Die 5 besten Bücher, die dein Selbstbewusstsein stärken

Bücher über Selbstbewusstsein mit einem leuchtenden Buch erklärt

Selbstbewusstsein ist eine der wichtigsten Fähigkeiten unserer Persönlichkeit. Es ist ein Thema, das uns von der Jugend bis ins hohe Alter begleitet. Es wirkt als könne es Türen öffnen, Wege bereiten und glücklich machen. Andersrum ist fehlendes Selbstbewusstsein manchmal wie ein schlechtes Omen. Man hat das Gefühl, es würde einem immer einen Strich durch die Rechnung machen. Hattest du schon einmal einen Moment, wo du dir wünschtest selbstbewusster zu sein? Wenn ja, dann gehörst du sicherlich zu der großen Mehrheit der Menschen. Aber können da Bücher über Selbstbewusstsein helfen?

In unserem Artikel “Was ist Selbstbewusstsein?” erörtern wir genau wie sich Selbstbewusstsein genau entwickelt. Wir erklären, welche Fähigkeiten ein Mensch besitzen sollte bzw. nach welchen Eigenschaften er streben sollte. Unterstützend dazu empfehlen wir von DailyMentor in diesem Beitrag unsere besten fünf besten Bücher über Selbstbewusstsein.

Wie man diese Bücher über Selbstbewusstsein benutzen sollte

Jeder Mensch hat eine andere Herangehensweise bei seiner persönlichen Entwicklung. Genauso hat jeder Mensch auch ein anderes Weltbild und andere Werte, die ihm wichtig sind. Aus diesem Grund gibt es heutzutage hunderte Bücher über Selbstbewusstsein und persönliches Wachstum auf den Markt. Deswegen ist es natürlich schwer sich für ein Buch zu entscheiden. Welches Buch ist das richtige für mich? Soll ich das Buch lesen und jede Übung und Methodik anwenden?

Wir empfehlen dir bei diesen Büchern ruhig mit einer gesunden Skepsis und Distanz heranzugehen. Wie auch bei unseren Artikeln auf DailyMentor spielt oft deine eigene Meinung eine Rolle und Geisteswissenschaften können ihre Befunde oft nicht empirisch (also messbar) beweisen. Dennoch strotzen sie von vielen persönlichen Erfahrungen. Die Autoren dieser Bücher (und auch wir von DailyMentor) haben viele Fehler gemacht und Erkenntnisse erlangt, von dem du als Leser lernen kannst. Man muss nicht jeden Fehler selbst gemacht haben, um ihn zu verstehen. Dafür gibt es Artikel wie unsere und Bücher, die darüber berichten.

Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene

Carl Hilty (1833-1903), Schweizer Philosoph Tweet

Eine gute mögliche Herangehensweise an die Bücher ist die folgende: Lies die Bücher nicht zwingend in der Reihenfolge, die vorgeschrieben ist, sondern fange an mit den Kapiteln, die für dich am interessantesten sind. Sollte der Autor Erkenntnisse und Tipps teilen, die dich bewegen oder besonders beeinflussen, markiere sie dir im Buch. Du kannst dir danach diese Passagen immer wieder durchlesen, wenn du wieder in einer Phase von Selbstzweifel stecken solltest. Man kann Bücher also nicht nur lesen, sondern richtig mit ihnen “arbeiten”.

Bücher haben im Allgemeinen viele Vorteile über andere Medien für deine Persönlichkeitsentwicklung. Denn mit Büchern kannst du immer in deinem eigenen Tempo lernen. Du kannst Sätze wiederholt lesen, anstreichen oder dir herausschreiben. Das Lesen von Büchern im Allgemeinen hat viele positive Effekte für deinen Körper und kann sehr gut als eine Gewohnheit in deine Morgen- oder Abendroutine eingebaut werden.

Bücher über Selbstbewusstsein

Wir können dir die nachfolgenden Bücher über Selbstbewusstsein von Herzen empfehlen. Sie beschreiben alle auf unterschiedliche Weise, wie Selbstbewusstsein dein Leben verbessern kann und welche Schritte du gehen kannst, um glücklicher mit dir selbst zu sein. Dabei versuchen die Bücher alle auf verschiedenen Wege dir das Thema näherzubringen. Manch eines ist direkter, andere eher subtiler verpackt in einer herzerwärmenden Geschichte.

1. Das Urgestein: “Sorge dich nicht, lebe!” - Dale Carnegie

Eines der ältesten und berühmtesten Selbsthilfebücher ist “Sorge dich nicht, lebe!” von Dale Carnegie. Obwohl ursprünglich im Jahre 1948 veröffentlicht, ist es in unserer heutigen Zeit genauso relevant wie damals. Zu den wichtigen Themen in diesem Buch gehören das Bekämpfen deiner Sorgen und das Arbeiten an deiner mentalen Einstellung. Das Buch ist klar gegliedert und muss nicht von Anfang bis Ende gelesen, um etwas daraus zu lernen. Die klare Gliederung, sinnvollen Tipps und Hilfen machen dieses Buch vor allem für Anfänger zu einer einfachen Grundlage für die persönliche Entwicklung.

Am Ende des Buches gibt es noch einige interessante Übungen, die dir helfen sollen, dein Glück zu finden. In diesen Übungen geht es vor allem darum, auch Schmerz und Trauer loszulassen und nach vorne zu blicken.

2. Das Moderne: “Das Robbins Power Prinzip: Befreie die innere Kraft” - Anthony Robbins

Anthony Robbins ist der berühmteste Motivational Speaker der Welt. Seine Seminare füllen ganze Stadien in den Vereinigten Staaten. Mit seinem Buch “Das Robbins Power Prinzip: Befreie die innere Kraft” bündelt er all sein Wissen zu einem sehr detaillierten Ratgeber. Er beschreibt unerschütterliches Selbstvertrauen als ein Gefühl der inneren Sicherheit, nach dem wir alle streben.

Zu seinen bekanntesten Methodiken gehören tägliche Affirmationen und das Pochen auf positives Denken. Die Ratschläge und Tipps in diesem Buch sind für jeden Menschen direkt anwendbar und können dein Leben in kürzester Zeit maßgeblich verändern.

Sein Ansatz ist analytischer und bedient sich mehr wissenschaftlichen Fakten. Sein Schreibstil ist trotzdem sehr locker und das Buch ist leicht zu lesen.

Hamilton vertritt den Standpunkt, dass eigentlich gar nicht soviel mit dir verkehrt ist. Es handelt weniger davon, sich zu verändern. Sondern es geht mehr darum, zu akzeptieren, wer man eigentlich ist. Auch für den aktiven Leser ist hier aber auch einiges dabei. So stellt der Autor 27 verschiedene Übungen vor, die man einfach selbst machen kann.

3. Das Verträumte: “Der Alchimist” - Paulo Coelho

Der nächste Buchtipp gehört nicht zu der Kategorie der Ratgeber, sondern ist ein Buch aus der Unterhaltungsliteratur. “Der Alchimist” von Paulo Coelho ist einer der bekanntesten Romane unserer Zeit. Er beschreibt den Weg des anadlusischen Bauerjungens Santiago, der sich eines Tages aufraffte, um die Welt zu sehen und seinem Traum zu verfolgen. Seine Reise führte ihn bis zu den Pyramiden im alten Ägypten und traf viele Menschen, die sein Leben beeinflussten.

Aus dieser interessanten und mitreißenden Geschichte werden einem viele fundamentale Lehren aufgezeigt. So hat Santiago auf seiner beschwerlichen Reise niemals aufgegeben, auch wenn er große Hindernisse überwinden musste. Er hat immer an sich und seinen Traum geglaubt.

4. Das Buch für die Powerfrau: “Selbstbewusstsein stärken - Selbstvertrauen gewinnen!” - Victoria Lakefield

“Selbstbewusstsein stärken – Selbstvertrauen gewinnen!” von Victoria Lakefield ist der Bestseller zum Thema Selbstvetrauen aus dem Jahr 2020. Es ist somit das aktuellste aus dieser Liste. Dieser Ratgeber soll dir vor allem in vier wichtigen Punkten helfen: 

  1. Warum habe ich ein mangelndes Selbstbewusstsein?
  2. Was gibt es für effektive Lösungen mein Problem zu bewältigen?
  3. Wie kann ich meine Angst und Panik in Optimismus verwandeln?
  4. Wie verbessere ich meine Ausstrahlung und Körpersprache?

Das Buch ist eine starke Rundumlösung, das sich vor allem an Frauen richtet, die schon jahrelang mit einem mangelnden Selbstbewusstsein zu kämpfen hat. Die Autorin geht oft auf ihren eigenen Werdegang ein und erzählt immer wieder interessante Anekdoten aus ihrem Leben. Der Schreibstil ist sehr einfach und verständlich – es gibt einem direkt das Gefühl, seine Probleme bewältigen zu können.

5. Das kleine Kompakte: “Selbstbewusstsein: Selbstbewusst auftreten” - Julius Löwenstein

Unser letzter Buchtipp ist auch zugleich das vom Format her kleinste. Auf gerade einmal 50 Seiten erklärt der Autor Julius Löwenstein in „Selbstbewusstsein: Selbstbewusst auftreten“ in zwölf Schritten wie man selbstbewusster wird. Er lässt dabei jeden Schnickschnack weg und konzentriert sich auf das Wesentliche.

Die zentralen Themen dieses Buches sind Positionierung, also wie du dich selbst und deine Werte siehst, Ausstrahlung und Durchsetzungsvermögen. Dieses Buch dient als ein sehr gutes Nachschlagewerk, da jeder dieser zwölf Schritte an sich ein gutes Thema für deine persönliche Entwicklung ist. Mit der kompakten Art des Buches ist es vor allem auf Reisen oder im öffentlichen Verkehr ein guter Begleiter.

Das waren unsere besten Bücher über Selbstbewusstsein. Egal ob du mit deinem Selbstvertrauen Probleme hast oder dich für sehr selbstbewusst hältst. Jedes dieser Bücher kann deinen Horizont erweitern und dir bei deinem persönlichen Wachstum helfen. Was sind deine Erfahrungen mit Selbsthilferatgebern? Kannst du andere Romane empfehlen, die dir geholfen haben? Über Kommentare würden wir uns sehr freuen.

Akzeptieren lernen – die Fähigkeit, Dinge als “unperfekt” anzunehmen

Akzeptieren lernen beschrieben durch ein Bergpanorama

Akzeptieren lernen und Dinge hinnehmen – das fällt vielen von uns schwer. Jeder von uns kennt solche Situationen, die man unbedingt ändern will, aber es einfach nicht möglich ist. Es fällt uns schwer diese Umstände zu akzeptieren, welche sich unserer eigenen Kontrolle entziehen und nicht so recht unseren Erwartungen entsprechen wollen. 

Schnell ist man ganz verkrampft und festgefahren in einer Situation, die man so nicht hinnehmen möchte – und versucht womöglich sogar gegen diese vehement anzukämpfen. Leider steckt uns das Leben ab und zu in Situationen, in denen wir keinen Einfluss besitzen diese zu ändern. Akzeptieren lernen kann dir dafür Abhilfe schaffen, um diese Dinge so hinzunehmen, wie sie sind.

Akzeptanz zu lernen und in seinen Alltag zu integrieren, kann einige Bemühungen benötigen, doch der positive Effekt, der sich ergibt, kann ganz besonders sein. Entscheiden wir uns nämlich eine Situation hinzunehmen und als “unperfekt“ zu akzeptieren, schaffen wir Raum für die Dinge, die uns vorantreiben können und uns glücklich machen.

Lass uns nun schauen wie man es schafft mit Situationen besser umgehen zu können und Akzeptanz zu erlernen. 

Das einzige Problem des Menschen besteht darin, dass er die Vorstellung hat mit ihm sei etwas nicht in Ordnung, und dass das, was nicht in Ordnung zu sein scheint, repariert werden müsse.

Samarpan, Neo-Advaita-Meister Tweet

Akzeptieren lernen – wieso ist es wichtig?

Im Leben müssen wir uns immer wieder mal mit Situationen konfrontiert fühlen, die nicht unseren Vorstellungen entsprechen. Es ist eine unschöne Situation – negative Emotionen wie Frust, Enttäuschungen und Stress sind die typischen Reaktionen.

Doch man muss verstehen, dass es manche Situationen gibt, die sich nicht ändern lassen – so sehr wie wir es auch wollen. Gewisse Umstände können wir nicht aus eigener Kraft umbiegen, sondern müssen Akzeptieren lernen. Sich dies einzugestehen, fällt vielen uns schwer.

Solang du gegen eine Sache ankämpfst, die sich nicht ändern lässt, verschenkst du bedeutsame Energie und Zeit, die du an anderer Stelle besser einsetzen könntest. Je länger man versucht gegen eine Veränderung oder Situation anzukämpfen, desto mehr verstärkt und verlängert sich das seelische und körperliche Leiden. Wenn du Akzeptanz lernst, ersparst du dir viele negative Gefühle und wertvolle zeitliche und emotionale Ressourcen. 

