es gewisse Anhaltspunkte auf die sich jeder beziehen kann, um jetzt und zukünftig erfolgreicher zu werden.

Wichtige Eigenschaften für den Erfolg

Vorbereitung spielt hierbei eine Hauptrolle. Zuallererst geht es darum seine Ziele zu definieren. Ohne Ziele gibt es auch nichts, worauf wir hinarbeiten können, um anschließend Erfolge feiern zu dürfen. Was sind deine Ziele? Lese dir gerne unseren Beitrag über Zieldefinition durch und mache dich vertraut mit der SMART Methode, welche behandelt, wie du deine Ziele am besten formulieren kannst.

Mit Hilfe klar gesetzter Ziele fällt es einem direkt leichter den richtigen Plan und die passende Strategie zu entwickeln. Beachte deine Stärken und Schwächen. Wie denkst du, erreichst du dein gewünschten Erfolg am effizientesten? 

Empfehlung von DailyMentor

Willst du dir bewusster über deine Ziele und Visionen werden? Ein Erfolgsjournal kann dir dabei helfen. Schau dir doch gerne mal unseren Beitrag dazu an.

Du merkst: Um Ziele und Erfolge zu definieren, muss man sich vor allem mit seiner Person auseinanderzusetzen. In der Vorbereitung geht es dabei zu erkennen, was wir wirklichen wollen. Dafür ist es notwendig, dass wir in uns hineinhorchen und versuchen Selbstreflexion zu betreiben. Visualisiere deine Wünsche und Träume. Je konkreter diese sind, desto besser kannst du dich mit ihnen identifizieren. 

Auch während du nach deinem Vorhaben strebst, gibt es gewisse Eigenschaften, die dir weiterhelfen werden. Disziplin und Motivation lassen dich stets am Ball bleiben. Diese Eigenschaften werden deine Fähigkeiten maximieren. Gerade wenn deine Erfolge erst in mittel- bis langfristiger Zukunft liegen, geht es darum Ehrgeiz und Motivation hochzuhalten.

Was ist Erfolg beschrieben durch einen Mann, der einen Berg fokussiert
Erfolg erfordert von uns Motivation, Disziplin, und Fokus auf unsere gesetzten Ziele.

Erschaffe dir eine positive Atmosphäre, in der du dich wohl fühlst und dich am optimalsten entfalten kannst. Dazu gehört es, dass du dich von Menschen umgibst, die dir gut tun. Fühlst du dich von deinem sozialen Umfeld unterstützt oder hindern dich diese ggf. sogar? Menschen müssen nicht immer einer Meinung sein. Es geht trotzdem darum, dass sie dich in deinem Vorhaben fördern und du dich in ihrer Anwesenheit wohl fühlst.

So wie du dein soziales Umfeld genauer beäugen solltest, kannst du dies auch mit deinem Alltag tun. Entwickle Routinen, die dir weiterhelfen. Lerne deinen Alltag zu planen und zu strukturieren. Versuche unnützen Ballast, der dich in deinem täglichen Leben hindert, sukzessiv gegen Lebensweisen auszutauschen, die dich nach vorne bringen. 

Wie du merkst, wollen wir eine Umgebung schaffen, in der man sich wohlfühlt und produktiv sein kann. Mit der richtigen Struktur lassen sich deine Taten besser planen und Stress eher vermeiden.

Lerne mit Rückschlägen umzugehen

Wenn du auf deinen Erfolg akribisch und diszipliniert hinarbeitest, werden dich kleinere Misserfolge oder Durststrecken nicht aufhalten können. Kleine Motivationstiefs können jedem von uns mal passieren, doch erinnere dich an deinen Plan und deine gesetzten Ziele im Leben.

Lasse dich nicht von solch möglichen Rückschlägen aufhalten. Stattdessen sehe es als neue Herausforderung und als einen Moment, in dem du dich selber hinterfragen kannst. Was ist passiert und was hättest du ggf. besser machen können? 

Persönliches Feedback ist ein wichtiger Bestandteil der Persönlichkeitsentwicklung, an dem du wachsen kannst. Dafür zählt sowohl eigenes Feedback, welches du dir selber geben kannst, aber auch das von Freunden, Bekannten und Familienmitgliedern. Diese Leute kennen dich, können dir in solchen Situation zur Seite stehen und dir wertvolle Worte mit auf den Weg geben.

Letztlich zählt eines: Am Ende musst du einmal mehr aufstehen, als du hingefallen bist, um den Weg zum Erfolg ebnen zu können. Lass dich also nicht unterkriegen. Sehe Fehltritte eher als Herausforderungen und Lehrstunden und nicht direkt als eine Enttäuschung oder persönlichen Misserfolg. 

Die meisten Misserfolge kommen kurz vor dem Ziel.

Thomas Alva Edison (1847-1931), US-amerikanischer Erfinder und Unternehmer Tweet

Genieße die Momente des Erfolgs

Erfolge dürfen gefeiert werden. Egal wie klein oder groß diese sind. Es sind Momente, bei denen du stolz auf dich sein darfst. Nimm deine Erfolge nicht als Selbstverständlichkeit hin, denn das Ergebnis ist kein Zufall. Du hast viel Zeit und Energie für deine Erfolge aufgebracht.

In Momenten des Erfolgs, darfst du die selber auf die Schulter klopfen. In solchen Situationen kannst du Selbstvertrauen tanken und mit breiter Brust deine nächsten Vorhaben planen. Genieße den Moment und sammle neue Energie für deine zukünftigen Pläne. 

Es ist wichtig, dass du dich erholst, aber trotzdem nicht auf deinen Erfolgen ausruhst. Nach den Momenten der wohlverdienten Erholung wird es dann Zeit dein nächstes Projekt zu finden, welchem du dich hingeben kannst. Erfolgreiche Menschen verspüren nämlich regelmäßig ein Gefühl von Umtriebigkeit und suchen stetig nach neuen Herausforderungen.  

Was ist Erfolg beschrieben durch einen Mann, der in den Sonnenuntergang blickt
Genieße die Momente des Erfolgs. Sei stolz auf dich und sammle Selbstvertrauen.

Erfolg = Glück?

Viele Leute, die sich die Fragen stellen “Was ist Erfolg?“, verbinden mit der Beantwortungen der Frage gleichzeitig eine Erklärung, wie sie glücklich werden können. Doch ist das wirklich so? Muss man wirklich Erfolg haben, um glücklich zu sein?

Genau wie jeder für sich persönlichen Erfolg definieren muss, trägt dieser auch unterschiedlich zum Glücksgefühl bei. Trotzdem macht Erfolg alleine keinen Menschen glücklich.

Ein einfaches Beispiel: Was hilft einem der größte Erfolg, wenn man diesen aufgrund eigener Gesundheit nicht genießen kann?

