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Gelassener werden im Alltag: 10 praktische und einfache Methoden

gelassener werden beschrieben durch ein Bergpanorama

Wer kennt es nicht? Wir jagen den Verpflichtungen hinterher und rennen von Termin zu Termin. Es entsteht das Gefühl, als würde der Alltag uns auffressen und eine innere Anspannung macht sich breit. Die Lösung: gelassener werden, bewusst Zeit für sich finden und gegen die innere Anspannung proaktiv vorgehen.

Gelassener werden ist einfacher gesagt als getan und dennoch in vielen alltäglichen Situationen sehr hilfreich und wünschenswert. Sich in der Alltagshektik kurz besinnen und seine innere Ruhe finden, bringt viele Vorteile mit sich und ermöglicht es dir deinen Tag erfolgreicher, produktiver und sogar gesünder gestalten zu können. 

Wir möchten dir daher in unserem Beitrag zehn praktische Methoden präsentieren, die dir helfen können, sodass du ruhiger und gelassener werden kannst. 

Gelassener werden: Warum du es dir wert bist

Gelassenheit bringt nur positives mit sich – und das nicht nur für deine psychische und emotionale Verfassung, sondern auch für deine körperliche Gesundheit. 

Viele Situationen lassen sich viel besser meistern, wenn wir gelassener werden und weniger aus Einschränkungen und negativen Emotionen handeln. In einem angespannten Status trifft man viel eher unbedachte Entscheidungen, da einem die klaren Gedanken in solchen Situationen fehlen. Wir werden fahrlässig, gestresst und verspüren ein allgemein unwohles Gefühl – ein unangenehmer Zustand für jeden.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass wir in einem ruhigen Gemütszustand besser handeln und entscheiden. Wir fühlen uns besser, wenn wir gelassener sind – einen Status, den wir erreichen sollten.

Die höchste Krone des Helden ist die Besonnenheit mitten in Stürmen der Gegenwart.

Jean Paul (1763 - 1825), deutscher Schriftsteller Tweet

Doch auch für deine Gesundheit ist es ein wichtiger Faktor. Es besteht ein nachgewiesener Zusammenhang zwischen einer positiven Grundeinstellung und einem starken Immunsystem. Negatives, panisches Denken löst eine Stressreaktion im Körper aus. Daraus potenziell resultierender Dauerstress kann die Folge einer Menge an Erkrankungen sein, die mit Stressmanagement, Gelassenheit und Selbstfürsorge vermeidbar wären. 

Grundlegend möchten wir erklären, dass Gelassenheit nicht mit Gleichgültigkeit verwechselt werden sollten. Wer gelassen ist, legt hingegen eine gewisse Leichtigkeit an den Tag. Man weiß sich zu beherrschen, kann Situationen im richtigen Kontext einordnen und kann sein weiteres Vorgehen besser abschätzen. Entspannter und gelassener werden ist daher eine wichtige und positive Eigenschaft, um sein tägliches Leben besser zu bestreiten – genau diese Gelassenheit bist du dir wert!

gelassener werden beschrieben durch eine Frau, die auf einem Steg sitzt
Gelassenheit und innere Ruhe sind eine Fähigkeit für die körperliche und mentale Gesundheit.

Gelassener werden mit 10 praktischen Methoden

Wir möchten dir nun zehn praktische Methoden vorstellen, die dich gelassener werden lassen. Jeder dieser Tipps lässt sich schnell und einfach in Alltag umsetzen. Manch einen empfindest du womöglich als wertvoller als andere. Picke dir deine “Rosinen“ heraus, welche zu dir am besten passen könnten, um mehr Gelassenheit in deinem täglichen Leben zu genießen. 

1. Strukturiere deinen Alltag und reduziere deinen Stress 

Gelassenheit fällt uns besonders schwierig, wenn die eigenen persönlichen Grenzen überschritten werden, jemand/etwas über unsere Zeit verfügt, wir uns überfordert fühlen oder unsere Bedürfnisse ignoriert werden. In diesen Momenten wird es erforderlich auf das Bremspedal zu drücken und wieder Kontrolle über seinen Alltag zu gewinnen und die Ruhe zurückzubringen. Dafür können einem schon kleine Tipps helfen, um gelassener zu werden:

1.1. Reduziere deine Ablenkungen 

Störenden Ablenkungen reduzieren und sich auf das Wesentliche konzentrieren, ist ein wichtiger Faktor, um zur inneren Ruhe zu finden. Immer up to date und erreichbar: das kleine nervige Smartphone, welches jeder von uns mit sich trägt, kann in solchen gestressten Momenten eher Fluch als Segen sein. Gelassener werden heißt seine innere Stimme zu hören – vor allem dann, wenn die äußeren Umstände immer lauter werden. Push Notification und andere Personen können erstmal warten – die sind auch in ein paar Stunden noch da.