Entscheidend, um Akzeptieren zu lernen, ist jedoch die richtige Einstellung zur Akzeptanz. Denn Akzeptieren bedeutet weder Ignorieren, noch eine Niederlage zu verbuchen – sondern einen friedfertigen Umgang mit einer Situation zu finden. Dazu nun jedoch mehr.

Akzeptanz bedeutet nicht gleich Niederlage

Eine Situation zu akzeptieren hat nichts mit einer Niederlage oder persönlichem Misserfolg zu tun. Genauso wenig heißt es, dass man etwas ignoriert und darüber hinwegschaut. 

Es ist genau das Gegenteil: Das Geschehene ist ein Teil deiner Erfahrungen, doch du hast verstanden welche Dinge in deiner Macht stehen und welche nicht. Du hast Frieden mit der Vergangenheit geschlossen und kannst dein Blick wieder nach vorne richten.

Wir können nämlich nur Dinge akzeptieren, die bereits geschehen sind. Verschieben wir den Fokus von der Vergangenheit auf die Zukunft, können wir uns wieder auf die Projekte, Ziele und Taten konzentrieren, die uns vorantreiben.

Akzeptieren lernen bedeutet seinen Fokus auf die wichtigen und richtigen Dinge zu verschieben und sich nicht an Situationen aufzuhalten und aufzureiben, die nicht änderbar sind.

Akzeptieren lernen erklärt durch einen Wasserlandschaft und einen Steg, der ins was ragt
Akzeptanz verschafft dir den Freiraum und Leichtigkeit für deinen Alltag.

7 Fakten, die du akzeptieren musst

Es gibt reichlich Dinge in unserem Alltag, die von uns täglich Akzeptanz erfordern. Alle dieser Dinge entziehen sich unserer Entscheidungsgewalt oder lassen sich nur schwer von uns beeinflussen. Lerne diese Dinge zu akzeptieren. Gewinnst du nämliche die Erkenntnis und Akzeptanz für diese Dinge, wirst du erkennen, dass gewisse Situationen leichter von dir zu hinzunehmen sind.

1. Die Vergangenheit kann man nicht ändern, aber die Zukunft

Wie wir schon erkannt haben, können wir das Geschehene nicht rückgängig machen. Viele tragen Belastungen aus der Vergangenheit mit sich herum. Es ist zwar richtig diese Erinnerungen zu behalten, doch anstatt an ihnen festzuhalten, sollte der Blick nach gewisser Zeit wieder nach vorne gerichtet werden.

2. Nicht alles steht in eigener Macht

Akzeptieren wir, dass sich gewisse Dinge unserer Kontrolle entziehen, können wir auch friedvoller die Situation für uns hinnehmen. Außenstehende Faktoren können das Leben beeinflussen. Auch wenn wir es uns gerne wünschen würden, dass wir über alles die Kontrolle hätten, so kann die Erkenntnis auch befreiend wirken, dass wir nicht über alles die 100 prozentige Kontrolle haben können.

3. Nichts ist perfekt

Eine Hürde beim Akzeptieren lernen ist der Hang des “Perfekt sein Wollens“. Wenn man nur die Dinge in seinem Leben annehmen würde, die voll und ganz den eigenen Erwartungen entsprechen würden, so würden wir nur selten dazu kommen etwas zu akzeptieren.

Perfektionismus kann der Akzeptanz stark im Weg stehen. Legen wir diesen Perfektionismus jedoch ab und erkennen, dass nichts perfekt sein muss, können wir einfacher und beruhigter durch das Leben gehen.

4. Alles birgt ein Risiko

Jede Entscheidung, die man trifft, geht mit einem gewissen Risiko einher. Zwar können wir mit einer guten Entscheidungsfindung Risiken reduzieren, doch gewisse Gefahren können weiterhin bestehen. Man kann gewissen schlimmen Dingen entgegensteuern, doch nicht alles lässt sich verhindern. Wir müssen akzeptieren lernen, dass Unsicherheiten und Risiken Bestandteil des alltäglichen Lebens sind.  

5. Alles Lebendige stirbt

Nichts, was einem widerfährt, hält für ewig und ist vergänglich. Alles, was kommt, muss auch wieder gehen und schafft dabei Raum für Neues. Mit der Zeit vergehen die schönen Dinge im Leben, aber auch die schlechten. Diese Einsicht kann entscheidenden sein, dass du Akzeptanz besser nachvollziehen kannst. Deine Umstände werden sich ändern – gewisse auch ganz von alleine. Du musst nicht gegen alles ankämpfen, was dir widerspricht. 

6. Das Leben ist, wie es ist

Leider folgt das Leben nicht gewissen Spielregeln. Das Leben ist nicht immer gerecht und verläuft auch nicht immer nach den eigenen Vorstellungen. Vielen Menschen fällt Akzeptanz schwer, wenn ihnen Ungerechtigkeit widerfährt und das Leben nicht den eigenen Erwartungen gerecht wird.

Das Leben ist womöglich nicht immer fair. Trotzdem muss es jeder von uns schaffen gewisse Situationen in seinem Leben hinzunehmen und diese nicht zu sehr an sich heranzulassen. Diese Einsicht kann ein schwieriger Prozess sein, doch verschafft dir langfristig die Möglichkeit sich den wichtigen Dingen im Leben zu widmen, die man ändern kann.

7. Menschen sind unterschiedlich

Jeder Mensch hat einen freien Willen und eine eigene Sicht das Leben zu sehen – und das ist letztlich auch gut so. Menschen haben unterschiedliche Prinzipien, Wertvorstellungen, Glaubenssätze, Ziele, Gefühle und vieles mehr.

Viele Menschen werden sich von dir stark unterscheiden – auch in Bereichen, die du für wichtig empfindest. Doch das ist letztlich, was das “Mensch sein“ ausmacht und jeden von uns zu einem besonderen Individuum macht.

Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht.

Konrad Adenauer (1876-1967), erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland Tweet

6 Tipps für mehr Akzeptanz

Hast du die obenstehenden Punkte gelesen, so könnte man nun ziemlich deprimiert und niedergeschlagen wirken. Doch so sollte es nicht bleiben. Denn es gibt auch sehr hilfreiche Tipps für den Umgang solcher Situationen. Denn die Eigenschaft Akzeptanz ist nicht starr, sondern kann durchaus erlernt und trainiert werden. Wir haben dir daher fünf hilfreiche Methoden zusammengestellt.

Empfehlung von DailyMentor

Im folgenden Abschnitt werden Methoden vorgestellt, die eine große Überschneidung zu den Bereichen Selbstliebe und Selbstreflexion besitzen. Wir möchten dir unsere Beitrag dahingehend ans Herz legen, falls du die Methoden weiterhin vertiefen möchtest.

1. Hinterfrage dein Verhalten

Verspürst du, dass deine Erwartungen nicht erfüllt worden sind und du enttäuscht bist, dann ist es wichtig, dass du dein Verhalten hinterfragst. Kämpfst du womöglich gerade gegen eine Situation an, die unverhältnismäßig viel “Arbeit“ von dir abverlangt bzw. nicht veränderbar ist?

Gerätst du in diese unschönen Situationen, beantworte dir offen und ehrlich die Frage, ob du wirklich die Umstände ändern kannst. Schaffst du es bzw. lohnen sich all deine Anstrengungen, die Situation zu verändern? Denn nicht immer wird das der Fall sein.  

Werde dir über deine verfügbaren mentalen und zeitlichen Ressourcen bewusst und ob es all die Anstrengungen wirklich wert sind. Womöglich ist es Akzeptanz, die dir genau in solchen Situation helfen kann, um mit deinen eigenen Ressourcen gut “zu wirtschaften“ – denn irgendwann ist auch damit dein “menschliches Limit“ erreicht.

2. Schließe Frieden mit der Vergangenheit 

Was Geschehen ist, ist geschehen. Verschwende nicht deine geistigen und emotionalen Kapazitäten für dein vergangenes Verhalten und bedauere nicht getroffene Entscheidungen.

Unsere Vergangenheit ist ein Teil der Person, die wir heutzutage sind. Doch du lebst im Hier und Jetzt – in der Gegenwart – mit dem Blick in die Zukunft. Versuche nicht zu krampfhaft an deiner Vergangenheit festzuhalten, sondern befasse dich mit den Dingen in deinem Leben, die du weiter vorantreiben kannst. 

Akzeptiere deine Vergangenheit und nutze deine gemachten Erfahrungen – sowohl positive, als auch negative – für dein künftiges Leben.

12 Tipps, wie du sofort dein Leben positiv verändern kannst.

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Cover: Unsere 12 besten Tipps, wie du sofort dein Leben positiv verändern kannst

3. Sei dankbar für die schönen Dinge im Leben

Je bewusster du dir wirst über all das Gute, was du im Leben hast und dir widerfährt, desto einfacher wird es für dich auch mal Schlechtes zu akzeptieren. Denn es sind doch oft die schönen Momente im Leben, die die negativen überstrahlen.

Jeder von uns muss in seinem Leben durch gewisse Talfahrten gehen, doch trotzdem passiert jedem auch viele Gutes. Steigere vor allem in solchen Zeiten dein Bewusstsein für die ganzen schönen Momente und Dinge, die du in deinem Alltag hast.

Eine tägliche Art der Affirmation kann dir dabei helfen dieses Bewusstsein zu steigern. Hilfreich ist es bspw. dafür ein Tagebuch zu schreiben. Um dich an die guten Dinge und Erfolge in deinem Leben zu erinnern, haben wir einen Beitrag über die positiven Effekte eines Erfolgsjournals geschrieben. Vielleicht findest du hierbei Inspiration für dich.  

4. Kein Mensch ist fehlerfrei

Fehler gehören zum Leben genauso dazu wie Erfolge. Es ist jedoch die Einstellung, die entscheidend ist, wie wir mit den Fehlern umgehen. Ein wichtiger Schritt für sein persönliches Wachstum ist die Akzeptanz und der Umgang mit den eigenen Fehlern. Kein Mensch, der sich weiterentwickelt, wird jemals durch das Leben gehen, ohne Fehler zu machen. 

Akzeptieren wir das, was wir falsch gemacht haben, können wir uns wieder auf wichtigere Dinge im Leben fokussieren und es in der Zukunft richtig machen. 

Verweigern wir nämlich unsere Fehler zu akzeptieren, dann weigern wir uns auch oft diese Dinge überhaupt zu benennen und anzuschauen. Trau dich und sprich die Dinge klar aus. Indem du deine Fehler benennst und konfrontierst, holst du sie aus der Verdrängung und lernst so diese zu akzeptieren und abzuhacken.

5. Emotionen zulassen und verstehen 

Verspürst du Zorn, Enttäuschung oder Wut, solltest du genauer hinschauen. Häufig kann sich hinter diesen Emotionen nämlich eine Thematik verstecken, in der man bestimmte Dinge akzeptieren lernen muss.

Deine (negativen) Emotionen sind oftmals dein unbewusster Wegweiser, inwiefern du gerade Akzeptanz für die Situation verspüren kannst. Es ist vollkommen in Ordnung und normal, dass du solche Emotionen empfindest. Doch es ist erneut der richtige Umgang deiner Emotionen, der dafür ausschlaggebend ist, inwiefern du es schaffen kannst die Dinge zu akzeptieren wie sie schließlich sind. Selbstreflexion kann dir weiterhelfen, dass du dein persönliches Ventil findest, um mit deinen Emotionen besser umgehen zu können. Unseren Beitrag dazu können wir dir sehr ans Herz legen. 

6. Die Sichtweise ändern und Distanz zur Situation schaffen

Beim Akzeptieren lernen hilft es einem manchmal die Sichtweise und den Standpunkt zu wechseln. Jede Person hadert mit unterschiedlichen Dingen. Genauso hat jeder aber auch ganz persönliche Stärken und Bereiche, in denen er womöglich besser klarkommt als andere – auch wie man Dinge akzeptieren kann. 

Manchmal – so kommt es einem vor – versteifen wir uns so sehr in unseren Ansichten und verharren in diesem Zustand, dass uns Akzeptanz nur sehr schwerfällt. Wir erkennen ausschließlich das Problem und kaum noch eine Lösung –  an Akzeptanz ist diesen Momenten nicht zu denken. Unser Problem scheint riesengroß und unlösbar. 

Ein Perspektivenwechsel kann dafür sehr hilfreich sein. Gewinne ein wenig Distanz zu deiner Situation und versuche erneut – und ganz unvoreingenommen – zu betrachten. Schaut man sich das Problem aus der “Ferne“ an, kann man Dinge womöglich ganz anders und neu erkennen.

Wenn du das nächste Mal das Problem, etwas nicht akzeptieren zu können, konfrontierst, schaue dich in deinem sozialen Umfeld um: Schaffen es Bekannte oder Familienmitglieder besser, eine ähnliche Situation zu akzeptieren? Solche Erkenntnisse und Erfahrungen können dir für deine Situation verhelfen, um Akzeptanz zu erlernen.

Unser Schlusswort 

Akzeptieren lernen ist ein Prozess. Es kann dir dafür viel an eigener Überzeugungskraft, eine starke Persönlichkeit und inneren Ruhe kosten. Verstehe, dass Akzeptanz nicht das gleiche wie Ignoranz oder Misserfolg bedeutet. Akzeptieren bedeutet letztlich nicht über Dinge hinwegzuschauen, sondern sie bewusst zuzulassen – und sie in ihrem “Sein“ zuzulassen.