Ein Status oder unser Kontostand kann viele Zweifel und Sorgen von uns nehmen, aber wird nie einzig und allein der Grund dafür sein, dass wir uns auf Dauer erfüllt und glücklich fühlen werden. Es sind die unterschiedlichsten Facetten unseres Leben, die uns in Summe glücklich machen – und nicht nur ein kleiner Teil davon. 

Ein gutes sozial Umfeld mit Freunden, Familienmitgliedern und eine gesunden Partnerschaft, in der sich jeder gegenseitig wertschätzt, trägt genauso zu unserem Glück bei. Die einfache Tatsache, dass es einem gesundheitlich gut geht, erhält von Vielen zu wenig Wertschätzung. Die eigene Gesundheit – sei es körperlich oder auch mental – ist keine Selbstverständlichkeit. Es sind oftmals die banalen und alltäglichen Dinge, die wir mit entsprechender Achtsamkeit und Dankbarkeit genießen sollten.

Die Grundsatzdiskussion könnte man vereinfacht auf eine wichtige Frage reduzieren, die sich jeder selbst beantworten muss: Was ist meine persönliche Erfüllung?
Erfolg kann eine Teilantwort auf die Frage sein. Trotzdem wird Erfolg nur selten diese alleinig beantworten. Finde deine persönliche Erfüllung, die dich glücklich macht!

Im Folgenden findest du eine Grafik aus dem Modell “Säulen des Lebens“. Es sind zentrale Begriffe in dem Alltag jedes Menschen. Jede Säule sollte seine Beachtung und Wertschätzung erhalten. Erst dann hält das Dach deines “Lebenshauses“ auch sicher auf den Säulen.

Erfüllung & Sinn ist ein Bereich, mit dem wir uns zu verschiedenen Zeitpunkten im Leben beschäftigen, weil wir hier im Kaufe unseres Lebens kontinuierlich wachsen. Auch das soziale Umfeld verändert sich und wir sollten immer wieder schauen, ob unser soziales Umfeld noch zu unserem persönlichen Wachstum passt. Gesundheit ist für die meisten von uns ein fester Bestandteil unseres Alltags und sollte nie vernachlässigt werden. Arbeit & Beruf kann hierbei auch schnell mal in den Hintergrund rücken. Manch einer verfolgt traditionelle Karrierepfade und erst in der Midlife-Krise wird dann angefangen sich mehr mit dem Sinn des Berufes auseinanderzusetzen. Daher sollten wir uns damit rechtzeitig beschäftigen unsere Berufung zu finden.

Was ist Erfolg beschrieben durch eine Grafik "Säulen des Lebens"
Die Säulen des Lebens. Schenke jeder Säule die nötige Beachtung für ein sicheres "Lebenshaus".

Das Leben ist ein Prozess – und Erfolg ein Teil davon

Das Leben hat seine natürlichen Aufs und Abs. Wir Menschen befinden uns in einem stetigen Prozess des persönlichen Wachstums. Erfolg ist ein Teil davon. Träume und Ziele werden erreicht. Kapitel des Lebens werden geschlossen und Neue beginnen.

Ruhe dich daher nicht auf dem temporären Status des Erfolgs aus. Bleibe neugierig und hungrig, dass du dich immer wieder auf’s Neue aus den Reserven lockst. Erfinde dich neue und entdecke unentdeckte Seiten an dir, wenn du nach neuen Vorhaben und Erfolgen strebst.

Im Verlauf des Artikels hast du sicherlich gemerkt, dass du selbst die Frage “Was ist Erfolg?“ beantworten musst. Versuche die Beantwortung der Frage von dem Erstreben des Gefühls von Glück abzukoppeln, da dies nur bedingt Einfluss auf das Gefühl des Glückes hat.

Als letzten Tipp möchten wir dich auf unseren Beitrag zum Führen von einem Erfolgsjournal hinweisen. Es ist eine hervorragende Methode seine Visionen, Ziele und Erfolge niederzuschreiben und sich auf täglicher Basis mit diesen zu beschäftigen. Schau doch gerne mal vorbei!

 

Wir hoffen, dass wir dir positive Denkanstöße geben konnten und du dir die Frage zeitnah beantworten kannst. Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen: Was ist Erfolg für dich? Welche Ansichten hast du zu Erfolg entwickelt? Wir sind gespannt auf deine Worte und freuen uns!

Pin dir deinen Erfolg auf deine Pinnwand!

Was ist Erfolg Pin

Ziele formulieren – so machst du es richtig mit der SMART Methode

SMART Ziele formulieren Methode beschrieben mit einem Notebook

Ziele und Erfolge gehören genauso zusammen, wie Blitz und Donner. Ohne Blitz kein Donner. Ohne Ziele formulieren kein Erfolg. Wer zu persönlichen Erfolgen gelangen will, muss sich zuerst einmal vorbereiten und mit seinen Zielformulierungen beschäftigen. 

Ziele formulieren, bedeutet letztlich zu wissen, was man will. Mit einem klaren Ziel vor Augen kann man die eigene Zeit und Arbeit deutlich besser steuern. Wer klar definierte Ziele entwickelt, kann dann mit dem richtigen Fokus seine Pläne entschlossener verfolgen.

Im Verlauf werden hilfreiche Tipps näher gebracht, wie man seine Ziele formulieren kann. Eine der gängigsten Methoden, die seit geraumer Zeit großes Aufsehen genießt, ist die SMART Methode. Gemeinsamen schauen wir uns an, was SMART Ziele ausmachen und wie man diese definiert.

Ziele formulieren – warum ist das so wichtig?

Ziele formulieren bedeutet sich einen guten Plan und die richtige Strategie parat zu legen. Mit einem klaren Ziel vor Augen kann man die eigene Zeit und Arbeit deutlich besser steuern. Es ist daher entscheidend für den Erfolg sein Bestreben richtig konkretisieren zu können. 

Um seine Ziele formulieren zu können, muss man sich vorerst mit sich selbst beschäftigen. Menschen, die ihre Ziele formulieren können, sind sich tendenziell bewusster über ihre eigene Person. Sie wissen was sie wollen und können zielstrebiger ihren Wünschen nachgehen. Schaffst du es also dir über deine Ziele im Klaren zu sein, wirst du womöglich auch mehr über dich selbst erfahren können.

Empfehlung von DailyMentor

Du willst deine Ziele und Visionen besser im Überblick haben? Ein Erfolgsjournal kann dir dabei helfen. Schau dir doch gerne mal unseren Beitrag dazu an.

Je akribischer die eigenen Ziele “ausgemalt“ und beschrieben werden, desto besser können wir uns Menschen mit unseren Zielen definieren und identifizieren. Im Folgenden, werden deshalb viele der “W-Fragen“ eine Rolle spielen – also was, wann, warum, wie. Wer ist hoffentlich bereits geklärt – nämlich du. Lass uns ein genaues Bild deiner Ziele entwickeln, dass du es förmlich vor dir siehst!