1.2. Lerne “Nein“ zu sagen

“Nein“ sagen fällt vielen schwer und benötigt gewisse Überzeugungskraft, doch kann gerlernt werden. Man will den gegenüber nicht kränken oder abweisen und tut ggf. gewisse Dinge aus persönlichem Pflichtgefühl. Verschaffe dir nicht mehr Stress und Aufgaben aus reinem Pflichtgefühl. Wenn deine Bedürfnisse ständig zu kurz kommen, funktionierst du nur noch anstatt zu leben.

Hinterfrage dein Verhalten und ob du so handelst, weil du es so möchtest oder du dich dazu gezwungen fühlst. Ein “Nein” kann man auch erklären und seinem gegenüber verständlich machen. So wird es der anderen Partei auch leichter sein dies zu akzeptieren.

1.3. Plane deinen Tag im Voraus und setze Prioritäten

Plane deinen bevorstehenden Tag am besten noch am Vorabend, wenn du dich schlafen legst – oder spätestens morgens mit dem Aufstehen. Welche Dinge willst du heute unbedingt schaffen? Wenn du weißt, was du erledigen möchtest und deine täglichen Ziele formuliert hast, erhältst du sofort den Durchblick und kannst deine Aufgaben priorisiert “abarbeiten“. Was auf der Arbeit klappt, kann auch im Privaten verhelfen: mit einem Kalender hast du stets die Transparenz was bei dir die Tage ansteht. Denn erst mit der richtigen Planung und Struktur des Alltags können wir an der eigenen Gelassenheit arbeiten.   

Gegenüber der Fähigkeit, die Arbeit eines einzigen Tages sinnvoll zu ordnen, ist alles andere im Leben ein Kinderspiel.

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), deutscher Dichter und Naturforscher Tweet

2. Meditation, Entspannungstechniken, Atemübungen

Um dich von deinem Tag zu erholen und das Gedankenchaos einmal auszuschalten, können dich Meditationen, Atemübungen oder Entspannungstechniken gelassener werden lassen. Sich einmal bewusst in Ruhe zu bringen, die Augen zu schließen, seinen Geist freizulassen und auf seinen Körper zu hören, kann einem zur inneren Ruhe verhelfen. Egal, ob Anfänger oder Fortgeschrittener – ein paar tiefe Atemzüge können dich wieder erden.

Viele denken für solche Praktiken bräuchte man mindestens eine halbe Stunde. Doch solch Übungen lassen sich auch wunderbar in fünf bis zehn Minuten und bspw. auf dem Weg in der Bahn durchführen.

Falls du diese Methode für dich ausprobieren möchtest und noch neu auf diesem Gebiet bist, findest du auch viele kostenfreie Apps, die dich durch geführte Affirmations- oder Meditationsübungen begleiten. Beispielsweise können wir die zwei Mediations-Apps Calm und Headspace. Ein Versuch ist es definitiv wert!

3. Räume dir Zeit für dich ein

Alltäglicher Stress und das Leben im Hamsterrad sind einer der Hauptgründe, weshalb man nicht gelassener werden kann und innere Unruhe verspürt. Bei all dieser Hektik und gleichem Trott kann schnell die eigene Person und Gesundheit in Vergessenheit geraten.

Es ist daher wichtig, dass du dir auf täglicher Basis Zeit für dich schenkst. Mache die Dinge, die dir guttun und Spaß machen. Auch dann, wenn wir den Kopf freibekommen und die alltäglichen Probleme und Pflichten für eine geraume Zeit in den Hintergrund rücken, können wir so gelassener werden. Jeder von uns hat eine gewisse Passion, der wir gerne nachgehen.

4. Grübeln aufgeben

Unser Kopf kann uns oftmals die eigene Gelassenheit verwehren, wenn uns dieselben Gedanken und Probleme einfach nicht in Ruhe lassen wollen – ein Gedankenkarussell. Das fortwährende Wiederkäuen der gleichen Probleme lähmt, statt zu Lösungen zu führen.

Wir verkrampfen und vertiefen uns im Grübeln – eine schwere Bürde um gelassener zu werden. Der ursprünglich sinnvolle Ansatz des Analysierens gerät beim Grübeln außer Kontrolle.