Lernst du gewisse Dinge zu akzeptieren, wie sie eben sind, schaffst du es Situationen und Umstände in deinem Leben zuzulassen, anstatt gegen sie zu arbeiten. Erkennst du dies, wirst du deinen Fokus und deine Energie für wichtigere Dinge im Leben aufbringen können – und letztlich auch glücklicher und gelassener durchs Leben gehen können.

Wir hoffen, du konntest aus unserem Beitrag gewisse Dinge für dich und deinen Alltag mitnehmen. Lass es uns bitte gerne in den Kommentaren wissen, was du für Erfahrungen mit Akzeptieren lernen und dem ganzen Prozess gemacht hast. Welcher Tipp spricht dir am meisten zu? Wir freuen uns auf deine Erfahrungen.

Die 5 besten Romane & Bücher über Selbstliebe

Bücher über Selbstliebe beschrieben durch eine Frau mit einer Kaffeetasse und einem Buch

Du zweifelst oft an dir oder machst manchmal Sachen, um anderen zu gefallen? Dann geht es dir wie vielen anderen. Denn Selbstliebe ist einer der wichtigsten Themen der Persönlichkeitsentwicklung. So ist unser Artikel “wie lerne ich mich selbst zu lieben” einer der beliebtesten Beiträge unseres Magazins. Doch manch einem reicht ein einfacher Artikel nicht aus. Sie wollen sich weiterbilden und informieren. Bücher über Selbstliebe und andere Selbsthilferatgeber werden immer populärer in unserer heutigen Zeit. Menschen haben in dem letzten Jahrzehnt gelernt, dass Selbstfindung und Selbstliebe nicht etwa egoistisch sei, sondern ein essenzieller Teil des eigenen Glücks ist.

Doch welches Buch ist das richtige für einen selbst? Jeder Mensch ist verschieden und hat andere Vorlieben. Für manche sind Ratgeber zu trocken, manche mögen es eher pragmatisch, andere eher spirituell. In der Fülle der Optionen auf dem heutigen Markt ist es manchmal schwer den Überblick zu verlieren. Wir stellen die für uns besten Bücher über Selbstliebe vor. Dabei gucken wir uns nicht nur Ratgeber an, sondern auch beliebte Romane, die eine andere Sichtweise auf das Thema bieten.

Warum helfen Bücher über Selbstliebe? Ratgeber oder lieber Romane?

Lesen ist eine der besten Methoden, um sich weiterzuentwickeln. Die Vorteile des Lesens erstrecken sich nicht nur über den Geist. So gibt es viele signifikante Studien, die belegen, dass das Lesen auch gesundheitliche Probleme vorbeugen kann. Doch welche Bücher sind die richtigen? Müssen es immer die spirituellen Ratgeber sein oder können wir auch einen leichten, lockeren Roman lesen, um uns auf den richtigen Weg zu bringen?

Generell lernt jeder Mensch anders. Nicht jede Lernmethode ist für jeden Mensch gleich effektiv. So bevorzugen einige klare Übungen und Richtlinien, die sie anwenden und testen wollen. Andere wiederum sind Ratgeber dieser Art zu langweilig und zu strikt. Wir von DailyMentor sind der Meinung, dass eine gute Mischung am besten funktioniert. In den Morgenstunden ist der Mensch am produktivsten. So ergibt es Sinn nach dem Frühstück sich an einen Tisch zu setzen und sich kurz Zeit zu nehmen, um einen Ratgeber aufzuschlagen und sich selbst Notizen aufzuschreiben. Nachmittags ist es vielleicht entspannter sich auf den Balkon in die Sonne zu setzen und einen einfachen Roman zur Unterhaltung zu lesen, der einem unterbewusst das Thema Selbstliebe näher bringen kann.

Doch warum sind Bücher über Selbstliebe so effektiv? In der heutigen Gesellschaft haben wir oft keine Zeit uns mit uns selbst zu beschäftigen. Stress im Job und im Alltag sind oft allgegenwärtig und man nimmt sich nicht genug Zeit für sich selbst. Doch das bewusste Beschäftigen mit dem eigenen persönlichen Wachstum ist immens wichtig und sollte nicht zu kurz kommen. Der Moment, in dem du ein Buch öffnest, kann wie ein Signal an den Körper und an das Gehirn wirken: Jetzt geht es um mich.

Lesen stärkt die Seele.

Voltaire (1694-1778), französischer Philosoph Tweet

Bücher über Selbstliebe

Wir haben eine Liste unserer persönlichen Favoriten über das Thema Selbstliebe vorbereitet. Diese Aufstellung hat keine Rangliste und keine Priorität. Jedes dieser Bücher kann dir auf deinem persönlichen Weg helfen. Bücher aus der Belletristik, also aus der Unterhaltungsliteratur, sowie bewährte Klassiker und neuzeitliche Ratgeber finden in dieser Liste ihren Platz.

1. Das Spirituelle: "Das Buch der Freude" - Dalai Lama und Desmond Tutu

Die Autoren dieses Buches gehören zu den spirituellen Führern unserer heutigen Welt. “Das Buch der Freude” von dem Dalai Lama und Erzbischof Desmond Tutu aus Südafrika ist ein bewegendes Werk, das sich vor allem mit der Glückseligkeit beschäftigt. Sie beschreiben ihre bescheidene Lebensweise und erklären wie man mit sich selbst und seinen Umständen glücklich sein kann. Das Buch enthält viele biografische Passagen mit verschiedenen Geschichten aus dem interessanten Leben der beiden Autoren. Man hat oft das Gefühl bei einem Gespräch der beiden mit am Tisch zu sitzen und zu lauschen.

Am Ende des Buches gibt es noch einige interessante Übungen, die dir helfen sollen, dein Glück zu finden. In diesen Übungen geht es vor allem darum, auch Schmerz und Trauer loszulassen und nach vorne zu blicken.

2. Das Pragmatische: "Wie ich lernte, mich zu lieben: Selbstversuch eines Wissenschaftlers" - David R. Hamilton

Der spirituelle Ansatz ist nicht für jeden Menschen geeignet. Mit “Wie ich lernte, mich zu lieben: Selbstversuch eines Wissenschaftler” von David R. Hamilton möchten wir dir ein etwas anderes Buch an Herz legen. So ist Hamilton ein Doktor der Chemie und hat seinen Job in der Industrie verlassen, um Bücher über Selbstfindung zu schreiben.

Sein Ansatz ist analytischer und bedient sich mehr wissenschaftlichen Fakten. Sein Schreibstil ist trotzdem sehr locker und das Buch ist leicht zu lesen.

Hamilton vertritt den Standpunkt, dass eigentlich gar nicht soviel mit dir verkehrt ist. Es handelt weniger davon, sich zu verändern. Sondern es geht mehr darum, zu akzeptieren, wer man eigentlich ist. Auch für den aktiven Leser ist hier aber auch einiges dabei. So stellt der Autor 27 verschiedene Übungen vor, die man einfach selbst machen kann.

3. Der philosophische Romanklassiker: "Das Café am Rande der Welt: eine Erzählung über den Sinn des Lebens" - John P. Strelecky

Ein etwas anderes Buch in dieser Reihe ist John P. Streleckys “Das Café am Rande der Welt: eine Erzählung über den Sinn des Lebens”. In diesem Roman geht es um einen gestressten Arbeiter John, der sich eine kurze Auszeit von seinem Job nahm. Er fand ein kleines Café, das auf der Speisekarte drei wichtige Fragen geschrieben hatte: Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? Bist du glücklich? John, der zuvor immer hart und strickt nach Plan gearbeitet hat, haben diese Fragen sehr überrumpelt und begann sein Leben zu hinterfragen.

Das Buch nimmt dich auf eine philosophische Reise in Johns Gedanken mit. Es ist insgesamt sehr gesellschaftskritisch und interessant, da es einem helfen kann, die Welt einmal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.

4. Der strukturierte Ratgeber: "Liebe dich selbst, als hinge dein Leben davon ab" - Kaval Ravikant

Wer lieber eine strukturierte und klar durchgeplante Lösung sucht, um sich dem Thema der Selbstliebe zu widmen, ist bei “Liebe dich selbst, als hinge dein Leben davon ab“ von Kaval Ravikant genau richtig. Er hat klare Vorstellungen, woher Selbstliebe rührt, warum es wichtig ist und wie man sie am besten erlangt. Sein Ansatz besteht aus einem Vermischen von erfolgversprechenden Übungen wie Affirmationen und Meditationsübungen.

Er beschreibt Selbstliebe als eine Lebensaufgabe, für die man regelmäßige Zeit aufwenden muss. Seine Routine ist sehr interessant und lädt zum Ausprobieren ein. Das Buch ist mit seinen klaren Anweisungen und Tipps besonders für Anfänger geeignet.

5. Das Buch für Zwischendurch: "Selbstliebe: Weg der inneren Heilung" - Michael Tischinger

Das letzte Buch unserer Empfehlungen ist “Selbstliebe: Weg der inneren Heilung“ von Michael Tischinger. Der Autor ist Arzt, Theologe und Psychotherapeut und erzählt in diesem Werk von seinen Erfahrungen in der Praxis. In insgesamt 52 kurzen Geschichten erläutert er facettenreich die Probleme von Menschen mit der Selbstliebe. In diesen Abhandlungen vermag es Tischinger sehr eindrucksvoll alltägliche aber bedeutsame Probleme und Situationen berührend darzustellen. Man wird von den Geschichten mitgerissen und lernt oft unbewusst mit.

Aber nicht nur diese Geschichten sind lesenswert, sondern auch der erste Teil über “Selbstliebe verstehen”, in dem er genau erklärt, was Selbstliebe überhaupt ist und welche Trugschlüsse viele Menschen über sich selbst haben.

Am Ende des Buches gibt es noch einige interessante Übungen, die dir helfen sollen, dein Glück zu finden. In diesen Übungen geht es vor allem darum, auch Schmerz und Trauer loszulassen und nach vorne zu blicken.

Diese fünf Bücher über Selbstliebe bieten eine Menge Abwechslung und wir können sie dir wärmstens empfehlen. Ich lese beispielsweise jeden Montag eine Geschichte aus dem letzten Werk als Start in meine Woche.

Welches Buch hast du als letztes gelesen, das einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat? Wir würden uns sehr über deinen Kommentar freuen.

Psychografie – was für ein Persönlichkeitstyp bist du? Erkenne dein Naturell

Psychografie Persönlichkeitstyp beschrieben durch verschiedenfarbige Pflanzen

Jedes Individuum wird ausgezeichnet durch verschiedene Eigenschaften, die uns entweder in die Wiege gelegt oder im Verlauf unseres Lebens angeeignet worden sind. Jeder Mensch ist einzigartig – dennoch streben viele von uns danach sich trotz der Vielfalt irgendwo einordnen zu können. Dafür gibt es verschiedene persönlichkeitspsychologische Ansätze, die dem Bedürfnis nahekommen. Einer davon ist die Psychografie. Sie ist ein adäquates, lebensnahes und verständliches System, um Persönlichkeitstypen zu verstehen und sich und sein Umfeld einordnen zu können. 

In der Psychografie spricht man von drei Persönlichkeitstypen: dem Handlungs-, Beziehungs- und Sachtypen. Jeder Mensch ist mindestens einem dieser Typen primär zugeordnet – auch Naturell genannt. Meistens kommt jedoch eine Mischform aus allen dieser Typen zustande, wonach kein einfaches Schubladendenken möglich ist. Davon dominiert jedoch immer einer, der viele Bereiche seines Lebens bestimmt.

Was kannst du in diesem Beitrag lernen?

Im Verlauf unseres Artikels bringen wir dir grundlegendes Wissen über die drei verschiedenen Typen bei. Wir werden uns mit den einzelnen Besonderheiten, Stärken, aber auch Schwächen und Ängsten der Persönlichkeiten befassen. 

Sobald du Kenntnisse über die verschiedenen Grundtypen erlangt hast, kannst du diese nicht nur auf dich anwenden, sondern wirst auch deine Mitmenschen in ihrem Denken und Verhalten besser verstehen können. Die Psychografie bietet dir daher eine hervorragende Voraussetzung für eine gute Selbstbeziehung und gelingende Beziehungen zu Anderen.

Empfehlung von DailyMentor

Bevor du weiterliest, haben wir einen Persönlichkeitstest auf Basis der Psychografie erstellt. 

Am besten du startest zuerst mit dem Test, um gleich einen persönlichen Bezug zur Psychografie zu erhalten.

Hier geht es zum Persönlichkeitstest

Was ist Psychografie?

Die Psychografie basiert auf der Grundannahme, dass die menschliche Psyche auf folgenden drei Bereichen aufgebaut ist: Denken, Handeln, Fühlen. Auf dieser Basis wurden in der Psychografie die drei Persönlichkeitstypen nach Dr. Dietmar Friedmann definiert, die alle ihre Besonderheiten, Talente, Fähigkeiten, aber auch Schwächen haben:

Jeder Mensch hat bereits seit seiner Kindheit eine gewisse Begabung und Bevorzugung in den Bereichen des Fühlens, Handelns oder Denkens entwickelt. Einen dieser Bereiche hat jeder von uns zu seiner persönlichen Stärke gemacht. Hingegen hat man sich unbewusst dazu entschieden einen anderen Teil dieser drei Persönlichkeitstypen eher zu vernachlässigen.  