Was ist der erste Schritt, um Ziele formulieren zu können? Finde sie! Überlege dir: Was sind deine Wünsche, Träume und Ziele? Diese Frage muss als erstes beantworten werden, ehe wir in die Definition deiner Ziele übergehen können.

SMART Ziele formulieren Methode beschrieben mit einer Dartscheibe
Definiere dein Ziel so klar wie möglich, um die am Besten zu fokussieren.

Was sind deine Ziele und Wünsche?

Bevor man Ziele formulieren und definieren kann, muss man sich als Erstes überlegt werden, welche Erfolge man am Ende erreichen möchte. Diese Frage muss sich jeder persönlich beantworten. Deine Träume und Wünsche kennst du am besten.

Erst wenn du dir über diese bewusst bist, können wir gemeinsam schauen, wie wir mit Hilfe der SMART Methode präzise deine Ziele formulieren können. Deine Ziele können aus unterschiedlichen Lebensbereichen kommen: beruflich, persönlich, sportlich, sozial, familiär oder partnerschaftlich.

Wie du wahrscheinlich schon einmal selber erfahren hast, ist es nicht immer leicht seine Ziele zu erkennen und einzuschätzen was ggf. diese an Anforderungen noch mit sich bringen. Vielleicht helfen dir die folgenden Fragen, die auch in Bereichen des Selbstfindungsprozesses ihren Anklang finden, dass du dir über deine Wunschvorstellungen bewusster werden kannst. Beantworte sie dir gegenüber ehrlich.

  • Was macht dich wirklich glücklich? Machst du diese Sache oft genug?
  • Wo siehst du dich selbst in einem Jahr, drei Jahren, zehn Jahren?
  • Handelst du gerade so, dass du dein gewünschtes Zukunfts-Ich werden kannst?
  • Womit bist du gerade unzufrieden und wie würdest du es gerne ändern?
  • Was machst du gerne in deiner Freizeit?
  • Bist du zufrieden mit dir, deiner Familie, Beziehung und deinen Freunden?
  • Wo siehst du selber noch ungenutztes Potenzial?
  • Was möchtest du unbedingt gerne noch lernen und erleben?

Erklärung und Ursprung der SMART Methode

Zur Erklärung und Entstehung der SMART Methode: SMART ist eine Abkürzung, die erstmals im Englischen in den 1990ern verwendet wurde. Schnell gewann die SMART Methode an Attraktivität in der Arbeitswelt und speziell im Bereich des Projektmanagements.

SMART setzt sich aus folgenden Wörtern zusammen: Specific, Measurable, Achievable/Attractive, Reasonable, Time Bound. Im Deutschen wurde die SMART Methode mit folgenden Wörtern übersetzt, was den Sinn weiterhin exakt wiedergibt.

  • Spezifisch - die Ziele werden deutlich definiert
  • Messbar - für die Ziele werden Zahlen als Bewertungsmaßstab angebracht
  • Aktivierend/Attraktiv - die Ziele sollen für dich als Person relevant und motivierend sein
  • Realistisch - die Ziele sollen entsprechend der verfügbaren Ressourcen fordern, aber stets realistisch gesetzt werden
  • Terminiert - die Ziele erhalten eine klare Fristsetzung - einen Stichtag

Bei der SMART Methode handelt es sich um eine Theorie, die den Menschen ziemlich roh sieht und Emotionen außen vor lässt. Nicht umsonst, kam der Ursprung aus der Wirtschaft und dem Projektmanagement. Die Ziele werden sozusagen “in Zahlen gesteckt“ und messbar gemacht.

Pinne dir die Infografik der SMART Methode für später!

SMART Ziele formulieren Methode beschrieben mit Infographik

Ziele formulieren mit Hilfe der SMART Methode

Die SMART Methode ist es definitiv wert auszuprobieren für deine persönliche Zieldefinition. Nicht ohne Grund genießt die Methode im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung und Zielformulierung eine gewisse Popularität. SMART Ziele werden sehr faktisch und kraftvoll dargestellt. Durch die Methode werden deine Ziele klar und ersichtlich definiert, was letztlich helfen soll, seine Ziele formulieren zu können.

Die SMART Methode bietet dir eine hervorragende Möglichkeit deinen aktuellen IST- und zukünftigen SOLL-Zustand zu veranschaulichen. Durch das Konzept bekommst du eine klare Sicht auf die Dinge und entwickelst automatisch eine Strategie für deine Pläne.

Lass uns nun anschauen, wie SMART Ziele formuliert werden.

Um dir bei der SMART Methode zu helfen, erhältst du zu jedem Unterpunkt ein praktisches Beispiel für die SMART Ziele. Wir nehmen uns für unsere SMART Ziele, jeweils eins aus der Arbeitswelt und eins aus dem persönlichen Bereich.

SMART Ziele – Spezifisch

Als erstes müssen Ziele klar und deutlich definiert sein. Vage oder verallgemeinerte Ziele sind nicht hilfreich, um eine klare ausreichende Richtung vorzugeben. Beim Ziele formulieren, benötigt es eine klare Marschrichtung, die einem den Weg zeigt. Setze dir klare präzise Ansagen, die dich nicht daran zweifeln lassen können, was dein ursprünglicher Plan ist.

Du musst keinesfalls ausschweifend werden und einen Aufsatz schreiben in der Beschreibung deines Ziels. Die SMART Methode verlangt es nur von einem möglichst präzise zu werden. Dafür können schon eins, zwei Sätze genügend sein.

„Ich möchte eine Gehaltserhöhung erhalten.“

„Ich möchte abnehmen und sportlicher werden.“

SMART Ziele – Messbar

Was erreicht werden soll, ist nun anfänglich definiert. Doch um den Erfolg der SMART Ziele definieren zu können, müssen diese messbar gemacht werden. In der SMART Methode werden nämliche die Ziele qualitativ messbar. 

Man möchte in der SMART Methode immer behaupten können, dass man ein Ziel erreicht oder verfehlt hat. Dafür werden in der SMART Methode Zahlen als Bewertungsmaßstab herangezogen. Denn Zahlen lügen nicht.

Nicht alle Ziele lassen sich in der SMART Methode womöglich in Zahlen ausdrücken. Gibt es vielleicht dann für dich alternative Möglichkeiten, um deinen Erfolg zu messen? Versuche hier einen Indikator für dich ausfindig zu machen, um diese Ziele formulieren zu können.

Es ist wohl klar, dass eine marginale Gehaltserhöhung von einem Euro bzw. 50 Gramm Verlust an Körpergewicht nicht als DAS große Erreichen des Ziels definiert wurde, oder? Klar, man hat eine Gehaltserhöhung erhalten und hat abgenommen, aber man bewegt sich nicht in der Sphäre, in der man es als Erfolg definieren würde. Es ist hoffentlich nur der erste Schritt in die richtige Richtung. Deshalb möchten wir unsere Beispielziele nun in Zahlen ausdrücken:

„Ich möchte von meinem aktuellen Gehalt, welches bei 2400€ liegt, eine Gehaltserhöhung von 300€ erreichen.“

„Ich will fünf Kilogramm abnehmen und drei mal die Woche Sport machen.“

Du siehst: die SMART Ziele nehmen Gestalt an und werden konkreter.