Anstatt sich in solchen Situation dem “Warum“ zu widmen, erfrage dich nach einer Lösung:

  • Was kann ich tun, um solch eine Situation zu lösen?
  • Welches Ziel verfolge ich bei der Lösung?
  • Was sind meine Optionen und welche Schritte kann ich unternehmen? 
gelassener werden beschrieben durch Heißluftballons vergleichend für das Gedankenchaos
Unser Gedankenchaos kann die eigene Gelassenheit stören.

5. Akzeptieren lernen

Akzeptanz kann einem einiges an Überwindung abverlangen. Doch lernen wir gewisse Dinge zu akzeptieren, haben wir mehr Zeit und Kraft, um uns auf das zu fokussieren, das uns vorantreibt. 

Nicht alles muss oder lässt sich ändern – diese Mühe ist es dann auch manchmal einfach nicht wert. Verurteile nicht die Vergangenheit oder gemachte Fehler, sondern akzeptiere sie als einen Teil deines Lebens. Denn reibst du nicht mehr langfristig an diesen Dingen auf, kannst du gelassener werden und dich auf das konzentrieren, was dich vorantreibt und glücklich macht.

Empfehlung von DailyMentor

Wir haben einen Beitrag über Akzeptieren lernen geschrieben und wie du mehr Akzeptanz in dein Leben lässt und erlernen kannst. Womöglich bist du daran interessiert etwas mehr darüber zu erfahren.

6. Kommunikation und sozialer Kontakt

Jeder von uns ist der finale Entscheider seines Lebens und Initiator, der entscheidet welche Wege wir bestreiten wollen. Trotzdem sind wir mit unserem Alltag nie alleine. Jeder hat ein soziales Umfeld – eine Familie, einen Partner oder Freundeskreis – welches einen in angespannten Situationen wieder auffangen und den Rücken stärken kann.

Gelassenheit lässt sich auch darüber generieren, indem man über seine Lebenssituation spricht. Wir Menschen wollen kommunizieren und unsere Anliegen mit unserem sozialen Umfeld teilen. Es kann dich gelassener werden lassen, wenn du über deine Situationen sprichst. Diese Menschen hören uns nicht zur zu, sondern können uns neue Wege aufzeigen – auch Wege für mehr Gelassenheit. 

Kommunikation kann – wie in vielen Lebensbereichen – eine große Stütze für Problemlösungen und der Wegweiser neuer Einsichten sein. 

7. Emotionen zulassen

Die eigene Gelassenheit kann schnell von unseren eigenen Emotionen blockiert werden. Angst, Enttäuschungen, innere Unruhe, Unsicherheit, Wut – diese Gefühle zu unterdrücken hilft dir nicht auf dem Weg zur Gelassenheit.

Vielmehr ist es notwendig, dass genau diese Gefühle von einem bewusst erlebt werden, um diese anzunehmen und zu konfrontieren. Erst wenn man dies schafft, verlieren diese Emotionen ihre Macht.

Um gelassener zu werden, hilft dir womöglich folgender Fakt: Eine (negative) Emotion, die man bewusst fühlt, kann bereits nach 90 Sekunden seine Intensität verlieren. Erst der Versuch diese Emotion zu verdrängen und zu unterdrücken, kann das Gefühl zu einem Dauerzustand werden, welches letztlich die eigene Gelassenheit stört.

8. Selbstfürsorge und Achtsamkeit

Sollte dir mal wieder eine Situation über den Kopf steigen, ist es hilfreich sich auf Selbstfürsorge und Achtsamkeit zu berufen, um gelassener zu werden. Das Leben ist schön und wertvoll – solche negativen Situationen sind hingegen viel mehr die Ausnahme und ein temporärer Zustand.

Erinnere dich in genau solchen Situationen an all das Gute, was du im Leben hast und dir widerfahren ist. Schenke dir diese achtsamen Momente und erinnere dich dankbar an Dinge in deinem Leben, um dich in einem ruhigeren Gemütszustand zurückzubringen. 

Ein weiterer Vorteil ist, dass man sein Temperament ein wenig zügelt und bessere Transparenz gewinnen kann. So kann man viel schneller gelassener werden und solche Situationen bewältigen.

gelassener werden beschrieben durch Wellen, die auf die Küste treffen
Grade in aufregenden und turbulenten Situation ist Gelassenheit ein wichtiger Schlüsselfaktor.