12 Tipps, wie du sofort dein Leben positiv verändern kannst.

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Cover: Unsere 12 besten Tipps, wie du sofort dein Leben positiv verändern kannst

In jedem von uns steckt jedoch zumindest ein kleiner Anteil aller drei Typen. Es ist allerdings die Gewichtung dieser drei Persönlichkeitstypen, die bei jedem Charakter unterschiedlich sein kann. Jeder von uns hat trotzdem seine “Lieblingsstrategie“ und eigene Art und Weise, wie man persönlich mit sich und seiner Umwelt interagiert.

So hat jeder Grundtyp seine ganz eigenen praktischen, emotionalen oder mentalen Kompetenzen. Diese ganz individuelle Dynamik ist ausschlaggebend, wie wir die Welt sehen und unseren Alltag bestreiten.

Die Psychografie unterscheidet sich in der Hinsicht von anderen eher statischen und starren Persönlichkeitstests und -modellen. Sie gibt dir eine Grundrichtung an und orientiert sich danach mehr, was innerhalb deiner Persönlichkeit passiert, ohne dich darin einzuschränken. 

Schließlich befasst sich die Psychografie mit ihren drei Persönlichkeitstypen damit, wie die einzelnen Typen handeln, Probleme lösen, wo ihre Stärken und Talente liegen, aber auch wo sich gewisse persönlichkeitstypische Fallen und Lösungswege verstecken können. 

Die drei Persönlichkeitstypen 

Wenn du dir nun die drei Persönlichkeitstypen durchliest, wirst du dich oder eine dir bekannte Person in einigen dieser Beschreibungen mehr – in anderen womöglich weniger – wiedererkennen.

Verstehe, dass du nicht alles “für bare Münze“ nehmen sollst. Die Beschreibung der einzelnen Persönlichkeitstypen entspricht einem 100 prozentigem Naturell, was keinem oder zumindest sehr wenigen von uns entspricht. Wir Menschen sind dynamische Individuen und werden von unserer Umwelt beeinflusst. Daher ist hier kein Schubladendenken angebracht. Eher sollen dir die Naturelle eine Tendenz deiner Persönlichkeit aufzeigen.

Psychografie Persönlichkeitstyp beschrieben durch unterschiedliche Blätterfarben
Abhängig vom Charakter können sich unsere Naturelle überschneiden.

Verstehst du dein Naturell, das deines Partners oder deiner Freunde, so kannst du womöglich diese besser nachvollziehen. Du erkennst, weshalb jemand so handelt wie er es tut, verstehst seine Stärken und Schwächen. Vor allem soll dir unsere Auflistung die Möglichkeit geben, dass du zwischenmenschliche Beziehungen besser handhaben und verstehen kannst. 

Jedoch wollen wir dir mit dem einordnen und erkennen der drei Naturelle nicht nur “Honig um den Mund schmieren”, sondern dir einen Lerneffekt mitgeben. Du erhältst von uns daher nicht ausschließlich Positives in der Auflistung, sondern wirst auch viele “persönlichen Baustellen“ der Naturelle erkennen. Denn es sind vor allem die Schwächen, die man bei den einzelnen Naturellen verstehen muss, sodass man sich in sein Gegenüber besser hineinfühlen kann. 

Beachte dabei bitte immer, dass es bei der Unterscheidung der drei Grundtypen nicht darum geht, dass der eine oder andere besser oder schlechter ist. Sondern es geht darum, dass man die Eigenheiten seines Persönlichkeitstyps und den seiner Mitmenschen analysieren und akzeptieren lernt, um Missverständnissen entgegenzuwirken.

Der Beziehungstyp

Der erste der hier vorgestellten Persönlichkeitstypen ist der Beziehungstyp. Er ist mit Abstand die kreativste uns abenteuerlustige der drei Grundtypen – mit ihm wirst du immer spannende neue Dinge erleben.

Mitunter liegt das daran, dass der Beziehungstyp ein nahezu chronischer “Ja”- Sager ist und nur selten “Nein” sagen kann. Dies kommt ihm jedoch nicht allzu oft zulasten, da er sich rasch für jegliche Dinge begeistern kann. Das sind vor allem die Dinge, bei denen er herausgefordert wird. Diese Hingabe kann jedoch schnell aufgrund des oberflächlichen Interesses schwinden, sobald sich ihm eine neue, spannendere Möglichkeit eröffnet. 

Er hat oftmals einen großen Freundeskreis und hegt eine starke Bindung zu seinem sozialen Umfeld, auf welches er großen Wert legt. Empathie und Verständnis für sein Gegenüber ist eine seiner größten Stärken. Er verstreut mit seiner offenen, optimistischen Persönlichkeit und vielfältigen Mimik stets viel positive Energie aus, wobei er auch stets selbstbewusst wirkt – dieser Schein kann jedoch in einigen Fällen trügen. 

Ein Beziehungsmensch hat eine große innere Angst von anderen ausgeschlossen oder gar nicht gemocht zu werden. Von allen Typen kann der Beziehungstyp am meisten unter seinen Problemen leiden. Die Fülle an negativen Gedanken kann dieser Typ jedoch mit seinen positiven Gefühlen ausgleichen, da er sehr gut mit seinen Gefühlen, als auch denen von anderen, umgehen kann.

Aufgrund seiner hohen emotionalen Wahrnehmungsdichte denkt, fühlt und handelt er demnach oft sehr emotional. Der Beziehungstyp hat einen ausgeprägten Sinn für alles Schöne, weshalb er auch einen großen Wert auf sein Erscheinungsbild legt, um anziehend und attraktiv zu wirken.

Der Beziehungstyp hat großes Interesse für Neues und scheut es daher nicht neue Wege einzuschlagen – weshalb der Werdegang eines Beziehungstyps nicht immer konstant ist. Der Beziehungstyp lebt nämlich stets im Hier und Jetzt – die Gegenwart ist seine Zeitform. 

  • lebendig, kontaktfreudig, ausdrucksstark, ideenreich, optimistisch
  • kommunikative und offene Persönlichkeit und findet schnell den Zugang zu anderen
  • starkes Empathievermögen und das Verständnis für andere Personen und Situationen
  • verantwortungsbewusst und hilfsbereit
  • kann sich sehr gut ausdrücken, was vor allem an seinen eigenen starken Emotionen liegt
  • ist durch die Begeisterungsfähigkeit in der Lage Zusammenhänge und Situationen schnell zu verstehen
  • ungeduldig, unvorsichtig, leichtgläubig, schnell ablenkbar, unpünktlich
  • nimmt viele Dinge sehr persönlich und bezieht vieles auf sich
  • verausgabt sich überdurchschnittlich für andere – geht er dem nicht nach, fühlt er sich schuldig
  • passt sich sehr an die Bedürfnisse von anderen an und stellt das eigene Wohl hinten an, im übertriebenen Ausmaß kann sich dies im Helfersyndrom bemerkbar machen
  • kann sich schwer abgrenzen
  • Probleme mit der Einteilung von zeitlichen und finanziellen Ressourcen durch vielfältiges und gleichzeitiges Interesse
  • kann sehr gut mit Menschen umgehen, weshalb er oft im Sozialen beruflich tätig ist
  • starke Beziehung zum Umfeld und daher sehr anfällig auf die Impulse, die von außen kommen – oder ggf. nicht kommen
  • vergleicht sich oft mit anderen und hat einen hohen Anspruch an sich selbst
  • durch vielfältiges und sprunghaftes Interesse kann der Beziehungstyp unkritisch und oberflächlich wirken, wobei gewisse Versprechen auch nicht immer eingehalten werden können 
  • besitzt eine Fluchttendenz, um sich abzuschotten, wenn ihm Abweisung widerfährt oder er sich ungeliebt und hilflos fühlt
  • nicht mehr gemocht oder geliebt zu werden und aus der Verbindung zu fallen
  • hilflos zu sein
  • dass sich andere nicht für ihr Interessen und Bedürfnisse interessieren
  • kritisches Denken und Hinterfragen
  • klares Denken, Abstand zu Situationen gewinnen
  • Geduld: sich Zeit einräumen und angefangene Projekte zu Ende bringen
  • auf das eigene Wohl verstärkter achten, auch wenn man es dabei nicht immer allen recht machen kann 
  • Rücksicht auf die eigenen Ressourcen und Planung des Alltags zu legen

Der Sachtyp

Der nächste der drei psychografischen Grundtypen ist der Sachtyp. Wie der Name schon vermuten lässt, ist er ein sehr theoretisch und geistig veranlagter Mensch, der stets rational handelt. Man könnte den Sachtyp auch als “Kopfmenschen” bezeichnen, der mehr theoretisch als praktisch veranlagt ist, da er lieber denkt als zu handeln.

Ein Sachtyp ist sehr wissbegierig, erkennt schnell Zusammenhänge und ist lernwillig für jegliche Thematiken, die ihn interessieren. Er schätzt stets Klarheit, Effizienz und Transparenz, wobei er Situationen immer wohlbedacht abwägt, ehe er Zeit, Anstrengungen und/oder Geld investiert. Im Allgemeinen ist der Sachtyp sehr sparsam mit seinen Finanzen und Ressourcen.

Trotz und womöglich gerade wegen seines Strebens nach Fehlervermeidung, ist der Sachtyp ein “Vielleicht”-Mensch, womit er in den für sich unangenehmen Entscheidungssituationen einen Spielraum offen lassen kann – und das meist über einen längeren Zeitraum. Er ist einfach kein typischer Initiator, sondern wartet gerne erstmal ab, um dann irgendwann zu reagieren. Das macht ihn zusätzlich sehr sicherheitsbedacht.

Die Zeit, die der Sachtyp für sich alleine hat und auch mal “nichts tut”, schätzt er sehr. Viele seiner persönlichen Angelegenheiten und Probleme macht der Sachtyp mit sich selber aus. Er ist meist zurückhaltend, konfliktvermeidend und unauffällig. Lässt sich ein Konflikt jedoch einmal nicht vermeiden oder geht es dem Sachtypen nicht gut, so hat er in solchen Situationen eine starke Tendenz zum Rückzug, Pessimismus und zur Sensibilität. Dies bekommt auch sein soziales Umfeld zu spüren – wobei er jedoch stets ein loyaler und fürsorglicher Freund und Partner ist.

Für Sachtypen ist es zudem nicht untypisch bestimmten Gewohnheiten nachzugehen, da sie Regeln und Sicherheit im Alltag brauchen. Ehe er sich von einer solchen Struktur trennt, sollte stets eine Alternative vorhanden sein. Nicht nur aufgrund seiner analytischen Vorgehensweise, sondern auch aufgrund seines überdurchschnittlich guten Gedächtnisses ist der Sachtyp ein vergangenheitsorientierter Mensch. 

  • strukturiertes Denken und analytisches Vorgehen
  • hohe Auffassungsgabe
  • ist sehr detailliert und kann sich im eigenen Fachgebiet viele Dinge merken 
  • hat die Fähigkeit Situationen zu versachlichen und nicht zu dramatisieren
  • bringt Gelassenheit mit und strahlt dabei Souveränität aus
  • schiebt unangenehme Aufgaben gerne auf und hat Probleme sich zu entscheiden
  • kann zu viel nachdenken und verpasst den Moment des Handelns, um aktiv zu werden
  • Probleme in der Äußerung der eigenen Gefühle, da er keinen guten Zugang zu den inneren Befindlichkeiten hat
  • Probleme Kritik aufzunehmen – vor allem dann, wenn sie sachlich geäußert wird
  • kann sich schnell zurückziehen, bei Überforderungen einer Situation
  • Probleme in Drucksituationen und Veränderungen
  • verhält sich introvertiert, starr und abgekühlt in unkomfortablen Situationen
  • kann zu unentschlossen und passiv sein – lange steht das “Vielleicht“, ehe er sich entscheiden kann
  • kommuniziert sachlich und klar, kann trotzdem gerne auch mal abschweifen 
  • geht tiefe Verbindungen ein und führt daher sehr loyale Freundschaften
  • lässt anderen Mitmenschen Raum und kann gut zuhören
  • ist nicht direkt schüchtern, sondern eher zurückhaltend und beobachtend
  • lässt sich wenig durch Emotionen durchrütteln 
  • hat tiefe Gefühle, doch zeigt diese nur ausgewählten Personen
  • macht viele Angelegenheiten mit sich selbst aus und lässt sich dabei nach außen wenig anmerken 
  • bleibt in Diskussionen sachlich und ruhig
  • lässt sich für Aktivitäten schwerfälliger motivieren 
  • hat eine hohe Reizschwelle in Konfliktsituationen – wird diese jedoch erreicht, kann es auch ihm “herausplatzen“ und ist dabei sehr treffsicher, zynisch oder auch gemein
  • Angst vor Sicherheits- und Kontrollverlusten
  • allgemeine Aversion von Risiko
  • Angst vor Verlusten und Niederlagen
  • nicht immer zu viel nachdenken und bereit sein ein Risiko einzugehen
  • sagen was er will und nicht nur was er nicht will
  • sich groß und laut machen für Dinge, für die er einsteht
  • Dinge weniger “verkopft“ und starr betrachten
  • proaktives Handeln und eine bessere Handhabung von Drucksituationen

Der Handlungstyp

Der letzte der drei Grundtypen ist entgegen dem Sachtypen ein sehr kraftvoller und entschlossener Typ. Die Rede ist von dem Handlungstypen. Er bevorzugt das praktische Handeln und schätzt positive Ergebnisse sehr, da seine Arbeit und die damit verbundenen Fähigkeiten meist Mittelpunkt seines Lebens sind. 