SMART Ziele – Aktivierend/Attraktiv 

Unter aktivierend/attraktiv lässt sich grundlegend die Motivation verstehen. Die SMART Ziele sollen erreichbar und attraktiv sein. Erst dann ist man bereit diese mit dem richtigen Tatendrang anzustreben. 

Gleichzeitig sollen diese SMART Ziele einen relevanten Einfluss auf deine Person haben. Du sollst jeder Zeit wissen, weshalb du dein Ziel verfolgst und was es für positive Auswirkungen auf dein Leben hat.

Wichtig ist es seine SMART Ziele in keiner Negation (also negativ zu formulieren) zu verpacken mit Wörtern wie “kein“, “nie“ oder “nicht“. Dein Unterbewusstsein sollte sich nicht mit diesen negativen Wörtern beschäftigen. 

Nicht nur in der SMART Methode, sondern allgemein, sollen die Ziele stets positiv formuliert werden. Überlege: Was willst du erreichen und nicht auf was du verzichten musst? Der Verzicht ist womöglich auch der Mittel zum Zweck, sollte aber nicht dein ultimatives Ziel sein. 

Für unsere oben genannten Beispiele sind die SMART Ziele schon aktivierend und attraktiv genug formuliert.

Eine Gehaltserhöhung streben letztlich viele Menschen an. Diese gehen früher oder später auch mit einer Beförderung im Unternehmen einher. Auch das Abnehmen sollte Motivation genug für ein besseres Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein.

Wichtige Kontrollfragen können hierfür sein:

  • Warum möchte ich die SMART Ziele erreichen?
  • Wie wichtig ist mir das Erreichen der SMART Ziele?
  • Was hat es für einen positiven Einfluss auf mein Leben? 

SMART Ziele – Realistisch

Die angestrebten Ziele in der SMART Methode sollten für einen stets fordernd, aber trotzdem realistisch sein. Wenn wir uns SMART Ziele formulieren, sollen diese aktivierend für unsere Taten wirken unter der richtigen Berücksichtigung der Verfügung stehenden Ressourcen. 

Ziele, die von Anfang an unerreichbar wirken, kratzen womöglich an deinem Selbstbewusstsein und können demotivierend wirken. Genauso solltest du dir die Messlatte nicht zu tief setzen. Zu tief gesteckte Ziele können hemmend für deine Persönlichkeit wirken und bürgen womöglich Zweifel an den eigenen Fähigkeiten. Bleib also realistisch mit den Ansprüchen und Vorstellungen an dich selbst. Finde deine richtige Balance!

SMART Ziele formulieren Methode beschrieben mit einer Frau, die schreibt
Befasse dich mit deinen Zielen und konkretisiere sie.

„Ich möchte von meinem aktuellen Gehalt, was bei 2400€ liegt, eine Gehaltserhöhung von 300€ erreichen.“

Was fordert das von dir bzw. wie kommst diesem Ziel näher?
Man kann bspw. in seiner Arbeit um mehr Verantwortung bitten, wichtige Projekte übernehmen und die richtige Sorgfalt für sein Arbeitsverhalten an den Tag legen. Dem Vorgesetzten wird so etwas definitiv auffallen. 

„Ich will fünf Kilogramm abnehmen und deshalb dreimal die Woche Sport machen.“

Was ist notwendig, um fünf Kilogramm an Gewicht zu verlieren?
Sport kann in den Alltag eingebaut werden. Man versucht sich gesünder zu ernähren und auf Ungesundes und Süßes zu verzichten.

In der SMART Methode geht es also um deine realistischen Einschätzungen und um die Beantwortung der Frage “wie“ du deine SMART Zielen erreichen kannst.

SMART Ziele – Terminiert

In der SMART Methode erhalten alle Ziele eine Fristsetzung. Wenn deine SMART Ziele nämlich keine Deadline haben, fehlt dir der Zeitbezug für das Erreichen. Erst mit einem Stichtag entwickelt sich das Dringlichkeitsgefühl, was leistungsfördernd wirken kann. Es gibt das Parkinsonsche Gesetz, welches besagt, dass die benötigte Arbeit mit der zur Verfügung stehenden Zeit gleichermaßen wächst. Deine Produktivität steigt also, wenn du anfängst eine  gewisse Dringlichkeit zu verspüren.

Jeder kennt die Situation aus der Schule, Ausbildung oder dem Studium: Obwohl man mehrere Wochen Zeit hat einen Vortrag fertig zu stellen, schiebt man diese Aufgabe so lang vor sich hin, bis eine nötige Dringlichkeit entsteht. Wann fängt man an diesem Vortrag wirklich zu arbeiten? Natürlich erst, wenn die Frist immer näher rückt. Erst dann setzt die Produktivität ein und man arbeitet ggf. sogar die Nächte vor dem Termin durch.

Zu deinen Ressourcen gehört letztlich auch deine eigene Zeit. Setze dir für deine SMART Ziele somit realistische Fristen, welche dich motivieren können.

Wir haben nun alle fünf Kriterien, der SMART Methode berücksichtigt. Unsere fertig definierten Ziele lauten somit:

„Ich möchte bis zum Ende des Geschäftsjahres eine Gehaltserhöhung von 300€ erhalten, da ich mehr Verantwortungen im Unternehmen tragen werde.“

„Ich möchte bis zu meinem Sommerurlaub fünf Kilogramm abnehmen und deshalb drei mal die Woche Sport machen.“

SMART Ziele formulieren Methode beschrieben mit einer Straße
Entwickle deine Strategie und finde den Weg zum Ziel.

Ziele formulieren – mit 5 einfachen Regeln zum Erfolg

Neben der gängigen SMART Methode, gibt es noch fünf einfache Regeln, die für deine Zielsetzung hilfreich sind. Denn wie nun schon erklärt, ist Klarheit und persönliche Motivation in der Zielsetzung extrem wichtig. Die weiteren Regeln sollen dir dabei helfen, deine Ziele zu definieren und langfristig motiviert zu bleiben.

1. Ziele formulieren, die einen motivieren

Wie schon in der SMART Methode beschrieben, ist es wichtig Ziele zu finden, die einen motivieren. Gerade wenn es sich um mittel- bis langfristige Ziele handelt, wird einem Durchhaltevermögen abverlangt. Genauso ist es bedeutungsvoll Ziele zu finden, die in deinem Leben oberste Priorität genießen und damit auch die nötige Dringlichkeit für deinen Alltag mit sich bringen. 