9. Perfektionismus ablegen

Perfektionismus und Gelassenheit können schnell im direkten Konflikt stehen. Der krampfhafte Versuch kann einen schnell für eine Situation versteifen. Als Konsequenz verliert man die Leichtigkeit und Gelassenheit.

Je höher dein Anspruch ist, desto mehr kannst du dich auch ärgern, wenn etwas nicht nach Plan verläuft. Natürlich sollten wir angefangene Projekte auch mit der richtigen Zufriedenheit zu Ende bringen, doch manchmal hat man bereits mit 80 oder  90% sein gewünschtes Ergebnis erreicht. 

Ein sehr passendes Modell ist das Pareto-Prinzip. Der Grundgedanke dieses Modells lässt sich auch gut auf das eigene Leben projizieren, um den eigenen Perfektionismus abzulegen. Das Pareto-Prinzip besagt, dass 80% der Ergebnisse mit 20% des Gesamtaufwandes erreicht werden. Hingegen benötigt man für die restlichen 20% nochmals 80% der Arbeit. 

Der Grundgedanke wird klar: Ein Großteil eines Projekts kann schnell abgeschlossen werden. Anschließend sollte man sich die Frage stellen, ob der verhältnismäßig große Aufwand die restlichen Prozentpunkte wirklich wert ist.

Ein ähnliches Learning wie aus der Methode der Akzeptanz: Dinge als “unperfekt“ zu verstehen und den eigenen Perfektionismus abzulegen, kann einen gelassener werden lassen.

10. Entscheide dich bewusst für mehr Gelassenheit 

Letztlich haben wir nicht immer Einfluss auf die Situation, in welche uns das Leben schmeißt. Trotzdem ist es die Reaktion und das Verhalten, welches wir bestimmen können. Denn wir sind es, die sich dafür entscheiden, ob wir uns über eine Situation stressen lassen oder nicht. „Nein, Ich will mich jetzt nicht aufregen“ – das ist eine klare Entscheidung für mehr Gelassenheit, die wir selber bestimmen können.

Solche Entscheidungen können wir immer bewusst aufs Neue treffen. Denn auch Gelassenheit kann eine Gewohnheit werden, die uns mit ein wenig Übung immer leichter fallen kann.

Unser Schlusswort

Wir freuen uns, dass du es bis zum Ende unseres Artikels geschafft hast und hoffen, du konntest ein wenig Inspiration für deine persönliche Gelassenheit schöpfen. Wie du bestimmt im Verlauf des Artikels erkannt hast, ist “gelassener werden“ keine Fähigkeit, die dem einen in Wiege gelegt wurde und dem anderen nicht, sondern etwas, was jeder mit gewisser Übung lernen kann.

Es ist deine persönliche Einstellung im Alltag, die bestimmt, inwiefern du mit Gelassenheit reagieren kannst und hoffen, dass du in Zukunft diese bewusster wahrnimmst. Denn eines ist klar: Gelassen sein tut dir gut – für deine Psyche und Gesundheit. 

Warum ist Lesen wichtig? 15 Gründe, warum Lesen essenziell für dein persönliches Wachstum ist

Warum ist Lesen wichtig beschrieben durch einen Schreibtisch

Lesen ist eine der ersten Fähigkeiten, die wir in der Schule lernen. Doch warum ist Lesen wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung? Was genau sollte man denn für sein persönliches Wachstum lesen? Verschwende ich meine Zeit mit Sachbüchern und Online-Magazinen? Das sind Fragen, die in diesem Artikel beantwortet werden. 

Wir schauen uns genau an, warum das Lesen von Büchern oder Ratgebern immens wichtig für dein Leben sein kann. Lesen hat einen signifikanten Einfluss auf deine Gesundheit und deinen Geist und kann dich bei deinem persönlichen Wachstum nachhaltig unterstützen.

Was soll ich lesen? Belletristik vs. Ratgeber

Blogs und Online-Magazine wie DailyMentor gehören zu der Kategorie der Ratgeber. Diese gab es aber auch schon lange vor dem Internet in Buchform. So ist der Klassiker “Wie man Freunde gewinnt” von Dale Carnegie aus dem Jahre 1937 eines der erfolgreichsten Bücher aller Zeiten. Es wurden seitdem mehr als 30 Millionen Kopien dieses Bestsellers verkauft und selbst heute noch werden neue Auflagen und Versionen gedruckt.