Um seine Ziele zu erreichen, ist er jedoch stets zum Kampfe bereit und nimmt den einen oder anderen Streit in Kauf – wobei er selbst hart im Nehmen ist und sich nicht viel beklagt. Er liebt es, sich zu messen und mit anderen zu vergleichen, deshalb erkennt er in allem einen Wettbewerb. Dabei erkennt er als strukturliebender Mensch die Regeln zwar an, ist meistens aber davon überzeugt im Recht zu sein und scheut dabei auch nicht davor ab andere zurechtzuweisen. 

Nicht nur bei den Wettbewerben muss er an erster Stelle stehen, auch im Arbeitskontext übernimmt er gerne die Führungsposition, wobei er stets ein verantwortungs- und pflichtbewusster Mensch ist. Während andere noch denken, ist er bereits am Handeln und übernimmt die Führung. Er verabscheut Ungerechtigkeit und setzt sich wegen seines Beschützerinstinkts gerne für Schwächere ein. Er ist großzügig und teilt gerne.

In seinem Handeln ist er sehr lösungsorientiert und weiß schnell, was zu tun ist – das schätzt sein streng ausgewähltes Umfeld sehr an ihm. Sein Umfeld muss ihn nehmen, als das, was er ist, denn wenn er einmal leidet, wird er kritisch und polternd, hartherzig, gemein oder negativ, wodurch er nach außen machtvoll und dynamisch wirkt, was ihm jedoch keine Missverständnisse erspart.

Nicht nur nach außen wirkt der Handlungstyp so. Tatsächlich hat er einen schlechten Zugang zu seinen Gefühlen, welche für ihn oft nicht klar sind. Nach außen ist er stets robust, taff und kann seine Meinung gut durchsetzen – doch in Wahrheit sucht er die Möglichkeit sich bei jemanden anlehnen zu können, dem er auch seine schwache Seite zeigen kann. Der Handlungstyp ist ein Macher und handelt, wenn andere noch überlegen, deshalb ist seine Zeit die Zukunft

  • schätzt die sozialen Kontakte und ist ein wahrer “wir“-Mensch 
  • achtet auf das Wohl der Gruppe und Gerechtigkeit 
  • sucht die Führungsposition und ist dabei sehr lösungsorientiert
  • verantwortungsvoll, zuverlässig und pflichtgetreu
  • disziplinierter zuverlässiger Pragmatiker
  • ziel-, ergebnis- und erfolgsorientiert
  • arbeitet mehr als nötig und blendet dabei die emotionale Ebene aus
  • sehr ausgeprägtes Ordnungsbedürfnis und starkes Pochen auf das Einhalten von Regeln, was ihn als Kontrollfreak aussehen lassen kann
  • kann Konflikte verursachen durch die “Angriffslust” seine Meinung durchzusetzen
  • besitzt die Grundhaltung zuerst “Nein“ zu sagen
  • Hang zum Perfektionismus und das auch unter der Missachtung der eigenen Energie und Gesundheit
  • schätzt die Familie und Freunde und meint es gut mit ihnen
  • hat ein eigentlich ein weiches Herz – und zeigt dies vor allem Kindern und Tieren
  • bevorzugt eine klare Kommunikation – spricht dabei gerne laut und deutlich und untermauert dies mit Gestiken
  • schätzt die eigenen Kontakte sehr – doch eine zu nahe Bindung kann für ihn suspekt sein
  • braucht ein starkes Gegenüber, das seine eigene Postionen vertritt 
  • mag es sich mit anderen zu reiben und zu diskutieren 
  • Es geht ihm im sozialen Umfeld hauptsächlich darum etwas “zu machen” und weniger sich mit Emotionen zu beschäftigen
  • durch seine Beschützerrolle ist er für sein soziales Umfeld immer da
  • ist weniger der Zuhörer, sondern schlägt dem Gegenüber bei Problemen eigene Lösungswege vor, wie er selber vorgehen würde
  • Angst sich Schwächen einzugestehen – denkt, dass er immer resolut und standfest wirken muss
  • größte Angst sich eingeschränkt, machtlos oder blockiert zu fühlen
  • Angst von seinem Umfeld falsch wahrgenommen zu werden, dass er in irgendeiner Hinsicht schwach wäre
  • Feingefühl und Empathie, um andere Meinungen zu verstehen und akzeptieren
  • Bereitschaft seine schwache Seite zu zeigen, um sich auch bei anderen anlehnen zu können
  • Rücksichtnahme: fragen, was die Bedürfnisse und Gefühle anderer Personen sind
  • Situationen nicht immer zu ernst zu nehmen, um selber auch mal locker lassen zu können
  • verstärktes Zulassen für eigenen Spaß, Gelassenheit und Fördern der Kreativität

Sicherlich wirst du dich in einem dieser Naturelle verstärkt erkennen können. Nehme diesen Text für dich mit, um zu deinen Stärken zu stehen und diese ggf. noch weiter ausbauen zu können. Selbes gilt für deine Schwächen – nehme es als Anlass diese zu erkennen und anzupassen. Doch wie du es selber schon weißt: Niemand ist perfekt und hat seine Potenziale. Das gehört zum “Mensch sein” dazu.

Bestimmt hast auch du einen “aha”- Effekt für dich mitgenommen. Was war es für einer? Wir sind gespannt, welche Learnings du aus diesem Beitrag für dich mitgenommen hast. Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen.

5 Erfolgsjournale, die dein Leben positiv beeinflussen können

Erfolgsjournal beschrieben durch ein Erfolgsjournal auf einem Schreibtisch

Du hast ein Ziel vor Augen, aber bist dir noch nicht sicher wie du dieses strukturiert erreichen kannst? Du möchtest Klarheit über deine Wünsche und Visionen verschaffen und dabei immer den Überblick über deine Vorhaben behalten? Dann kann ein Erfolgsjournal das passende Handwerkszeug für dich sein, um deine Gedanken festzuhalten. 

Mit Hilfe eines Erfolgsjournals befasst du dich nicht nur mit deinen erwünschten Lebenszielen und Erfolgen, sondern auch mit dir, in Form von Selbstreflexion und dem Hinterfragen deiner Taten. Durch das tägliche Schreiben solch eines Erfolgsjournals wirst du dein Bewusstsein und deinen Fokus langfristig steigern können. 

Am Ende dieses Beitrags findest du unsere Auswahl an Buchempfehlungen für Erfolgsjournale. Jeder sollte dabei fündig werden -  egal, ob du Anfänger oder Fortgeschrittener im Erfolgsjournal führen bist. Schau dir doch gerne nachher einmal unsere Empfehlungen an! Klicke dafür einfach hier.

Was ist ein Erfolgsjournal?

Ein Erfolgsjournal ist im Grunde wie ein Tagebuch. Jedoch fokussiert sich ein Erfolgsjournal hauptsächlich auf deine Lebensziele, Visionen, Wünsche und Gedanken. 

In der Regel besitzt ein Erfolgsjournal vorgegebene Punkte und Fragen, die einem zur Vorlage dienen. Doch es ist ganz von dir und deinen Präferenzen abhängig, was du für ein Erfolgsjournal bevorzugst. Letztlich geht es um das Festhalten und Niederschreiben deiner Erfolge und damit verbundenen Begriffe. Ob du stets unterschiedliche, gar keine oder fest vorgeschriebene Fragen bevorzugst, hängt von deinem Faible ab.

Erfolgsjournale werden auch öfter als Erfolgstagebücher, Zieljournale oder Dankbarkeitstagebücher bezeichnet – die Synonyme sind vielzählig. Die Gewichtung, auf das jeweilige “Tagebuch“ abzielt, kann sich unterscheiden. Doch der Grundgedanke ist immer der gleiche: Strukturierung, Fokus, Reflexion und Stärkung für ein besseres Leben – und das in regelmäßigen Abständen.

Warum sollte ich ein Erfolgsjournal führen?

Ein Erfolgsjournal wird dich gewisse zeitliche Aufwendung in deinem Alltag kosten. Die Vorteile, die du jedoch daraus generierst, sollten überzeugend genug sein, dass du ein Erfolgsjournal für dich selber ausprobierst. 

Es kann helfen, die Vergangenheit zu verstehen, die Gegenwart bewusst zu erleben und die Zukunft zu gestalten.

Du visualisierst dir deine Ziele

Seine Ziele, Wünsche und Visionen niederzuschreiben hat einen nachgewiesenen Effekt auf die Erreichung dieser Dinge. Mit dem Aufschreiben und Festhalten seiner gewünschten Erfolge werden aus flüchtigen Gedanken klare Formulierungen und Ergebnisse.

Aufschreiben und Lesen dieser Vorstellungen bedeutetet, dass man sich regelmäßig mit seinen Gedanken befasst. Durch die Visualisierung erhältst du Klarheit und Transparenz, was du wirklich erreichen willst. Des Weiteren kommen deine Ziele nicht in Vergessenheit.

Du steigerst deine Motivation

Wenn du dich dafür entscheidest ein Erfolgsjournal zu schreiben, bedeutet dies eine gewisse Arbeit für dich. Allein wenn du dies tust, entscheidest du dich für deine Ziele zu “arbeiten“, anstatt deine Zeit in andere Tätigkeiten und Zeitvertreibe zu investieren.

Du steigerst mit dem regelmäßigen Führen eines Erfolgsjournals deine Disziplin, die für deine Zielerreichung notwendig ist. 

Du steigerst deinen Fokus

Durch das Schreiben eines Erfolgsjournals steigerst du dein Bewusstsein und den Fokus für deine Vorhaben. Wer seine Ziele klar vor Augen hat, lässt sich weniger von seinem Weg abbringen und beugt Prokrastination vor, da man sich regelmäßig an seine Visionen erinnert.  Dir wird erkenntlich wie du deine Zeit und Energie forcieren sollst. Leichtfertigen Versuchungen kannst du somit besser widerstehen.

Du behältst den Überblick

Wenn du dein Erfolgsjournal regelmäßig nutzt, hast du deine nächsten Schritte stetig vor Augen. Du behältst den Überblick über deine Vorhaben und die nächsten Vorgehensweisen. Mit Hilfe eines Erfolgsjournals strukturierst du deine nächsten Schritte und entwickelst einen Plan, der für deine Zielerreichung notwendig ist.

Du stärkst dein Selbstbewusstsein

In deinem Erfolgsjournal notierst du nach gewisser Zeit nicht nur deine künftigen Ziele, sondern erhältst auch einen Dokumentationsaspekt. Deine Ergebnisse bauen sozusagen aufeinander auf. Du wirst eine Entwicklung deiner Erfolge und erreichten Ziele nachlesen können. 

Du kannst aus deinen gemachten Erfahrungen und Erfolgen Selbstvertrauen für deine Persönlichkeit schöpfen. Die Dokumentation in einem Erfolgsjournal bietet dir eine gute Möglichkeit um sowohl deine Taten, als auch dich reflektieren zu können.

Regelmäßige Selbstreflexion, wie bspw. durch das Führen eines Erfolgsjournals, ist eine wichtige Methode für das persönliche Wachstum und die Erreichung der selbstgesteckten Ziele.

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Wie führt man ein Erfolgsjournal?

Es gibt gewisse Tipps und Methoden, wie du ein Erfolgsjournal führen kannst, doch prinzipiell ist es dir selbst überlassen. Finde einen Weg, der dir am besten passt. Nichtsdestotrotz gibt es gewisse Prinzipien, die du verfolgen kannst, wenn du mit deinem Erfolgsjournal startest. Im Folgenden findest du die wichtigsten Fragen, die du selber beantworten musst. 

1. Wie oft nutzt man ein Erfolgsjournal?

Wir empfehlen, dass du ein Erfolgsjournal möglichst täglich nutzt. Trotzdem kannst du selber entscheiden, wie oft du dein Erfolgsjournal in die Hand nehmen möchtest. Hauptsächlich geht es darum, dass du in wiederkehrenden Abständen dein Erfolgsjournal führst. Lass es zu einer deiner guten Gewohnheiten werden und greife regelmäßig zu deinem Erfolgsjournal.

Die gängigste Methode ist das tägliche Schreiben. Doch vielleicht fühlst du dich wohler es alle zwei oder drei Tage zu nutzen – oder einen umfangreicheren Beitrag jede Woche. Finde einen passenden Zeitabstand, der für dich am geeignetsten ist.