Erst mit Hilfe der Motivation und Disziplin ist jeder bereit den entsprechend Aufwand und die nötige Zeit dafür aufzuwenden. Nichts passiert von alleine und daher erfordert es stets dein Engagement. Ohne Motivation und das richtige Gefühl von Dringlichkeit fehlt einem nun mal die Einstellung, den benötigten Extraaufwand zu betreiben, um seine Ziele zu erreichen – das ist ganz normal. 

Jeder kennt es, dass man für gewisse Vorhaben deutlich mehr brennt, als für andere. Diese Dinge gehen einem gleich viel einfacher von der Hand. Versuche also deine Motivation für jedes deiner Ziele zu finden und du erreichst schneller die Ziellinie als erwartet.

2. In kleinen Schritten zum Erfolg

Gerade wenn es sich um große und langfristige Ziele handelt, die einem viel Aufwand abverlangen, ist es hilfreich sich das “große Ganze“ in kleinere Zwischenetappen einzuteilen. Es kann einen gewissermaßen erschlagen, wenn man solch ein großes Ziel im Ganzen betrachtet. Man weiß nicht so recht, wo man anfangen soll oder hegt gewisse Selbstzweifel, ob man dieser Aufgabe gewachsen ist.

Solch ein “Monstrum an Arbeit“ sieht gleich ganz anders aus, wenn man es sich aufteilt. Viel früher kann man erste Erfolge sehen und stolz auf sich selbst sein. Schritt für Schritt kommt man somit seinem Ziel immer näher. Praktisches Beispiel:

Wenn du anfangen möchtest für den Halbmarathon zu trainieren, rennst du als Anfänger ja auch nicht direkt die gesamte Strecke von 21,1 Kilometer, oder? In der ersten Woche fängst du langsam an mit ein bis zwei mal die Woche laufen. Zuerst sind es vielleicht zwei Kilometer. Irgendwann dann fünf, was drei mal die Woche tust. Du arbeitest dich stetig an dein Ziel heran ehe du dich bereit fühlst, die gesamte Strecke zu laufen

Mit Hilfe von den kleinen Zwischenzielen und deren Erfolgen holst du dir regelmäßig deine  eigenen Schulterklopfer ab, wo du auf dich selber stolz sein kannst. Gleichzeitig bieten dir diese Zwischenetappen die Möglichkeit, dass du dir regelmäßig Feedback geben kannst. Du kannst an all diesen Stationen nochmal deine Strategie hinterfragen und schauen, was wirklich gut gelaufen ist.

Genauso wie man große Ziele formulieren kann, kannst du diese anschließend in kleinere Zwischenetappen runterbrechen. Was für die übergeordneten Ziele funktioniert, funktioniert auch für die Kleineren. Versuche doch vielleicht auch hier die SMART Methode anzuwenden?

SMART Ziele formulieren Methode beschrieben mit einem Tempel und Stufen
Mit kleinen Schritt kommst du deinem Ziel immer näher.

3. Schreibe deine Ziele und Erfolge auf

Der physische Akt, Ziele wirklich aufzuschreiben, macht deine Vorstellung real und greifbar. Nun sind deine Ziele nicht nur in deinem Kopf, sondern auch sichtbar. Klebe solch ein aufgeschriebenes Ziel an die Zimmertür, den Kühlschrank oder über deinen Schreibtisch und du wirst regelmäßig daran erinnert. Eine sehr hilfreiche Methode kann zudem ein Erfolgsjournal sein, in dem du deine Visionen, aber auch Fortschritte dokumentieren kannst.

Es gibt keine Entschuldigung mehr seine Ziele zu vergessen. Die Möglichkeiten, wie man seine Ziele festhält, ist jedem selbst überlassen. Ausreden dafür gibt es jedenfalls keine, denn ein einfaches Blatt Papier hat jeder. Des Weiteren verlangt es einem beim Ziele formulieren ab, dass man sich nochmal bewusst mit seinen Zielen konfrontiert und beschäftigt. 

Eine gute Möglichkeit kann bspw. auch ein Tagebuch sein. Du musst darin nicht banale Kleinigkeiten erzählen, was du so Tolles heute zum Mittag gegessen hast und jeden Tag eine halbe Stunde darin schreiben. Oftmals reichen sogar eins, zwei Sätze, die dich an deine Ziele und dazugehörigen Erfolge erinnern werden.

Deine mögliche Skepsis ist verständlich für solch eine banale Methode. Trotzdem beweisen es unterschiedliche Psychologie-Studien, dass das Aufschreiben seiner Ziele, die Zielstrebigkeit erhört. Leute, die ihre Ziele visualisieren sind motivierter, zielstrebiger und haben dadurch auch eine höhere Erfolgschance ihre Ziele zu erreichen.

4. Mach dir einen Plan

Für deine Ziele (die du hoffentlich mit der SMART Methode formuliert hast) kennst du deinen aktuellen IST-Zustand und stellst dir deinen SOLL-Zustand vor – so weit, so gut. Nun wird es jedoch Zeit, zu seinem Ziel zu gelangen. Wir haben uns nun genug Zeit geben, um unsere Ziele zu definieren. Die Vorbereitung war ein wichtiger Schritt für die Erreichung.

Doch nun wird es auch Zeit, dass du deine gute Vorbereitung nutzt und den richtigen Plan für deine Zielerreichung findest. Denk dran: der Weg ist das Ziel. Fang erstmal klein an mit den ersten Schritten, schau wie du dich mit deiner Strategie schlägst. 

Es ist vollkommen ok, dass die erste Strategie womöglich nicht direkt die Optimalste ist. Du lernst dazu und machst deine Erfahrungen – und das ist auch richtig so! Hol dir mit der Zeit die Sicherheit und das richtige Selbstbewusstsein, um die nächsten Erfolge zu sammeln. 

Fragen, die dir für die richtige Strategieentwicklung helfen können:

  • Was brauchst du um dein Ziel zu erreichen?
  • Musst du noch etwas lernen oder in etwas besser werden, um dein Ziel zu erreichen?
  • Auf was verzichtest du auf dem Weg zu deinem Ziel?
  • Welche möglichen Hindernisse können dich erwarten? 
  • Musst du darauf vorbereitet sein?
  • Wie kannst du auf mögliche Rückschläge reagieren? 
  • Wer kann dich unterstützen?

5. Lass dich nicht hängen und bleib am Ball

Ziele formulieren ist die eine Sache. Sein Gesagtes in die Tat umzusetzen ist die andere.

Also, was hält dich auf? Das Definieren von Zielen ist eine immer fortlaufende Aktivität. Erinnere dich regelmäßig an deine Ziele und behalte dein Zeitfenster im Auge, in dem du deine Taten immer wieder aufs neue überprüfen kannst.