Doch Ratgeber sind nicht die einzige Art, wie man sich mit Hilfe von Büchern und Texten weiterentwickeln kann. Auch die Belletristik, also die Unterhaltungsliteratur, bietet viele Möglichkeiten für einen Lerneffekt. Anstatt die Lebensratschläge nach und nach durchzukauen, erzählen Romane und Ähnliches Geschichten, aus denen man seine eigenen Schlüsse ziehen kann. Das Lernen aus Unterhaltungsliteratur passiert mehr auf der Basis von “Don’t tell, but show”. Das bedeutet, dass sich der Protagonist den Problemen stellen muss. Seine Lösungsfindung und seine Gedanken werden präsentiert und wir können uns unsere eigene Meinung über die Situation bilden.

Doch welche der beiden Formen ist besser als die andere?

Ratgeber und Romane haben beide einen Platz in der Persönlichkeitsentwicklung. Romane können den Leser fesseln und es ist für viele Menschen einfacher eine Geschichte zu lesen als einen Ratgeber. Einige Romane sind nicht dafür ausgelegt, dir bei dem persönlichen Wachstum zu helfen, sondern sind in erster Linie eine Form der Unterhaltung. Die “Learnings” sind oft in der Handlung versteckt und man muss genau überlegen, was der Autor einem mit der vorgelegten Geschichte erklären möchte.

Bei Ratgeberbüchern und Online-Magazinen wird das Wissen strukturiert und informativ dargelegt. Es wird sofort klar, was man als Leser aus dem vorgelegten Text lernen kann. Anhand der eigenen Probleme und dem Titel des Artikels oder Buches kann man schon vorher einordnen, ob der Text das Richtige für die eigene Situation ist. Leider ist diese Form von Literatur oft trockener als die Belletristik. So können lange Sachtexte mitunter für den Leser langweilig und nicht fesselnd sein. Fakt ist aber, dass du spezifische Fragen zu deiner persönlichen Entwicklung oft nur in Sachform fundiert lernen kannst. Beispielsweise ist hier der gesamte Text genau darauf ausgelegt, deine Fragen und Probleme zu klären. Es ist offensichtlicher eine Art der Arbeit und weniger eine Art der Unterhaltung.

Es gibt generell keine Richtlinie, welche Buchform die bessere für das persönliche Lernen ist, da die Vorlieben von Person zu Person unterschiedlich ist. Da du jetzt gerade einen Online-Artikel liest, können wir davon ausgehen, dass du Sachbüchern gegenüber nicht abgeneigt bist. Dennoch solltest du auch Romanen eine Chance geben, dich bei deiner Persönlichkeitsentwicklung zu inspirieren.

Warum ist Lesen wichtig beschrieben durch eine Frau, die ein Buch hält
Lesen ist eine gute Möglichkeit abzuschalten und sich Zeit für sich Selbst zu nehmen.

15 Gründe warum Lesen wichtig ist für das persönliche Wachstum und deine Gesundheit

Die folgenden Gründe sollen dir einen Ansporn geben dich weiter mit Hilfe von literarischen Texten und Online-Magazinen zu bilden. Sie sind in keiner spezifischen Reihenfolge und manche dieser Gründe sind wichtiger für dich als andere, das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Sie sind einige der Gründe, warum wir von DailyMentor damit angefangen haben, Wissen und Inspiration im Internet zu vermitteln.

1. Lesen reduziert Stress

Eine Studie hat den Effekt von Lesen auf Stress untersucht. Sie fanden heraus, dass dreißigminütiges Lesen am Tag den Blutdruck, die Herzfrequenz und das Gefühl von psychologischem Stress signifikant senkt. Dieser Effekt wird sonst beispielsweise mit Yoga erzielt.

2. Lesen hilft dir beim Einschlafen

Regelmäßiges Lesen vor dem Schlafengehen soll dir beim Einschlafen helfen. Achte aber dabei darauf, nicht auf Monitoren oder Mobiltelefonen zu lesen, da das ausgestrahlte Licht kontraproduktiv wirken kann, indem es die Melatoninausschüttung reduziert. Melatonin ist ein Schlafhormon, das ausgeschüttet wird, sobald Lichtfaktoren gedämmt werden. 

3. Lesen erhöht deine Empathiefähigkeiten

Vor allem beim Lesen von Belletristik erhöht man seine Fähigkeit Empathie zu zeigen. Wir erforschen die Gefühle der Protagonisten und verwenden das für den eigenen Alltag. Diese Entwicklung deiner sozialen Fähigkeiten schlägt aber erst ein, wenn du regelmäßig liest und es zu deiner Gewohnheit machst.