2. Wiederkehrende Fragen oder doch lieber frei von der Hand?

Wie du bereits gemerkt hast, stehen dir bei dem Thema Erfolgsjournal viele Freiheiten offen. Daher solltest du dir auch überlegen, ob du dir regelmäßig dieselben Fragen für dein Erfolgsjournal  beantworten möchtest oder dies lieber flexibel halten möchtest.

Bist du noch Anfänger im Führen eines Journals empfehlen wir dir, dass du dir ein Erfolgsjournal zulegst, welches dir bereits die Fragen vorgibt. Hast du dich an die Prozesse gewöhnt und fühlst dich sicher, kannst du gerne auch das freie Schreiben für dich ausprobieren.  

3. Welche Form von Erfolgsjournal?

Denkt man an das Schreiben eines Tagebuchs, hat man als Erstes ein physisches Buch in haptischer Form vor Augen. Doch mittlerweile hat sich auch das Tagebuch Schreiben weiterentwickelt, dass es weitere Formen abseits der klassischen Variante gibt. 

Wir möchten dir daher die vier gängigsten Formen des Schreibens vorstellen:

  • physisches Erfolgsjournal (in Buchform)
  • elektronisches Erfolgsjournal (auf dem PC oder Online)
  • ausgedruckte Vorlage (meist von dir selbst erstellt)
  • auf dem Smartphone (bspw. als App)

Welche Form des Schreibens du bevorzugst, hängt von deinen Präferenzen ab. Ich zum Beispiel habe mich für die physische Form eines Erfolgsjournals entschieden, da ich es sehr mag ein Buch und meine Gedanken in der Hand zu halten. Ich genieße es durch meine Schriften durchzublättern. Was gefällt dir am besten?

Welche Fragen beinhaltet ein gutes Erfolgsjournal?

Ein Erfolgsjournal soll dir einen stetigen Überblick über deine Erfolge und Ziele geben. Daher sollte ein gutes Erfolgsjournal die folgenden Komponenten umfassen, dass du gut dein Vorhaben reflektieren kannst:

1. Erreichte und gesetzte Ziele

Selbsterklärend machen erst die Zielformulierungen ein Erfolgsjournal aus. Deine Ziele sind der Kompass für dein weiteres Vorhaben, die du auf regelmäßiger Basis in deinem Erfolgsjournal niederschreibst.

2. Zielhandlung – die “Wie?”-Frage

Als nächstes beschäftigt man sich um das “Wie“ man ein Ziel erreichen möchte. Das Erreichen eines Ziels benötigt einen Plan. Mit einem Erfolgsjournal wirst du deine Handlungsmöglichkeiten hinterfragen.  Welche Optionen stehen dir zur Verfügung und wie möchtest du deinen Visionen näher kommen?

3. Motivation für deine Ziele

Ein Erfolgsjournal soll dich motivieren und deine Vorhaben unterstützen. Die Visualisierung soll deinen Fokus und deine Disziplin und Motivation bestärken. Steigere dein Bewusstsein für deine Ziele, sodass du dich fokussierter auf diese hinarbeiten kannst.   

4. Selbstreflexion

Erfolgsjournal sind auf persönliches Wachstum und Weiterentwicklung ausgerichtet. Das Schreiben eines Erfolgsjournals bietet dir eine hervorragende Möglichkeit der Selbstreflexion. Wiederkehrende Fragen werden dein Handeln und Verhalten, aber auch deine Gewohnheiten und persönliche Entwicklung hinterfragen.

Da dieser Prozess ein wenig umfangreicher als die anderen sind, sollte dies eher auf wöchentlicher bzw. monatlicher Basis durchgeführt werden.

5. Dankbarkeit und Achtsamkeit

In nahezu allen Erfolgsjournals wird Dankbarkeit in Formen von Fragen oder Ritualen aufgegriffen. Man notiert sich täglich für die eigene Affirmation dankbare Momente des Alltags. Positive Psychologie macht uns glücklicher. Daher sollte man sich auf täglicher Basis daran erinnern, worüber man dankbar ist.

Unsere Empfehlung von Erfolgsjournal 

Zu guter Letzt möchten wir dir ein paar Erfolgsjournal empfehlen. Wir haben dir eine unterschiedliche Auswahl zusammengestellt, die jede Präferenz abdecken sollte. Sowohl für den Anfänger, als auch den Fortgeschrittenen, sollte hier was dabei sein.

1. Der Allrounder

Das 6-Minuten-Tagebuch PUR ist ein umfangreicher Mix aus Notiz- und Tagebuch, welches trotzdem als Dankbarkeits- und Erfolgsjournal fungiert. Vorgeschriebene und variierende Fragen bieten dir eine hervorragende Möglichkeit unterschiedlichste Aspekte deines Alltags zu reflektieren. Zwischen den Seiten findest du zudem inspirierende Zitate. Täglich sollten dir sechs Minuten für das Führen des Erfolgsjournals  ausreichen. Diese Zeit findet jeder von uns, oder? 

Du kannst das minimalistische Design in unterschiedlichsten Farben erhalten. Das Produkt wurde CO2-neutral gedruckt und aus ausschließlich veganen Materialien produziert. Wir können dieses Buch für jeden empfehlen – egal, ob du Anfänger oder Fortgeschrittener im Bereich des Journalschreibens bist. Du erhältst einen perfekten Allrounder für deine Reflexionsprozesse!

2. Das klassische Erfolgsjournal

Das DRANBLEIBEN Erfolgsjournal ist ein klassisches Erfolgstagebuch. Persönliche Ziele, Selbstreflexion, Achtsamkeit und persönliche Entwicklung sind der Hauptfokus dieses Erfolgsjournals. Beantworte vorgeschriebene Felder und fülle Grafiken und Felder aus, um dir eigene Grafiken und Diagramme zu erstellen. 

Finde zwischen den Seiten immer wieder einzelne Learnings und fundiertes Wissen, um auch in deinem Alltag weiterlernen zu können.

Das gesamte Design, sowie die Seitengestaltung, ist sehr modern und trotzdem schlicht gehalten. Jede Seite ist sehr attraktiv gestaltet, sodass man dieses Erfolgsjournal gerne in die Hand nimmt und mit seinen Gedanken befüllen möchten. Insgesamt stehen dir vier schöne Designs zur Auswahl.

3. Das 6-Minuten Erfolgsjournal

Das 6-Minuten Erfolgsjournal fokussiert sich stärker auf deine Ziele und Erfolge. Es ist ein weiteres klassisches Erfolgsjournal mit vorgeschriebenen Fragen. Das Journal konzentriert sich auf deine Produktivität, Achtsamkeit und Zielsetzung. Neben dem täglichen Führen deines Journals, dokumentierst du auch deinen wöchentlichen Überblick.

Ein cooles Feature ist der Zusatz von 70 Seiten an theoretischem Wissen, welches du in dem Erfolgsjournal mitbekommst. Auch dieses Journal ist sowohl für Anfänger, als auch für  Erfahrene, sehr gut geeignet.

4. Für den Fortgeschrittenen

Bevorzugst du ein Erfolgsjournal, welches keine vorgeschriebenen Fragen beinhaltet, wo du lieber ein leeres Blatt mit deinen Zielen und Erfahrungen befüllst?  Dann findest du eine riesige Auswahl in unterschiedlichsten Bücherhandlungen und Online-Shops.

Finde ein passendes Notiz- bzw. Tagebuch, welches dir vom Design zuspricht und du gerne in die Hand nehmen möchtest. Dein Erfolgsjournal sollte dir zuallererst visuell gefallen. Es gibt viele Bücher, die sehr schön gestaltet sind.

Folgendes Buch gefällt uns bspw. und möchten es dir daher empfehlen. Was hältst du von diesem?

Warum ist Lesen wichtig? 15 Gründe, warum Lesen essenziell für dein persönliches Wachstum ist

Warum ist Lesen wichtig beschrieben durch einen Schreibtisch

Lesen ist eine der ersten Fähigkeiten, die wir in der Schule lernen. Doch warum ist Lesen wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung? Was genau sollte man denn für sein persönliches Wachstum lesen? Verschwende ich meine Zeit mit Sachbüchern und Online-Magazinen? Das sind Fragen, die in diesem Artikel beantwortet werden. 

Wir schauen uns genau an, warum das Lesen von Büchern oder Ratgebern immens wichtig für dein Leben sein kann. Lesen hat einen signifikanten Einfluss auf deine Gesundheit und deinen Geist und kann dich bei deinem persönlichen Wachstum nachhaltig unterstützen.

Was soll ich lesen? Belletristik vs. Ratgeber

Blogs und Online-Magazine wie DailyMentor gehören zu der Kategorie der Ratgeber. Diese gab es aber auch schon lange vor dem Internet in Buchform. So ist der Klassiker “Wie man Freunde gewinnt” von Dale Carnegie aus dem Jahre 1937 eines der erfolgreichsten Bücher aller Zeiten. Es wurden seitdem mehr als 30 Millionen Kopien dieses Bestsellers verkauft und selbst heute noch werden neue Auflagen und Versionen gedruckt.

Doch Ratgeber sind nicht die einzige Art, wie man sich mit Hilfe von Büchern und Texten weiterentwickeln kann. Auch die Belletristik, also die Unterhaltungsliteratur, bietet viele Möglichkeiten für einen Lerneffekt. Anstatt die Lebensratschläge nach und nach durchzukauen, erzählen Romane und Ähnliches Geschichten, aus denen man seine eigenen Schlüsse ziehen kann. Das Lernen aus Unterhaltungsliteratur passiert mehr auf der Basis von “Don’t tell, but show”. Das bedeutet, dass sich der Protagonist den Problemen stellen muss. Seine Lösungsfindung und seine Gedanken werden präsentiert und wir können uns unsere eigene Meinung über die Situation bilden.

Doch welche der beiden Formen ist besser als die andere?

Ratgeber und Romane haben beide einen Platz in der Persönlichkeitsentwicklung. Romane können den Leser fesseln und es ist für viele Menschen einfacher eine Geschichte zu lesen als einen Ratgeber. Einige Romane sind nicht dafür ausgelegt, dir bei dem persönlichen Wachstum zu helfen, sondern sind in erster Linie eine Form der Unterhaltung. Die “Learnings” sind oft in der Handlung versteckt und man muss genau überlegen, was der Autor einem mit der vorgelegten Geschichte erklären möchte.

Bei Ratgeberbüchern und Online-Magazinen wird das Wissen strukturiert und informativ dargelegt. Es wird sofort klar, was man als Leser aus dem vorgelegten Text lernen kann. Anhand der eigenen Probleme und dem Titel des Artikels oder Buches kann man schon vorher einordnen, ob der Text das Richtige für die eigene Situation ist. Leider ist diese Form von Literatur oft trockener als die Belletristik. So können lange Sachtexte mitunter für den Leser langweilig und nicht fesselnd sein. Fakt ist aber, dass du spezifische Fragen zu deiner persönlichen Entwicklung oft nur in Sachform fundiert lernen kannst. Beispielsweise ist hier der gesamte Text genau darauf ausgelegt, deine Fragen und Probleme zu klären. Es ist offensichtlicher eine Art der Arbeit und weniger eine Art der Unterhaltung.

Es gibt generell keine Richtlinie, welche Buchform die bessere für das persönliche Lernen ist, da die Vorlieben von Person zu Person unterschiedlich ist. Da du jetzt gerade einen Online-Artikel liest, können wir davon ausgehen, dass du Sachbüchern gegenüber nicht abgeneigt bist. Dennoch solltest du auch Romanen eine Chance geben, dich bei deiner Persönlichkeitsentwicklung zu inspirieren.

Warum ist Lesen wichtig beschrieben durch eine Frau, die ein Buch hält
Lesen ist eine gute Möglichkeit abzuschalten und sich Zeit für sich Selbst zu nehmen.

15 Gründe warum Lesen wichtig ist für das persönliche Wachstum und deine Gesundheit

Die folgenden Gründe sollen dir einen Ansporn geben dich weiter mit Hilfe von literarischen Texten und Online-Magazinen zu bilden. Sie sind in keiner spezifischen Reihenfolge und manche dieser Gründe sind wichtiger für dich als andere, das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Sie sind einige der Gründe, warum wir von DailyMentor damit angefangen haben, Wissen und Inspiration im Internet zu vermitteln.

1. Lesen reduziert Stress

Eine Studie hat den Effekt von Lesen auf Stress untersucht. Sie fanden heraus, dass dreißigminütiges Lesen am Tag den Blutdruck, die Herzfrequenz und das Gefühl von psychologischem Stress signifikant senkt. Dieser Effekt wird sonst beispielsweise mit Yoga erzielt.

2. Lesen hilft dir beim Einschlafen

Regelmäßiges Lesen vor dem Schlafengehen soll dir beim Einschlafen helfen. Achte aber dabei darauf, nicht auf Monitoren oder Mobiltelefonen zu lesen, da das ausgestrahlte Licht kontraproduktiv wirken kann, indem es die Melatoninausschüttung reduziert. Melatonin ist ein Schlafhormon, das ausgeschüttet wird, sobald Lichtfaktoren gedämmt werden. 