Aller Anfang kann schwer sein, doch deine Lernkurve wird stetig steigen und damit auch dein Erfolg. Du wirst in diesem Prozess auch lernen, wie du mit kleineren Misserfolgen umzugehen hast und wie du dir die Stolpersteine aus dem Weg schaffst. Merk dir eines: einmal mehr aufzustehen als hinzufallen, reicht aus, dass du den Weg zu deinem Zielen gehen kannst. Lass dich nicht unterkriegen! Wir glauben an dich und deine Ziele.

 

Zum Abschluss haben wir für dich einen Übungsbogen für die SMART Methode vorbereitet, falls du Hilfe benötigst, um deine SMART Ziele zu definieren. Nutze diesen gerne, um deine Ziele zu konkretisieren. Viel Erfolg dabei!

  • Was hast du für Wünsche und Träume?
  • Was möchtest du in deinem Leben erreichen? Sei es beruflich, persönlich, sportlich, sozial, familiär oder partnerschaftlich.
  • Wo erkennst du selber noch ungenutztes Potenzial?
  • Was möchtest du noch lernen und erleben?
  • Finde einen Bewertungsmaßstab deines Ziels – verpacke es in Zahlen.
  • Am Ende soll es dir möglich sein, dass sagen kannst ob du dein Ziel anhand eines Kriteriums erreicht hast.
  • Falls du das Ziel nicht in Zahlen formulieren kannst, überlege dir Zwischenerfolge, die du als Bewertungskriterium nutzen kannst.
  • Wann hast du bspw. 30, 50, 80% deines Ziels dann erreicht? Das Aufschreiben in Prozent kannst du als letzte Möglichkeit nutzen, wenn du keine andere Option findest.
  • Ist dein Ziel wirklich für dich als Person relevant?
  • Hat dieses Ziel für dich oberste Priorität und macht es dich glücklich?
  • Bist du motiviert dein Ziel erreichen zu wollen? Stell dir vor, wie du dich fühlen wirst, wenn du dein Ziel erreichen wirst.
  • Eine genaue Vorstellung des zukünftigen SOLL-Zustands, lässt dir ein klares Bild geben und trägt zu deiner Motivation bei.
  • Kannst du das Ziel mit der dir zur Verfügung stehenden Ressourcen erreichen?
  • Wie kannst du das Ziel erreichen? 
  • Ist das Ziel wirklich realistisch, aber trotzdem fordern genug formuliert?
  • Benötigst du womöglich Hilfe von anderen oder benötigst du nur dich selbst?
  • Entwickle deine passende Strategie und beantworte dir die Wie-Frage.
  • Bis wann möchtest du das Ziel erreichen? 
  • Denke auch hier an die richtige Balance der Ressource Zeit. Der Zeitraum sollte nicht zu knapp, aber auch nicht zu lang definiert werden. Ist deine Fristsetzung also realistisch?
  • Entwickelst du bei der Fristsetzung ein gewisses Dringlichlkeitsgefühl, dass du dich motiviert fühlst?
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Was bedeutet Disziplin? Methoden wie du deine Disziplin verbesserst

Was bedeutet Disziplin erklärt durch harte Arbeit

Disziplin ist eine zentrale Kernkompetenz für den persönlichen Erfolg und um die eigenen Ziele zu erreichen. Erst mit dem richtigen Tatendrang und eigener Selbstbeherrschung können entsprechende Erfolge erzielt werden. Es ist der innere Schweinehund in jedem von uns, den wir tagtäglich mehrere Male konfrontieren und bekämpfen. Wir möchten dir etwas über Disziplin erklären und dir letztlich die Frage beantworten: Was bedeutet Disziplin und wie kann man diese erlernen?

Zentrale Begriffe für eine gute Disziplin sind die Beherrschung des eigenen Willens, sowie Ordnung und Kontrolle über sich selbst. Noch so gut können die eigenen Ziele und Aufgaben definiert sein. Doch den Weg zum Erfolg ebnet letztlich die eigene Disziplin und wie gewillt man ist Dinge anzupacken. Nicht umsonst heißt es: Der Anfang macht die Idee, das Ende erreicht die Disziplin.

Was bedeutet Disziplin für mich und meinen Alltag?

Disziplin findet man überall in jeder Kleinigkeit seines Alltags wieder – seien es Ess-, Sport-, Arbeits-, Lern- oder andere Lebensgewohnheiten. Disziplin begegnet einem in jeder Situation, in der man eine Wahl gestellt bekommt. 

Mit Disziplin startest du bereits in den Tag, wenn der Wecker klingelt. Du kannst ihn ausmachen, aufstehen und in den Tag starten oder liegen bleiben und die bevorstehen Verpflichtungen auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Gehst du zur Universität/in die Schule/dem Job oder eben nicht? Greifst du heute zum gesunden Obst und Gemüse oder doch zum süßen Snack? Gehst du heute doch nochmal eine Runde laufen oder wird womöglich doch schon früher Netflix eingeschaltet?

Natürlich spielt bei diesen Entscheidungen nicht ausschließlich Disziplin die Rolle, sondern auch vieles mehr. Es sind Werte, die uns in unserer Erziehung mitgegeben wurden und einem wissen lassen, was gut und schlecht für einen ist.

Trotzdem siehst du: Disziplin findest du in jeder Situation und Entscheidung deines Alltags wieder. Du bist derjenige, der zwischen Option A und B entscheidet. Disziplin spielt dabei in dieser Entscheidung immer eine gewisse Rolle.

Du hast stets die Wahl. Du bist derjenige, der die Entscheidung trifft und weiß, was für Lebensziele du verfolgst und am besten für dich sind. Disziplin hilft dir dabei dich in deinem Alltag für den richtigen Weg zu entscheiden. Es ist womöglich nicht immer der angenehmste Weg, den man damit einschlägt, aber derjenige, der dich am weitesten voranbringen wird.

was bedeutet Disziplin erklärt mit mann, der joggt
Du entscheidest selbst über dein Leben und deine Taten. Nimm die Dinge selbst in die Hand und warte nicht auf andere!

Disziplin – eine Charaktereigenschaft?

Disziplin ist keine Eigenschaft, die der eine von Geburt an hat und wer anders nicht bekam. Gute Nachricht also: Disziplin wird nicht vererbt, sondern ist das Ergebnis von Training und der eigenen Charakterstärke. Jeder kann Disziplin also erlernen – es ist nicht zu spät Disziplin zu bilden oder diese zu stärken. Jeder ist selbst für seine eigene Diszipliniertheit verantwortlich. 

Selbst der disziplinierteste Mensch im eigenen Umfeld musste diese Eigenschaft erlernen. Kleine Schritte sind der Weg zum Erfolg. Was hält dich also davon ab? Auf geht’s!

Übung macht den Meister – der Ehrgeiz macht’s

Jeder kennt den ehemaligen faulen Mitschüler, der viel schlauer als die anderen war. Hieß das trotzdem, dass der Mitschüler die besten Noten hatte? Nein – und wenn sind es wenige Ausnahmen. Erst mit den richtigen Ambitionen, sich auf den Hosenboden zu setzen und für die nächste Prüfung zu lernen, können bessere Noten erwartet werden.