Empfehlung von DailyMentor

Du suchst nach Buchtipps? Schaue dir unsere Empfehlung an.

Bücher über Selbstliebe

Bücher über Erfolg

Bücher Selbstbewusstsein

4. Lesen erweitert deinen Wortschatz

Das regelmäßige Lesen von Büchern und Texten vor allem in jungen Jahren erhöht signifikant deinen Wortschatz. Ein erhöhter Wortschatz hilft dir vor allem bei der Ausbildung und im Beruf.

5. Lesen hilft bei der Alzheimerprävention

Gedächtnisspiele und regelmäßiges Lesen helfen bei der Prävention von Alzheimer. So sollen wöchentliche Übungen die Chance auf diese degenerative Krankheit um das Zweifache senken.

6. Menschen, die lesen, leben länger

In einer Langzeitstudie wurden 3635 Menschen und ihr Leseverhalten untersucht. Man fand heraus, dass Menschen, die wenigstens dreieinhalb Stunden in der Woche lesen eine 23 prozentige Wahrscheinlichkeit haben länger zu leben.

7. Lesen hilft beim Lösen von Depressionen

Menschen mit Depressionen fühlen sich oft isoliert und von anderen Menschen entfremdet. Das Gefühl kann mit dem Lesen von Büchern bekämpft werden. Außerdem gibt es viele Selbsthilfebücher, die dir Strategien beibringen können, die Symptome zu behandeln.

Nichts verscheuchte böse Träume schneller als das Rascheln von bedrucktem Papier.

8. Menschen, die viel lesen, können sich besser ausdrücken

Lesen hilft dir deine Gedanken besser zu sortieren. Die sortierten Gedanken und dein erweiterter Wortschatz ermöglichen es dir dich besser auszudrücken. Es erhöht deine kommunikativen Fähigkeiten, da du deine Emotionen besser einordnen kannst. 

9. Lesen erhöht deine Gedächtnisleistung

Wer viel liest, muss sich viele Details und Nuancen über die Charaktere in der Geschichte merken. Das schult dein Erinnerungsvermögen und hilft dir, weniger im Alltag zu vergessen.

Dieser Effekt ist bei Büchern mehr ausgeprägt als beim Schauen von Filmen oder Serien, da Lesen eine aktivere Form der Informationsaufnahme ist.

10. Lesen erhöht dein Allgemeinwissen

Ein weiterer Grund, warum Lesen so wichtig ist, ist der Aufbau von Wissen. In Sachbüchern aber auch Romanen sind viele Informationen enthalten. Selbst wenn man sich nicht darauf fokussiert, alle Daten und Informationen zu behalten, erfährst du doch unterbewusst mehr von der Welt.

11. Lesen gibt dir Einblicke auf Problemlösungen

Die Charaktere in Romanen müssen oft einen Konflikt oder ein Problem lösen. Während du ein Buch liest, machst du dir oft bewusst und unbewusst Gedanken, wie du diese Probleme selbst angehen würdest. Dir wird letztendlich eine Lösung präsentiert, die du einordnen kannst. Die Protagonisten in diesen Geschichten machen oft Fehler, aus denen du dann selbst lernst.

12. Lesen erhöht deine Vorstellungskraft und macht dich kreativer

Jedes Mal, wenn wir ein neues Buch aufschlagen, können wir in eine neue Welt eintauchen. Wir lernen neue Menschen und Orte kennen und unsere Fähigkeit uns Dinge vorzustellen wird erhöht. Das erhöht letztendlich unsere Kreativität.

13. Lesen erhöht deine Schreibfähigkeiten

Wir haben bereits besprochen, dass Lesen deinen Wortschatz und deine Ausdrucksweise verbessert. Dies erhöht nicht nur deine verbale, sondern auch deine schriftliche Ausdrucksfähigkeit. Du bist die Informationsübermittlung über Texte gewohnt und findest eher den besten Weg deine Gedanken schriftlich auszudrücken.

14. Lesen verbessert dein Selbstbewusstsein

Dieser Punkt ist mehr eine Entwicklung durch die vorher erklärten Gründe. Eine erhöhte Empathiefähigkeit, mehr Allgemeinwissen und bessere kommunikative Fähigkeiten können dich langfristig selbstbewusster machen.