3. Lesen erhöht deine Empathiefähigkeiten

Vor allem beim Lesen von Belletristik erhöht man seine Fähigkeit Empathie zu zeigen. Wir erforschen die Gefühle der Protagonisten und verwenden das für den eigenen Alltag. Diese Entwicklung deiner sozialen Fähigkeiten schlägt aber erst ein, wenn du regelmäßig liest und es zu deiner Gewohnheit machst.

Empfehlung von DailyMentor

Du suchst nach Buchtipps? Schaue dir unsere Empfehlung an.

Bücher über Selbstliebe

Bücher über Erfolg

Bücher Selbstbewusstsein

4. Lesen erweitert deinen Wortschatz

Das regelmäßige Lesen von Büchern und Texten vor allem in jungen Jahren erhöht signifikant deinen Wortschatz. Ein erhöhter Wortschatz hilft dir vor allem bei der Ausbildung und im Beruf.

5. Lesen hilft bei der Alzheimerprävention

Gedächtnisspiele und regelmäßiges Lesen helfen bei der Prävention von Alzheimer. So sollen wöchentliche Übungen die Chance auf diese degenerative Krankheit um das Zweifache senken.

6. Menschen, die lesen, leben länger

In einer Langzeitstudie wurden 3635 Menschen und ihr Leseverhalten untersucht. Man fand heraus, dass Menschen, die wenigstens dreieinhalb Stunden in der Woche lesen eine 23 prozentige Wahrscheinlichkeit haben länger zu leben.

7. Lesen hilft beim Lösen von Depressionen

Menschen mit Depressionen fühlen sich oft isoliert und von anderen Menschen entfremdet. Das Gefühl kann mit dem Lesen von Büchern bekämpft werden. Außerdem gibt es viele Selbsthilfebücher, die dir Strategien beibringen können, die Symptome zu behandeln.

Nichts verscheuchte böse Träume schneller als das Rascheln von bedrucktem Papier.

8. Menschen, die viel lesen, können sich besser ausdrücken

Lesen hilft dir deine Gedanken besser zu sortieren. Die sortierten Gedanken und dein erweiterter Wortschatz ermöglichen es dir dich besser auszudrücken. Es erhöht deine kommunikativen Fähigkeiten, da du deine Emotionen besser einordnen kannst. 

9. Lesen erhöht deine Gedächtnisleistung

Wer viel liest, muss sich viele Details und Nuancen über die Charaktere in der Geschichte merken. Das schult dein Erinnerungsvermögen und hilft dir, weniger im Alltag zu vergessen.

Dieser Effekt ist bei Büchern mehr ausgeprägt als beim Schauen von Filmen oder Serien, da Lesen eine aktivere Form der Informationsaufnahme ist.

12 Tipps, wie du sofort dein Leben positiv verändern kannst.

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10. Lesen erhöht dein Allgemeinwissen

Ein weiterer Grund, warum Lesen so wichtig ist, ist der Aufbau von Wissen. In Sachbüchern aber auch Romanen sind viele Informationen enthalten. Selbst wenn man sich nicht darauf fokussiert, alle Daten und Informationen zu behalten, erfährst du doch unterbewusst mehr von der Welt.

11. Lesen gibt dir Einblicke auf Problemlösungen

Die Charaktere in Romanen müssen oft einen Konflikt oder ein Problem lösen. Während du ein Buch liest, machst du dir oft bewusst und unbewusst Gedanken, wie du diese Probleme selbst angehen würdest. Dir wird letztendlich eine Lösung präsentiert, die du einordnen kannst. Die Protagonisten in diesen Geschichten machen oft Fehler, aus denen du dann selbst lernst.

12. Lesen erhöht deine Vorstellungskraft und macht dich kreativer

Jedes Mal, wenn wir ein neues Buch aufschlagen, können wir in eine neue Welt eintauchen. Wir lernen neue Menschen und Orte kennen und unsere Fähigkeit uns Dinge vorzustellen wird erhöht. Das erhöht letztendlich unsere Kreativität.

13. Lesen erhöht deine Schreibfähigkeiten

Wir haben bereits besprochen, dass Lesen deinen Wortschatz und deine Ausdrucksweise verbessert. Dies erhöht nicht nur deine verbale, sondern auch deine schriftliche Ausdrucksfähigkeit. Du bist die Informationsübermittlung über Texte gewohnt und findest eher den besten Weg deine Gedanken schriftlich auszudrücken.

14. Lesen verbessert dein Selbstbewusstsein

Dieser Punkt ist mehr eine Entwicklung durch die vorher erklärten Gründe. Eine erhöhte Empathiefähigkeit, mehr Allgemeinwissen und bessere kommunikative Fähigkeiten können dich langfristig selbstbewusster machen.

15. Lesen verbessert dein Leben

Auch dieser letzte Punkt ist mehr eine Akkumulation aller vorherigen Gründe. Lesen hat signifikante Auswirkungen auf deinen Geist sowie deine Gesundheit. Ein stimulierter Geist und eine gute Gesundheit machen dich glücklicher und bereichert dein Leben nachhaltig.

Wie du siehst, kann Lesen ein signifikanter Antrieb für dein Leben sein. Es ist letztendlich wichtig, dass du versuchst, dir regelmäßiges Lesen zur Gewohnheit zu machen. Fange klein an, indem du dir 15 Minuten am Tag für ein gutes Buch oder einem Online-Artikel Zeit nimmst. Hast du ein Lieblingsbuch? Welchen Ratgeber kannst du empfehlen? Gibt es noch andere Online-Magazine außer DailyMentor, die du empfehlen kannst? Über deine Meinung in den Kommentaren würden wir uns freuen.

Schwierige Entscheidungen treffen – 7 Tipps & Methoden, die dir helfen

Entscheidungen treffen beschrieben durch Wegweiser im Sonnenuntergang

Jeder kennt die schlaflosen Nächte und das mulmige Gefühl im Bauch, wenn eine schwierige Entscheidung bevorsteht. In unserem Kopf herrscht Chaos und die Gedanken drehen sich. Manchmal scheint es, als gäbe es nichts, das uns schwerer fallen könnte, als Entscheidungen treffen zu müssen. 

Je einschneidiger und wichtiger die Konsequenzen einer Entscheidung für uns scheinen, desto schwerer fällt uns die Entscheidungsfindung. Gleiches gilt, wenn andere Personen direkt von den selbst getroffenen Entscheidungen beeinflusst werden.

Dieser Beitrag soll dir helfen, dass du Methoden und Tipps erlernst, die es dir ermöglichen, bessere Entscheidungen treffen zu können. Du wirst dich dabei besser kennenlernen, indem du deine Beweggründe, Gefühlslage und allgemeine Situation besser beurteilen kannst. 

Doch zuerst möchten wir uns gemeinsam anschauen, wie wir Menschen Entscheidungen treffen – dazu besprechen wir den Unterschied zwischen dem Kopf- und Bauchtyp, sowie unser Unterbewusstsein und wie die Intuition in der Entscheidungsfindung mitwirkt.

Wie wir Menschen Entscheidungen treffen

Entscheidungen treffen wir mit unserem Verstand (Kopf) und unseren Gefühlen (Bauch). Es ist ein Zusammenspiel beider Komponenten, die uns zu einer Urteilsfindung bringen. Eine Entscheidung findet daher auf zwei Ebenen ab: auf der rationalen und der emotionalen Ebene. 

Jeder von uns kennt Situationen, in denen wir unter Emotionen, wie Wut oder großer Euphorie, Entscheidungen gefällt haben, welche im Nachgang für uns nicht mehr vollkommen nachvollziehbar sind. Wir haben uns mehr von unserem Bauch und den Emotionen leiten lassen. Die Emotionen haben die Stimmen des Verstands übertönt. 

Das kann mitunter bewirken, dass ein Außenstehender gewisse Entscheidungen einer anderen Person nicht so nachvollziehen kann, da ihm die emotionale Ebene fehlt, die der Entscheidungsträger in der Situation besaß.

Zur Entscheidungsfindung trägt das Unterbewusstsein einen großen Teil bei. Das Unterbewusstsein greift dabei auf vorhandene Erfahrungen zurück. Diese können periphere Momente gewesen sein, die wir so gar nicht bewusst wahrgenommen haben. Sei es ein kurzer Abschnitt eines Artikels, den man gelesen hat oder Inhalte eines anderen Gesprächs, welches man wahrnahm. Aber auch viel komplexere Dinge werden in unserem Unterbewusstsein gespeichert und verarbeitet. 

Wirkt das Unterbewusstsein in der Entscheidungsfindung stark mit, treffen wir in der Regel bessere Entscheidungen. Das liegt daran, dass in unserem Unterbewusstsein gemachte Erfahrungen und Erinnerungen abgespeichert sind, auf die unser Bewusstsein kein Zugriff hat. Es liegt sozusagen unter der für uns “greifbaren” Oberfläche. 

Entscheidungen treffen beschrieben durch Programmiersprache bezeichnend für die Informationen, die wir verarbeiten.
Das Unterbewusstsein speichert ein riesiges Pensum an Informationen.

Unser Unterbewusstsein verarbeitet und speichert viele komplexe Erfahrungen, auf die wir in der Entscheidungsfindung unbewusst zurückgreifen. In unkomfortablen Situationen oder in welchen wir viel nachdenken und viele Informationen verarbeiten müssen, hilft uns das Unterbewusstsein Entscheidungen zu treffen. Es schützt den Menschen vor der gewaltigen Informationsflut, die man täglich konfrontiert, ohne jedoch diese Informationen zu vergessen. Diese Informationen werden wieder abgerufen, wenn wir sie für unsere Entscheidungen benötigen.

Auch unser Hormonhaushalt spiegelt sich in der Entscheidungsfindung wider. Beispielsweise sorgt das männliche Sexualhormon Testosteron dafür, dass man risikofreudigere Entscheidungen trifft. Das kann mitunter ein Grund sein, weshalb Männer eher zum Risiko neigen, als es Frauen tun. Adrenalin hingegen wird in Stresssituationen ausgeschüttet, wodurch wir fahrlässiger in der Entscheidungsfindung werden können. 

Die Rolle der Intuition

Kennst du das Gefühl von Bauchgrummeln, Euphorie oder Unwohlsein, wenn du in eine dir unbekannte Situation gerätst? Das ist eine Form, wie sich deine Intuition bemerkbar machen kann. Unsere Intuition bildet sich aus dem Unterbewusstsein. Die Äußerung unseres Unterbewusstseins macht sich durch intuitive Gedanken und Gefühle bemerkbar, die wir verspüren. 

Der erste intuitive Eindruck ist oftmals der Ehrlichste, weil er unbefangen ist. Daher könnte man denken, dass die intuitive Entscheidung der beste Weg sei. Doch eine negative Intuition entsteht oftmals aus einer schlechten Erfahrung heraus.

Die Intuition ist ein guter Marker und Wegweiser für den Anfang, doch sollte jedoch stets mit gewisser Vorsicht hinterfragt werden. Vertraue nicht zu sehr dem Gefühl, sondern nutze die Intuition als einen guten Ausgangspunkt um Entscheidungen zu treffen. Mit Hilfe der Selbstreflexion kannst du deine Person und gemachte Erinnerungen hinterfragen. Wir besitzen oft negative Erinnerungen, die wir in unseren Entscheidungsprozess einbeziehen, welche aber vielleicht nicht mehr relevant sind.

Bauchtyp vs. Kopftyp 

Wenn man darüber spricht, wie Leute Entscheidungen treffen, definieren sich viele in eines der beiden Lager: Bauch- bzw. Kopftyp. Es bedeutet letztlich nichts anderes, als dass der eine sich bei der Entscheidungsfindung mehr auf seinen Kopf/Verstand beruft und der andere eher auf seine Gefühle – also den Bauch – hört.

Der Kopftyp trifft verstärkt Entscheidungen auf einer rationalen Ebene, vertraut eher der Objektivität und lässt seine Gefühle außen vor. Er bewahrt sozusagen mehr einen “kühlen Kopf“. Hingegen lässt sich der Bauchtyp eher von seinen Emotionen und Gefühlen leiten. Die Entscheidungen können impulsiver gefällt werden und müssen nicht zwingend rational fundiert sein. 

Entscheidungen treffen beschrieben durch eine nachdenkliche Person
Entscheidungen treffen wir sowohl mit dem Kopf, als auch mit dem Bauch.

Keiner der Typen ist falsch oder gar mehr richtig. Jeder von uns ist beides – sowohl Bauch-, also auch Kopftyp. Es ist eher die Sache, was beim Treffen einer Entscheidung mehr überwiegt – die Gefühle oder der Verstand. Daher handelt es sich hierbei nicht um ein Schwarz/Weiß-Denken. Entscheidungen treffen stets Kopf und Bauch gemeinsam nach einer sorgfältigen Abwägung der Umstände.

Lange Zeit wurde von Psychologen angenommen, dass die rationale Entscheidungsfindung der einzig richtige Weg sei, wie Entscheidungen zu treffen sind. Doch von dieser Meinung wurde sich seit geraumer Zeit immer mehr entfernt. Gewisse Aspekte lassen sich nicht rational beurteilen und nur persönliches Empfinden verstehen. Der Verstand überlegt, doch das Herz weiß es einfach.