Genauso gab es in der Vergangenheit genug junge Sportler, die sich auf ihrem Talent ausgeruht haben. Der prognostizierte große Erfolg und Ruhm blieb aus. Andere Sportler überholten die “Wunderkinder“ und machten fehlendes Talent mit ihrem Ehrgeiz wett. Wie kann das sein? Sie wollten es einfach mehr und zeigten den nötigen Ehrgeiz.

Die großen Superstars sind nicht einzig und allein mit einem großen Talent gesegnet – sie sind die ersten und letzten auf dem Sportplatz. Sie trainieren am längsten und am härtesten, denn auch sie wissen: “es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“.  Erst die stetigen Wiederholungen kombiniert mit der richtigen Disziplin machen die Spitzensportler zu der Elite, die sie sind. Was hilft einem also das beste Talent, wenn man es aufgrund eigener Faulheit nicht nutzt?

Ich fürchte nicht den Mann, der 10.000 Kicks einmal übte, sondern den Mann der einen Kick 10.000 mal übte.

Bruce Lee (1940-1973), Kampfkünstler und Schauspieler Tweet

Erst die Routine und Gewohnheiten sind es, die zur Disziplin führen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Schafft man es also Disziplin in den Alltag zu integrieren, wird es automatisch ein Teil des Verhaltens. Man nimmt sozusagen seinem Gehirn die Entscheidung ab, ob man sich diszipliniert verhält, wenn man eine Routine entwickelt. 

Aller Anfang kann schwer sein, doch man wird über die Zeit merken: mit regelmäßiger Ausübung der Routine geht es einem leichter von der Hand. Versuche dich regelmäßig zu fragen: Was bedeutet Disziplin für mich und handle ich gerade nach meinen Vorstellungen? Disziplin schlägt Intelligenz, den besten Plan und das beste Talent. Nicht umsonst heißt es Übung macht den Meister – werde der Bruce Lee deines besten Ichs.

was bedeutet Disziplin, ein Mann der vor Freude springt
Mit regelmäßiger Routine und Disziplin erreichst du deine Ziele und Träume.

Die richtige Atmosphäre schaffen für die eigene Disziplin

Jeder weiß es: Disziplin ist nicht immer einfach. Disziplin bedeutet den eigenen Schweinehund zu überwinden, die eine (schmerzhafte) Extrameile zu gehen oder auf Sachen zu verzichten, die man gegebenenfalls gerne machen würde. Es ist daher wichtig, dass man sich eine passende Umgebung und Atmosphäre schafft, um nicht in laissez-faire Verhaltensweisen zu verfallen, die die eigene Disziplin womöglich mindern könnte. Erst dann ist es einem möglich, die richtige Selbstbeherrschung auszuüben, um nicht von seinem Vorhaben abzuweichen.

Wie schon erklärt, korreliert Disziplin mit Gewohnheiten. Schafft man es den entsprechenden Fokus zu bewahren, wird es deutlich einfacher sich zu konzentrieren und die richtige Disziplin an den Tag zu legen. 

Wie kann der Fokus also nun gestärkt werden? Man muss es schaffen andere Optionen und deren Versuchungen zu widerstehen. Unnötige Laster und Ablenkungen müssen reduziert werden, sodass der Fokus für das Wesentliche gestärkt wird. Entweder schafft man solche Störer allgemein aus seinem Leben (falls man merkt, dass es einem sowieso nicht gut tut) oder legt sie zur Seite und lernt so diese zu ignorieren. 

Der Weg ist das Ziel: du bist selbst dafür verantwortlich dir die Stolpersteine aus dem Weg zu schaffen und sich keine weiteren dazuzulegen.

Klare Gedanken, ein guter Plan und die richtige Struktur unterstützen dich in deinem Vorhaben. Eine klare Sicht auf das Ziel bringt einen schneller und besser dort hin.

Was bedeutet Disziplin, ein Blick auf die Tartanbahn
Der Weg ist das Ziel. Starte lieber heute, anstatt morgen.

Motivation für eine bessere Disziplin 

Erst wenn man selbst die Motivation dafür aufbringen kann, Dinge in die Hand zu nehmen und seinen Zielen nachzugehen, greift die Disziplin. Schafft man es also die Eigenmotivation hochzuhalten, wird sich dies auch positiv auf die Disziplin auswirken

Es ist zu unterscheiden zwischen intrinsischen und extrinsischen Motivatoren. Extrinsische Motivation erfolgt – wie der Name es bereits verrät – durch äußere Umstände und Mitmenschen. Die intrinsische Motivation passiert durch einen selbst. Es ist also egal was dir andere sagen, denn du motivierst dich aus deiner eigenen Überzeugung heraus. 

Die extrinsische Motivation wird dich auf kürzere Zeit ähnlich gut wie die Intrinsische anspornen. Doch auf langfristige Sicht ist es intrinsische Motivation, die die zu einer besseren Disziplin verhelfen wird. 

Wichtig ist es also seine persönlichen Motivatoren zu finden. Bestimmte Dinge werden dir jedoch stets helfen:

1. Kommuniziere deine Vorhaben mit anderen

Seine Lebensziele und Vorhaben mit der Familie oder dem Bekanntenkreis zu besprechen, stärkt das Vertrauen in einen selbst. Andere Personen wissen von dem eigenen Vorhaben und werden regelmäßig nach den Fortschritten nachfragen. Der Umgang, seine Pläne zu kommunizieren, übt sich erwiesenermaßen positiv auf die eigenen Taten aus. 

Du kennst das mit Sicherheit auch: man möchte zu seinen Worten stehen. Das Vorhaben fallen zu lassen, fällt einem schwieriger und kommt seltener vor. Des Weiteren werden deine verbundenen Menschen an deinem Vorhaben Interesse zeigen. Sie werden sich bei dir regelmäßig nach den neuesten Stand erkundigen, dich motivieren und loben. Durch die Gespräche setzt du dich nochmal aktiv mit der Thematik auseinander und das stärkt deinen Tatendrang.

2. Visualisiere deine Ziele

Auch die Visualisierung seiner Ziele bietet Unterstützung. Sich einen Zettel in die Hand zu nehmen und die Ziele aufzuschreiben zählt als ein Extra-Motivator. Eine hervorragende Methode, um deine Vorhaben zu unterstützen und Fortschritte zu dokumentieren, ist das Führen eines Erfolgsjournals. Falls du dazu mehr erfahren möchtest, können wir dir unseren Beitrag dazu empfehlen.