15. Lesen verbessert dein Leben

Auch dieser letzte Punkt ist mehr eine Akkumulation aller vorherigen Gründe. Lesen hat signifikante Auswirkungen auf deinen Geist sowie deine Gesundheit. Ein stimulierter Geist und eine gute Gesundheit machen dich glücklicher und bereichert dein Leben nachhaltig.

 

Wie du siehst, kann Lesen ein signifikanter Antrieb für dein Leben sein. Es ist letztendlich wichtig, dass du versuchst, dir regelmäßiges Lesen zur Gewohnheit zu machen. Fange klein an, indem du dir 15 Minuten am Tag für ein gutes Buch oder einem Online-Artikel Zeit nimmst. Hast du ein Lieblingsbuch? Welchen Ratgeber kannst du empfehlen? Gibt es noch andere Online-Magazine außer DailyMentor, die du empfehlen kannst? Über deine Meinung in den Kommentaren würden wir uns freuen.

15 Gute Gewohnheiten, die deinen Alltag bereichern

gute Gewohnheiten beschrieben durch einen aufgeräumten Schreibtisch

Kennst du das Gefühl, wenn einem das tägliche Chaos über den Kopf steigt? Wenn einem der ganze Alltagsstress zu viel wird? Das tägliche Leben fordert uns jeden Tag mit neuen Aufgaben und Verpflichtungen, die zu erledigen sind. Abhilfe können gute Gewohnheiten schaffen, die einen für den Alltag gesünder, glücklicher, achtsamer und produktiver machen.

Du wirst mit Sicherheit unwissentlich schon viele Routinen in deinem Alltag entwickelt haben, die du gar nicht mehr als solche wahrnimmst und dir trotzdem dabei helfen, deinen Tag effizienter und besser zu gestalten. Neue Gewohnheiten können nicht nur dein Leben für die Zukunft erleichtern. Du kannst diese nämlich auch nutzen, um dich neuen persönlichen Herausforderungen zu stellen und dich neu zu entdecken.

Wir möchten uns 15 gute Gewohnheiten anschauen, die auch dein Leben bereichern können. Es gibt noch viele weitere dieser Art. Lass dich inspirieren und finde Gewohnheiten, die dir gut tun. Doch zuallererst sollten wir darüber sprechen, weshalb man gute Gewohnheiten entwickeln sollte und wie man am besten vorgeht, um diese erfolgreich umzusetzen. 

Warum gute Gewohnheiten?

Wie es schon in den Wörtern “gute Gewohnheiten” steht, soll sich eine Gewohnheit positiv auf deinen Alltag ausüben. Mithilfe der etablierten Gewohnheit sollst du dich produktiver, glücklicher oder auch gesünder fühlen. 

Wichtig ist dabei zu verstehen, dass du die Entscheidung für gute Gewohnheiten nicht nur für deine jetzige Situation fällst. Die Routine, die du entwickeln möchtest, soll dir auf langfristige Sicht einen Mehrwert schaffen. Aller Anfang kann schwer sein, wenn man sich dafür entscheidet eine neue Routine in seinen Alltag zu integrieren – manch eine Gewohnheit wird einen mehr Mühe machen als eine Andere. Daher solltest du überlegen, was dir in langfristiger Sicht gut tun könnte und wie du dein zukünftiges Leben gestalten möchtest.

Die Entscheidung, sich eine neue Gewohnheit anzueignen, kann auch als eine persönliche Herausforderung gesehen werden. Bringe dich bewusst in Situationen, mit denen du noch nicht so vertraut bist und dich neu fordern können. Scheue dich nicht vor dem Unbekannten und sehe es als Möglichkeit, dich neu zu entdecken, denn auch so etwas steuert deinem persönlichen Wachstum bei.

Falls du merkst, dass eine Gewohnheit, die du für dich getestet hast, nicht für dich bestimmt ist, ist das völlig in Ordnung. Probieren geht letztlich über Studieren. Du hast dich einer neuen Challenge gestellt und neue Einsichten erlangt. Dieser Situation solltest du definitiv was Positives abgewinnen können.

Gute Gewohnheiten bedeuten nicht nur neue Verhaltensweisen in deinem Leben zu etablieren, sondern ggf. auch auf schlechte Gewohnheiten zu verzichten. Das Verankern einer neuen Gewohnheit wird direkten Einfluss auf dein tägliches Leben haben. Du wirst womöglich alte Lebensweisen anpassen müssen. Der Verzicht oder die Anpassung dieser Routinen wird dich auch Dankbarkeit diese verspüren lassen. Schätze die Dinge und Lebensweisen, die du bereits führst, wert und verstehe, dass sie dir gut tun.