Bessere Entscheidungen treffen mit 7 Tipps

Entscheidungen treffen, kann sehr schwierig sein – vor allem, je wichtiger die Entscheidung für uns ist, desto schwerer stellen wir uns an, diese zu fällen. Im Folgenden besprechen wir Methoden und Tipps, die dir eine Entscheidungsfindung erleichtern sollen.

Entscheidungen treffen wir umso besser und einfacher, wenn folgende Punkte weitestgehend gegeben sind und wir uns mit ihnen identifizieren können:

1. Gewinne Klarheit über deine Ausgangsalge

Indem man Klarheit über seine Ausgangslage gewinnt, steigert man das Bewusstsein für die jeweiligen Umstände. Wer Klarheit gewinnen will, muss sich bewusst mit der Situation befassen. Im Verlauf dieses Prozesses werden dir neue Informationen ersichtlich und du erhältst ein besseres Verständnis – so als würden sich Stück für Stück die Puzzleteile ineinander fügen. Die Situation wird sich dir immer mehr erschließen. Über folgende Dinge solltest du Klarheit gewinnen.

Gewinne Klarheit über deine Ziele und Zukunftspläne
Kennst du deine Ziele, Wünsche und Zukunftspläne, wirst du dein Handeln besser einordnen können. Die Entscheidungen, die du triffst, sollten dein Leben und deine Zukunft begünstigen. Jede Entscheidungssituation hat eine Zielsetzung bzw. einen Status, welchen man gerne langfristig als Grundlage erreichen will. 

Gewinne Klarheit über deine Handlungsmöglichkeiten
Kennst du die möglichen Optionen deiner Entscheidung, kannst du diese besser abwägen. Es gibt nicht nur “Entweder/Oder“. Oftmals stehen dir mehr Alternativen zur Auswahl, als du vermutest. Schränke dein Denken und Entscheiden nicht voreilig ein und überlege dir, welche Optionen dir zur Verfügung stehen können.

Gewinne Klarheit über die Entscheidungsangst
Vorerst Entscheidungsangst zu verspüren, hat etwas Gutes. Es schützt einen vor voreiligen und unbedachten Entscheidungen. Entscheidungsangst kann dich trotzdem dazu verleiten eine Entscheidung aufzuschieben, diese gar nicht zu fällen oder den gewohnten Weg weiterzugehen. Diese Angst hindert einen vor Veränderungen. Werde dir daher bewusst, ob die Angst berechtigt ist oder sie dir eher im Weg steht.

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Gewinne Klarheit über das Wort-Case-Szenario
Das Worst-Case-Szenario geht mit der obenstehenden Entscheidungsangst einher. Oft malt man sich den schlimmsten Ausgang einer Entscheidung aus. Dabei schätzt man die Wahrscheinlichkeit viel höher ein, als sie eigentlich ist. Man hat Angst, dass die eigenen Erwartungen nicht erfüllt werden können. Schätze daher das Risiko richtig ein – oftmals ist es viel geringer, als man eigentlich denkt. Menschen neigen zu einem risikoaversen Verhalten, das deutet dann man sich vor Risiko scheut.

Selbst wenn das Worst-Case-Szenario eintreffen sollte, kannst du dir einen Notfallplan parat legen. Wie schwer wären die negativen Konsequenzen für dich und was könntest du notfalls tun, um die Situation wieder geradezubiegen? Kennt man seine Möglichkeiten eine Situation wieder zu verbessern, ist man eher bereit Entscheidungen zu treffen. 

Gewinne Klarheit über deine Zukunft
Eine Entscheidung, die du triffst, wird direkten Einfluss auf dein weiteres Leben haben. Sie soll zuallererst dich begünstigen. Mache dir bewusst inwiefern deine Entscheidung dies tut. Du sollst dich mit deiner Entscheidung wohlfühlen und die Weichen für dein erfolgreiches und zufriedenes Leben stellen. 

An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser.

Charlie Chaplin (1889-1977), Schauspieler, Komponist, Regisseur und Komiker Tweet

2. Für sich und sein Wohl entscheiden

Die Aussage kann womöglich ein wenig egoistisch klingen. Doch an erster Stelle stehst du. Eine Entscheidung, die du triffst, sollte zuallererst dich voranbringen und dir helfen. Wir verhalten uns manchmal so, wie “man“ es von uns erwartet oder wir von anderen gesehen werden wollen. Man möchte die Erwartung anderer erfüllen. Wer so entscheidet, wie es andere für richtig ansehen, vergisst womöglich sein eigenes Wohl und seine Bedürfnisse.

Eigene Entscheidungen können nicht nur uns, sondern ggf. auch andere Mitmenschen betreffen. Gegenseitige Wertschätzung und Rücksichtnahme sind wichtige Werte im sozialen Umgang der Gesellschaft. Berücksichtige die Konsequenzen deiner Entscheidung, die es für andere hat. Trotzdem vernachlässige nicht dein eigenes Wohl in der Entscheidungsfindung. 

Bekannte und Familienmitglieder können dir einen guten Rat geben, trotzdem bist du es selbst, der eine Entscheidung trifft. Nimm dir ihre Worte zu Herzen. Vertraue trotzdem auf dein inneres Gefühl, deine Bedürfnisse und Ziele. Deine Entscheidungen sollen zuallererst für dich die richtigen sein und nicht für andere.

3. In der richtigen Situation entscheiden

Entscheidungen trifft man besser, wenn man sich in einem ruhigen Gemütszustand befindet. Du kennst es womöglich selber, dass man sich unter Druck- und Stresssituationen anders verhält. Letztlich wirkt sich dies auch auf die Entscheidungsfindung aus. 

In angespannten Situationen treiben einen stärker die Emotionen. Man handelt hauptsächlich aus seinen Gefühlen, sodass der Kopf nicht mehr normal arbeitet. Man verliert die nötige Rationalität und Objektivität in diesen Umständen.

Schaffe dir daher vor allem bei wichtigen Entscheidungen einen geeigneten Rahmen, in dem du dich wohlfühlst und du klare Gedanken greifen kannst. Vermeide Stress und mache dir keinen unnötigen Druck während deiner Entscheidungsfindung.  

4. Die eigenen Gefühle richtig einschätzen

Bei einer guten Entscheidung spielt sowohl dein Kopf und die Rationalität, als auch dein Bauchgefühl und deine Gefühle eine Rolle. Eine Entscheidung muss sich für dich gut und richtig anfühlen.

Hinterfrage daher deine mögliche Entscheidung. Fühlt sich diese gut für dich gut an? Um das einschätzen zu können, musst du dir letztlich über deine Ziele und Gefühle bewusst sein. Selbstreflexion und Selbstliebe sind daher wichtige Bereiche deiner Persönlichkeit, die dir in deiner Urteilsfindung helfen können.

Entscheidungen treffen beschrieben durch Smileys erklärend für menschliche Emotionen
Emotionen treiben uns in der Entscheidungsfindung.

Verstehe die Beweggründe deiner Entscheidung. Emotionen haben einen direkten Einfluss, wie man eine Situation beurteilt. Erkenne daher dein Bauchgefühl und Emotionen. Euphorie kann einen beflügeln, sodass man sich womöglich überschätzt. Stress, Unzufriedenheit und Drucksituationen können uns hingegen hektisch und fahrlässig machen. 

In welchem Gefühlszustand befindest du dich, während du deine Entscheidung triffst? Verstehe deinen Gemütszustand und berücksichtige diesen, bevor du eine Entscheidung triffst.

5. Eine Nacht über die Entscheidung schlafen

Entscheidungen sollten weder langfristig aufgeschoben, noch zu kurzfristig gefällt werden. Ad hoc – sprich spontan –  sollten Entscheidungen nicht getroffen werden, da wir Menschen Zeit benötigen, ehe wir alle Informationen verarbeiten können. Gerade wenn es sich um wichtige Entscheidungen handelt, sollte man nochmal über die Entscheidung schlafen und diese nicht in einem ad hoc Zustand treffen. 

Im Schlaf sortiert unser Gehirn erlebte Ereignisse, Gedanken und die Geschehnisse des Tages. Das Gehirn bildet erst dann alle Zusammenhänge und trennt Wichtiges von Unwichtigem. Erst im Schlaf ist es dem Unterbewusstsein möglich komplexe Sachverhalte zu verarbeiten und einzuordnen. Die Formulierung “noch mal drüber schlafen“ gibt es nicht ohne Grund und hat definitiv seine Daseinsberechtigung. 

Kläre deinen Verstand und deine Gefühle auf und gebe ihnen dafür die nötige Zeit. Im Affekt können wir uns ggf. nicht der ganzen Situation bewusst sein oder werden zu sehr von der aktuellen Situation und unseren Emotionen getrieben. Es ist eher der “Bauch“ den wir wahrnehmen, dass wir die Stimmen des “Kopfes“ nicht wahrnehmen können. Es ist daher wichtig den gesamten Umstand in Ruhe zu evaluieren.

6. Traue dich neue Wege zu gehen 

Neue Situationen können ein Gefühl von Unwohlsein auslösen. Ähnlich können wir uns fühlen, wenn wir Entscheidungen treffen. Das liegt vor allem an dem Glückshormon Dopamin. Das Hormon Dopamin “belohnt“ den Menschen, wenn das Gehirn vertraute Situationen wiedererkannt.

Verstehe Entscheidungen, die du aus Gewohnheit triffst

Das Gehirn versucht immer möglichst effizient und energiesparend zu arbeiten, sodass wir uns in erster Option für vertraute Szenarien entscheiden wollen. Diese Entscheidung fällt einem leichter, denn uns ist die Situation bekannt und wir können das weitere Vorgehen besser einschätzen. 

Das Risiko ist kalkulierbarer. Daher zögern Menschen eher, wenn sie Neues ausprobieren. Doch werde dir bewusst, ob du aus Gewohnheit so handelst und ob es wirklich das Richtige ist.

Verlasse deine Komfortzone

Verlassen wir mit einer getroffenen Entscheidung unsere Komfortzone, konfrontieren wir eine neue Situation, die uns so nicht bekannt ist. Viele verspüren das Gefühl von Unsicherheit und scheuen das Neue. 

Doch so geht es jedem von uns, wenn wir uns in “neue Gewässer“ begeben, die uns nicht bekannt sind. Du bist nicht der einzige, der sich so fühlt. Es bietet sich eine Chance persönlich zu wachsen und neue Erkenntnisse zu sammeln.

Entscheidungen treffen beschrieben durch eine Tür, die geöffnet wird
Öffne neue Türen und begehe neue Wege. Scheue nicht das Ungewisse.

Erst wer sich dafür entscheidet sein Leben und seine Situation zu verändern, kann dies auch tun. Meckern und sich beklagen kann jeder. Doch denk dran, dass du derjenige bist, der Einfluss auf die Situation hat und sie ändern kann.

Erst wer was Neues wagt, kann im Leben Fortschritte verzeichnen. Werde dir über deine Situation bewusst und über die Dinge, die du erreichen willst. Erst wer den Pfad der Gewohnheiten verlässt, darf Veränderungen und Erfolge erwarten.

7. Scheue nicht die Konsequenzen

Falls du die von uns aufgezählten Tipps und Methoden beachtet hast, solltest du nun sicherer deine Entscheidungen treffen können. Du hast dein Handeln wohlbedacht, dir genug Zeit gegeben, auf dich und dein Umfeld Rücksicht genommen, einen kühlen Kopf bewahrt und das richtige Maß zwischen Bauch und Kopf abgeschätzt.

Du hast dich lange genug mit deiner Urteilsfindung beschäftigt und sensibel abgewägt, dass du nun Folgendes von dir behaupten kannst: Du kannst dich mit deiner Entscheidung identifizieren und scheust nicht die Konsequenzen.

Wenn du dies behaupten kannst, darfst mit gutem Gefühl die jeweiligen Entscheidungen treffen – ohne ein schlechtes Gewissen. Wie du selber wahrgenommen hast, ist der Ausgang einer Situation nicht immer genau kalkulierbar und bürgt ein gewisses Risiko. Trotzdem sollte man eine Entscheidung daher nicht aufschieben. Früher oder später wird eine Entscheidung von dir verlangt werden – und daher ist es wichtig, dass du zu deinen Taten und Entscheidungen stehen kannst.

Viel mehr als unsere Fähigkeiten sind es unsere Entscheidungen, die zeigen, wer wir wirklich sind.

Joanne K. Rowling, britische Schriftstellerin Tweet

Richtige Entscheidungen treffen kann für einen sehr schwierig sein. Falls du dich und deine Situation mit den obenstehenden Methoden reflektiert und angewendet hast, solltest du dich mit deiner Entscheidung identifizieren können.

Bedenke, dass man nie das Risiko ganz ausschließen kann. Es ist daher in Ordnung, falls du Unsicherheiten in deiner Entscheidungsfindung empfindest. Doch wir können dich beruhigen: so geht es uns allen. Wenn du Situationen sorgfältig bewertet hast, kannst du guten Gewissen deine Entscheidungen treffen.

Lass es uns gerne wissen, welche Erkenntnis dir am meisten geholfen hat. Welchen Tipp nimmst du dir als Nächstes zu Herzen? Wir freuen uns, wenn du es bis zum Ende geschafft hast und uns ein Kommentar hinterlässt.

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