Es ist in Studien festgehalten, dass Leute, die ihr Ziele aufschreiben, deutlich öfter ihre Ziele erreichen. Es unterstützt die eigene Zielstrebigkeit und erfordert, dass man sich mit seinen Wünschen und Erwartungen auseinandersetzt. Man ist gezwungen sich intensiver mit seinen Zielen zu beschäftigen. Vielleicht stellst du dir auch ein paar Fragen mehr, die du dir so gar nicht gestellt hättest, wenn du die Zielsetzung nur in deinem Kopf vorgenommen hättest?

Ein Griff zum Tagebuch oder Stück Papier, was nachher am Kühlschrank oder an der Wand über deinem Schreibtisch hängt, wirkt womöglich ein wenig altbacken. Doch glaub mir, seine Ziele regelmäßig vor Augen zu haben und zu lesen, wird dich immer wieder an dein nächstes großes Vorhaben erinnern! In deinem Unterbewusstsein setzt es womöglich mehr frei, als du eigentlich denkst. Wie heißt es nicht gleich? Von der Hand in den Kopf.

3. Setzte dir Etappen zum Ziel für Momente des Erfolgs und Feedbacks

Feedback spielt eine wichtige Rolle für die eigene Disziplin – gerade dann, wenn es sich um langfristige Ziele handelt. Sich regelmäßig nochmal umzudrehen, um auf das bisher Geschaffte zu sehen, verhilft einem auch zur Motivation. Es sind Momente, in denen man stolz auf die Etappenerfolge zurückblicken darf. 

Zu schnell wird nämlich das bisher Erreichte als Selbstverständlichkeit betrachtet, da der Fokus ausschließlich auf dem großen Ziel liegt. Disziplin spiegelt sich letztlich auch im Kleinen wieder – und so sollte man deshalb auch anfangen: Schritt für Schritt, um sich dann an Zwischenerfolgen weiter hochzuziehen. 

Zu hoch gesteckte Ziele können sich hingegen negativ auf die Motivation und daher Disziplin ausüben. Das eigene Scheitern scheint realistischer, wenn man den großen Berg an Vorhaben im ganzen vor sich sieht. Es kann einem schwerfallen die dafür aufzubringende Arbeit einzuschätzen. Man fragt sich: will man wirklich diese Bürde auf sich nehmen? Aber ja, das will man! Und zwar Schritt für Schritt. Meter für Meter. Denke also in Etappen und setze dir Zwischenziele!

Empfehlung von DailyMentor

Du willst deine Disziplin stärken und deine Erfolge dokumentieren? Ein Erfolgsjournal ist dafür das genau richtige! Schau doch mal in unserem Beitrag vorbei.

Was bedeutet Diszplin, Blick in die Landschaft
Hab dein Ziel immer vor Augen! Du erreichst es mit mehreren Zwischenetappen - Schritt für Schritt.

Es kann sich schnell der Gedanke einschleichen, dass man es nicht schaffen könnte oder nicht richtig weiß, wo man eigentlich anfangen soll. Doch man überrascht sich stetig selbst. Zerdenke nicht zu viel und mache dir nicht unnötige Sorgen, die du mit dem Startschuss noch gar nicht einschätzen kannst. Nimm die nächste große Sache in die Hand!

Die Momente der Selbstreflexion bieten zudem gute Möglichkeiten, sich erneut zu fragen, ob man den richtigen Weg gegangen ist und ob man sich weiterhin auf diesem befindet. Es ist nochmal die Zeit, um auf seinen “Zielkompass“ zu schauen und gegebenenfalls den Weg nochmal neu zu justieren. Wichtig ist, dass du dir gegenüber ehrlich bist, um zu schauen, was gut geklappt hat – vielleicht aber auch nicht – und wie man dies letztlich besser machen kann. 

Schenke dir Moment, wo du stolz auf dich sein und dir auf die Schulter klopfen kannst. Nichts von dem Erreichten ist eine Selbstverständlichkeit und du hast es selbst erreicht.

4. Setze dir Pausen zur Erholung

Es wäre utopisch von einem zu verlangen, dass jemand stets und rund um die Uhr diszipliniert ist. Das wären wirklich zu hohe Erwartungen. Es ist daher vollkommen in Ordnung, dass man seine Pausen hat, in denen man die Disziplin ein wenig schleifen lässt. Pausen oder gar kleine Motivationslöcher sollten daher nicht als Misserfolg gesehen werden.

Man befindet sich in einem Prozess mit natürlich Aufs und Abs. Der Mensch ist letztlich keine Maschine, die 24/7 auf Hochtouren laufen kann. Die eigene Erholung ist extrem wichtig und notwendig für eine gut funktionierende Disziplin. Keiner verlangt von einem einen Marathon durchzusprinten.

Pausen sind bedeutungsvoll, um sich zu erholen und neue Kräfte zu tanken. Gestärkt mit neuer Energie und der richtigen Disziplin können neue Ziele angegriffen werden. Wichtig ist es jedoch, dass diese Pausen bewusst gesetzt und genutzt werden. Es soll ein temporärer Status der Erholung sein, für den man sich selbst entschieden hat, ehe man seinen Zielen erneut diszipliniert und motiviert weiter nachgeht.

5. Das richtige Mindset: Keiner ist perfekt – du musst es auch nicht sein

Perfektionismus kann unter anderem sehr trügerisch sein. Die letzten Prozentpunkte sind oftmals die schwersten und stehen einem unverhältnismäßig großem Aufwand entgegen (siehe dazu das Parkinsonsche Gesetz). Der eigene Drang nach Perfektion können schlussendlich Einbüßen an Disziplin bedeuten. 

Auch hier spielt Feedback eine große Rolle. Man muss sich fragen, ob man das Ziel geschafft hat, welches womöglich bereits bei einem viel früheren Meilenstein lag. Ist der Aufwand es dann wirklich wert, die letzten zwei, drei Prozentpunkte noch auf Biegen und Brechen zu erreichen und ggf. Einbüßen der Disziplin zu erleiden? 

Kein Mensch auf der Welt ist perfekt und wird es jemals sein. Trotzdem wird dieser Fakt dich nicht hindern können mit der richtigen Disziplin großes zu erreichen. Let’s go for it!

Disziplin zu lernen und sich als Mensch weiterzuentwickeln ist ein stetiger Prozess, der dich wahrscheinlich dein ganzes Leben lang beschäftigen wird. Es gibt leider nicht die eine Universalformel, die dir die Frage beantworten kann „Was bedeutet Disziplin“ und wie du diese direkt in ihrem Maximum erreichen kannst. Doch um dir zu helfen, dienen dir die von uns beschriebenen Handwerkzeuge. Integriere diese Dinge in deinen Alltag, lasse sie zur Routine werden und dokumentiere deine Fortschritte mit Hilfe eines Erfolgsjournals.

 

Was bedeutet Disziplin für dich und was du für schwierige Situationen hast du schon damit erfahren? Welcher unserer Tipps haben dir am meisten geholfen? Erzähl uns gerne von deinen Zielen und was dein Weg sein wird!

Wir sind gespannt auf deine Meinung und Erfahrungen!

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