Das richtige Vorgehen, um gute Gewohnheiten zu etablieren

Gute Gewohnheiten lassen sich nicht immer direkt von einem Tag auf den anderen erschaffen. Es benötigt eine gewisse Planung. Jeder von uns kennt das Gefühl anfänglicher Euphorie und dass man sich in diesem Stadium zu viel zutraut. 

Eine gute Planung deiner gewünschten Gewohnheit ist daher nötig. Denn nicht jeder von uns startet mit denselben Voraussetzungen und Ressourcen – vor allem zeitlich gesehen. Abhängig davon, welche Routine du entwickeln möchtest, hat diese einen unterschiedlich großen Einfluss auf dein Leben und benötigt daher unterschiedlich viel Anstrengung und Ressourcen.

Du solltest dir daher überlegen, wie einnehmend die neue Lebensweise sein sollte und diese nach deinem Wohlbefinden und der dir zur Verfügung stehenden Zeit entsprechend skalieren. Gerade dann, wenn du dich in einem Gebiet erst neu ausprobierst, starte lieber etwas kleiner und taste dich an eine neue Gewohnheit heran.

Manch eine dieser guten Gewohnheiten lassen sich ggf. schneller in seinen Alltag integrieren und kosten nur fünf Minuten. Andere hingegen können eine Stunde oder gar mehr Zeit in Anspruch nehmen. Beurteile also deine zeitlichen Kapazitäten und ziehe diese in Betracht, wenn du dich für eine neue Gewohnheit entscheidest. Hast du wirklich genug Zeit und Energie dafür diese täglich ausführen zu können?

Relevante Themen, die mit guten Gewohnheiten korrelieren sind Selbstdisziplin, das Lernen von Zielformulierungen, und wie du deine Erfolge definieren solltest. Falls du weitere Handwerkszeuge und Tipps benötigst, um deine neuen Gewohnheiten erfolgreich zu gestalten.

Challenge: einen Monat für eine neue Gewohnheit

Neue Gewohnheiten in seinen Alltag einzubauen, kann sehr anstrengend sein und einem viel Kraft abverlangen. Versuche daher zu vermeiden mehrere Gewohnheiten gleichzeitig zu etablieren. Ehe man sich selber übernimmt und gleich drei, vier, fünf Gewohnheiten gleichzeitig erlangen möchte, nimm dir jeden Monat eine neue Gewohnheit vor.

Diese Herangehensweise ist eine prominente Methode, um gute Gewohnheiten zu etablieren. Vorteil dieser Methode ist, dass du jeden Monat eine neue Gewohnheit testen kannst. Nach der einmonatigen Testphase kannst du dann beurteilen, inwiefern du einen Mehrwert durch die neue Gewohnheit generiert hast. Probiere die neue Gewohnheit während des Monats konsequent und mit der nötigen Disziplin aus, um zu schauen, ob dir diese wirklich gefällt.

Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist, dass man sich Stück für Stück neue Gewohnheiten aneignen kann. Man fokussiert sich einen Monat auf eine Routine. Im zweiten Monat nimmst du dir die nächste vor und hast ggf. die Gewohnheit aus dem ersten Monat bereits in deinem Alltag übernommen. Schritt für Schritt kannst du neue gute Lebensweisen in dein Leben integrieren, ohne dich selber zu übernehmen. Du wirst bemerken, dass nach der Zeit die Dinge einfacherer von der Hand gehen werden und du weniger Energie dafür benötigst.

Lass uns nun 15 Gewohnheiten anschauen, die auch dir im Alltag helfen können. Lass dich auf die einzelnen Inspirationen ein – und nun viel Spaß dabei!

 

15 Gute Gewohnheiten für deinen Alltag

Unser Schlusswort zu guten Gewohnheiten

Wir hoffen, du konntest  ein wenig Inspiration für dich finden und versuchst einige dieser guten Gewohnheiten für dich aus. Lasse dich auf die neuen Lebensweisen ein und gebe ihnen eine Chance, dass sie ein Bestandteil deines Alltags werden können. Jede einzelne Gewohnheit kann dir einen positiven Mehrwert schaffen, dich glücklicher, achtsamer, gesünder oder produktiver machen. 

 Welche Gewohnheit möchtest du für deinen Alltag ausprobieren oder hast es sogar gemacht? Wie bist du vorangekommen und was waren deine Erfolge damit? Wir freuen uns über deine Erfahrungen!

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